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Ein kleiner, persönlicher Erfahrungsbericht.


Am 21. September des Jahres berichtete der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) von der Verabschiedung der sogenannten 3G-Plus-Corona-Regel durch die Thüringische Landesregierung. Der medizinische Unsinn hinter dieser Regel möchte an dieser Stelle nicht weiter kommentiert werden, dass der MDR gar nicht erst auf die Idee kommt, den Unsinn kritisch zu hinterfragen auch nicht. Dafür überraschte den Autor etwas Anderes … nein, eigentlich nicht.


Er nahm sich nämlich die Zeit, einmal den Kommentarbereich des Artikels (1) zu überfliegen. Dabei traf er auf einige Diskussionsstränge, in dem die MDR-Redaktion selbst mit den Foristen ins Gespräch kam. Eben weil das MDR-Team aktiv wurde, fühlte ich mich motiviert, in diese Diskussion einzusteigen. Eine erste Gelegenheit ergab sich durch einen Foristen, der darauf hinwies, dass es die „krassen Zustände im Krankenhaus“ – gemeint war das System der Krankenhäuser und ihrer Intensivbereiche als Ganzes – nie so gegeben hat, wie es die Medien ständig zu vermitteln suchten.

Das MDR-Team „konterte“, in dem es den Oberarzt einer Klinik zitierte, der aussagte, „Inzwischen sind wir im kritischen Bereich“. Der MDR machte aus dieser Einzelaussage eine repräsentative Aussage – und diese ist falsch. Das lässt sich sehr einfach ersehen, in dem man sich die, wenngleich auch diskussionswürdigen Daten des vom Robert-Koch-Insitut (RKI) selbst beaufsichtigten DIVI-Intensivbettenregisters anschaut (b1).

Die Reaktion des MDR-Teams ging auch nicht wirklich auf die Argumentation des Foristen ein. Also brachte ich auf den MDR-Post den Aspekt der offiziellen Datenlage vor, die eben gegen das Narrativ eines im Vergleich zu früheren Zeiten ungewöhnlich überlasteten Klinikwesens spricht (b1):

Der Leser kann ja selbst beurteilen, ob mein Post die Regeln des MDR-Kommentarforums verletzte. Weder war er emotional aufgeheizt, noch vom Thema weg. Er bezog sich ganz direkt auf das Argument des MDR-Teams.

Und wurde nicht freigeschaltet, warum? Die Kritik des Lesers (die ich teile, auch wenn diese allgemein gehalten ist) konterte der MDR lässig mit einem „Totschlagargument“, in dem er den alarmistischen Bericht eines Dritten zitierte und diesen als repräsentativ verkaufte. Das macht der MDR systematisch. Auf die schon eher repräsentativen Daten des DIVI-Intensivbettenregisters einzugehen, war er nicht mehr in der Lage. Ja, es war ihm sogar wichtig, dass der Direktlink auf das Register nicht anderen Neugierigen zugänglich gemacht wird.

Traurigerweise hatte ich eine so geartete Reaktion seitens der Zensoren beim MDR erwartet. Andererseits macht mir das auch wieder Mut, warum, dazu später.

Eine weitere Behauptung des MDR-Teams lässt sich klar als Falschmeldung, als unbegründete Behauptung einordnen. Es zeigt die zur Routine verkommene Verantwortungslosigkeit der Medienleute, in der mit leichter Zunge mit Angsttriggern gespielt wird. Eine Behauptung des MDR wie: „Ungeimpfte bleiben allerdings nur gesund, wenn das Virus nicht bei ihnen vorbeikommt.“, zeigt das beispielhaft. Wie und wo die Prozentangaben über schwere Verläufe (von was eigentlich?) fabriziert wurden, weiß allein der liebe Gott – oder vielleicht doch auch der MDR? Also fragte ich (b3):

Der MDR hatte keine Antwort auf meine Frage. Erst recht wollte er nicht, dass eine solche Frage überhaupt veröffentlicht wird. Denn Sie passt nicht in die zu veröffentlichende Meinung, die der MDR breitzustreuen hat. Der Sender filtert also ganz eindeutig im Forum die nicht genehmen, am Grundsätzlichen nagenden Argumente heraus und formt eine Blase, die für Außenstehende wie mich zur irrigen Annahme führen kann, ja soll (!), dass die Foristen bezüglich Coronakrise in großer Mehrheit die Linie des Senders mittragen würden. Das dürfen wir bezweifeln, denn ich gehe sicher davon aus, dass es sich bei der Filterung meiner Posts nicht um Einzelfälle handelt.

Womit wir zu einer dreisten Behauptung kommen, die durch Politik sowie äußerst opportunistische und ideologisch gespurte Wissenschaftler wie Medien völlig zu Unrecht in den Rang einer Theorie erhoben wurde, der „Superspreader-Theorie“. Freilich: Immer dann, wenn man präzise nachfragt, wo denn nun die wissenschaftlichen Beweise für diese „Theorie“ vorliegen, erhält man nichts weiter als heiße Luft. Aber in der Bevölkerung ist diese spaltende Botschaft, dass Gesunde andere Gesunde krank machen könnten, angekommen (b4).

Der MDR war offenbar mit meinem Kommentar völlig überfordert. Wohl auch damit, dass ich aus Sicht der „Geimpften“ argumentierte und sie, die „Geimpften“ vor dem Vorwurf verteidigte, dass sie ihrerseits andere „Geimpfte“ oder „Ungeimpfte“ (ein Unwort im wahrsten Sinne des Wortes) „anstecken“ könnten. Grundsätzliche Fragen, die auch bei anderen Foristen zum Innehalten führen könnten, dürfen offenbar beim MDR nicht online gestellt werden. Sie würden das Narrativ gefährden.

Eine persönliche Lehre für mich lautet, die Kommentarforen der öffentlich-rechtlichen Sender mit einem gewissen emotionalen Abstand zu verfolgen. Das dort verkündete Gesamt-Credo ist eben kein Spiegel unserer Gesellschaft sondern eher einer der in Angst und Opportunismus gefangenen Medienverantwortlichen. Man kann sogar soweit gehen, dass dieses zu veröffentlichende Credo (Narrativ) nicht einmal die reale Haltung der Menschen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern selbst widergibt.

Lassen wir uns also nicht in eine dystopische Einstellung hineinziehen, die uns lähmt und somit unserer Handlungsfähigkeit beraubt. Tun wir weiter die Dinge, die sich gut anfühlen. Seien wir mutig und schenken unseren Mitmenschen Vertrauen. Seien wir die Veränderung – und ändern somit das Verhalten anderer.

Der MDR erhält Post von mir, mittels derer er die Möglichkeit erhält, sein Vorgehen im Umgang mit kritischen Foristen näher zu erläutern.

Bitte bleiben Sie auch weiterhin schön aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei (internen) Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(1) 21.09.2021; MDR Thüringen; Thüringer Kabinett beschließt 3G-Plus-Corona-Regel; https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/corona-zwei-g-drei-g-plus-regel-100.html

(b1) 15.10.2021; DIVI; Gesamtzahl gemeldeter Intensivbetten (Betreibbare Betten und Notfallreserve); https://www.intensivregister.de/#/aktuelle-lage/zeitreihen

(b2 bis b4) MDR-Thüringen; Bildschirmausschnitte aus Diskussionsforum zur Nachricht „Thüringer Kabinett beschließt 3G-Plus-Corona-Regel; 21.09.2021; https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/corona-zwei-g-drei-g-plus-regel-100.html#kommentare

(Titelbild) Datum: 15.4.2013; Autor: jonschwarz (Pixabay); Quelle: https://pixabay.com/de/mikrofon-mic-musikstudio-aufnahme-354070/; Lizenz: CC0 Creative Commons,

Von Ped

6 Gedanken zu „Wie sich der MDR seine veröffentlichte Meinung zimmert“
  1. Da ist der MDR nicht alleine.
    Ich habe im März 2020 aufgehört, bei ZEITonline zu kommentieren. Da waren – auch schon weit vor Corona – die gelöschten bzw. überhaupt nicht erst freigeschalteten Kommentare nicht nur von mir bereits Legion. Mit Corona lagen die Löschorgien dann nochmal ein paar Potenzen höher.
    Das ist eine sich selbst referenzierende Filterblase, deren größte Gefahr m. E. darin besteht, daß die veröffentlichten Kommentare dann als von 100% der theoretisch am Gespräch interessierten dargestellt werden. Und darauf baut man dann auf bzw. verkauft entsprechende Studien.
    So sieht’s aus.

  2. Ach lieber Ped,
    vergessen Sie den MDR und alle anderen linientreuen Hirnwasch-Anstalten. Wenn Sie sich die Liste der „Young global leaders“ des WEF ansehen stellen Sie fest, dass ALLE namhaften deutschsprachigen Medien von WEF-Sprechpuppen kontrolliert werden. Und da ist bis zum jüngsten Tag keine Einsicht zu erwarten, im Gegenteil. Einzige mir bekannte und von mir akzeptierte Ausnahme ist der RedBull-Sender servusTV.
    Ihre Erfahrungen mit dem MDR decken sich hundertprozentig mit den Meinen aus den Jahren 2011 bis 2019 mit dem Schweizer Fernsehen srf (Kleinschreibung ist korrekt, so gewollt und entspricht dem dort herrschenden Kleingeist). Ich habe mich über alle die Jahre intensiv mit Beiträgen zu aktuellen Themen im Forum des srf beteiligt:
    Beiträge, die ins Narrativ passten wurden veröffentlicht.
    Kritische Beiträge wurden mit niedermachenden Antworten von Forumsteilnehmern veröffentlicht.
    Die vielzitierte Netiquette gilt vor allem für kritische Beiträge. Verachtende, lächerlich machende Beiträge bis hin zu offensichtlichen Lügen werden innerhalb des Narrativ’s gerne gesehen.
    Beiträge die strotzten von widerlegenden Fakten wurden schlicht nie veröffentlicht.
    Eine Klage meinerseits über einen Beitrag im srf beim zuständigen Ombudsmann wurde erstaunlicherweise sehr höflich beantwortet. Man werde meine Beschwerde den zuständigen Stellen bei srf unterbreiten und warten auf eine Stellungnahme. Wir warten bis heute auf ein Antwort. (Ich meine, wenn ich etwas irgendwo schriftlich deponiere und eine Antwort verlange, dann setze ich dem auch eine Frist!)
    Meine letzten Beiträge waren bewusst zynisch verpackte Faktenauflistungen zum jeweiligen Thema. Wohlwissend, dass diese nie veröffentlicht werden. Aber mindestens Einer hat’s gelesen…haha.
    Wenn ich mich heute hin und wieder in diesem Forum etwas umsehe, sehe ich eine geschlossene Gesellschaft. Da tauchen über die Jahre immer dieselben Namen auf. Man beweihräuchert sich gegenseitig selbst. Gemässigte kritische Stimmen behält man sich gern warm. Diese rufen stets die gewollte, massive Gegenwehr der etablierten Meinungsinhaber hervor.
    Man steuert und kontrolliert eine „Diskussion“ mit den einfachsten, primitivsten Mitteln, wie man der Hundmeute einen Knochen hinwirft. Uns „noch selber Denkenden“ bleibt nur eine, von mir längst gezogene Konsequenz: Ausklinken! Denn es ist reinste Zeitverschwendung.
    Das soll nicht heissen, dass wir zu all dem geistigen Müll schweigen. Im Gegenteil, hinweisen, anprangern, widersprechen wo’s nur geht.

  3. Nun, Ped, ich würde Ihrem bemühen – zum allgemeinen Verständnis – gern ein Hesse Zitat hinzufügen:
    „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden.“

    Das erschütternde ist, das all diese Erfahrungen dem kritischen Beobachter immer wieder bestätigen, dass die Grundlage seiner / unserer Souveränität nicht, oder nur eingeschränkt gegeben ist, und dies wohl auch niemals anders war. Der persönliche Eindruck das es Zeiten gab in denen tatsächlich – die Macht vom Volke – ausging, dürfte lediglich ein Resultat effektiver Bewusstseinssteuerung gewesen sein. Ein Zustand zu dem hierachische Systeme zu ihren „hoch-Zeiten“ imstande sind.

    Hier ein aktueller Artikel von Bastian Barucker, er gibt Einblicke über die im Rahmen der sogenannte „globale öffentlich-private Partnerschaft (GPPP)“ https://blog.bastian-barucker.de/was-ist-die-globale-oeffentlich-private-partnerschaft/

    Es gibt global scheinbar derzeit wenig Kräfte, welche dem Technisierungswahn von Davos kritisch gegenüber stehen:
    https://uncutnews.ch/russland-schliesst-sich-dem-zentrum-des-wef-fuer-die-vierte-industrielle-revolution-an/
    oder:
    https://www.achgut.com/artikel/impfen_papst_verstrickt_sich_tief_in_innere_widersprueche

    Was eigentlich auch nicht weiter verwundert, denn für all diese Ämter und Personen ist die Pyramide das „lebenselixier“.
    Ja, es hatte schon seinen Grund, das die Pharaonen sich ausgerechnet Pyramiden als Begräbnisstätte haben errichten lassen……..

    Putin zieht einfach die Lehre aus der Geschichte Russlands, insbesondere des 19. u. 20 Jhd., in dem die technische Rückständigkeit als ein großes Problem dastand.

    In der veröffentlichten Meinung steht Franziskus als ein „guter“ da, setzt sich ein für die „Armen“. Um sich seines tatsächlichen Selbstverständnises und seiner Herkunft zu nähern, macht es Sinn sich einmal mit der Geschichte des Jesuitenordens zu beschäftigen:
    So erklärte Ignatius (Ordensgründer) zwar nicht in der Ordensregel, aber im Exerzitienbuch: „Wir müssen, um in allem das Rechte zu treffen, immer festhalten: ich glaube, dass das Weiße, das ich sehe, schwarz ist, wenn die Hierarchische Kirche es so definiert.“[wikip]

    Ignatius von Loyola, der Gründer des Jesuitenordens, verfasste Mitte des 16. Jahrhunderts einen erhellenden Text, auf den das Wort „Kadavergehorsam“ zurückzuführen ist:

    „Wir sollten uns dessen bewusst sein, dass ein jeder von denen, die im Gehorsam leben, sich von der göttlichen Vorsehung mittels des Oberen führen und leiten lassen muss, als sei er ein toter Körper, der sich wohin auch immer bringen und auf welche Weise auch immer behandeln lässt, oder wie ein Stab eines alten Mannes, der dient, wo und wozu auch immer ihn der benutzen will“ (2).

    Alles Klar?

    Vielleicht haben wir die Dinge einfach falsch verstanden………

  4. Die Amish haben die Krise besser gemeistert als alle nationalen Regierungen zusammen *

    Keine Schließung der Gemeinde, keine Masken, keine Impfstoffe, keine Einschränkungen, und die Gemeinde hat das ganze Jahr über völlig normal funktioniert. Die Amish-Gemeinschaft verfügt heute über eine Herdenimmunität.

    Warum ist das so?

    https://z3news.com/w/wp-content/uploads/2021/04/Amish-not-affected-by-COVID.png

    https://www.bitchute.com/video/8kDvClbyvrZ7/

    Die Lebensweise der Amish:

    „Die Mitglieder der Gemeinschaft helfen sich gegenseitig, und die gesamte Gemeinschaft arbeitet zusammen, um einem Mitglied in Schwierigkeiten zu helfen. Sie nehmen keine staatlichen Leistungen oder Versicherungen in Anspruch, sondern verlassen sich stattdessen nur auf die Unterstützung der Gemeinschaft. (<- wichtiger Punkt!)

    Jeder Amish-Distrikt ist völlig unabhängig und lebt nach seinen eigenen ungeschriebenen Regeln, der Ordnung. Der „Alte Orden“ ist die strengste dieser Gruppen. Es gibt keine zentrale Autorität.

    Die Amish betonen Einfachheit und Demut. Sie vermeiden alles, was mit Selbsterhöhung, Standesdünkel oder Machtausübung zu tun hat.

    Einige moderne „Annehmlichkeiten“ wie Autos, Elektrizität und Telefone werden vermieden. Sie meiden Technologie nur dort, wo sie der Gemeinschaft schaden könnte, nicht weil sie Ludditen (grundsätzlich gegen Technisierung eingestellte Menschen) sind oder denken, dass Technologie von Natur aus böse ist.

    Die Amish sind Pazifisten und Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen. Sie vermeiden jegliche Gewalt – auch wütende Worte oder den Gang vor Gericht.

    Amish Kinder werden in ihren eigenen Schulen unterrichtet. Die Schulzeit endet mit 14 Jahren, danach lernen sie praktische Fertigkeiten im Beruf.

    Nach dem 16. Lebensjahr können die Amish-Kinder einige Jahre lang das Leben außerhalb der Gemeinschaft kennenlernen, um zu entscheiden, ob sie voll getaufte Mitglieder der Gemeinschaft werden wollen. 90 % entscheiden sich dafür.“

    Ich glaube dass einige dieser Grundsätze bzw. Lebensphilosophien dazu beitragen könnten, diese und kommende Krise(n) zu überwinden. Ich denke dabei vor allem auch an die möglichen dystopischen Perspektiven, die Ernst Wolff uns in Aussicht gestellt hat..

    https://www.depressionjailbreak.com/Ernst-Wolff_Die-naechste-Weltfinanzkrise-eine-Riesenchance-fuer-die-Menschheit

    Das Beispiel der Amish zeigt, dass echte Demokratie nur in lokal begrenzten Lebensgemeinschaften möglich ist und welchen Wert sie hat.

    Aber auch die Amish sind durch das Establishment in ihrer Lebensweise bedroht und müssen für deren Erhalt kämpfen…

    https://z3news.com/w/judge-fines-amish-farmer-250k-and-threatens-jail-time-for-providing-club-members-food-they-want/

    Die Inspiration, mich mal mit der Lebensweise der Amish zu beschäftigen habe ich aus der aktuellen Sitzung des Corona-Ausschusses, wo ab Minute 34:35 dieses Thema angeschnitten wird…

    https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/Sitzung-75—Hinter-tausend-Staeben-keine-Welt—online:a

    1. Sehr schön auch die Kommentierung der Ausschussteilnehmer, als der deutsche Livestream von yt gesperrt wird. Im oben verlinkten Odysee-Video ab Minute 55:20.

      yt-Begründung: „ein Verstoß gegen die Regeln der yt-Community“

      Kommentar Füllmich: Was ist das für eine Gemeinschaft, eine Gemeinschaft der LÜGNER?

    2. Schönes Beispiel @leo,
      in repressiven Zeiten ging es anarchistisch eingestellten Gruppen schon immer an den Kragen. Der politische Kampf in diesen Zeiten findet zwischen Hierarchie und Heterarchie statt. Das ist der eigentliche Konflikt, alles andere ist Ablenkung. Alle die sich selbst ermächtigen, ja, selbst denken, sind potenziell gefährlich, werden wie Ped in seinem Beispiel einfach ignoriert. Wobei dass noch die mildeste Form der Abwehr ist. Es gab Zeiten, da hat man Menschen für so etwas auf dem Scheiterhaufen verbrannt oder ans Kreuz genagelt. All dies – und das müssen wir stehts deutlich machen – war nichts weiter als institutionalisierte unkontrollierte Macht, in welcher Form auch immer.
      Daher ist zentralisierte Macht niemals „gut“, auch wenn sie zu beginn mit Engelszüngelchen daherkommt. Es ist ein tiefer Widerspruch, dass die sogenannten „global Leaders“, Menschen die nur in Machtkategorien denken, jetzt plötzlich bestimmt sind die Welt retten zu können….

      Die Amische liegen auf der Linie des Urchristentum’s, sie haben sich nicht verweltlichen lassen, sind Konsequent und damit grüner als die Grünen jemals sein werden. Um solche Art konsequenten Handelns zu diskreditieren, nutzt das Establishment Begriffe wie „radikal“ und „fundamentalistisch“.

      Aber wir lassen uns nicht unterkriegen, denn die Geschichte lehrt:
      „Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

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