Was soll schon schiefgehen …

Kritik innerhalb des Narrativs der Herrschenden kann auch zum Eigentor werden.


Günter Eder, seines Zeichens Mathematiker, hat sich für die Nachdenkseiten kritisch mit einer vom RKI verfassten Schätzung der verlorenen Lebenszeit auseinander gesetzt. Leider ist das Ergebnis ein typisches Beispiel für eine mathematische Arbeit im Sinne eines alten Witzes. Das Ergebnis ist vollkommen korrekt, aber praktisch zu nichts zu gebrauchen. Außer dass es, auch wenn ungewollt, mitwirkt, ein Jahrhundertverbrechen zu kaschieren.


Vorab: Der folgende Artikel ist schwere Kost (Lesezeit etwa 90 Minuten), aber die Befassung lohnt sich.

Die folgende kritische Analyse zeigt erneut auf ein Problem, dem sich Experten, gemeint sind auf ein bestimmtes Fach ausgerichtete Spezialisten immer wieder gegenüber stehen. Auf der täglich bearbeiteten Plattform absolut sattelfest, kommen sie ins Schlingern, wenn sie gläubig von außerhalb eingebrachte Annahmen als erwiesene, unbestreitbare Wahrheiten voraussetzen und dann zur Grundlage ihrer Arbeiten machen.

Auf der Plattform Nachdenkseiten hat sich Anfang Juli des Jahres der Mathematiker Günter Eder kritisch zur Berichterstattung der Meinungsbeherrschenden geäußert und dies mathematisch unterlegt (1). Hat er das tatsächlich? Sebastian Domschke hat das seinerseits aufwändig und kritisch wie achtungsvoll untersucht und weist uns auf die Fallen hin, in die wir gern tappen, wenn wir die Dinge nicht sorgfältig hinterfragen. Außerdem lernt der interessierte Leser einiges über den Wert von und der Arbeit mit Statistiken — und wie man mit diesen manipulieren und betrügen kann.


Vorab: Ich gehe in meinem Aufsatz im wesentlichen Über das Ergebnis von Eders Arbeit hinweg. Es ist aber wichtig, deutlich zu machen, dass ich am Ergebnis seiner Arbeit nichts auszusetzen habe, obwohl ich skeptisch bin. Ich könnte ein anderes Bild zeichnen. Es ist die Darstellung des Weges dahin, die ich moniere, und die vieles möglich macht, was anderswo dann zum Teil auch vorsätzlich falsch verwendet wird.

Das grundlegende Problem ist, Günter Eder arbeitet mit Statistiken, die man so gar nicht mehr erheben dürfte, prinzipiell und die außerdem auch noch deutliche Merkmale von Statistikfälschung aufweisen. Darüber hinaus lässt er eine Einbettung in einen praktischen Kontext — ganz in typischer Mathematikerart — völlig außen vor. Ich möchte im Folgenden einige Aspekte allgemeinverständlich herausarbeiten und auf grundlegende Probleme bei der Arbeit mit Statistiken hinweisen. Anfangen muss ich aber mit etwas Grundsätzlichem.

Ich bin mir im Klaren darüber und möchte extra herausstellen, dass man aus Statistiken derzeit keinen Konsens gewinnen kann. Das im weiteren Verlauf Folgende kann nur und nur dazu dienen, Menschen, die schon eine Überzeugung haben, die der meinigen in den hier beschriebenen Aspekten entspricht, Argumente an die Hand zu geben, um sich ihrer selbst zu vergewissern, also unter dem Eindruck der täglichen Dauerbeschallung nicht den Verstand zu verlieren.

Bevor wir aber dazu kommen möchte ich kurz darauf eingehen, wann uns Statistiken helfen können. Neben vielen möglichen anderen Aspekten möchte ich zwei wesentliche herausstellen.

Voraussetzung dafür, das uns in einem gesellschaftlichen Diskurs statistische Argumente helfen können ist zum einen ein offener Diskurs. Das hat einen einfachen Grund. Statistiken sind schwierig.

Wir sind nicht dazu geschaffen, mit statistischen Daten — wie Universitäten sie erheben — umzugehen. Wir sind dazu geschaffen, auf Basis unserer Erfahrung zu handeln. Das ist auch Statistik!

Die Regeln, die man unter diesen Bedingungen einhalten muss, sind, wie in der Statistik üblich, wahnsinnig komplex. Dafür haben wir spezielle Daumenregeln — vor diesem Hintergrund sind zum Beispiel Vorurteile hilfreich! Aber diese Regeln führen uns zwangsläufig in die Irre, wenn wir sie intuitiv auf mathematische Statistiken anwenden. Weil die ganz anders sind und völlig andere ‚Benimmregeln‘ benötigen.

Und das letzte was wir vor diesem Hintergrund gebrauchen können, ist jemand, der vielleicht bereit ist, uns anzulügen, um seine eigene Agenda durchzusetzen. Darum ist ein offener Diskurs unverzichtbar, wenn wir mit Statistiken argumentieren wollen. Und ein solcher offener Diskurs existiert einfach nicht mehr. Zumindest nicht zwischen den ‚Lagern‘. Die andere Voraussetzung für den Umgang mit Statistiken ist „gesunder Menschenverstand“. Ich würde ihn als Ankerpunkt der Erkenntnis bezeichnen — hierzu ein paar Beispiele:

  • Wenn ich ein schweres Ding hochhalte und ich lasse es los, dann fällt es nach unten, nicht nach oben.
  • Bewegung und körperliche Betätigungen fördern die Gesundheit.
  • Wenn man im Winter in einer ungeheizten Wohnung sitzt, bekommt man leicht eine Erkältung. Wenn die Fenster nicht richtig zu sind und es zieht, wird daraus schnell eine Lungenentzündung.
  • Informationen die man aus der Tagesschau erfährt, werden professionell recherchiert und neutral und objektiv vorgetragen.

Diese Grundpfeiler unserer Überzeugungen und Basis unseres „gesunden Menschenverstands“ können falsch sein. Aber wenn wir mit Statistiken umgehen, für die unser Denkapparat (siehe oben) ja nicht gemacht ist, dann dienen sie uns als Ankerpunkte. Denn was wird eher daneben liegen — die statistische Analyse oder mein „gesunder Menschenverstand“? Ergebnisse aus statistischen Analysen die dem gesunden Menschenverstand widersprechen gibt es durchaus. Aber das sollte immer ein Anlass sein, sehr genau zu prüfen, was man da eigentlich gerade gemacht hat.

Der geneigte Leser erkennt anhand der Beispiele, die ich vorgebracht habe vielleicht, dass das mit dem gesunden Menschenverstand im Miteinander so eine Sache ist. Denn während für einen Zeitgenossen eine bestimmte Aussage, sagen wir die vierte oben, glasklar zum gesunden Menschenverstand zählt — Juristen sprechen hier von „offenkundig“ — lehne ich diese Aussage vielleicht rundheraus ab. Das macht dann die Beurteilung von statistischen Analysen und eine Konsensfindung auf Basis solcher „offenkundiger“ Aussagen nicht gerade einfacher.

Was kann man also von einer statistischen Analyse wie dieser hier erwarten? Folgende Aspekte möchte ich herausarbeiten, soweit mein eigener Kenntnisstand das gestattet.

  1. Günter Eder stellt die Datenbasis zum Teil irreführend dar, wendet die mathematischen Methoden auf die Daten, die er recherchiert hat, aber korrekt an und kommt zu einem plausiblen Ergebnis.
  2. Die zugrundeliegenden Daten sind naturgemäß und besonders im Hinblick auf die Ereignisse des letzten Jahres mit großen Unsicherheiten behaftet.
  3. Die zugrundeliegenden statistischen Daten werden aktiv gefälscht und sind darum für statistische Analysen grundsätzlich nicht zu gebrauchen.
  4. „Ich habe keine Ahnung von Statistik und du wirst daran nichts ändern — Wie war das jetzt noch mal mit dem gesunden Menschenverstand?“

Fangen wir an. Leider nicht mit erstens, sondern viel weiter am Anfang. Wir müssen uns zuerst ein Bild machen, worüber wir eigentlich reden. Ich zeichne das anhand des Beitrags von Günter Eder nach.

Spiel mit Todeszahlen

Den Anfang macht Günter Eder mit einem Diagramm zur Übersterblichkeit der letzten 10 Jahre — für jedes Jahr (b1).

Hier beginnen die Probleme bereits, denn während das Vorgehen mathematisch völlig korrekt scheint, hapert es mit dem Kontext. Es geht um die Frage, wie Übersterblichkeit eigentlich betrachtet, wie sie gemessen und wie sie eingeordnet wird. Die allgemeine Sterblichkeit folgt sehr streng einem jahreszeitlichen Verlauf. Man kann das sehr gut auf Euromomo sehen (b2).

Die gestrichelten dunkelgrauen Linien unten zeigen die erwartete Sterblichkeit an, die sich in Wellen durch die Jahre bewegt — im Sommer niedrig, im Winter hoch. Dies und die Tatsache, dass sich das Sterbegeschehen in Deutschland fundamental vom europäischen Sterbegeschehen unterscheidet (und überhaupt das Geschehen in den einzelnen Staaten sehr unterschiedlich ausfällt) kann man von Euromomo mitnehmen.

Danach sollte der interessierte Laie die Seite schließen, und die Daten von Euromomo vergessen. Denn Euromomo gibt die Sterblichkeit in den einzelnen Ländern nicht mehr über die Anzahl der Verstorbenen an — eine Größe, mit der jeder Mensch etwas anfangen kann, sobald er elementare Bruchrechnung beherrscht — sondern mit einem statistischen Instrument: dem Z-Score.

Der Z-Score sagt dabei etwas aus über die Sicherheit(!) mit der man von Übersterblichkeit sprechen kann, aber er vernachlässigt dafür das eigentliche Ausmaß der Übersterblichkeit. Die ist anhand des Z-Scores nicht mehr direkt vergleichbar, weshalb die Daten von Euromomo für den Laien völlig unbrauchbar sind. Wir schauen darum in ein Dokument des Robert-Koch-Instituts (RKI) — den Grippebericht von 2018/2019 (b3).

Auf Seite 47 sehen wir die Angaben für Exzess-Schätzungen (Todesfälle) der letzten Jahre. Allerdings nicht aufgeschlüsselt nach Jahren — wie bei Eder — sondern nach Grippesaison. Es wird also immer eine Saison über den Jahreswechsel zusammengefasst, um für diese Saison die Schwere der Grippewelle zu beurteilen. Dadurch ergeben sich abweichende Zahlen, denn wenn man wie Eder die Zahlen nach Jahren erhebt, dann schneidet man immer mitten in der Grippesaison die Daten auseinander. Für das Verständnis der Todeszahlen macht das auch nicht viel — es erhöht hauptsächlich die statistische Schwankung. Das Verständnis der jeweiligen Grippesaison wird dadurch aber unmöglich gemacht.

Wir nehmen bitte außerdem aus der selben Tabelle (siehe oben (b3)) die Zahl der ‚laborbestätigten‘ Todesfälle mit. Wer mag, kann ja gerne pausieren und sich über die Entwicklung und die Eigenarten dieser Zahl ein wenig Gedanken machen. Ich werde später darauf zurückkommen.

Leider hat Eder im Diagramm (siehe oben (b1)) relative Zahlen gezeigt, aber die absoluten ‚nur‘ im Text besprochen. Das ist natürlich okay, wie wollen aber deswegen, um die Zahlen, die wir uns hier erarbeiten einordnen zu können, ganz kurz nochmal klären wovon wir eigentlich sprechen.

Das Statistische Bundesamt spricht laut Eder im Jahr 2020 von 986.000 Toten. Ein kleiner Hinweis, in seinem Artikel im Februar, der mit der selben Quelle — dem Statistischen Bundesamt arbeitet — war noch von 982.000 Todesfällen die Rede. Die Differenz könnten Nachmeldungen speziell vom Jahresende sein. Das nur als Erinnerung daran, das wir es hier nicht mit echten Toten zu tun haben, die entweder tot sind oder nicht, sondern mit statistischen Daten, die zwangsläufig immer einer gewissen Ungenauigkeit unterliegen, weil man sie erheben muss. 3.500 Todesfälle sind etwa 4 Promille oder 0,4 Prozent. Das ist nicht viel, aber wir sollten nicht vergessen, das so kleine Abweichungen einfach normal sind — und wir sollten auch im Kopf haben, das auch die Zahlen vom Juni 2021 keinesfalls absolut sind, sondern nur vermutlich besser als die vom Februar.

Ich mache jetzt aus den 986.000 Todesfällen etwa 1.050.000 und teile die durch großzügig gerundete 350 Tage, die ein Jahr hat. Das kann man schön im Kopf rechnen, und man kommt auf durchschnittlich ~3.000 Todesfälle pro Tag in Deutschland. Das ist eine Überschlagsrechnung, die zu hoch angesetzt ist, weil ich die Todesfälle (über dem Bruchstrich) zu hoch und die Tage im Jahr (unter dem Bruchstrich) zu niedrig angesetzt habe. Aber als leicht errechenbarer Überschlag gibt sie uns eine ungefähre Vorstellung vom typischen Sterbegeschehen in Deutschland.

Die tatsächliche Zahl — und mit der werde ich weiter rechnen — sind etwa 2.700 Menschen jeden Tag in Deutschland (einfach im Taschenrechner mal 365 nehmen). Nun haben wir ja schon gesehen, dass die Sterblichkeit eigentlich einem jahreszeitlichen Verlauf in Wellen folgt. Daher sei doch noch einmal Euromomo bequemt — für den Jahreswechsel 2020/21 findet man eine obere Sterblichkeit von 77.000 (im Winter) und Mitte 2020 findet man 64.000 (im Sommer). Wir machen wieder einen Überschlag: 77 im Winter, 63 im Sommer, bedeutet 70 im Schnitt. Die Todesraten im Sommer und Winter weichen also etwa 10% vom Durchschnitt nach unten und oben ab.

10% von 2700 (unser Durchschnitt) sind offensichtlich 300, das heißt wir dürfen für Deutschland im Sommer 2.400 Todesfälle täglich erwarten, im Winter gar 3.000 Todesfälle — wieder nur ein Überschlag! Das ist bloß die sogenannte ‚Baseline‘, also noch ohne irgendwelchen statistischen Schnickschnack wie Vertrauensintervalle. Den lassen wir auch weg.

In der nächsten Abbildung bietet uns Eder den Verlauf der Übersterblichkeit 2013 und 2014 an (b4).

Er hat die Daten nach Monaten aufgeschlüsselt, was in neuerer Zeit — mit tagesaktuellen Meldungen — völlig unüblich ist und darum ein wenig Einordnung. Von Februar bis April 2013 sind jeweils etwa 6.000 Menschen mehr gestorben, als man zu dieser Jahreszeit erwartet hätte. Das sind offensichtlich 1.400 pro Woche ( 4 * 1.400 = 6.000), also 200 am Tag. Die Übersterblichkeit, die wir aus dem Diagramm für 2013 ablesen können, sieht ungefähr wie folgt aus:

  • Januar 2013: 2.000
  • Februar 2013: 5.000
  • März 2013: 6.500
  • April 2013: 5.500
  • Summe: 19.000 (Ende der Grippesaison)

Ich weiß nicht sicher, ob der Mai laut RKI noch zur Grippesaison zählte oder nicht (das wird nämlich jedes Jahr nach Datenlage vom RKI vorgegeben), aber für die Schätzungen hier ist das eher unerheblich. Wir haben jetzt insgesamt 19.000 Todesfälle über der Normalsterblichkeit. Vergleichen wir das mit der Exzess-Schätzung aus oben genanntem Grippebericht (b3), stellen wir fest, es fehlen noch etwa 1.700 Todesfälle zur Exzessschätzung von damals, die vom Ende des Jahres 2012 und vielleicht aus Mai 2013 stammen müssen.

Reale – versus geschätzte Todeszahlen

Kommen wir zur Untersterblichkeit 2014. Das RKI gibt für die Saison 2014/2015 eine Exzess-Schätzung von 0 an. Man schneidet die Untersterblichkeit also einfach weg. Das ist für Risikobewertungen, um die es im Grippebericht ja geht, natürlich legitim, denn es gab offenbar in diesem Jahr kein besonderes Risiko. Für unser Verständnis ist es aber nicht hilfreich. Darum zählen wir die Untersterblichkeit für die Saison 2013/14:

Im Oktober 2013 liegt die Sterblichkeit noch ziemlich genau da, wo man sie vermutet hatte. Dann sackt sie auf einmal ab und es sterben bedeutend weniger Menschen als erwartet.

  • Oktober 2013: 0
  • November 2013: – 2.000
  • Dezember 2013: – 4.500
  • Januar 2014: – 5.500
  • Februar 2014: – 9.000
  • März 2014: – 7.000
  • April 2014: – 2.000
  • Summe: – 30.000 (Ende der Grippesaison)

Wir haben also 2013/2014 eine Untersterblichkeit von einem Ausmaß, wie es normalerweise der Übersterblichkeit einer schweren Grippewelle entspricht. Im Februar starben 9.000 Menschen = 2.000 pro Woche = 300 Menschen jeden Tag weniger, als man erwartet hätte. Das ist absurd, wenn man sich überlegt, dass Menschen zufällig über das Jahr verteilt sterben, und dann im Winter offenbar viele Menschen nicht gestorben sind. Es sieht fast aus, wie eine Grippewelle, bei der die Infizierten NICHT versterben. Wie kann das sein?

Die Antwort liegt in der Wellenform der erwarteten Sterblichkeit, wie wir sie bei Euromomo sehen konnten. Es sinkt ab Oktober nicht die Sterblichkeit. Es sinkt nur die Differenz: tatsächliche Sterblichkeit minus erwartete Sterblichkeit.

Ganz kurz zur Einordnung — das führt uns also auf ein Level der Sterblichkeit, wie sie im Frühjahr oder Herbst üblich wäre (wir erinnern uns an die Jahreszeitlichen Schwankungen), also immer noch 300 Todesfälle am Tag über dem Sommerniveau. Ist das plausibel? Nun, ich erinnere mich zum Beispiel an ein Jahr, in dem saßen die Menschen im Februar dicht gepackt mit Picknickdecke auf den Elbwiesen — bei 20 bis 25 °C Außentemperatur. Das ist allerdings nur als Denkanstoß gedacht, denn ich glaube nicht, dass das 2014 war.

Was man jedoch in den Zahlen von 2013 und 2014 ausdrücklich nicht sehen kann, ist der von Eder erwähnte Effekt, das in einer Grippewelle vornehmlich Leute sterben, die im Lauf des folgenden Jahres sowieso gestorben wären. Denn das würde sich mit einer über das Jahr verteilten systematischen Untersterblichkeit bemerkbar machen, die explizit im Diagramm nicht zu sehen ist. Stattdessen sehen wir eine große Nichtsterbewelle im Februar, die irgendwelche anderen expliziten Ursachen haben muss, über die wir hier aber eben nur (wie oben) spekulieren können.

Wichtig ist hier festzuhalten, dass die Übersterblichkeit immer aus einer Differenz resultiert:
Übersterblichkeit = tatsächliche Sterblichkeit minus erwartete Sterblichkeit

Bis hier hin war alles Vorgeplänkel und Zahlenspielerei. Es ging darum, einen Eindruck von den Größen zu entwickeln und die Zuordnungen pro Monat, pro Woche, pro Tag ineinander zu überführen und so für uns vergleichbar zu machen.

Ab hier unterstelle ich dem RKI vorsätzlich und politisch motivierte Irreführung mittels Fälschung von Statistiken und möglicherweise sogar von Rohdaten. Darum wird es ab hier ungemütlich.

Ich fange an mit der Übersterblichkeit 2020.

Eder gibt auf der Basis der Daten des Statistischen Bundesamtes eine Zahl von 1,55% Übersterblichkeit für 2020 an. Nach dem selben Datensatz, nachzulesen bei Eder auf den Nachdenkseiten im Februar 2021 waren es damals noch 1,19% (2). Die Differenz ist beachtlich. Wo kommt sie her?

Es handelt sich um die oben angesprochenen 3.500 ‚Nachmeldungen‘. Man bekommt jetzt leicht den Eindruck, dass die Nachmeldungen ja nun im Sommer des Folgejahres abgehakt sein müssten, und die Zahlen, die im Februar noch vorläufig waren, nun im Juli als gesichert gelten können. Selbst wenn dem so wäre (siehe weiter unten) könnte man diese Schlussfolgerung mitnichten so ziehen. Als halbwegs gesichert können wir die Zahl der Toten betrachten — die reine Zahl. Genießen Sie das Ganze, wie gesagt mit Vorsicht.

Aber die Übersterblichkeit ist, wie gezeigt, die Differenz aus tatsächlichem Sterbegeschehen und dem erwarteten Sterbegeschehen. Und letzteres ist naturgemäß eine reine Schätzung.

Diese Schätzung bewegt sich im Rahmen von einer Million Menschen. Ausgeschrieben sind das 1.000.000. Und wenn diese Schätzung nur um 1% falsch liegt — was 10.000 Todesfällen entspricht — dann sinkt oder steigt die Übersterblichkeit ganz erheblich, weil sie die Differenz der erwarteten Todesfälle und der tatsächlich gezählten Todesfälle entspricht.

Wenn also die Sterblichkeit auf 971.000 geschätzt wird, aber 986.000 Menschen sterben, dann haben wir eine Übersterblichkeit von 15.000 Menschen.

Wenn aber die Sterblichkeit um nur etwa 1% niedriger oder höher geschätzt wird, beträgt die errechnete Übersterblichkeit entweder 25.000 oder nur 5.000 Menschen. So kann sich ganz schnell auch eine Übersterblichkeit in eine Untersterblichkeit verwandeln, einfach weil unsere Schätzung anders ausgefallen ist.

Eine Sterblichkeit auf 1% oder 2% genau schätzen zu können, ist eher eine nützliche Fiktion als Realität. In der Praxis macht das nichts, wenn der Fehler den man dabei macht, zufällig ist. Liegen aber Absichten dahinter, und werden Zahlen mit einem politischen Ziel falsch oder auch nur tendenziös aufgenommen und dargestellt, dann sind ein oder zwei Prozent in einer Schätzung zu konstruieren, ein Kinderspiel.

Die Folge ist, dass man die Übersterblichkeit je nach Gusto ohne weiteres verdoppeln, verschwinden lassen oder sogar in eine Untersterblichkeit ummünzen kann. Bis hierhin stellen wir nur fest: Es ist leicht möglich.

Auf Multipolar veröffentlichte Karsten Montag im April des Jahres eine lesenswerte und detaillierte Analyse der Sterbezahlen — und konstatiert gar eine Untersterblichkeit für 2020 (3). Die Zahlen dort sind ebenfalls vom Statistischen Bundesamt. Es finden sich dort 982.000 Tote, nicht jedoch die 986.000 Toten, von denen Eder spricht. Statt dessen erwähnt Karsten Montag eine (aktuellere?) Zahl von 1.001.669 Toten. Diese Zahl nenne ich auf den Toten genau, damit der Leser diese mit der Textsuche finden kann. Damit 1.001.669 Todesfälle eine Untersterblichkeit bedeuten, muss die Schätzung der erwarteten Sterbefälle entsprechend hoch ausfallen.

Wichtig ist jetzt die Frage: Woher kommt die Schätzung der erwarteten Sterbefälle? Wie sah die Schätzung vor 2020 aus, wie sieht sie heute aus? Auf welcher Basis und wann wird beziehungsweise wurde sie erstellt? Welche verschiedenen Schätzungen gibt es? In dieser wichtigen Frage schweigen beide Autoren. Beide geben ihre Quellen an — das Statistische Bundesamt im Fall Eder, ein paar mehr bei Montag.

Dort — auf den Seiten des Statistischen Bundesamtes — finden sich aber zuerst die gemeldeten Toten (4). Wer etwas über Schätzungen wissen will, wird auf der Seite von destatis bestimmt auch fündig, vorausgesetzt er weiß, wo es steht. Ich weiß es nicht.

Schauen wir in die Abbildungen (b1, b2, b4, siehe weiter oben) oder auch in andere übliche Veröffentlichungen, dann stellen wir fest, dass die Schätzung eigentlich nie vorkommt, sondern immer nur die Abweichung von der Schätzung gezeigt wird. Das wird im PDF des Ifo-Instituts besonders deutlich. Dort wird im Diagramm, dass die Übersterblichkeit zeigen soll, direkt auf oben genannten Link von destatis verwiesen (b5).

Aber die Sonderauswertung der Sterbefälle zeigt explizit nur und nur die tatsächlich gemeldeten Todesfälle — und kein einziges Wort über die Schätzung (abgesehen von 2021, wo Schätzungen Teil jener Daten sind, die man noch nicht erheben konnte), die aber tatsächlich die Hälfte der gezeigten Grafik — nämlich die andere Seite der Differenz ausmacht. Ich habe darum sogar die Hinweise der Sonderauswertung der Sterbefälle studiert und dort einen Verweis auf ein anderes Dokument gefunden, diesen:

In der Hoffnung, hier nun Angaben zur Schätzung der erwarteten Sterblichkeit zu finden, sprang ich direkt ins Kapitel „Sterbefallzahlen und Übersterblichkeit während der Corona-Pandemie“ — und fand nichts. Zwar gibt es allerlei Fließtext, aber die statistischen Daten in Form von Diagrammen und Tabellen geben schlicht nichts her. Es findet sich einzig eine Darstellung der Todeszahlen von 2020 im Vergleich zum Durchschnitt der vier Vorjahre. Die kenne ich bereits aus meinen eigenen Recherchen der letzten Monate.

Der Punkt dabei ist, als Annäherung an die Frage, was eigentlich Sache ist, und wie die Dinge tatsächlich liegen, kann man das sicherlich machen. Das sieht dann so aus (b6):

Man bekommt den Eindruck, als gäbe es eine stete hohe Sterblichkeit, stets am oberen Rand der Normalsterblichkeit im gesamten Jahr 2020 und ganz besonders in den Zeiten der „Coronawellen“. Nun haben Karsten Montag und andere aber darauf hingewiesen, dass das Sterbegeschehen über die Jahre dynamischen Veränderungen unterliegt, die sich aus einer Veränderung der Altersstruktur der Gesellschaft ergeben (5).

Deutschland altert. Das bedeutet, dass es mehr alte und weniger junge Menschen gibt — bei grob gleichbleibender Einwohnerzahl. Da alte Menschen aber naturgemäß deutlich öfter sterben als junge Menschen, steigen die Sterbezahlen derzeit jedes Jahr. Berücksichtigen wir also, dass der Durchschnitt der Sterbezahlen der letzten vier Jahre für Deutschland für 2020 systematisch zu zu niedrigen Sterbezahlen führt, dann sehen wir im Diagramm — die Grippewellen ausgenommen — eher eine Untersterblichkeit, die sich über das ganze Jahr zieht.

Das ist aber schlichtweg kein gutes Maß und weit entfernt von Wissenschaftlichkeit. Eine genaue, gar wochengenaue Schätzung von Todeszahlen für die Bundesrepublik Deutschland findet sich dagegen hier ebenfalls nicht, und selbst in der Quellenliste bin ich stark gefordert, so etwas zu finden.

Man fragt sich also dringendst: Woher kommen die Schätzungen für die erwartete Sterblichkeitnicht die Schätzung der Übersterblichkeit (Exzess-Schätzung), die man erst ausrechnen kann, wenn man genau diese Zahl(en) schon hat — im Jahr 2020?

Kommen wir auf den anderen Kritikpunkt — die Darstellung nach Jahren.

Wir haben hier die Übersterblichkeit des kompletten Jahres 2020 sowie 2021 so aktuell, wie die Daten eben beim Erscheinen des Artikels waren. Sie decken damit komplett das Geschehen des Jahres 2020 sowie der Grippesaison 2020/21 und noch ein bisschen mehr ab. Nicht jedoch die Grippesaison 2019/2020.

Nun gut. Die Untersterblichkeit des Jahres 2019 von 1,6% legt dringend nahe, dass es auch Ende des Jahres 2019 kein signifikant erhöhtes Sterbegeschehen in der BRD gegeben hat. Der Januar im Diagramm oben lässt eher eine Untersterblichkeit zumindest im Dezember erahnen. Insgesamt ist die Untersterblichkeit zu Jahresbeginn 2020 deutlich stärker ausgeprägt als die Übersterblichkeit zur Grippewelle im April 2020. Insgesamt können wir daher aus diesen Daten ohne weiteres eine Exzess-Schätzung abgeben, wie sie der bereits zitierten Tabelle aus dem Saisonbericht der Grippe 2018 entspricht.

Die Schätzung lautet 0.

Null Exzess-Tote in der Saison 2019/2020. Einfach 0. Es hat schlicht kein signifikantes Sterbegeschehen gegeben und übrigens auch zu keiner Zeit eines, das an jenes der Grippewelle 2012/2013 wie wir sie weiter (b4i) oben im Diagramm für die Jahre 2013 und 2014 anschauen können, auch nur herangereicht hätte. Denn der Ausschlag, den wir im Frühjahr 2020 sehen, erstreckt sich über nur drei Wochen, während die Grippewelle im Frühjahr 2013 ganze drei Monate, also über 12 Wochen anhielt.

Erst das Sterbegeschehen im Dezember 2020 — das faktisch mit der Saison im Frühjahr 2020 eben nichts zu tun hat, kann den Eindruck eines erhöhten Sterbegeschehens erwecken. Wir können jetzt wieder ganz simpel die Exzess-Schätzung für die Saison 2020/21 durchführen. Ich mach das mal etwas grob, es ist nicht ganz so einfach, weil im Diagramm die Todeszahlen nach Wochen eingetragen sind:

  • Oktober 2020: 1.000
  • November 2020: 6.500
  • Dezember 2020: 19.000
  • Januar 2021: 18.000
  • Februar 2021: 1.000
  • März 2021: – 14.000
  • April 2021: – 4.000
  • Summe: 27.500 (Ende der Grippesaison)

Den Mai habe ich raus gelassen, weil da ja schon die ääähhh ‚dritte‘ Welle eingesetzt haben soll. Das ist freilich ein gewisses Maß an Willkür, ändert aber zum Glück nichts wesentlich am Befund der — geschätzten(!) — Übersterblichkeit. Es ist sicherlich nicht so schlimm, wie willkürlich im Januar 2020 mit einer Zählung zu beginnen, um sie ein ganzes Jahr plus eine halbe Saison laufen zu lassen, obwohl üblicherweise entweder eine Zählung des ganzen Jahres oder eine Zählung einer Saison gängig wäre (je nachdem ob man einen Mathematiker oder das RKI fragt). Während der Mix aus beidem schlicht eine Irreführung darstellt.

Wir haben natürlich wiederum das Problem, dass das Diagramm die Übersterblichkeit, also die Todeszahlen minus die Schätzung der erwarteten Todeszahlen zeigt — und wir ja nicht wissen, wo die Schätzung der erwarteten Todeszahlen herkommt.

Wir sehen hier schon eine erhebliche Willkür in der Darstellung der statistischen Daten, derer wir uns zuerst entledigen mussten, um eine Zahl für die Exzess-Schätzung zu bekommen, die wir überhaupt mit üblichen statistischen Vergleichsgrößen, also in diesem Fall den Exzess-Schätzungen aus dem Grippebericht 2018, vergleichen können.

Diese Willkürlichkeiten in der Darstellung gehören nicht zum Handwerkszeug eines Mathematikers. Und das wird ganz besonders deutlich im folgenden Diagramm von Günter Eder (b7):

So kann man nicht arbeiten.

Erstens müsste sich Günter Eder bitte entscheiden, ob er die Saison 2019/20, die Saison 2020/21 oder das Jahr 2020 abbildet. Nichts davon ist hier der Fall. Zweitens schneidet Günter Eder die Untersterblichkeiten einfach weg. Das ist immer irreführend, auch wenn er das im Fließtext angibt. Aber hier ganz besonders. Er schneidet die Untersterblichkeit vom März 2020 einfach ab, genauso wie alle anderen Untersterblichkeiten im Verlauf des Jahres 2020, weiterhin die Übersterblichkeit durch die Hitzewelle 2020 — alles völlig willkürlich nur um die Plausibilität der Übereinstimmung der Todeszahlen durch Corona mit der Übersterblichkeit für das Jahr 2020 zu belegen, um dann — hier erst greift das professionelle Gewissen ein — dieses Abschneiden für den März 2021 als unplausibel abzulehnen.

Sie ist aber schon im Frühjahr 2020 unplausibel.

Radikale Änderung der Datenermittlung – Ende der Vergleichbarkeit

Und damit kommen wir zum nächsten Punkt. Die Daten sind weder im Rahmen der Mainstream-Berichterstattung plausibel. Noch sind sie überhaupt noch vergleichbar. Ich beginne vor 2020 weil wir in der allgemeinen Methodik einsteigen müssen, um das Problem zu verstehen. Darum gehen wir wiederum in den Grippebericht 2018 (siehe weiter oben, b3i).

Hier lesen wir etwas von Exzess-Schätzung und wir lesen etwas von laborbestätigt. Das sind zwei Zahlen, die jeweils nichts miteinander zu tun haben. Aber wichtiger noch — wir lesen keine Zahl zur Todesursache. Es wird nicht gezählt, auf wie vielen Todesscheinen Grippe oder Lungenentzündung als Todesursache angegeben war, sondern eben maximal noch die laborbestätigten Todesfälle mit Influenza (nicht Grippe!). Das heißt, dass die klinische Indikation einer Grippe vorlag (mit oder ohne Lungenentzündung) und für dieses klinische Bild mittels eines Labortests (vermutlich PCR) ein Influenza-Erreger festgestellt wurde. Wir können davon ausgehen, dass eine Grippeerkrankung vorlag, weil damals, in der guten alten Zeit, Menschen ohne Symptome schlicht nicht getestet wurden.

Das heißt nicht, dass die Influenza todesursächlich war, sondern es handelt sich um Fälle an (auf dem Totenschein vermerkt) oder mit Influenza Verstorbener. Diese Zahl entwickelte sich über die Jahre nach oben, stand aber bis 2019 in keinem Verhältnis zur Exzess-Schätzung. Schauen wir hierzu noch einmal auf die Tabelle des RKI (b3ii):

Zum einen kommen auch in Jahren ohne Exzess-Sterblichkeit Todesfälle mit laborbestätigter Influenza vor — und zwar gar nicht wenige, von 5 Fällen 2005/06 bis 258 in 2009/10. Und zweitens sind es auch bei vorhandener positiver Exzess-Schätzung in der Regel viel weniger, als die Exzess-Schätzung vermuten ließe, nämlich bis 2008/09 im niedrigen 2-stelligen Bereich (maximal 17), von der Saison 2009/10 bis 2015/16 im niedrigen 3 stelligen Bereich (max 274) und erst in den letzten Jahren ab 2016 auch im höheren 3 stelligen Bereich und darüber (722, 1674, 954).

Das heißt nicht etwa, dass in den letzten Jahren mehr Menschen mit (nicht an) Influenza gestorben sind, sondern ist vor allem ein sicherer Hinweis darauf, dass bereits seit einigen Jahren intensiver getestet wird. Um aber einen groben Hinweis dafür zu geben, was da jetzt gerade für ein Wahn stattfindet, begeben wir uns auf Seite 35 des selben Reports und schauen in Tabelle 1 (b3iii).

Dort sind insgesamt 852 (nicht 954) Menschen als laborbestätigt mit Influenza verstorben eingetragen. Die Diskrepanz liegt sicherlich im Meldesystem begründet. Hier liegt erst einmal kein Verdacht auf Probleme vor, weil die Tabelle Fälle aufzählt, die gemäß Infektionsschutzgesetz (IfSG) an das RKI übermittelt wurden. Sollten diese auf einer anderen rechtlichen Basis an das RKI gemeldet worden sein, so sind sie in dieser Tabelle nicht enthalten. Was erst einmal sauberer mathematischer Arbeit entspricht. Im Fließtext schreibt das RKI dazu (Hervorhebungen durch Autor):

„In der Saison 2018/19 wurden 954 Todesfälle mit Influenza-Infektion an das RKI übermittelt. Damit sind es weniger Todesfälle mit Influenza-Infektion als in der Vorsaison 2017/18 (1.674), aber immer noch mehr als in den vorangegangenen Saisons. Ob tatsächlich im Verhältnis so viel mehr Menschen in der Saison 2017/18 an einer Influenza verstorben sind, lässt sich anhand dieser Daten jedoch nicht feststellen. Wie bereits eingangs beschrieben, ist die Anzahl der Meldungen davon abhängig, ob und wie häufig im ambulanten oder stationären Bereich eine Labordiagnostik für den Nachweis von Influenza eingeleitet wurde. Dies ist auch zu erkennen an den im Gegensatz zu den Exzess-Schätzungen unabhängig von der Schwere der Grippewellen ansteigenden Zahl der übermittelten Todesfälle pro Jahr seit Inkrafttreten des IfSG im Jahr 2001[..].“ (b3iv, S. 35)

Und es wird — aus guten Gründen — nicht einmal der Versuch unternommen, aus diesen Toten ‚mit‘ die Zahl der ursächlich ‚an‘ Influenza Verstorbenen zu ermitteln. Das geht nämlich allerhöchstens theoretisch, aber nicht praktisch.

Zurück zur Tabelle: Die weist eine Gesamtzahl von labordiagnostisch bestätigten Grippefällen von 181.105 aus (b3v, S. 35). Die meisten Tests dazu werden in der Hochzeit der Grippe gemacht. Das heißt, die Patienten kommen mit deutlichen Grippesymptomen zum Arzt oder ins Krankenhaus und dann macht man den Test.

Die Sentinelberichte (Wochenberichte des RKI) weisen dazu etwa eine Positivenquote von 50% in den Hochzeiten der Grippewelle aus, bei abfallender Positivenquote und Testzahl um diese Hochzeiten herum (6). Wir schätzen also vorsichtig, dass in der Saison 2018/2019 etwa zwei- bis dreimal so viele Menschen getestet wurden, um auf die Zahl von 180.000 laborbestätigten Grippefällen zu kommen.

Das sind in einer groben Schätzung 500.000 Tests verteilt über eine ganze Saison. Und das vergleichen wir nun einmal mit dem Testgeschehen auf der Suche nach SARS-CoV-2. In Woche 11-12 des Jahres 2020 stieg die Zahl der Sars-Cov-II-rtPCR-Tests auf 350.000 Stück,

jede verdammte Woche 350.000 Tests.

Das war nicht das Ende der Fahnenstange sondern das sommerliche Plateau. Im Winter 2020/21 erreichten wir 1.500.000 Tests pro Woche in der Spitze mit einer ‚Baseline‘ von 1.000.000 Tests pro Woche.

Man möge mir nachsehen, dass ich diese Zahlen nicht mehr ernst nehmen kann. Das ist ein völlig anderes Meldegeschehen, als jenes vor 2020 und es ist mit den hier vorgestellten Zahlen und Berichten zur Grippe bis 2018/19 grundsätzlich nicht vergleichbar.

Vor diesem Hintergrund schauen wir noch einmal auf die Zahlen. Ich mache jetzt eine grobe Schätzung aus dem Diagramm „Covid-Verstorbene und Übersterblichkeit 2020 und 2021“, weil sich eine genaue Auseinandersetzung einfach nicht lohnt. Wir lesen kurz zwei Zahlen aus dem Diagramm, und zwar ausschließlich für die Saison 2019/2020.

  • Exzess-Schätzung Frühjahr 2020 ohne Untersterblichkeit: 6.000
  • Laborbestätigte Todesfälle mit (nicht an!!!) Frühjahr 2020: 8.000

Hier kehrt sich das gewohnte Verhältnis von Übersterblichkeit (Schätzung) und laborbestätigten Todesfällen einfach um!

Da waren wir wohlgemerkt noch bei 350.000 Tests pro Woche, wobei sie in den Wochen davor massiv von quasi 0 über wenige 10.000 Tests pro Woche auf über 100.000 Tests ausgeweitet wurden, um dann in den Wochen 10-12 nochmals um einen Faktor 3 auf besagte 350.000 Tests gesteigert zu werden.

Wir haben damit eigentlich alles zur Vergleichbarkeit im Rahmen der Beobachtung gesagt. Wir haben aber noch ein Problem. Und das ist die Vergleichbarkeit im Rahmen eines veränderten Verhaltens.

Veränderte Verhaltensmuster – ebenfalls Ende der Vergleichbarkeit

Statistische Zeitreihen sind — wenn man sie methodisch korrekt organisiert — vergleichbar, nicht weil die Zahlen sehr genau erhoben werden könnten. Das geht in aller Regel, zum Beispiel auch bei Todesursachen — nicht. Sondern sie sind vergleichbar, weil sie immer gleich erhoben werden. Und das bedeutet, was auch immer wir für einen Fehler bei der Erhebung gemacht haben, wir machen so ungefähr den selben Fehler nächstes Jahr wieder. Und deshalb können wir aus der relativen Entwicklung der fehlerhaften Messung auf die relative Entwicklung des tatsächlichen Geschehens an sich schließen.

Das selbe gilt für das Verhalten. Weil sich die Menschen jedes Jahr gleich oder zumindest sehr ähnlich verhalten, können wir von einem Jahr auf das andere Entwicklungen anhand von Beobachtungen ablesen, die nur exemplarisch für das tatsächliche Geschehen stehen.

Ein Beispiel:

Weil Menschen ständig sterben, aber im Winter etwa 10% mehr und im Sommer 10% weniger als im Durchschnitt, können wir eine Erwartung haben (Schätzung aufstellen), wie viele Menschen im nächsten Winter wohl sterben werden. Darüber hinaus können wir dann zählen, wie viele Menschen tatsächlich verstorben sind, und auf diese Weise eine Exzess-Schätzung vornehmen, also sagen wie viele Menschen mehr gestorben sind, als wir erwartet (geschätzt) hätten. Und weil im Winter als einzige abnormale Todesursache Grippe in Frage kommt, ist diese Exzess-Schätzung dann der Grippe zuzuordnen.

Dann gibt es noch Unfälle oder anderes unübliches Geschehen. Sollte also im Winter 2019 eine Boeing in die Zentrale der Bundesbank in Frankfurt am Main geflogen sein, woraufhin über 3.000 Menschen den Tod fanden, dann kann man das sicherlich relativ leicht aus besagter Exzess-Schätzung herausrechnen.

Sollte Motorradfahren auf einmal Volkssport auch unter Minderjährigen werden, und die Unfalltoten auf diese Weise in maßgeblicher Weise ansteigen, dann kann man das sicherlich ebenfalls aufnehmen und heraus rechnen. Man muss das aber in beiden Fällen von Hand tun.

Würden wir also jetzt, rein hypothetisch, Menschen in großem Ausmaß Angst machen, sie dazu anhalten die Wohnung nicht zu verlassen, ständig Masken zu tragen, niemanden mehr zu treffen und möglichst nichts zu unternehmen, sie im Krankheitsfall isolieren und so weiter, dann ändern wir unabwendbar die grundlegenden Lebensgewohnheiten der Menschen. Und von einem Tag auf den anderen werden unsere Statistiken völlig wertlos.

Warum? Weil wir von einem Tag auf den anderen nicht mehr sagen können, ob jemand an Einsamkeit gestorben ist, oder weil er vor lauter Angst vergessen hat, Essen einzukaufen, weil er trotz Herzinfarkt nicht zum Arzt gegangen ist, oder weil ihn letztes Jahr niemand mehr umarmt hat, woraufhin er vor Kummer einfach aufgehört hat zu essen (und zu trinken). Vielleicht auch, weil seine Maske dazu beitrug, dass er seine eigenen Keime seiner eigenen Lungenentzündung immer wieder selbst eingeatmet hat — was sicherlich schädlich aber niemals förderlich sein kann, oder weil er schlicht aus Bewegungsmangel eine Thrombose bekommen hat.

Es gibt auch Wirkungen, die eine niedrigere Sterblichkeit verursachen — zum Beispiel weniger Auto fahren.

Was kann da schon schiefgehen?

Ich möchte aber noch ein Beispiel herausstreichen. Im Angesicht völligen Wahnsinns haben wir im letzten Jahr die 5.000 Jahre alte Erkenntnis in den Wind geschossen, dass im Winter ein beheiztes Zimmer Behaglichkeit, Wärme und Geborgenheit ausstrahlt.

So haben wir unsere Kinder in Klassenräumen bei geöffneten Fenstern lernen lassen. Meine Tochter musste ihre Jacke im Unterricht tragen. Was soll das bitte anderes bewirken als Erkältungen und Atemwegserkrankungen?

Nun stecken die Kinder das ziemlich gut weg, aber nehmen wir nur mal an, so rein hypothetisch, jemand käme auf die Idee, dass das vielleicht in einem Altenheim oder bei sich zu Hause auch eine gute Idee wäre, im Winter den ganzen Tag zu lüften…

Was kann da schon schief gehen??

Außerdem glauben die meisten Menschen, die Maßnahmen hätten 2020 unmittelbar mit dem Lockdown, die allgemeine Panik aber bereits ein bis zwei Wochen vorher eingesetzt. Dem ist mitnichten so. Eine entscheidende Rolle spielten mit Sicherheit die Krankenhäuser, als dort unter dem Eindruck der beginnenden Pandemie einer neuartigen Erkrankung Behandlungsrichtlinien erarbeitet wurden.

Und dabei kann richtig viel schief gehen.

Womit haben wir es nach offiziellen Angaben zu tun? Mit einer Virusinfektion die zu schweren Erkrankungen der Atemwege führt. Was machen wir also logischerweise? Wir verabreichen antivirale Medikamente! Soweit so naheliegend.

Jetzt sind die meisten antiviralen Medikamente immunsuppressiv — sie bekämpfen Viren, aber eben auch das Immunsystem. Wenn man der Schulmedizin glaubt. Man könnte auch schlechtere Meinungen einholen.

Solche Medikamente, und auch Cortison das wohl mannigfaltig genutzt wurde, machen bei schweren Erkrankungen Sinn, die so ausgeprägt daherkommen, dass der Patient an den Krankheitssymptomen — die grundsätzlich nicht die Krankheit darstellen, sondern die sichtbaren Folgen der Immunabwehr einer Krankheit — sterben kann. Dann lindern diese Medikamente die Symptome, sagen wir eine Schwellung der Luftröhre (Erstickungsgefahr), das Fieber, dass sich im oberen Bereich von 41°C bewegt und ähnliches, was alles mit akuter Gefahr des Todes einhergeht.

Freilich behindert das den Körper in seinem Kampf, aber die Risiko-Nutzen-Abwägung spricht hier eine deutliche Sprache.

Jetzt kommt ein Patient mit laufender Nase, der Test ist positiv, und wir müssen die Krankheit eindämmen! Also geben wir antivirale Medikamente. Steht ja auch so in der Richtlinie.

Was soll schon schief gehen?

Ein Patient hatte eine Blinddarm-Operation. Der Verlauf ist nicht optimal, aber gut. Im Rahmen eines Routine-Tests wird SARS-CoV-2 per PCR-Test gefunden. Also gibt man vorsichtshalber antivirale Medikamente, auch noch für zu Hause mit — einem Patienten, der so oder so immer noch eine tiefe Schnittwunde hat, die bis in den Bauchraum reicht, was mit vermehrten Keimeintritten im Bereich der Wunde verbunden ist, geben wir Medikamente mit nach Hause, die das Immunsystem hemmen.

Was könnte da überhaupt schiefgehen?

Was wird der Patient denken? Naheliegend wäre vielleicht: Ich spüre jetzt keine Symptome, ich fühle mich eigentlich ganz gut aber sicher ist sicher…

Man kann sagen, dass die Anwendung von Immunsuppressiva ohne Symptome die Entstehung von Krankheitsbildern fördert, bei leichten Symptomen fördert sie schwere Verläufe und nur bei schweren Verläufen senkt sie die Wahrscheinlichkeit zu versterben, weil sie effektiv die Wahrscheinlichkeit senkt, an den Abwehrmaßnahmen des eigenen Körpers zu versterben.

Es ist eigentlich müßig zu erwähnen, dass mit der Neufassung der Definition einer Covid-Erkrankung am 25.03.2020 durch das RKI zwei Definitionen dieser Erkrankung existierten, eine festgemacht an den klinischen Symptomen die weitgehend identisch sind mit einer Grippe (inklusive dem Geruchs-/Geschmacksverlust) und eine festgemacht am Vorhandensein eines einzigen positiven PCR-Tests, unabhängig von irgend welchen klinischen Symptomen. Beides erlaubt demnach ohne weitere Kontrolle die Anwendung der Richtlinien für Covid-19.

Was sollte da schon schiefgehen?

Zusammenfassend möchte ich darauf hinweisen, dass bei dem ganzen Zeug, das wir untersucht haben, Einflussfaktoren existieren, die dafür sorgen, dass wir mehr Todesfälle durch Covid-19 feststellen, als wir haben — verursacht durch den Testwahnsinn — und solche, die das Sterbegeschehen unterschätzen.

Die US-amerikanische Seuchenbehörde CDC hat zwischenzeitlich festgestellt, dass nur 6% ihrer Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 eindeutig auf Covid-19 zurückzuführen wären, weil in nur 6% der Todesfälle Covid19 die einzige Krankheit auf dem Totenschein ist, die als Todesursache in Frage kommt. Selbst da könnte man kritisch nachfragen. Denn wer nicht auf Influenza testet, wird auch keine finden. Sowieso sind wir bezüglich der Sache mit den Todesscheinen reichlich naiv (7). Aber ganze 94% „mit Covid“ Verstorbene lassen sich demnach nicht so ohne weiteres zuordnen. Was ist mit denen?

Wie ist das, wenn jemand an seinem Lebensabend mit irgendwas ins Krankenhaus kommt, sich dort verschiedene Infektionen zuzieht — multiresistente Keime, Rhinoviren, Coronaviren; weiß der Geier — und dann verstirbt? Hat man zwischenzeitlich einen SARS-CoV-2 – rtPCR Test gemacht, dann weiß das RKI, in welche Statistik dieser Fall gehört. Aber wie oft passiert das tatsächlich? Sind das 90% oder nur 15% der Fälle? Das wäre schon wichtig zu wissen. Wer dem RKI noch vertraut, findet dort sicherlich eine Zahl.

Grundsätzlich sollte es darum keinesfalls so sein, dass die ermittelte Übersterblichkeit, egal ob im Frühjahr, im ganzen Jahr oder in der nächsten Saison in irgendeiner Weise mit den gemeldeten Todeszahlen ernsthaft in Zusammenhang steht. Denn es handelt sich um eine statistische Größe, die einem mehr oder weniger subjektiv ermittelten Erwartungswert, einer Schätzung der Zukunft entstammt. Das einzige was man feststellen können sollte, ist eine zeitliche Übereinstimmung der Maxima. Aber auch die ist für sich genommen nicht aussagekräftig.

Statistische Tote

Wir nehmen die Zahlen vom Frühjahr 2020, wie sie Günter Eder gezeigt hat, aber ich male mal ein wenig in diesen herum. Die Idee ist folgende: Wir hatten Anfang 2020 eine massive Untersterblichkeit. Die ist statistisch durch Zufall kaum zu erklären, hat also bestimmt einen Grund. Welchen wissen wir nicht. Wenn nichts weltbewegendes passiert, wäre zu erwarten dass sich die Situation langsam im Lauf mehrerer Wochen normalisiert.

Das wäre eine (sicher nicht ganz) gerade Linie die ich mal in Rot eingezeichnet habe. Dazu der Verlauf der tatsächlichen Sterbefälle bis zur Normalsterblichkeit und dann die Nullinie (b8):

Das ergibt ein Dreieck, das für etwa 8.000 bis 10.000 Todesfälle steht, die über dem liegen, was die Situation zu Jahresbeginn erwarten ließe, und die — vergleiche mit Eder oder unten — in keiner Weise durch die Zahlen von „Covid-19 – Todesfällen“ gedeckt sind. Wenn also diese Zahl ernst zu nehmen wäre, hätten wir hier ein Erklärungsproblem. Aber die Zahlen stimmen nicht überein, und sie dürfen auch nicht übereinstimmen.

Man sieht auch, wie die Sterblichkeit von Woche zu Woche Sprünge aufführt, die durch nichts motiviert sind. In kleinem Rahmen ist das normal bei zufällig verteilten Sterbefällen. So wie im Sommer 2020. Und dann sind da die Grippewellen. Wir wir dem Grippebericht von 2018 entnehmen dürfen, ist es hier unmöglich, die Todeszahlen angemessen abzubilden, so dass sie der Exzess-Sterblichkeit entsprechen. Ich habe einige Gründe genannt, warum man entweder zu viele oder zu wenige Fälle aufnehmen könnte. Passgenau steuern lässt sich das eigentlich nicht.

Und darum ist dieses Bild ein großes Problem (b7i):

Hier stimmt nämlich während der 1. und 2. ‚Welle‘ die geschätzte Übersterblichkeit wahnsinnig gut mit den Sterbefällen Testpositiver überein. Wobei ja nun inzwischen jeder wissen dürfte, dass allein die Ergebnisse dieser Tests keinerlei Aussagen über Erkrankungen oder Todesursachen erlauben.

Und das darf nicht sein. Ist auch nicht so. Das Wegschneiden der Untersterblichkeit (und der Hitzewelle) ist hier ein Trick, der dazu führt, dass die Zahlen mehr Übereinstimmung suggerieren, als da ist. Aber in den Hochzeiten, also den Grippewellen sollte man erwarten, dass die Bedingungen die wir haben, welche das auch gerade sind, das Geschehen systematisch entweder unter- oder überrepräsentieren. Und man sollte erwarten, dass es einen Unterschied macht, ob wir 350.000 Tests pro Woche machen oder 5 mal so viele.

Dazu kommt eine Unsicherheit von bis zu 8.000 Todesfällen im Monat — sprich 2.000 pro Woche oder 300 am Tag — in der Zahl der geschätzten Sterbefälle. Diese 2000 sind jene Menschen pro Woche (das Diagramm oben zeigt Wochen), die in guten Jahren weniger sterben, als es die Wellenform erwarten ließe, so wie wir das 2014 gesehen haben.

Das dem nicht so ist, ist ein starkes Indiz dafür, dass die Statistiken selbst gefälscht sind — nicht mehr frisiert, wie im Frühjahr 2020 als die zusätzlichen Meldungen über positive Tests sehr stark mit der Zahl der zusätzlichen Tests korrelierte. Denn wenn das alles wäre, würde sich in der ‚2. Welle‘ ein völlig anderes Bild ergeben.

Das war das Problem der Fehlschätzung bei den Todesursachen und den zufälligen Abweichungen der tatsächlichen Toten von den geschätzten. Bis hierhin könnte man noch Argumente finden. Zum Beispiel das das Testgeschehen einfach alle Fälle von Lungenentzündung findet — die ordnen wir vielleicht gar fälschlich alle Covid-19 zu, auch wenn es vielleicht Influenza war, aber was ja übereinstimmen muss ist die Gesamtzahl von Lungenentzündungen mit der Übersterblichkeit — egal welcher Ursache genau — denn Lungenentzündungen die nicht zur Übersterblichkeit gehören gibt es ja nicht (Achtung Ironie).

Und dann ist da dieses andere Problem — die systematische Abweichung. Die Übersterblichkeit basiert ja, wie bereits mehrfach angesprochen, auf einer Schätzung der Todeszahlen. Diese Schätzung wurde (hoffentlich — wir finden ihre Herkunft ja nicht) zu einer Zeit gemacht, als die Menschen sich trafen, als sie fröhlich waren, als sie im Winter heizten und die Fenster schlossen. Als sie den Arzt riefen, wenn sie Schmerzen in der Brust hatten.

Kein Mensch kann sagen, welche Todeszahlen in einem Jahr zu erwarten wären, in dem die Menschen Angst vor einer apokalyptischen Krankheit haben, wenn dieser Aspekt nicht in die Schätzung einging. Nicht einging, weil er schlicht nicht bekannt war. Schätzungen (Weiße Schwäne) gehen von Wahrscheinlichkeiten, von bekannten und somit „rechenbaren“ Sachverhalten aus. Und plötzlich soll eine Übersterblichkeit nachgewiesen sein, korrelierend mit den genannten/geforderten sprich erlebten Verhaltensänderungen, während gleichzeitig die Krankenhäuser reihenweise Kurzarbeit anmelden, weil die Kranken nicht da sind (8, b9).

Denn nur so wäre eine Vergleichsgrundlage gegeben, auf deren Basis man eine Exzess-Schätzung abgeben könnte, die Todesfälle durch Covid-19 beschreibt. Eine solche Zahl existiert aber nicht, und kann auch nicht existieren. Die Statistiker hatten schlicht keine Ahnung und konnten auch keine Ahnung haben.

Mit diesem Argument zerbricht die Vorstellung, die Todeszahlen könnten mit unseren Exzess-Schätzungen sowohl im Frühjahr als auch im Winter übereinstimmen schlagartig. Das passt noch nicht einmal mehr zufällig. Es gibt schlicht nur einen einzigen plausiblen Grund, warum die offiziellen Corona-Todesfälle und die Exzess-Sterblichkeit (der Übersterblichkeit) 2020 Woche für Woche weitestgehend übereinstimmen: Jemand hat dafür gesorgt, dass dem so ist.

Und jetzt versuchen wir es noch einmal mit gesundem Menschenverstand. Dazu wenden wir uns ab von Eder und den Statistiken zur Sterblichkeit und wählen eine andere Beschreibung.

Belege für frisierte, statistische Daten

Was ist denn wichtig, und wo können wir Grundüberzeugungen hernehmen, die so sicher sind, dass sie als allgemeine konsensfähige ‚Wahrheiten‘ genutzt werden können. Weil wir dazu einen ruhigen Geist brauchen, nehmen wir zeitlichen Abstand und fragen nach dem Beginn der Pandemie und nicht etwa nach tagesaktuellen Fallzahlen.

Damals hat man uns erzählt, dass ein völlig neuartiges SARS-Virus aus der Familie der Coronaviren aufgetaucht wäre, und erst in der Region Wuhan in China und dann später in aller Welt eine neuartige schwere Form von Lungenentzündung verursacht hätte. Dies wäre keine Grippe und sie folgt deswegen nicht dem üblichen jahreszeitlichen Verlauf einer Grippewelle, sondern könne sich auch im Sommer ungehindert ausbreiten.

Weil die Krankheit völlig neu sei, und darum unser Immunsystem nicht auf diesen Virus vorbereitet sei, und wir daher völlig schutzlos wären, gäbe es eben gerade keinen jahreszeitlichen Verlauf, sondern man könnte nur durch Maßnahmen die Gefahr eindämmen. Was man uns jedoch erzählte, war das hier (b10):

Warum gab es dann keine Übersterblichkeit in den Sommermonaten?

Wem das nicht reicht, kann noch dieses dazu nehmen (a1, b11):

Als letztes hört man immer wieder, dass es ja die Maßnahmen waren, die in den Sommermonaten die Seuche eingedämmt hätten. Dazu ist festzuhalten: Die Diagramme haben auch eine rechte Seite. Danach haben die Maßnahmen also im Sommer gewirkt und im Winter nicht.

Wie man es auch dreht und wendet — es gibt einen unzweifelhaften jahreszeitlichen Verlauf. Es war der Sommer, der die Fallzahlen einbrechen ließ, und es ist der Winter, in dem sie wieder stiegen, allen Maßnahmen, Erfahrungen und dem damit einhergehenden‚ besseren Verständnis des angeblichen Krankheitsgeschehens zum Trotz.

Der Zacken bei der 25 ist übrigens keine Großdemo in Berlin — die erste fand am 1. August in KW 31 statt — sondern der Ausbruch bei Tönnies. Über den kann man auch streiten, was an anderer Stelle ja auch getan wurde — ich empfehle den hier zu behandeln, wie Eder die Hitzewelle im Sommer: Als Störeffekt.

Wir halten fest: Das Auftreten von SARS-CoV-2, besser der Positivfälle auf Gensequenzen, die man dem „neuartigen Virus“ zuschreibt, steht im krassen Gegensatz zur offiziellen Darstellung und vor allem anderen ein jahreszeitliches Phänomen — selbst dann, wenn wir die offiziellen Zahlen akzeptieren.

Daraus lässt sich ableiten, das jegliche erzwungenen Maßnahmen während der Sommermonate also von Mai bis einschließlich September grundsätzlich kriminell war, und das ohne weiter prüfen zu müssen. Weil die Begründung bereits an der ersten Hürde — dem Vorhandensein einer Gefahr für ein Grundrecht (auf Leben und körperliche Unversehrtheit durch „das Virus“) — scheitern. Nur um den Winter lohnt es überhaupt zu streiten.

Wir haben es also mit einem völlig neuen Virus zu tun, das im Rahmen der jährlichen Grippesaison auftritt. Wirklich? Worauf gründet sich denn die Aussage, dass das Virus völlig neu ist?

Systematische Angstmache ist kriminell

Schwere Verläufe einer Lungenentzündung können viele Ursachen haben, gerade in einer Region wie Wuhan, die als eine der am stärksten durch Luftverschmutzung belasteten Regionen weltweit gilt (ich glaube, noch vor Bergamo in Italien). Worauf gründen wir die Behauptung, das Virus sei neu?

Letztendlich können wir auf einer allgemeingültigen Basis diese Behauptung nur sehr mühsam widerlegen. Weil Wissen um Viren rar ist, denn ihre direkte Beobachtung ist nicht etwa seit 1918 also der Spanischen Grippe möglich, sondern erst seit den 1960er Jahren mit der Entwicklung von Elektronenmikroskopen. Wer weiß denn schon, das Viren im Gegensatz zu Bakterien keine Lebewesen sind, weil sie die grundlegenden Voraussetzungen für Leben nicht erfüllen; wer weiß, welche sie nicht erfüllen; und wer wusste das vor 2020? Wer weiß es inzwischen? Ist dieses Wissen überhaupt gesichert, falsifiziert, bestätigt?

Das Wissen um Viren war schon vor 2020 hochgradig spekulativ und stellt auch heute noch eine praktische und technische Herausforderung dar. Seit 2020 werden die Menschen dazu angehalten, sich  vorrangig auf die diesbezüglichen Behauptungen von Protagonisten wie Drosten, Wieler, Spahn und Co. zu verlassen.

Das aber lässt sich erschüttern. Es gibt eine grundlegende Regel im Katastrophenschutz, die so grundlegend ist, dass wir sie als in den gesunden Menschenverstand einordnen können. Die Regel heißt: keine Panik!

Und jeder, der einen Erste Hilfe – Kurs für seinen Führerschein macht, oder für Kinder, oder eine Katastrophenübung wie eine Feuerschutzübung, eine Übung für einen Verkehrsunfall, der notärztlich oder sonst medizinisch tätig ist, bekommt sie zu hören.

„Keine Panik!“ — ist einfach grundlegend, weil Menschen in Panik nicht mehr gezielt reagieren können sondern nur noch reflexhaft handeln, und weil sie auf medizinische Erstversorgung wesentlich schlechter ansprechen. Sie können in Panik zum Beispiel nicht gut kooperieren. Den Unterschied zwischen einer Menschenmenge in Panik und einer in bester Laune wurde beispielsweise 2010 in Duisburg deutlich (9).

Am 1. April 2020 wurde über die Internetseite fragdenstaat.de ein Strategiepapier aus dem Innenministerium öffentlich, das den Umgang mit der Coronakrise zum Thema hat (10). Dort heißt es wörtlich:

„Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:[..]“ (11)

Dann folgen die Narrative, die wir aus den Medien kennen:

  1. Qualvoller Erstickungstod
  2. Kinder bringen ihre Großeltern um (erwachsene Kinder ihre Eltern)
  3. Long Covid (im März 2020 als Niemand aber auch wirklich Niemand eine Aussage über Langzeitwirkungen von Covid-19 treffen konnte!)

Will heißen, das wurde auch umgesetzt. Und das steht in eklatantem Widerspruch zu der Grundregel, Panik unbedingt zu vermeiden. Das ist auch fachlich immer falsch gewesen. Wer so etwas vorsätzlich tut, ist ein Schwerverbrecher. Die Folgen sind vielfältig, gravierend aber in aller Regel schwer fassbar. Ein paar lassen sich aber sehr gut einordnen.

Beginnend im März 2020 wurden Hygieneartikel, wie sie im Gesundheits- und Pflegebereich zur Tagesordnung gehören, knapp. Die Preise für medizinische Masken stiegen auf zum Teil mehrere Euro pro Maske, und es gab viele Menschen, die genug Angst hatten, diesen Preis auch zu bezahlen. Nicht bezahlen konnten ihn die Krankenhäuser (deren Kassen sind klamm) und Pflegeeinrichtungen (der Kassen sind auch klamm) für die diese Artikel zum täglichen Bedarf gehören. Außerdem mehrten sich Berichte wonach solche Bedarfsartikel aus Krankenhäusern entwendet wurden — Spender mit Desinfektionsmittel wurden aus den Halterungen entfernt und mitgenommen.

So etwas wird durch Panik verursacht.

Das RKI wies an, die Obduktion von sogenannten ‚Coronatoten‘ zu unterlassen, obwohl das jeder beruflichen Praxis und auch dem gesunden Menschenverstand in der Pathologie widerspricht. Wie sonst sollten wir etwas über diese Krankheit erfahren? Aber die Pathologen hielten sich flächendeckend daran, und erst der mutige Widerstand einzelner Pathologen führte zu einer Kehrtwende.

So etwas wird durch Panik verursacht.

Gleichzeitig meldeten die Pathologen viele Fälle von Menschen, die sich offenbar in ihrer Wohnung eingeschlossen und alle Brücken nach außen abgebrochen hatten. Einige verstarben und wurden oft erst Wochen oder Monate später gefunden.

So etwas wird durch Panik verursacht.

Was könnte Panik noch bewirken? Hatten wir stundenlanges Lüften im Winter schon erwähnt?

Panik ist ein schlechter Ratgeber.

Wie dem auch sei — aus Unkenntnis oder mit Vorsatz — die Panik wurde aus dem Innenministerium heraus aktiv geschürt. Und die selben Protagonisten behaupteten denn auch, das Coronavirus sei völlig neu. Sie behaupteten auch, man dürfe die Maßnahmen nicht hinterfragen. Oder im September 2020, das mit dem Wissen von September die Schließungen des März 2020 nicht notwendig gewesen wären (und damit implizit, dass es keine weiteren geben würde).

Ich möchte damit nicht suggerieren, man hätte erst im Sommer oder Herbst mit den neueren statistischen Daten sehen können, das die offiziellen Erzählungen und Panikmeldungen nicht mit den Geschehnissen zusammenpassen.

Man konnte es schon eher wissen. Für mich persönlich — aber das ist eben nur ein persönlicher Blick, noch dazu ein einzelner von sehr vielen — war das Narrativ von Anfang an zweifelhaft, allein auf Basis der Erfahrungen von SARS, MERS, Schweinegrippe, Vogelgrippe und selbst EHEC — dessen Bekämpfung durch Ämter und Behörden damals in der Sache gut begründet war, während die Berichterstattung demgegenüber völlig maßlos ausfiel. Und weil ich von den Langzeitfolgen von Impfungen wusste, wie sie zum Beispiel bei der Schweinegrippe in den USA aufgetreten waren (12 bis 14).

Unzweifelhaft sicher bin ich in der Sache seit Mitte April 2020, nämlich als mir das oben genannte Panikpapier aus dem Innenministerium bekannt wurde. Aber das ist natürlich nur mein eigener Erkenntnisprozess. Jeder von uns hat hier seinen eigenen Werdegang der Erkenntnis, der darauf aufbaut mit welchen Widersprüchen wir in unserem eigenen Erleben konfrontiert werden. Das ist die statistische Basis, auf deren Grundlage wir in der Regel arbeiten und gewohnt sind zu arbeiten, und eben nicht die Statistiken aus den Universitäten.

Abschließen möchte ich hier mit einer Beurteilung der Lage, die der medialen Berichterstattung diametral entgegen steht. Rechtlich haben wir es hier mit dem Tatbestand der Folter zu tun. Die Anti-Folter-Konvention der UN liest sich dazu folgendermaßen (Artikel 1, Abs. 1):

„Im Sinne dieses Übereinkommens bezeichnet der Ausdruck »Folter« jede Handlung, durch die einer Person vorsätzlich große körperliche oder seelische Schmerzen oder Leiden zugefügt werden, zum Beispiel um von ihr oder einem Dritten eine Aussage oder ein Geständnis zu erlangen, um sie für eine tatsächlich oder mutmaßlich von ihr oder einem Dritten begangene Tat zu bestrafen, um sie oder einen Dritten einzuschüchtern oder zu nötigen oder aus einem anderen, auf irgendeiner Art von Diskriminierung beruhenden Grund, wenn diese Schmerzen oder Leiden von einem Angehörigen des öffentlichen Dienstes oder einer anderen in amtlicher Eigenschaft handelnden Person, auf deren Veranlassung oder mit deren ausdrücklichem oder stillschweigendem Einverständnis verursacht werden. Der Ausdruck umfasst nicht Schmerzen oder Leiden, die sich lediglich aus gesetzlich zulässigen Sanktionen ergeben, dazu gehören oder damit verbunden sind.“ (15)

Ich sprach oben von vorsätzlich oder unwissentlich. In diesem Zusammenhang ist der Vorsatz aber ganz klar, denn möglicherweise in Unwissenheit der Wirkung von Panik wurde vorsätzlich Panik geschürt um gefügiges Handeln der Bevölkerung zu erreichen. Und das ist nicht irgendeine UN-Sache, die mit uns nichts zu tun hat, sondern sie ist über Artikel 25 des Grundgesetzes in unser Rechtssystem eingebunden:

„Die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes sind Bestandteil des Bundesrechtes. Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes.“

Sie ist spätestens seit ihrer Ratifizierung 1990 bindend. Die Umsetzung ist wie bei praktisch allen Prinzipien dieser Art — Kinderschutz, Angriffskriege, Widerstandsrecht — mit dürftig kaum angemessen zu beschreiben (16).

Wir halten fest: Allein die staatlich verordnete Panikmache zum Thema Corona erfüllt den Tatbestand der Folter. Folter in 83 Millionen Fällen, allein in Deutschland. Das ist nicht weniger als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, und das einzige, was dieser Erkenntnis entgegensteht ist die panische Angst vor einem Virus.

Und Panik ist ein schlechter Ratgeber. Aber was soll schon schief gehen?

Vielen Dank, Sebastian, bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(a1) Ich werde mich hier nicht damit beschäftigen was SARS-CoV-2 ist, wie es mit Covid-19 zusammenhängt, inwieweit ein Test, der einer Computersimulation entsprungen ist, die auf Basis von Gendatenbanken und sogenannten sozialen Medien erstellt wurde, verlässlich für ‚einen‘ Virus stehen kann und dergleichen mehr. Ich habe hier einen Test, der allgemein als Kriterium für ein Gesundheitsrisiko gilt, auch wenn das meiner persönlichen Ansicht widerspricht. Und was immer dieser Test tatsächlich misst, es ist deutlich sichtbar ein jahreszeitliches Phänomen. Das reicht mir hier.

(1) 06.07.2021; Nachdenkseiten; Günter Eder; Verlorene Lebenszeit durch Corona — Eine weitere Säule wankt; https://www.nachdenkseiten.de/?p=74005

(2) 09.02.2021; Nachdenkseiten; Günter Eder; Ein statistischer Blick auf die Übersterblichkeiten in Zeiten von Corona; https://www.nachdenkseiten.de/?p=69639

(3) 16.04.2021; Karsten Montag; Multipolar; Betrugsverdacht: Warum die Todeszahlen des Robert-Koch-Instituts nicht plausibel sind; https://www.multipolar-magazin.de/artikel/corona-todeszahlen-nicht-plausibel

(4) Statistisches Bundesamt; Bevölkerung: Sterbefälle und Lebenserwartung; https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bevoelkerung/Sterbefaelle-Lebenserwartung/_inhalt.html; abgerufen: 19.08.2021

(5) 24.05.2021; Multipolar; Karsten Montag; Wie erwartbare Sterbefälle und Krankenhausbelegungen zur COVID-19-Notlage erklärt werden; https://www.multipolar-magazin.de/artikel/erwartbare-sterbefalle

(6) 2019; RKI; Influenza-Wochenbericht, Kalenderwoche 12/2019; https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2018_2019/2019-12.pdf; abgerufen: 19.08.2021; S. 4, Abb. 3

(7) 16.07.2021; Rubikon; Hendrik Sodenkamp; Das Todesursachen-Mysterium; https://www.rubikon.news/artikel/das-todesursachen-mysterium

(8) 29.03.2021; Multipolar; Paul Schreyer; Die Angst vor dem eigenen Irrtum; https://www.multipolar-magazin.de/artikel/angst-vor-dem-irrtum

(9) Unglück bei der Loveparade 2010; https://de.wikipedia.org/wiki/Ungl%C3%BCck_bei_der_Loveparade_2010; abgerufen: 29.08.2021

(10) 01.04.2020; FragDenStaat; Corona-Strategie des Innenministeriums: Wer Gefahr abwenden will, muss sie kennen; https://fragdenstaat.de/blog/2020/04/01/strategiepapier-des-innenministeriums-corona-szenarien/

(11) März 2020; BMI; Wie wir COVID-19 unter Kontrolle bekommen; https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/downloads/DE/veroeffentlichungen/2020/corona/szenarienpapier-covid19.html; veröffentlicht beim BMI am 28. April 2020

(12) 09.09.2020; DLF; Christine Westerhaus; Narkolepsie als Spätfolge der Impfung; https://www.deutschlandfunk.de/schweinegrippe-narkolepsie-als-spaetfolge-der-impfung.676.de.html?dram:article_id=483838

(13) 02.07.2015; Ärzteblatt; Grippeimpfung: Wie Pandemrix eine Narkolepsie auslöst; https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/63356/Grippeimpfung-Wie-Pandemrix-eine-Narkolepsie-ausloest

(14) Paul-Ehrlich-Institut; Aktuelle Informationen zu Narkolepsie im zeitlichen Zusammenhang mit A/H1N1-Influenzaimpfung; https://www.pei.de/DE/newsroom/veroffentlichungen-arzneimittel/sicherheitsinformationen-human/narkolepsie/narkolepsie-studien-europa.html; abgerufen: 29.08.2021

(15) 10.12.1984; UN-Antifolterkonvention; Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe; https://www.antifolterkonvention.de/uebereinkommen-gegen-folter-und-andere-grausame-unmenschliche-oder-erniedrigende-behandlung-oder-strafe-3149/

(16) ansTageslicht; Rechtsgrundlagen für das Folterverbot; https://www.anstageslicht.de/themen/justiz-und-polizei/folter-drohung-wolfgang-daschner/rechtsgrundlagen-folterverbot/; abgerufen: 29.08.2021

(b1) Übersterblichkeit in Deutschland von 2011 bis 2020; Günter Eder; Nachdenkseiten; https://www.nachdenkseiten.de/?p=74005

(b2) Übersterblichkeit in Deutschland von 2017 bis 2021, alle Altersgruppen; Euromomo; https://euromomo.eu/graphs-and-maps

(b3 bis b3iii) Bericht zur Epidemiologie der Influenza in Deutschland, Saison 2018/2019; Geschätzte Influenza-bedingte Todesfälle (Exzess-Mortalität) während der Influenza-Wellen (saisonal); S. 47, 35; https://influenza.rki.de/saisonberichte/2018.pdf

(b4, b4i) Verlauf der Übersterblichkeit in den Jahren 2013-2014; Günter Eder; https://www.nachdenkseiten.de/?p=74005

(b5) 05.01.2021; ifo-Institut, Niederlassung Dresden; Joachim Ragnitz; Hat die Corona-Pandemie zu einer Übersterblichkeit in Deutschland geführt?; Übersterblichkeit nach destatis und Corona-Todesfälle (in der jeweiligen Kalenderwoche); https://www.ifo.de/DocDL/20210105-Ragnitz-Sterblichkeit-Zweite-Welle.pdf; S. 5, Abb. 6

(b6) Wöchentliche Gesamtsterbefallzahlen in Deutschland und COVID-16 Todesfälle; Statistisches Bundesamt; WISTA 3/21

(b7, b7i) COVID-19 Verstorbene und Übersterblichkeit in den Jahren 2020 und 2021; Günter Eder; Nachdenkseiten; https://www.nachdenkseiten.de/?p=74005

(b8) Verlauf der Übersterblichkeit in den Jahren 2020 und 2021; Günter Eder, Problemerfassung durch Sebastian Domschke; 23.08.2021

(b9) Helios-Kliniken; https://www.helios-gesundheit.de/qualitaet/auslastung/; abgerufen: 28.08.2021; Die von Sebastian Domschke/Paul Schreyer verwendeten Daten der Helios-Kliniken finden sich im Internet-Archiv: https://web.archive.org/web/20210726160016/https://www.helios-gesundheit.de/fileadmin/UWS_Zentraler_Bild-_und_Filmpool/Dateien/Covid-19_Auslastung_Kliniken/Covid-19_Helios__D__Helios_Kliniken__D__0100__pdf__20210721.pdf

(b10) angebliche Übersterblichkeit nach Kalenderwoche 2020; Quelle RKI

(b11) 2020, Positivenrate der PCR-Tests auf Gensequenzen, die dem SARS-CoV-2 – Virus zugeschrieben werden; Quelle RKI

Nicht weiter referenzierte Quellen beim RKI, aus denen Tabellen und Diagramme entnommen und bearbeitet wurden:

(q1) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV_node.html

(q2) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Altersverteilung.html

(q3) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Testzahlen-gesamt.html

(q4) https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Projekte_RKI/COVID-19_Todesfaelle.html

(Titelbild) Betrug, Maske, Verschwörer; Autor: Sammy-Williams (Pixabay); 03.04.2019; https://pixabay.com/de/photos/betrug-hacker-sicherheit-virus-4126798/; Lizenz: Pixabay License