Von der Handschrift des Imperial Colleges in den Massenmedien.


Die Massenmedien haben uns in den vergangenen zwölf Monaten nur so mit Studien geflutet, die Eines belegen sollten: Dass unter uns ein hochinfektiöses wie gefährliches Virus grassiert. Man darf sich schon einmal fragen, warum bei solch propagierter Infektiösität nicht längst die gesamte Bevölkerung durchseucht ist. Aber klar: Das darf nicht sein, weil damit der ganze Zirkus angsteinflößender Fallzahlen ein Ende hätte. Was dabei so gut wie alle diese Studien auszeichnet, ist, dass diese lediglich auf in Modellen eingeflossenen Annahmen basieren. Im nun behandelten Tagesspiegel-Artikel wird das einmal mehr deutlich.


Nicht, dass Modelle untauglich wären, um seriöse wissenschaftliche Forschung zu betreiben. Nur, muss uns immer bewusst sein, dass Modelle mehr oder weniger stark vereinfachte Abbilder eine komplexen Welt beschreiben — oder sogar nur Vorstellungen von einer angestrebten Welt. In Studien wird dann untersucht, wie die Prozesse im gedachten Modell ablaufen könnten, wobei mehr oder weniger willkürlich die Rahmenparameter definiert werden. Das ist alles durchaus legitim.

Bedenklich wird es allerdings, wenn die Ergebnisse von Studien, die auf wirklichkeitsfremden Modellannahmen beruhen, als wissenschaftliche Erkenntnisse verkauft werden. Und zwar solcher Art, dass diese uns suggerieren, hier wären neue, unumstößliche und nicht mehr zu hinterfragende Naturgesetze entdeckt und wissenschaftlich nachgewiesen worden (1).

Von institutionellen Abhängigkeiten

Die sogenannte Corona-Pandemie hat Pandemien ganz anderer Art mit sich gebracht. Neben einer seit Monaten grassierenden, im Sinne von Gesundheitsschutz völlig sinnlosen Testpandemie erleben wir auch eine Pandemie der Studien. Studien mittels derer uns erzählt wird, wie infektiös und gefährlich „das Virus“ sei. Doch wer Berichte über diese Arbeiten sorgfältig liest, stößt irgendwann immer wieder auf die Tatsache, dass diese Studien auf Modellen basieren (2, 3). Er erfährt, dass die oft reißerische Überschrift über neu entdecktes Gefahrenpotenzial des „Killervirus“ eben keine wissenschaftliche Erkenntnis sondern eine absichtsvoll gesetzte, Angst erzeugende Botschaft darstellt.

Studien, die evidente wissenschaftliche Erkenntnisse lediglich vortäuschen, werden seit Beginn der ausgerufenen Pandemie (a1) reihenweise über die Massenmedien verbreitet. Zwischenzeitlich sind dem Kenner der Materie zwei Namen als regelrechte Symbole von Auftragsstudien bekannt, die als Verbreiter von angeblichen wissenschaftlichen Arbeiten gelten, solche aber gar nicht sind: Das Imperial College of London und Neil Ferguson (4 bis 6).

In einer Mischung von fehlender nachfragender Kritikfähigkeit, Auftragshörigkeit und in die allgemeine Corona-Hysterie eingespannter, den Blick verengender Angst, haben die Massenmedien es bis heute nicht für erforderlich gehalten, zu thematisieren, wie weit weg die Ergebnisse von Studien, wie solcher aus dem Imperial College von der Realität entfernt waren, die sie angeblich zu voraussagen in der Lage waren. Doch wurde mit diesen scheinwissenschaftlichen Publikationen knallharte Politik gemacht — und zwar gegen, keineswegs für das Wohl der Menschen.

Wem es nützte, lässt sich bereits nach kurzer Recherche herausfinden. Es nützte unter anderem Jenen, die ein enormes wirtschaftliches Interesse an der Vermarktung neuer zu spritzender Mittelchen hegen. Diese haben über ihre Interessenverbände, wie zum Beispiel die Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF) reichlich Geld, nämlich Dutzende Millionen US-Dollar in das Imperial College fließen lassen, um unter anderem auch die gewünschten Studien mit den ebenso gewünschten Scheinergebnissen unters Volk zu bringen (7 bis 7x, 8). Für Big Pharma haben sich diese Investitionen bis zum heutigen Tag in hervorragender Weise ausgezahlt.

Ja, und auch für die Gates Foundation war deren vermeintlich philanthropisches Wirken vor allem ein erfolgreiches Geschäftsmodell (9), wie auch deren führender Heilsbringer, namens Bill Gates in seinem vorgeblich aufopfernden Tun immer reicher und reicher wurde (10). Das alles ist in einer Zeit geschehen, in der weltweit viele Millionen von Existenzen wirtschaftlich wie gesundheitlich ruiniert wurden. Viele verschließen in der ihnen eingeimpften Angst vor Corona noch immer die Augen davor, dass seit dem Frühjahr des Jahres 2020 eine gigantische Umverteilung von Vermögen stattfindet.

Studien in den Massenmedien

Der Berliner Tagesspiegel ist ein Flaggschiff, wenn es um die Verkündung des Narrativs vom hoch ansteckenden wie gefährlichen Coronavirus geht. Da wird Meinungsäußerung und Nachricht gern vermischt und jede Information zu Corona in einer Weise konnotiert, dass dem Konsumenten auch ja nicht die Angsttrigger ausgehen. Der am 16. Februar vom Blatt veröffentlichte Beitrag über eine der weiter oben angedeuteten Art von Studien kann als Paradebeispiel bewertet werden, wie man mit Mitteln der Propaganda Stimmungen in der Bevölkerung erzeugt beziehungsweise aufrecht erhält (11).

Wie es sich für knackige Propaganda gehört, ist die entscheidende Botschaft ganz an den Anfang des Artikels in Titel und Untertitel gesetzt:

Studie liefert Hinweise

So hoch ist das Infektionsrisiko in Supermarkt, Schule und Friseur

Sollten Schulen, Friseure und Co. wieder öffnen? Eine entscheidende Rolle spielt dabei das Risiko einer Ansteckung. Eine Studie zeigt, wo es besonders hoch ist. (11i)

Dass man sich der betriebenen Propaganda sehr bewusst ist, zeigt die dezent und unscheinbar gehaltene Einleitung mit „Studie liefert Hinweise“. Damit stiehlt sich Verfasser und Redaktion aus der Verantwortung, nämlich darauf hinzuweisen, dass die Studie eben KEINE Belege für Infektionsrisiken liefert, sondern lediglich „Hinweise“ gibt. Das aber bekommt kein Konsument des Artikels mit. Er nimmt die dort verfasste Botschaft für bare Münze und in seinem emotionalen Bewusstsein wird einmal mehr das vermeintlich sichere Gefühl gestärkt, dass Infektionen mit dem Virus ja eh schon nachgewiesen seien und es nur noch um den Grad der Infektiösität gänge. Das genau aber ist nicht der Fall — die Infektiösität des „neuartigen Virus“ ist nicht belegt!

So erfährt dann auch der aufmerksame Leser im Text selbst, dass die besprochene Studie einfach Infektiösität als Prämisse voraussetzt — wohlgemerkt eine, die überhaupt noch nicht nachgewiesen worden ist — doch lediglich mit nicht weiter qualifizierten Aerosolen arbeitet: „Für das Infektionsrisiko entscheidend sei die eingeatmete Dosis an Aerosolpartikeln.“ Dieser eine Satz weist darauf hin, dass hier mit einem extrem verkürzten Modell gearbeitet wurde, das eines Lüftungsexperten: „Lüftungsexperte Martin Kriegel hat für die Untersuchung mithilfe des Infektionsrisikomodells, das die TU zusammen mit dem Robert Koch-Institut und der Berliner Charité entwickelt hat, einen sogenannten situationsbedingten R-Wert abgeleitet.“

So etwas kann man gern machen, um die Verbreitung von Aerosolen nachzustellen, aber es ist unzulässig, daraus „Infektionsgefahren“ als wissenschaftliche Erkenntnis abzuleiten. Zumindest eine Erwähnung wert ist die Tatsache, dass die Charité und das Robert-Koch-Institut (RKI) Wochen vor dem vorgeblichen Ausbruch der Pandemie mit insgesamt über 330.000 US-Dollar erstmalig durch die Gates Foundation beschenkt wurden (12, 13). Immerhin handelt es sich bei diesen Institutionen um Landes- und Bundesbehörden. Das RKI ist gar direkt dem Bundesgesundheitsministerium beziehungsweise der Bundesregierung unterstellt (14).

Deutsche Landes- und Bundesbehörden nehmen Geld von privaten ausländischen Stiftungen an, die sich durch Investments in global operierende Konzerne finanzieren, einschließlich solcher aus der Pharmabranche und der Finanzindustrie (15, 16). Finden Sie das normal, liebe Leser?

Im weiteren werden die aus dem Modell errechneten (!) Daten groß und breit ausgewalzt, was dem ungeübten Leser eine Illusion von Wissenschaftlichkeit, von hinreichend bewiesenen Erkenntnissen vorgaukelt. Das ist genau der Stil, den das „große Vorbild“, das Imperial College of London mit Neil Ferguson, dem englischen Pendant zum deutschen Coronavirus-Guru Christian Drosten, im Vorjahr praktizierte.

Es ist nicht Anliegen des Autors selbst, diesen Tagesspiegel-Artikel im Detail auseinander zu nehmen. Was das Ganze interessant für ihn machte, waren drei Aspekte, die nun im Folgenden behandelt werden.

Qualitätskontrolle und Zensur

Die Kommentarteile von Artikeln wie dem gerade Skizzierten, sind gewohntermaßen nicht davon geprägt, grundsätzliche Kritik an der der deutschen Coronapolitik und dem Umgang mit dieser seitens der Massenmedien zu üben. Um so bemerkenswerter erscheint das, was das Forum im Falle des obigen Artikels zu bieten hatte. Die nun zitierten Ausführungen eines Foristen zeigen in vorbildlicher Art und Weise, wie ein sachliche, präzise Kritik wiedergegeben werden kann:

„IljaMetschnikow: Bei der zitierten „Untersuchung“ handelt es sich um ein Positionspapier von Prof.Kriegel+Frau Dipl.Ing.Hartmann, welches auf einem PrePrint-Artikel beider Autoren vom 5.11.2020 beruht, der nicht von unabhängigen Fachleuten begutachtet wurde (https://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/12578 und https://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/11824; Danke @trashschick!).

Die zu Grunde liegende Studie war zum Zeitpunkt des vom TSp [Tagesspiegel] zitierten Positionspapiers also nicht „peer reviewed“. Damit sind grundlegende wissenschaftliche Qualitätsstandards nicht gewährleistet. Pre-Prints erfüllen in der Regel nicht die Qualitäts und Quantitätsanforderungen die an vollwertige wissenschaftliche Arbeiten gestellt werden, dienen dem schnellen Austausch neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse innerhalb eines Fachpublikums und müssen mit entsprechender Vorsicht beurteilt werden. Zitat-Koautorin Hartman: „Problematisch ist allerdings, dass Preprints kritisch beurteilt werden müssen, wofür notwendige Fachkenntnisse vorhanden sein müssen …. (https://blogs.ub.tu-berlin.de/publizieren/2020/10/open-access-ermoeglicht-eine-schnelle-und-kostenfreie-verfuegbarkeit-aktueller-forschungsergebnisse/).

Insofern wäre es wichtig gewesen, die Arbeit als Pre-Print zu kennzeichnen und dem Leser nicht den Eindruck einer vollwertigen Studie zu vermitteln. Die computergestützte Simulation betrachtet ausschließlich die technischen Aspekten der Aeroslausbreitung und deren Stabilität, nicht jedoch die biologischen Aspekte. Es ist jedoch falsch anzunehmen, dass der längerfristige Kontakt zu Aerosolen Infizierter automatisch zu einer Infektion führt. Das Modell berücksichtigt weder den „Beladungsgrad“ der Aerosole mit Virusmaterial noch die Virulenz des potentiell in den Aerosolen befindlichen Virusmaterials. Es berücksichtigt auch nicht die Empfänglichkeit von Personen, die dem Aerosol ausgesetzt sind (Schleimhäute wirken als biologische Barrieren, IgA +T-zellvermittelte (Kreuz)immunität verhindern eine Infekt.“ (11ii)

Die Kritik ist unaufgeregt, betont sachlich gehalten und mit Quellen unterlegt. In ihr wird darauf hingewiesen, dass selbst die Ansprüche einer vollwertigen Studie nicht erfüllt werden, die Tagesspiegel-Journalistin aber versäumt, dies sichtbar zu vermerken. Außerdem wird darauf aufmerksam gemacht, dass es sich lediglich um eine Untersuchung zum allgemeinen, strömungstechnischen Verhalten von Aerosolen handelt. Doch Julia Bernewasser erweckt in ihrem Bericht den Eindruck, dass man dies mit der Übertragung, ja gar Infektion mit Viren einfach gleichsetzen könnte, was ganz schlechtes journalistisches Handwerk verrät.

Wie nun wurde auf diesen bereichernden Kommentar reagiert? In dem man sich überhaupt nicht mit der Kritik auseinandersetzte und statt dessen, Interpretationen, Unterstellungen und Wertungen einwob:

„ohmanwiekannmansowasglauben (Antwort auf den Beitrag von IljaMetschnikow): Zitat: „Es ist jedoch falsch anzunehmen, dass der längerfristige Kontakt zu Aerosolen Infizierter automatisch zu einer Infektion führt. Wer hat das gesagt? Niemand außer Ihnen! Sie setzen diese Behauptung in die Welt und beschweren sich dann darüber, dass das behauptet wird. Klassisches Argumentationsmuster.

Ihre Argumente sind alle irgendwie komisch. Ich habe es so verstanden, dass die Studie die verschiedenen Szenarien miteinander vergleicht. Keines Ihrer Argumente richtet sich aber gegen diesen Vergleich der unterschiedlichen Szenarien. Ich verstehe also nicht, warum Sie auf die „biologischen Aspekte“ hinweisen, die ja in diesem Fall irrelevant sind. Also ich verstehe es schon (s.u.). Man erkennt an all Ihren Kommentaren, dass Sie einfach grundsätzlich gegen Einschränkungen argumentieren, da es ja alles nicht so schlimm ist.“ (11iii)

Mit solch einer Strategie kann man sehr gut den Anderen in Rechtfertigungsdruck bringen, sofern dieser das Spiel nicht durchschaut. Doch im konkreten Fall schlug der Versuch fehl:

„IljaMetschnikow, Antwort auf den Beitrag von ohmanwiekannmansowasglauben: Haben Sie ein Problem damit, wenn auf die in der Wissenschaft geltenden Qualitätssicherungskriterien hingewiesen wird? Haben Sie ein Problem damit, wenn man auf die Schwachpunkte einer Studie hinweist? Übrigens wird in einem PeerReview genau das gemacht — auf die Schwachpunkte einer Studie hingewiesen und Nachbesserung gefordert. Lese ich in Ihrem Schlusssatz etwa den Versuch eines „Argumentum ad hominem“ heraus? Offensichtlich haben Sie nicht den Kriegel-PrePrint „PREDICTED INFECTION RISK FOR AEROSOL TRANSMISSION OF SARS-COV-2“ studiert, ansonsten könnten Sie nachvollziehen, was gemeint war.

Das grundsätzliche Problem derartiger Computersimulationen ist, dass sie nur das simulieren können, was an Eingangsparametern/Annahmen in die Modelle gesteckt wird und die Größe dieser Parameter oft geschätzt wird. Das ist einer der Gründe, warum das Modell von Neil Ferguson bei der Vorhersage der Infektionszahlen und Todeszahlen im Frühjahr so sehr daneben lag. Das Kriegel-Modell berücksichtigt explizit nur die technischen Aspekte einer „Airborne Infection“, betrachtet das InfektionsRISIKO also nur von der Aerosolseite her. Dies greift zu kurz, da die biologischen Aspekte, die eine „Airborne Infection“ beeinflussen, unberücksichtigt bleiben.

Das Kriegel-Modell geht z.B. von einer homogenen „Suszeptibilität“ aller Personen und von einer homogenen Emission des Virus durch Infizierte im Raum aus. Davon kann aber nicht ausgegangen werden. Allein die ACE2 Expression ist alters-, geschlechts- und ethnienabhängig (in „Pubmed“ leicht zu recherchieren), macht Menschen also verschieden empfänglich für eine Infektion. „Immunosenescence“ macht alte Menschen für Virenmengen empfänglich, die bei jungen Menschen zu keiner Infektion führen. Ob eine Infektion letztlich stattfindet, hängt von den individuellen biologischen Bedingungen jedes Einzelnen ab. Für eine verlässliche Simulation müssten viel mehr Parameter in die Modelle einfließen, die vorher experimentell genau bestimmt werden müssten.

Meine Kritik richtet sich gegen die Unzulänglichkeiten des Kriegel-Modells. Daher kritisiere ich nicht noch die einzelnen Szenarien, wenn das zugrunde liegende Modell schon fragwürdig ist. Detaillierte Kritik würde ich üben, wenn ich den PrePrint von Professor Kriegel & Frau Hartmann zur Begutachtung bekommen würde.“ (11iv)

In beeindruckender Weise holt der Forist das nach, was der Tagesspiegel in seinem Beitrag versäumt hat. Er lässt sich dabei auch nicht durch den anderen Kommentator auf einen Nebenkriegsschauplatz locken, in dem mit Wertungen und moralischen Deutungen gearbeitet wird, um den Argumentierenden über angebliche persönliche Defizite zu entwerten. Es lohnt sich, diesen Austausch weiter zu verfolgen. Denn ohmanwiekannmansowasglauben unternimmt einen neuen Versuch, die Sachebene zu sprengen:

„ohmanwiekannmansowasglauben, IljaMetschnikow: Zitat: „Haben Sie ein Problem damit, wenn auf die in der Wissenschaft geltenden Qualitätssicherungskriterien hingewiesen wird? Haben Sie ein Problem damit, wenn man auf die Schwachpunkte einer Studie hinweist?“ Was für dumme Fragen. Es geht darum wie Sie das machen, und nicht dass Sie das machen. Sie schreiben so etwas und fragen dann: „Lese ich in Ihrem Schlusssatz etwa den Versuch eines „Argumentum ad hominem“ heraus?“ Warum fragen Sie mich was Sie da herauslesen? Tatsächlich handelt es sich bei dieser Frage Ihrerseits um ein Argumentum ad hominem, da Sie mir damit unterstellen, auf diese Art und Weise zu argumentieren. Es ist offensichtlich, dass ich wegen Ihrer Argumentationsweise nichts Positives über Sie sagen kann. Mein letzter Satz ist eine Einschätzung verschiedener Kommentare, die Sie abgegeben haben. Die gehen alle in die gleiche Richtung. Deshalb ist es durchaus berechtigt Ihre Motive zu hinterfragen, die meiner Meinung nach nicht im Streben nach der Reinheit der Wissenschaft zu finden sind.

Sie sollten sich klar und ehrlich positionieren. Mache ich auch: Es sollte alles geschlossen bleiben, was nicht unbedingt notwendig ist. Lieber zu viel schließen, als zu wenig. Man erkennt das Level Ihrer Argumentation ganz gut an diesem Satz: „Allein die ACE2 Expression ist alters-, geschlechts- und ethnienabhängig (in „Pubmed“ leicht zu recherchieren), macht Menschen also verschieden empfänglich für eine Infektion. „Immunosenescence“ macht alte Menschen für Virenmengen empfänglich, die bei jungen Menschen …“ Weil Empfänglichkeit für eine Infektion nicht an einem im Amazonas beheimateten Stamm ohne Kontakt zur Außenwelt untersucht wurde, müssen mehr Parameter experimentell bestimmt werden. Und da ja: „Ob eine Infektion letzlich stattfindet, hängt von den individuellen biologischen Bedingungen jedes Einzelnen ab.“ gibt es noch 7,5 Milliarden weiterer Parameter. Werden Sie jemals genug Parameter haben, um eine Einschränkung als sinnvoll anzusehen? (11v)

Der Versuch, die Argumentation des anderen ins Lächerliche zu ziehen, ja sie innerhalb des Kommentarfadens quasi aus dem Rennen zu nehmen ist unübersehbar. Und die persönlichen Befindlichkeiten werden deutlich. Es wird die eigene Haltung verteidigt, „Einschränkungen als sinnvoll anzusehen“. Doch um Einschränkungen ging es nicht, es ging um die Art und Weise der Vermittlung einer Studie und inwieweit diese überhaupt die wissenschaftlichen Ansprüche an eine Studie erfüllt.

„IljaMetschnikow, Antwort auf den Beitrag von ohmanwiekannmansowasglauben: Hallo Wiekannmanso… […] Ihnen sei […] soviel Empathie und menschliche Größe gewünscht, dass Sie anderen Menschen zugestehen können, dass diese aufgrund der ökonomischen/psychologischen/gesundheitlichen/Bildungs-Nachteile, die diese durch den Lockdown erleiden, eine evidenzbasierte Gestaltung der Maßnahmen fordern und das nun seit einem Jahr anhaltende Verwenden von Computersimulationen, die nicht den wissenschaftlichen Qualitätsstandards entsprechen, als Argumentationsgrundlage von Politik und Medien (zur Aufrechterhaltung und Verschärfung der Lockdown-Maßnahmen) ablehnen. Und unterlassen Sie es doch bitte im Zusammenhang mit einer Kritik am überhandnehmenden Pre-Print-System von einem Streben nach der „Reinheit der Wissenschaft“ zu sprechen. Wir leben nicht mehr in der düsteren Welt der Physiker Philipp Lenard und Johannes Stark!“ (11vi)

Wer hier wem nicht gewachsen war, ist offensichtlich. Auch hatte ich eine solch qualifizierte Kritik in den Kommentarspalten des Tagesspiegel bislang nicht entdecken können. Immerhin nimmt — zumindest gefühlt — auch in diesem Blatt der Anteil kritischer Berichte und Kommentare zur deutschen Notstandspolitik unter dem Banner von Corona merklich zu (17).

Die Bevölkerung bettelt um die rettende Impfung? 

Eingebettet in den Artikel des Tagesspiegel war die folgende Umfrage, und deren Ergebnisse — immerhin generiert aus dem Klientel der Massenmedien — konterkarieren die massenmediale Behauptung, ein Volk würde danach lechzen, sich ein „Heilmittel“ in die Venen spritzen zu lassen (b1).

Das fügt sich schlüssig ein in die massive Kritik aller Berliner Amtsärzte (!) am Umgang des Senats mit der ausgerufenen Pandemie (17i). Eher ist es inzwischen so, dass nur eine Minderheit der Bevölkerung im Land tatsächlich auf Impfungen setzt oder sie gar für sich fordert. Die meisten Impfungen erfolgen unter mehr oder minder massiven Druck, was die massenmediale Landschaft in ihrer nach Art von Werbeagenturen gestalteten, mehr als wohlwollenden Berichterstattung zur Impfproblematik jedoch verschweigt.

Zum Abschluss noch eine Fundstelle aus dem Internet:

Wenn Du in allem von der Regierung abhängig bist, dann gehörst Du auch der Regierung.

Vertrauen wir also nicht gläubig und unmündig unseren Regierungen, betteln wir auch nicht um „Erleichterungen“, sondern nehmen unsere Geschicke — wann und wo immer es auch geht — in die eigenen Hände.

Bitte bleiben Sie schön achtsam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. 

(a1) Tatsächlich ist es mittlerweile so, dass der Begriff Pandemie seines ursprünglichen Inhalts weitgehend entleert wurde. Die Meinungsführerschaft hat es durch ihr Instrument Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen fertig gebracht, dass weltweit durchgeführte Tests mit der Folge von Positivresultaten auf bestimmte Gene oder Gensequenzen die Ausrufung einer Pandemie rechtfertigen. Es zählt nicht mehr die genaue Spezifizierung der Symptome, die nachgewiesene Todesrate und auch nicht, die repräsentativen, kontinuierlich durchgeführten aber ausgebliebenen Kohortentests zum Nachweis der Ausbreitung eines vermeintlichen Erregers.

(1) 21.02.2021; Focus; Jan Fleischhauer; Was taugen die Horror-Kurven? Ihre Entscheidungen stützt die Regierung auf erstaunlich unzuverlässige Rechnungen; https://www.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-was-taugen-die-horror-kurven-ihre-entscheidungen-stuetzt-die-regierung-auf-erstaunlich-unzuverlaessige-rechnungen_id_13001140.html

(2) 30.08.2005; PLOS MEDICINE; John P. A. Ioannidis; Why Most Published Research Findings Are False; https://journals.plos.org/plosmedicine/article?id=10.1371/journal.pmed.0020124

(3) 19.03.2020; Coronavirus disease 2019: The harms of exaggerated information and non‐evidence‐based measures; John P. A. Ioannidis; https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/eci.13222

(4) 23.06.2020; Rubikon; Betram Burian; Propagandistische Selbstbeweihräucherung; https://www.rubikon.news/artikel/propagandistische-selbstbeweihraucherung

(5) 26.06.2020; Rubikon; Rainer Johannes Klement; die Fehlprognosen; https://www.rubikon.news/artikel/die-fehlprognosen

(6) 08.06.2020; nature; Seth Flaxman, Swapniel Mishra, Axel Gandy und weitere (Imperial College of London); Estimating the effects of non-pharmaceutical interventions on COVID-19 in Europe; https://www.nature.com/articles/s41586-020-2405-7_reference.pdf; beziehungsweise: https://www.nature.com/articles/s41586-020-2405-7

(7 bis 7x) Spenden der BMGF an das Imperial College of London seit November 2019:

i) Date: November 2020
Purpose: to facilitate optimization of direct detection methods for poliovirus surveillance
Amount: $1,791,531
Topic: Polio
Program: Global Development; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2020/11/INV-024477

ii) Date: November 2020
Purpose: to model impact of TB Control in India and South Africa
Amount: $771,894
Topic: Tuberculosis
Regions Served: GLOBAL|ASIA
Program: Global Health; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2020/11/INV-025664

iii) Date: October 2020
Purpose: to model the potential impact of rapid diagnostics for COVID-19
Amount: $71,644
Topic: Support Innovative Technology Solutions
Regions Served: GLOBAL|AFRICA|ASIA
Program: Global Health; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2020/10/INV-023013

iv) Date: October 2020
Purpose: to optimize methods for tracking patterns of malaria transmission using data from antenatal care visits
Amount: $1,089,658
Topic: Malaria
Regions Served: GLOBAL|AFRICA
Program: Global Health; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2020/10/INV-005289

v) Date: June 2020
Purpose: to design and test population replacement integral gene drives in containment
Amount: $3,375,098
Topic: Malaria
Program: Global Health; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2020/06/INV-002657

vi) Date: May 2020
Purpose: to develop a biodegradable contraceptive implant
Amount: $2,699,443
Topic: Family Planning
Program: Global Development; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2020/05/INV-004356

vii) Date: May 2020
Purpose: to develop and test integral gene drives in laboratory containment
Amount: $52,180
Topic: Malaria
Program: Global Health; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2020/05/INV-017756

viii) Date: March 2020
Purpose: to develop a new tool for malaria control and elimination in sub-Saharan Africa
Amount: $79,006,570
Topic: Malaria
Program: Global Health; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2020/03/OPP1210755

ix) Date: November 2019
Purpose: to optimize the development and deployment of typhoid environmental surveillance methods such that they most effectively inform country decision-making on Typhoid Conjugate Vaccine introduction
Amount: $959,389
Topic: Enteric and Diarrheal Diseases
Program: Global Health; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2019/11/INV-002381

x) Date: November 2019
Purpose: to develop new technologies that will enable vaccination in low resource settings
Amount: $803,755
Topic: Support Innovative Technology Solutions
Program: Global Health; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2019/11/INV-003863

(8) 26.06.2020; Canuck Law; CV #24: Gates Financing Of Imperial College London, And Their Modelling, 3. Gates Grants To Imperial College of London; https://canucklaw.ca/cv-24-gates-financing-of-imperial-college-london-and-their-modelling/

(9) „Einer der größten Kritikpunkte sind die ausgewählten Unternehmen, in welche die Bill und Melinda Gates Foundation investiert. Wie man auf der Webseite sowie in den Berichten der US-Börsenaufsicht nachlesen kann, gehören beispielsweise Investitionen in den Einzelhandels-Riesen Walmart zu den prominentesten. Dieser ist mit 11,6 Millionen Aktien und somit einem Marktwert von fast 1,4 Milliarden US-Dollar die fünftgrößte Beteiligung im Aktien-Portfolio der Stiftung. […] Auch große Tech-Firmen wie Google, Apple und Amazon sind im Portfolio der Gates-Stiftung zu finden. Hierbei wird vor allem kritisiert, dass diese Firmen sehr gewinnorientiert arbeiten und teilweise Steuern umgehen wollen. Außerdem wird Firmen wie Amazon aber auch Walmart vorgeworfen, dass sie ihre Mitarbeiter schlecht behandeln und beispielsweise im Krankheitsfall keinen Lohn weiterauszahlen.“; 20.05.2020; DLF nova; Kritik an Investitionen: Bill-and-Melinda-Gates-Foundation: Woher das Geld kommt und wohin es geht; https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/bill-und-melinda-gates-foundation-woher-das-geld-kommt-und-wohin-es-geht

(10) „Im Januar 2021 kommt es auch wegen Corona zu Veränderungen innerhalb der Top Ten. Trotz der Krise konnten einige der reichsten Menschen der Welt ihr Vermögen sogar noch steigern. […] Der Microsoft-Gründer Bill Gates kommt auf ein geschätztes Vermögen von 122,2 Milliarden US-Dollar. […] Gates‘ Vermögenswerte steigen trotz der Coronakrise weiter an.“; 13.02.2021; Wirtschaftswoche; Joshua Kodzu; Das sind die reichsten Menschen der Welt; https://www.wiwo.de/erfolg/trends/forbes-liste-2021-das-sind-die-reichsten-menschen-der-welt/26281100.html

(11 bis 11vi) 16.02.2021; Tagesspiegel; Julia Bernewasser; Studie liefert Hinweise: So hoch ist das Infektionsrisiko in Supermarkt, Schule und Friseur; https://www.tagesspiegel.de/wissen/studie-liefert-hinweise-so-hoch-ist-das-infektionsrisiko-in-supermarkt-schule-und-friseur/26900620.html

(12) November 2019; BMGF; Spende von 253.000 US-Dollar an das Robert-Koch-Institut; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2019/11/OPP1216026; abgerufen: 22.02.2021

(13) Dezember 2019; BMGF; Spende von 86.000 US-Dollar an die Charité; https://www.gatesfoundation.org/How-We-Work/Quick-Links/Grants-Database/Grants/2019/12/INV-004308; abgerufen: 22.02.2021

(14) Bundesgesetzblatt, Jahrgang 1994, Teil 1; https://www.bgbl.de/xaver/bgbl/start.xav?startbk=Bundesanzeiger_BGBl&jumpTo=bgbl194s1416.pdf#__bgbl__%2F%2F*%5B%40attr_id%3D%27bgbl194s1416.pdf%27%5D__1614014102406; abgerufen: 22.02.2021

(15) 22.06.2021; finanzen.net; Gates Stiftung: In diese Aktien investieren Bill und Melinda Gates im ersten Quartal 2020; https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/gates-depot-top-10-gates-stiftung-in-diese-aktien-investieren-bill-und-melinda-gates-im-ersten-quartal-2020-8917184

(16) 2017; DLF; Der verhängnisvolle Einfluss der Pharmakonzerne, Andreas Zumach im Gespräch mit Dieter Kassel; https://www.deutschlandfunkkultur.de/weltgesundheitsorganisation-der-verhaengnisvolle-einfluss.1008.de.html?dram:article_id=386282d

(17, 17i) 22.02.2021; Tagesspiegel; Julius Betschka; 20, 35 oder 50? Nicht zielführend! Amtsärzte fordern Abkehr von Lockerungen nach Inzidenzwert; https://www.tagesspiegel.de/berlin/20-35-oder-50-nicht-zielfuehrend-berliner-amtsaerzte-fordern-abkehr-von-lockerungen-nach-inzidenzwert/26937634.html

siehe auch: 17.11.2021; Peds Ansichten; Sebastian Domschke; Bill Gates und das Imperial College of London; https://peds-ansichten.de/2020/11/imperial-college-gates-foundation-coronavirus/

(b1) Umfrage, eingebettet in einen Artikel des Tagesspiegel, Stand vom 21.02.2021; Frage: Wie groß ist Ihre aktuelle Sorge sich mit dem Coronavirus zu infizieren?

(Titelbild) Luft, Aerosol, Atmen; Leandro De Carvalho (Pixabay); 08.06.2016; https://pixabay.com/de/photos/magie-luft-energie-mann-wolke-1442661/; Lizenz: Pixabay License

Von Ped

70 Gedanken zu „Bemerkenswertes vom Tagesspiegel“
  1. Tschuldigung, muss ich loswerden: ich sehe inzwischen den breiten Einzug der Lüge als gesellschaftlich akzeptiertes Verhalten in den Alltag als größtes Problem von uns an.

    Werbung (auch als PR, „Public Relations“ bezeichnet) ist der Ausbund von Lüge. Wenn nicht ausdrücklich in Form von lügenhaften Aussagen dann doch immer auf jeden Fall in der Form der Beschönigung, der gezielten, raffinierten Falschdarstellung, des Verschweigens wichtiger Sachverhalte, der einseitigen Darstellung.

    Wenn ich mir heute bundesweit ausgestrahlte Reklame zB im Fernsehen anschaue, so sehe ich Werbung für Handy-Spiele-Apps mit dem Hinweis „nur für Personen mit Wohnsitz oder ständigem Aufenthalt in SH“. Offensichtlicher geht es wohl nicht, dass hier die Mehrzahl der Menschen zum direkten Rechtsbruch aufgefordert werden (die wenigsten Deutschen wohnen in Schleswig-Holstein oder halten sich dort vorwiegen auf!).
    Wenn ich Reklame für irgendwelche E-Mobile sehe, so sieht man für nicht einmal eine Sekunde im untern Teil des Bildschirms einen vielzeiligen Text in unlesbarer Buchstabenkleinheit – völlig unmöglich, dass diese „Informationen“ dazu gedacht sind, beim Werbeadressaten anzukommen. Was soll das? Und warum ist so etwas legal?

    Das sind nur Beispiel, zwei von unzähligen, die zu unserem heutigen Bunte-Werbewelt-Alltag gehören.

    Der Gipfel ist, wenn sogar noch die Bundesregierung in direkter Nachbarschaft zu Waschmittel- und Zahnpasta-Reklame angeblich Aufklärungsbotschaften als Werbeschalte platziert. Will man damit die andere Reklameclips aufwerten – oder seine eigene Botschaft als werbemäßig verlogen abwerten? Das kann jeder für sich entscheiden- beides ist verwerflich und schädigt das Gemeinwohl aufs Höchste.

    Es gibt zwei wesentliche Arten der Lüge: Selbstbetrug und die gemeine, vorsätzliche Lüge.

    Beides hat sich gesamtgesellschaftlich maßlos ausgebreitet. Der Selbstbetrug ist es, der Menschen dazu bringt, Dinge zu glauben, nur aus dem einfachen Grund da man sonst nicht weiter sein Weltbild, seine Selbstachtung – und/oder seinen Job behalten könnte. Die gemeine Lüge ist es, die dem Selbstbetrug Vorschub leistet. Das Gesamtpaket führt in den heute allseitig zu beobachtenden Irrsinn.

    https://www.rubikon.news/artikel/mephistos-triumph

    1. „Es gibt zwei wesentliche Arten der Lüge …“! Ich bedaure, nein. Jede Lüge, jede unwahre Tatsachenbehauptung hat die von Ihnen angeführten zwei SEITEN. Sie wirkt sowohl auf den Adressaten als auch den Verursacher, nur letzterem bleibt diese Wirkung – oft – verborgen, verbleibt in seinem Unbewussten. Es gibt nie nur eine Lüge, sondern jede gebiert tagtäglich neue, zwangsweise. Wir belügen uns selbst in genau dem Maße, wie wir andere belügen. Wir meinen nur, wir könnten das aushalten, wir sind immun gegen unsere eigenen Lügen.
      Wie weit dieses Lügen gehen kann, beschreibt aktuell und zu meiner Überzeugung sehr gut verständlich Prof. Franz Ruppert auf KenFM: https://kenfm.de/ich-will-lieben-und-geliebt-werden-von-franz-ruppert/


      Vielen Dank, dass Sie auch diesen Aspekt aufzeigen.
      Herzlich, Ped

      1. Na, wenn Sie meinen und es der Wahrheitsfindung dient …

        Aber was hat das jetzt genau mit meinem Punkt (Werbung als inzwischen gesellschaftlich akzeptierte und nicht mehr kritisch gesehene Art von „Wahrheitsdarstellung“) zu tun?

        Es geht mir darum, dass inzwischen in globalen Werbeagenturen wie „Edelman“ Gelder umgesetzt werden in einem Umfang, der alle Vorstellungen sprengt. PR-Agenturen werden beauftragt, um klandestine Kampagnen zu führen um den Kriegswillen der Bevölkerung anzustacheln (siehe zB „Brustkastenlüge“). Interessierte Kreise verfolgen ihre Ziele mit von Agenturen geplantem und durchgeführten „Astroturfing“ …

        Früher sagte man: „Politiker müssen lügen, das gehört zum Geschäft“ und meinte damit die internationale Bühne. Heute ist es aber schon völlig normal, dass Parteien in ihren Wahlwerbungen völlig beliebige Aussagen machen, analog etwa zur Waschmittelreklame („Weißer als Weiß“, „nicht sauber sondern rein“, …), und keinen juckt das überhaupt noch.

        Ich habe ein großformatiges Wahlplakat (Werbung!) der Grünen gesehen (BaWü) mit dem Quadratschädel von Kretschmann drauf und dem Satz „Kennen Sie mich?“. Ist das nur noch krank oder was ist da los?

        Und Ihre komischen spiritistischen Ausführungen halte ich in dem Zusammenhang wirklich nicht für irgendwie dienlich, tut mir Leid.

        1. Lieber Albrecht, ich glaube dass Sie eine sehr gute Antenne für Irreführung und Unaufrichtigkeit haben, auch wenn sie gut versteckt ist.

          Auch ich kann nicht erkennen, wie der Kommentar von Dian C. zur Erhellung der von Albrecht thematisierten gesellschaftlichen Akzeptanz institutionell verbreiteter Lügen beiträgt. Der verlinkte Artikel bei KenFM leuchtet übrigens die Bedeutung von Liebe bzw. Mutterliebe aus und hat mit Albrechts Thema nicht das Geringste zu tun.

          Dafür ist der Text aber sehr umfangreich, was abschreckend wirkt, will man nur kurz etwas überprüfen, es sei denn, man interessiert sich für das Thema Mutterliebe oder recherchiert dazu.

          Aber es gibt ja die Suchfunktion und wenn der verlinkte Artikel nicht ein einziges mal das Wort „Lüge“ oder „lügen“ enthält, fragt man sich eben, warum ein Franz Ruppert einen Artikel zum Thema Lüge schreiben sollte, ohne ein einziges mal die Worte Lüge oder lügen zu verwenden und warum im gegebenen Kontext ausgerechnet auf diesen Artikel verwiesen wird.


          Ja, das Wort erscheint nicht, aber was es ermöglicht, das wird von Ruppert sehr gut beschrieben, in dem er eben heruntergeht von der systemischen auf die Menschebene. Spätestens ab dem Kapitel „Ist „Narzissmus“ Selbstliebe?“ ist der Bezug – zumindest für mich – sehr wohl deutlich.
          Herzlich, Ped

          1. PS: Allen, die sich für das Thema Mutterliebe und insbesondere für die Auswirkungen von fehlender Mutterliebe interessieren, kann ich den von Dian C. verlinkten Artikel nur wärmstens empfehlen, nicht zuletzt auch deshalb, weil dieser Artikel einen wichtigen Bezug zu den aktuellen Ereignissen hat.

            Wer sich z.B. schon mal gefragt hat, was Menschen dazu bringen kann, so empathielos zu sein und so etwas wie diese Plandemie zu inszenieren, wird in Franz Rupperts Artikel eine Antwort dazu finden.

          2. @Albrecht Storz & leo
            Ich bedanke mich für Ihre Kritik. Ich habe den Bogen zu kurz gespannt, weshalb ich mutmaßlich missverstanden werden musste, was ich bedaure. Mitnichten wollte ich jemanden in die Irre führen.
            Ich setzte mich veranlasst durch Ihren Beitrag, Albrecht, lediglich damit auseinander, dass jede Lüge zuerst auf den Lügenden und dann wohl auch auf den Adressaten wirkt.
            Der innere Zusammenhang dessen mit dem Essay Prof. Franz Rupperts erschließt sich hoffentlich jedem, der erkennt, dass wir alle – mehr oder weniger – mit der Lüge groß „gezogen“ wurden, anstatt uns allein durch gutes Beispiel ausreichend Vorbild, Anlehnung und Orientierung zu geben. Erziehung, die „schwarze Pädagogik“ setzt nämlich genau da ein, wo das gute Beispiel nicht gegeben wird, weil es oft nicht gegeben werden kann. Prof. Ruppert beschreibt die erste uns im Leben begegnende (Grund-) Lüge, wobei er tatsächlich dieses Wort nicht benutzt.
            Kann sein, dass es keine Lüge ist, wenn man, wenn z. B. die Mutter dem Kind die notwendige Wärme, das Vertrauen, die Liebe, die Zuwendung versagt, weil sie bzw. man es nicht schafft. Ist es nur eine Lüge, wenn man dem Kind die Erziehung als Liebe „verkauft“ – obwohl man es besser weiß – oder aber bereits ohne dieses Wissen?! Ich halte es da mit Alice Miller, die Mütter, Eltern spätestens mit der Geburt, eigentlich schon mit dem Wachsen im Mutterleib verantwortlich macht. Sie können sich nicht mit dem Verweis auf eigene, erfahrene Erziehung „rechtfertigen“.
            Ruppert geht sehr weit: „Auch Tyrannen und Mörder wollen geliebt werden“. Und „Durch den Urschmerz gehen“. Dies und weit mehr schulden wir unseren Kindern. Und genau da sind die Ursachen von blinder Gefolgschaft und Faschismus zu suchen, die Ursachen der ganz großen Lügen.

          3. zu Dian C. sagt:
            24. Februar 2021 um 15:39 Uhr

            Und ich sage: diese Gesellschaft ist aufgrund der Tatsache verloren, dass sich gemeine Lüge und Selbstbetrug als Normales etabliert haben.

            Und diese Tatsache muss man nicht unter psychologisierendem Geschwätz vergraben, finde ich. Ich appelliere an Menschen und Gewissen – und nicht an Über- oder Sonstwas-Ich – und ich nehme auch nicht irgendwelche Mütter als Sündenböcke oder sonstwas her. Für mich ist ein ERWACHSENER, ZURECHNUNGSFÄHIGER MENSCH ein für sein Handeln und seine Taten verantwortlicher Mensch. Und er hat sich vor Recht und Gesetz, seinen Mitmenschen, Moral und seinem eigenen Gewissen zu verantworten.

            Das einzige, was ich zur Entschuldigung akzeptiere und auch selber vorbringe ist die gezielte und bewusste Manipulation und Täuschung der breiten Bevölkerung durch heimliche PR und Lüge und Betrug bis in höchste Institutionen und Kreise. Die schlichte Tatsache, dass unglaubliche Mengen an Geld (und damit notwendig Personal, Denkleistung, Material und Mittel) dafür eingesetzt werden, und dass die Regelmechanismen, die so etwas verhindern sollten eben aufgrund dieser Tatsache versagen, ist für mich die Erklärung dafür, dass das eigentlich sehr gute System „Demokratie“ gerade vollständig versagt.

            Und mit Psychologisiererei komme ich da nicht weiter, weil das für mich eine politische Frage ist und keine die Privatangelegenheiten jedes Einzelnen betreffenden. Wir haben ein Recht auf Privatsphäre, und dazu gehören auch unsere Macken und Schrullen, und die zu Bearbeiten oder zu Behandeln hat keiner das Recht – wenn er nicht von dem Betroffenen selbst dazu aufgefordert wurde!

            Das Politische ist das Allgemeine, und das gilt es zu behandeln – nicht individuelle Psychen. Ich will nicht, dass sich jemand unverlangt mit meiner Psyche und meiner Befindlichkeit befasst – und dieses Recht, das ich für mich selbst beanspruche, gestehe ich auch allen anderen zu.

          4. @ Albert https://peds-ansichten.de/2021/02/corona-studien-wissenschaft/#comment-22235

            »… das Allgemeine, und das gilt es zu behandeln – nicht individuelle Psychen…«

            Das ist genau der Punkt, den ich wieder und wieder anspreche. Ein systemisches Dilemma wird man nicht damit auflösen, dass sich Menschen verändern. Menschen verändern sich so oder so nicht. Sie passen sich an. Ein System, welches darauf beruht, »negatives« Verhalten zu belohnen, kann man nicht mit »positivem« Verhalten (friedlich) abschaffen/ändern. Ich kann x (mit x gegen unendlich) Mal beklagen, wie »schlecht« doch die Menschen sind, dies erkennen und sich diese »bessern« müssen. Das System ist nicht für »bessere« Menschen gemacht.

            Ich kann meine Backrezepte (Demokratie, Wahlen, Grundeinkommen, bezahlter Urlaub, bezahlte Krankheit, Gewerkschaften, Parteien, ein (Rechts)Staat, Politik, … Brücken bauen) immer wieder optimieren. Aber der Kuchen und das Brot werden nicht gelingen, wenn der Backofen (eine Gesellschaft in der Eigentum und Besitz und nicht die erbrachte Leistung belohnt werden) nicht funktioniert.

          5. Wenn gesagt wird, „diese Gesellschaft ist aufgrund der Tatsache verloren, dass sich gemeine Lüge und Selbstbetrug als Normales etabliert haben“, und dann noch „diese Tatsache muss man nicht unter psychologisierendem Geschwätz vergraben“, dann steckt dahinter ein großer Widerspruch. Eigentlich scheinen Hopfen und Malz verloren, aber deshalb die Psychologie bemühen, um eventuell Rettung zu ersinnen, scheint dem Autor abwegig. Und dennoch schreibt er hier, es bewegt ihn, was?

            Es waren auch ERWACHSENE, ZURECHNUNGSFÄHIGE MENSCHEN, die nicht nur 1945 behaupteten, doch – davon – gar nichts gewusst zu haben. Ich habe trotz später Geburt eine persönliche Erinnerung. Eine hoch betagte, lebenserfahrene und von diesem gezeichnete, sonst ruhige Frau wurde noch Anfang der 1970er Jahre im Kreise ihrer Familie(!) laut und bestimmt, verwies recht drastisch – und mir damals noch scheinend etwas unmotiviert – auf den fast tagtäglichen Gestank aus dem Schornstein des sehr nahen Konzentrationslagers. Sie rief alle zur Wahrheit auf, zum Ende der Lügen.

            „Das einzige, was ich zur Entschuldigung akzeptiere und auch selber vorbringe ist die gezielte und bewusste Manipulation und Täuschung …“?! Wirklich? „Das Politische ist das Allgemeine, und das gilt es zu behandeln – nicht individuelle Psychen.“ Wie wollen Sie Koalitionen schmieden, gar Mehrheiten finden um Einfluss zu gewinnen, ohne auf die Menschen einzugehen? Menschen mit oder ohne Psyche? Seelenlose Menschen, abgestumpfte Mitläufer?

            Es war ein Fehler der Revolutionäre früherer Tage, zu wenig auf die Menschen, deren ÄNGSTE und Nöte einzugehen. Verdrängung ist ein psychologischer Vorgang, der uns in Notsituationen helfen kann zu überleben. Noch müssen wir nicht verdrängen, dass wir alle mehr oder weniger über das gesellschaftliche Mitläufertum nicht nur verwundert, sondern wahrscheinlich dadurch auch entmutigt sind. Es ist erst einmal nötig, uns selbst zu ermutigen. Mut wird aus Liebe gemacht. Hier dürfte es die Liebe zu den Menschen sein, zu den starken – wie den schwachen.

            „Backrezepte“ sind auch eine Möglichkeit, Herzen zu gewinnen …

          6. Da ich ja damit anscheinend Zustimmung finde (wenn ich Carlo richtig versteh), noch ein weiteres Argument, das ich gegen die Psychologisierung ins Feld führen möchte:

            es geht doch darum, gesellschaftliche Zustände zu beeinflussen und zu ändern. Wenn man dafür irgend welche Psychologien entwickelt, so hat man immer noch nicht die Mittel, damit etwas im Gesamten zu beeinflussen. Zu erwarten, man könnte eine ganze Nation auf die Freudianische Couch zu legen ist naiv. Die Vorstellung, durch Einzeltherapien die ganze Gesellschaft auf die Dauer umzubauen ist utopisch. Bis man da durch ist, haben sich längst neue Traumata und Abgründe aufgetan, vielleicht sogar wieder Kriege und man kann gerade wieder von vorne anfangen. Natürlich kenne ich die Versuche, gesellschaftliche Zustände zu analysieren und daraus Therapien zu entwickeln. Wilhelm Reich und Co.

            Aber selbst wenn man da die richtige, treffende Analyse hätte – wer bringt das dann auf die notwendige politische Ebene. Wer setzt das gesellschaftlich um? Die Psychologisierung bringt gesellschaftliche Problemen auf die persönliche Ebene herunter, entpolitisiert also. Aber das Gegenteil ist nötig: auf die Zustände müssen politische Antworten gegeben werden. Die Psychologie wäre dabei ein unstatthafter Umweg und würde jeden Fortschritt in weite Ferne, ja ins Utopische verschieben. Daher lehne ich das ab. Nicht die Entmündigung des Menschen, die Aufspaltung in Es, Ich, Über-Ich, Nicht die“Entschuldigung“ durch Suche nach unverantworteten Ursachen kann das Ziel sein.

            Eine Gesellschaft als souveränes Gemeinwohl kann nur aus erwachsenen, selbstverantwortlichen Menschen aufgebaut werden – und dazu muss man diese zuallererst als genau das ansehen und auch jeden in die Verantwortung für das eigene Tun stellen.

          7. Dian C. ich habe keine Ahnung was Sie wollen. Behaupten Sie ernsthaft, ich hätte etwas gegen Liebe?

            Sie schreiben, Sie sehen bei mir einen Widerspruch. Und unterstellen mir dann, ich würde annehmen es sei ja Hopfen und Malz verloren. Das ist schlicht falsch. Den Widerspruch konstruieren Sie sich selbst zusammen und unterstellen ihn mir dann.

            Und natürlich waren es erwachsene Menschen, die 1945 behauptet haben, nichts gewusst zu haben. Wollen Sie mir unterstellen, ich sagte etwas anderes?

            Sie schreiben, Revolutionären hätte es an Verständnis für Menschen gemangelt. Aber erstens: sind Revolutionäre keine Menschen gewesen? Sondern seelenlose, abgestumpfte Aktivisten? Keine Ahnung. Und zweitens: Sie reden hier von Revolution – ich nicht. Auch hier unterstellen Sie mir Ihr eigene Denke um mich dann damit anzugreifen.

            Ich weiß so langsam echt nicht, was Sie von mir wollen – und was Sie überhaupt wollen – außer hier irgend welche psychologischen Themen einzubringen bei denen ich mich frage, was die hier zu suchen haben.


            Das wissen Sie deshalb nicht, Albrecht, weil Sie sofort aus der anderen Sicht eine Haltung postulieren, der Sie ihre eigene entgegenstellen glauben zu müssen. Das bringt Sie dazu, dem anderen Foristen etwas zu unterstellen, als reine Behauptung, als Projektion Ihrer eigenen Haltung. Das geschieht Ihnen regelmäßig, nicht nur bei Dian. Sie lassen in gewisser Weise eben auch nicht zu. Das ist das „Verrückte“ an Dissonanz: Bei anderen sind wir in der Lage, diese umgehend zu erkennen, aber bei uns selbst? …
            An dieser Stelle mein ausdrücklicher Dank für Dians Kommentar.
            Herzlich, Ped

          8. Ist Ihr Blog, Ped. Und Sie werden wissen, warum Sie Dian und Co hier (meines Erachtens) featuren und unterstützen …

            Trotzdem immer wieder Danke dafür, dass Sie auch den unerfreulichen, nicht einstimmigen Disput, die Dissonanz zulassen.

          9. @Albrecht

            „Ich weiß so langsam echt nicht, was Sie von mir wollen – und was Sie überhaupt wollen – außer hier irgend welche psychologischen Themen einzubringen bei denen ich mich frage, was die hier zu suchen haben.“

            Hier haben sie die Antwort auf Ihre Frage doch selbst gegeben.

            @ped

            Schauen Sie sich doch bitte mal an, was Sie unter Albrechts Kommentar geschrieben und auch was Albrecht und ich jeweils auf Dians Kommentar geantwortet haben.

            Hat das irgend etwas mit einer rationalen Auseinandersetzung mit unserem eigentlichen Thema hier zu tun? Und wer hat jetzt hier die Themenhoheit. Sie, Albrecht oder etwa doch Dian?

            Natürlich kann man das hier auch in eine philosophisch-psychologische Gesprächsrunde verwandeln, wenn Sie als Blogbetreiber das wollen und für gut und richtig halten.

            Ich würde meinen, dass es besser ist, die rationale Gesprächsebene beizubehalten. Diese verbrecherische Corona-Veranstaltung werden wir nicht mit psychologisch-philosophischem Gefasel auflösen können, sondern mit Fakten und vielleicht auch mit, durch Fakten erzeugte Emotionen. Darüber hinaus sehe ich die Gefahr, über die weitere Einbeziehung psychologisch-philosophische Sichtweisen und Elemente in die Diskussion von den meisten Menschen nicht mehr verstanden zu werden und schließlich in eine esoterische Spinnerecke abzudriften, was Glaubwürdigkeit kosten und mein Interesse an diesem Blog völlig untergraben würde.

            PS: Ich meine übrigens, dass Sie völlig falsch mit Ihrer Einschätzung liegen (die weniger Wohlmeinende auch als Unterstellung bezeichnen würden), dass Albrecht eine Haltung postulieren würde, der er seine eigene Haltung entgegenstellen müsse. Aus meiner Sicht wehrt sich Albrecht völlig zu recht gegen eine Verzerrung der Botschaft, die er uns eigentlich nahe bringen wollte. So war es auch mit meinem Kommentar. Ich rede vom propagandistisch verwendeten Wort „Mutti“ und sehe mich in der Antwort von Dian plötzlich mit meinem „Mutterbild“ konfrontiert und irgendwie spukt da auch noch ein „Vater“ herum. Da fragt man sich schon, was das soll und welche Agenda eigentlich wirklich dahinter stecken könnte. Das war ja schließlich kein Zusammenhang, der intellektuell so anspruchsvoll ist, dass es denkbar wäre, dass irgend jemand das nicht versteht.

          10. Leo, falsch verstehen ist etwas anderes auf der rationalen Ebene als auf der emotionalen Ebene. Und hier wird regelmäßig emotional falsch verstanden – und dann auch gleich emotional geantwortet, nicht rational. Das schadet allen Beteiligten.
            Darum geht es mir hier als Blogbetreiber in erster Linie: um die Kultur des Streits. Und diese möchte keine von gegenseitigen Unterstellungen und Abwertungen sein. Wir sind aufgefordert zu lernen, mit Dissonanz umzugehen. Albrecht und auch Sie bereichern den Blog ungemein mit wertvollen Gedanken. Aber all das wird eingerissen, wenn plötzlich die Sichten Anderer frontal angegriffen und vielfältig diskreditiert werden.
            Es ist, wie es auch Ruben sagte: Die Leisen werden so verprellt. Letztlich wird versucht, eine Meinungshoheit durchzusetzen. Wenn Sie, Leo, z.B. von Gefasel (anderer) sprechen, ist das eine psychologische Methode andere Sichten abzuwerten.
            Es ist schon kurios, wie sich hier über Psychologie ausgelassen wird, und gleichzeitig – wenn auch unbewusst – auf der psychologischen Klaviatur gespielt wird. Achtung und Respekt, verbunden mit Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Auftreten, ist eine permanente Herausforderung. Das zu leben, habe ich diese Plattform geschaffen. Kampfplätze, wo sich die Egos austoben können, gibt es im Netz wie Sand am Meer.
            In dem Sinne,
            herzlich, Ped

  2. Es ist einfach unfassbar was der Mann sich da bieten lassen mußte. Dabei zeugen seine Argumente von hoher Sachkenntnis und er wirkt abgeklärt. Es ist soo wichtig das solche Stimmen auch in diesen Medien an die Öffentlichkeit gelangen.
    Es ist leider immer wieder die alt bekannte Strategie:
    kann man in der Sache nicht Punkten, greife man einfach die Person / Integrität an, bilde Stereotype, isoliere sie, schiebe sie aus dem Diskurs. Frei nach dem Motto: Person nichts Wert = Aussage nichts Wert. Ganz billige Masche. Gesinnungsjournalismus – entblößt.
    Aus meiner Sicht enthält diese Vorgehensweise bereits rassistische Züge:

    „Die ADB definiert Rassismus als eine soziale Ausschließungspraxis, die in verschiedenen historischen Kontexten unterschiedlich in Erscheinung tritt. Rassismus hierarchisiert, differenziert und entwertet Menschen, indem er ihnen konstruierte, meist negative gruppenspezifische Merkmale und Eigenschaften zuschreibt.
    Mit dem Begriff Rassismus wird ein gesellschaftliches Verhältnis beschrieben, in dem kategorisiert wird, welche Personengruppen nicht zur Gruppe der Eigenen gehört und deshalb nur eingeschränkten Zugang zu Ressourcen erhalten. Wir leben in einer Welt, die von rassistischen Strukturen durchzogen ist. Diese Strukturen ziehen für rassistisch markierte Menschen tägliche Diskriminierungserfahrungen nach sich.„

    Positiv: der Inflationsartige und offensichtliche Gebrauch dieser „Waffe“ macht sie stumpf und das ganze Lügengebäude nur noch offensichtlicher.

    1. @Anarchist
      „…. kann man in der Sache nicht Punkten, greife man einfach die Person / Integrität an, bilde Stereotype, isoliere sie, schiebe sie aus dem Diskurs. Frei nach dem Motto: Person nichts Wert = Aussage nichts Wert. Ganz billige Masche. Gesinnungsjournalismus – entblößt.
      Aus meiner Sicht enthält diese Vorgehensweise bereits rassistische Züge:…“
      Sie sind aber freundlich …
      Es ist NICHT „Rassismus“, welcher einen da angrinst! Es ist Doktrin. „Doktrin“ zur Machtergreifung und zum Erhalt dieser. Es ist nicht nur eine kommunistische Erfindung- es ist wesentlicher Inhalt vieler Geheimdienste dieser Welt. Die Einen stürzen und installieren „Staatsoberhäupter“, Andere betätigen sich auf dem Nebenkriegsschauplatz der Beseitigung Andersdenkender.
      In Deutschland hat diese Diffamierungsstrategie zur Beseitigung jeglicher Oppositionsgedanken schon lange in der Ära Merkel die gleichgeschaltete Presse übernehmen dürfen.
      Meine Sicht darauf.
      G. Käntzler

  3. „Bedenklich wird es allerdings, wenn die Ergebnisse von Studien, die auf wirklichkeitsfremden Modellannahmen beruhen, als wissenschaftliche Erkenntnisse verkauft werden. Und zwar solcher Art, dass diese uns suggerieren, hier wären neue, unumstößliche und nicht mehr zu hinterfragende Naturgesetze entdeckt und wissenschaftlich nachgewiesen worden (1).“

    In der Kategorie „Bemerkenswertes“ will natürlich auch das RKI nicht die zweite Geige spielen und versucht die Kochschen Postulate durch „weltweiter wissenschaftlicher Konsens“ zu ersetzen: https://fragdenstaat.de/anfrage/corona-virus-nachweis-nach-den-kochschen-postulaten/


    Danke für den Link!
    Der Clou ist ja, dass das RKI dann auf eine Studie mit Hamstern verweist … unglaublich.
    Herzlich, Ped

    1. Ja, weltweiter wissenschaftlicher Konsens basierend auf Hamsterstudien!
      Damit hat das RKI im Ranking um Wissenschaftlichkeit wieder einmal einen der ersten Plätze ergattert!

      1. Aber es besteht doch überhaupt kein Unterschied!
        Menschen und Hamster
        -gehören zu den Kleinsäugern,
        -ernähren sich vorwiegend von Feldfrüchten,
        -besitzen Backentaschen,
        -leben einzeln oder in kleinen familiären Verbänden,
        -halten sich oft und gern im Hamsterrad auf,
        -haben ein Faible für Vorratswirtschaft (Hamsterkäufe),
        -ziehen sich in ihren Bau zurück, wenn Gefahr droht,
        -müssen gelegentlich für Experimente herhalten,
        -gehören zu den bedrohten Arten,
        -haben als wichtigsten Feind den Homo sapiens!

          1. ha ha ha!!!!
            Und was ist mit den bösen Fledermäusen? Meine die, welche von China bis nach Europa fliegen und „Covid“ mit sich schleppen, um böse alte Europäer im Pflegheim zu beißen und zu infizieren?
            Meine, sollte man mal nachdenken…
            …. was uns so alles „verkauft“ wird, um Schwachsinn in den Pandemie- Status zu erheben.
            Jesses….!

    2. In dem Zusammenhang fällt mir ein Spruch von Ulrike Meinhof ein, der aber laut dieser Quelle…

      https://de.wikiquote.org/wiki/Diskussion:Ulrike_Meinhof

      von Gudrun Enslin bzw. von ihrem Ehemann Bernward Vesper stammen soll:

      „Wir können die Herrschenden und ihre Handlanger nicht dazu zwingen, die Wahrheit zu akzeptieren; aber wir können sie dazu zwingen, immer unverschämter zu lügen.“

      Wie dem auch sei, für mich ist die mit diesem Zitat verbundene Erkenntnis interessant, dass Leute wie Ulrike Meinhof, Andreas Baader und Gudrun Enslin bereits in den 70er Jahren erkannt hatten, was den meisten von uns erst im Zusammenhang mit der Corona-Inszenierung und der u.a. daraus resultierenden Aufklärungsarbeit des Corona-Ausschusses, so richtig klar geworden ist.

      Die Frage, ob der von den oben genannten Personen aus dieser Erkenntnis heraus gewählte Weg des Widerstandes, unter Anwendung von Gewalt, der richtige war, stelle ich hier ausdrücklich nicht.

  4. Zwei Punkte:

    erstens finde ich es sehr gut, dass Sie hier auf die „Kommunikation“ in einem Forum eingehen. Es ist völlig unbezweifelbar anhand dem Wissen um angestrebte Zig-Milliarden-Profite und den bekannten Milliarden-Investitionen in PR um diese Profite einzubringen, dass in allen erdenklichen Kommunikationskanälen Agenten aktiv sind um das Seuchen- und Impf-Narrativ zu verteidigen. Milliarden Dollar für PR bedeuten Millionen Personen, die dadurch finanziert werden und damit ganz andere Interessen haben als so etwas wie Wahrheitsfindung. Auffallend ist immer wieder, dass frech und unverholen genau das, was man gegen diese manipulativen Personen offensichtlich vorbringen kann, diese vorab schon gegen ihre Gegner vorbringen und wohl damit hoffen, denen den Wind aus den Segeln zu nehmen. So schmerzhaft es sein kann müssen wir uns als erwachsene Menschen bewusst sein und bleiben, dass es Lügner und Täuscher auf der Welt zuhauf gibt – und je mehr Geld dahin investiert wird, umso mehr. Werbung und Public Relations IST NICHTS ANDERES als gesellschaftlich anerkanntes Lügen und Täuschen, und einseitiges Darstellen und Manipulieren!

    zweitens zu der Umfrage die Sie zitieren. Solche Umfragen werden regelmäßig per Telefon oder Internet durchgeführt. Alleine aus dem Umstand, dass die Teilnahme freiwillig ist folgt, dass solche Umfragen NIE repräsentativ sein können, denn es findet eine ungewollte aber unausweichliche Vorauswahl statt, indem bestimmte Menschen an solchen Umfragen teilnehmen – und bestimmte andere Menschen eben nicht. Solche Umfragen sind immer nur repräsentativ für genau die Bevölkerungsteile, die durch die Teilnehmenden repräsentiert werden – aber nie für die Gesamtbevölkerung. Auch hier dient Pseudowissenschaftlichkeit (etwa Angabe einer „Repräsentativität“) unter Ausblendung offensichtlicher Limitierungen zur Legitimation einer angebliche Faktizität der Ergebnisse – die eben nur mit starken Einschränkungen überhaupt gegeben ist. Am ehesten können solche Umfragen Tendenzen einigermaßen allgemeingültig darstellen wenn man (wirklich!) gleichartige Umfragen zu verschiedenen Zeitpunkten miteinander vergleicht (also die Entwicklung in dem betrachteten Bevölkerungsausschnitt verfolgt). (Und das gilt natürlich alles auch, wenn man sich etwa durch die Zahlen einer Umfrage selbst bestätigt fühlt 😉 )

    An der Stelle mal wieder einen Dank von mir für Ihre Arbeit, Ped.

  5. SPON titelt heute:

    „Kanzlerin gegen Vorzugsbehandlung: Merkel will sich nicht vorzeitig impfen lassen“

    (bitte selber suchen, ich verlinke SPON nicht)

    Ist es nicht interessant, wie sich unsere Kanzlerin zurücknimmt und Anderen den Vortritt lässt, sich dieser hochgefährlichen (weil nicht lange genug erprobten) Impfung, die in Wirklichkeit keine Impfung sondern ein genetischer Eingriff mit unabsehbaren Folgen ist, zu unterziehen?

    Noch interessanter ist, wie die „prostitutes“, wie Paul Graig Roberts sie nennt, aus diesem verlogenen und feigen Verhalten noch den Eindruck von Empathie und Selbstlosigkeit zu konstruieren versuchen.

    Passend dazu hier ein Artikel von PCR…

    https://www.paulcraigroberts.org/2021/02/24/new-york-times-tells-readers-thinking-is-dangerous-just-believe-us/

    bzw.

    https://translate.google.com/translate?hl=&sl=en&tl=de&u=https%3A%2F%2Fwww.paulcraigroberts.org%2F2021%2F02%2F24%2Fnew-york-times-tells-readers-thinking-is-dangerous-just-believe-us%2F

    1. @ Leo
      „Ist es nicht interessant, wie sich unsere Kanzlerin zurücknimmt und Anderen den Vortritt lässt, sich dieser hochgefährlichen (weil nicht lange genug erprobten) Impfung, die in Wirklichkeit keine Impfung sondern ein genetischer Eingriff mit unabsehbaren Folgen ist, zu unterziehen?“

      Lieber Leo, das ist mit Verlaub gesagt, von Ihnen noch viel zu anständig gedacht. „Mutti“ (ich verwende das Wort „Mutti“ an dieser Stelle ganz bewusst, um Dian C.’s Intension zu seinem missverstandenen Kommentar zu rechtfertigen) könnte sich auch medienwirksam eine Kochsalzlösung verabreichen lassen. Hier geht es um das Thema „Lüge, Vortäuschung und Manipulation“! Es geht einzig und allein um die manipulative Erschaffung des Bildes „selbstlose, empathische und aufopfernde Mutter“
      Passend zum Thema gibt (wahrscheinlich „gab“) es Videos von der „Impfung“ Faucis, wo er sich im Nachhinein eine Hand auf den vermeintlich geimpften Arm presst – allerdings nicht den Arm, in den er die „Injektion“ erhielt, sondern den anderen.
      Es gibt, oder vielmehr „es gab“, u.a. auch Videos über die Impfung Prominenter mit Dummi-Spritzen (ohne ausfahrende Nadel). Leider kann ich sie nicht mehr finden.

      1. „Hier geht es um das Thema “Lüge, Vortäuschung und Manipulation”! Es geht einzig und allein um die manipulative Erschaffung des Bildes “selbstlose, empathische und aufopfernde Mutter”“

        So war es auch gemeint.

        Ich dachte eigentlich, dass das mit dem Nachsatz:

        „Noch interessanter ist, wie die “prostitutes”, wie Paul Graig Roberts sie nennt, aus diesem verlogenen und feigen Verhalten noch den Eindruck von Empathie und Selbstlosigkeit zu konstruieren versuchen.“

        unmissverständlich ist.

      2. @HK

        Ich verwende den Begriff „Mutti“ übrigens deshalb niemals, weil Mutti ein pseudonym für Liebe, Güte, Empathie und Fürsorge ist und dieser Begriff seit Beginn der Kanzlerschaft von Merkel vom Mainstream gepusht wurde.

        Bedauerlicherweise musste man feststellen, dass dieser Begriff an fast allen Foren, auch alternativer Medien, brav aufgegriffen und weitergetragen wurde.

        1. Ich empfinde Ihr Mutterbild, leo, gar als „Pseudonym für Liebe, Güte, Empathie und Fürsorge“ bezeichnet, schon Überdenkens wert. Die wichtigste Funktion der Mutter, nämlich Leben zu schenken, blendet es vielleicht nicht aus, nimmt aber hier auch keinen Bezug. Wenn wir dafür, für das Leben-Schenken der Mutter dankbar sein müssen, dann doch wohl auch dem Vater?! Wenn nicht dafür allein, sondern eben für „Liebe, Güte, Empathie und Fürsorge“, dann doch möglicherweise auch dem Vater. Jeder Mutter und jedem Vater?
          Und allein diese Frage nach der Dankbarkeit ist Zeichen unser aller Erziehung …
          Bei „unserer“ Übermutti kommt doch aber noch ein weiterer, wichtiger Aspekt hinzu: Wenigstens diese kann uns „Kinderlein“ mit ihrer „Bemutterung“, ihrer Bevormundung auch erdrücken. Wenn die Benutzung des Wortes von „Mutti“ und eben nicht „Mutter“ in den Foren und an Stammtischen für unsere ehemalige FDJ-Sekretärin sich durchgesetzt hat, dann doch wohl vor allem wegen letzterem Aspekt, oder?

          1. Mir ging es nicht um eine philosophische Analyse des Mutterbildes sondern darum, dass der Mainstream das allgemein mit Empfindungen wie Liebe, Güte, Empathie und Fürsorge besetzte Wort „Mutti“ (was ich als Tatsache sehe), wobei das völlig unabhängig davon ist, ob Sie ähnlich oder anders empfinden, missbraucht wird, um ein Bild der liebenden und fürsorglichen Kanzlerin in der Öffentlichkeit zu erzeugen.

            Besonders bedauerlich ist dabei, dass dieses gütige Mutterbild mit der Verwendung des Wortes „Mutti“ im Zusammenhang mit Frau Merkel, von einer breiten Bevölkerungsschicht weitergetragen bzw. weiterverbreitet wird, womit jeder Forist, der „Mutti“ als Synonym für Frau Merkel verwendet, wahrscheinlich ohne es zu wollen, zur Erzeugung bzw. Aufrechterhaltung eines propagandistisch positiv besetzten Bildes unserer Kanzlerin beiträgt. Weniger empfindsame Menschen würden so ein Verhalten auch als naiv bezeichnen.

            Das hat überhaupt nichts mit meinem Mutterbild zu tun und es geht hier auch nicht um Väter. Hier geht es um Propaganda und irgendwie fällt es mir schwer zu glauben, dass Ihnen das entgangen sein könnte (siehe Kommentar @HK).

            Ihre Aussage, dass der Begriff Mutti dazu beitragen kann, dass „wir Kinderlein“ uns dann im Nebel der „Bemutterung“ leichter bevormunden lassen, bestätigt ja nur meine Aussage und ist eben eine Folge der propagandistischen Verwandlung der (ja eigentlich knallharten und völlig empathielosen) Kanzlerin in eine gütige, wohlmeinende aber auch respektierte „Mutti“, der man eben brav folgt, weil man das als Kind so gelernt hat und weil Mutti es ja auch immer gut mit ihren „Kinderlein“ meint.

  6. Kleiner Hinweis zum Textteil:: Viele verschließen in der ihnen eingeimpften Angst vor Corona noch immer die Augen davor, dass seit dem Frühjahr des Jahres 2021 eine gigantische Umverteilung von Vermögen stattfindet.
    2021????


    Klasse, danke Annette. So etwas überliest man hundert Mal.
    Fehler ist ausgemerzt.
    Herzlich, Ped

  7. bereits am 19.02.2021 berichteten die DWN ,
    Einem Teil der Bürger ist nicht bekannt, dass es sich beim Robert-Koch-Institut und beim Paul-Ehrlich-Institut um Bundesbehörden handelt, die gegenüber dem Bundesgesundheitsministerium weisungsgebunden sind. Es sind keine unabhängigen Forschungseinrichtungen, die die Bundesregierung während der Pandemie unabhängig informieren.- ende des freien lesens,

    wir Bürger werden also niemals die Wünsche einer Regierungsbehörde ablesen können ,weil die Regierungsbehörden untereinander ebenfalls gegenseitig und der politischen EU im systemischen
    Sinne weisungsbefugt erscheint.
    Wir müssten uns alle diesem unterirdischen System nähern um überhaupt deren Logik verstehen zu können soweit dort Logik zu erkennen ist.
    Letztendlich ist das aber nicht möglich weil diese Funktionseliten nicht die Absicht haben mit offnen Karten zu spielen.
    Wenn wir das gegenwärtige Finanzsystem betrachten von dem im übrigen keine einzige Elite einen Ton verliert ,wird es wohl darum gehen den Bürger an private Institutionen per Patent zu knebeln nachdem das knebeln an die MO(Meldeobligation ) aufgeflogen ist,denn die Menschen verlangen die Verträge zu sehen die sie mit ihrer Unterschrift nicht zu sehen bekamen.All das wird ebenfalls nicht funktionieren, genausowenig wie ein Phantasieprodukt das Corona heißt und aus deren Unternehmen per wissenschaftlichen Studien kommt.
    Übrigens,ein Produkt das aus der Fiktion kommt,garniert mit einer wissenschaftlichen Abhandlung die nicht bewiesen werden braucht weil sie aus der Fiktion kommt, ist nur die Meinung eines Einzelnen, und kann von daher wie wir alle sehen , keine Substanz enthalten.Und eine Substanz die nichts enthält verschwindet automatisch früher oder später wieder in die Fiktion.Und die finanziellen Mittel die dazu durch die einzelnen privaten Unternehmen verwendet werden ,sind und bleiben gestohlenes Geld.

  8. Fast hätte ich die interessanten Kommentare von Dian C. übersehen. Eingefangen hat mich erst der Kommentar von Carlo.

    Ich rezipiere die Kommentare mittlerweile über den RSS-Feed. Dies hat den Vorteil, dass ich schnell und energiesparend große Mengen von Kommentaren überfliegen kann. Ich filtere dabei mühelos alle Foristen aus, die meiner Meinung nach mit ihren bisherigen Beiträgen wenig zum Gelingen dieser Gemeinschaft beigetragen haben.

    Ansonsten sehe ich im RSS-Feed zunächst nur die ersten 350 Zeichen eines Kommentars. Der Kommentar von Carlo hat meine Aufmerksam mit dem Schlagwort »systemisches Dilemma« auf sich gezogen. Von da an, habe ich mich rückwärts in dem Gesprächsfaden nach oben gearbeitet und bin schließlich bei den Kommentaren von Dian C. gelandet.

    Nach meiner Einschätzung dominiert hier im Forum eine laute Fraktion eine leise Fraktion. Kaum meldet sich ein Vertreter der leisen Fraktion zu Wort, geht das Getöse der lauten Fraktion los. Nach meiner Einschätzung bemüht sich Ped zwar unermüdlich darum, die laute Fraktion einzubremsen, ein durchschlagender Erfolg ist ihm aber leider nicht beschieden.

    Ich für meinen Teil fühle mich mittlerweile ob dieser fortwährenden Ignoranz der lauten Fraktion frustriert. Hinzu kommt, dass ich die leisen Töne zwischen all dem übergriffigen und missionarischen Geschrei kaum mehr heraushören kann.

    1. Danke Ruben. Ich habe die Erfahrung in Foren gemacht, dass es manchmal sogar gut ist, dass ich eine gute Weile, vielleicht auch einen Tag verstreichen lasse, bevor ich antworte auf das, was ich nämlich vorher auch gar nicht besser verstanden habe. Manchmal mache ich auch erst einen erholsamen Spaziergang, lüfte mein Oberstübchen, beschäftige mich halt mit „Wichtigerem“. Und wenn ich mich dann immer noch getrieben fühle, meinen Quark und Senf dazu geben zu müssen, dann findet sich darin vielleicht sogar auch mal ein – wirklicher – Gedanke.
      Ganz in diesem Sinne bewundere ich den Hausherren hier, ob seiner fast stoischen Ruhe, seinem nahezu gernzenlosen Verständnis und Einfühlungsvermögen und – last but not least – seinen inspirierenden Artikeln, die er scheinend ganz nebenbei mal so schreibt. Danke.

      1. Zwischen dem Lesen eines Kommentars und dem Reagieren darauf lasse ich nach Möglichkeit auch immer etwas Zeit verstreichen und zwar umso mehr, umso mehr mich der Kommentar aus dem Gleichgewicht bringt. Am liebsten denke ich bei einer ausgedehnten Wanderung darüber nach. Gute Gedanken kommen mir in der Muße und dann irgendwann ganz unvermittelt in Form von Gedankenblitzen. Darüber denke ich dann aktiv nach, lasse die Gedanken aber wieder nach unten sinken. Später tauchen neue Gedankenblitze auf. Wenn ich dann nach Hause komme, habe ich ein Meer von Gedanken im Kopf, was sich erst beim Schreiben ordnet und manifestiert.

        Dabei habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, meine Kommentare nicht gegen und schon gar nicht über den Ursprungskommentar zu stellen. Ich stelle meine Kommentare vielmehr gleichberechtigt und friedvoll daneben! Ich lasse mich durch den Ursprungskommentar inspirieren, nehme aber nach Möglichkeit keinen direkten Bezug darauf. Ich biete mit meinem Kommentar lediglich einen benachbarten Gedanken oder eine alternative Sichtweise. Meine Kommentare sind eine Einladung zur gegenseitigen Bereicherung.

        Ich belehre oder missioniere niemanden – auch nicht, durch die bewährten Mittel der Gewaltfreien Kommunikation – das hielt ich bereits für übergriffig 😉

        1. „umso mehr mich der Kommentar aus dem Gleichgewicht bringt.“

          Hmmm, da sollten Sie vielleicht wirklich mal daran arbeiten …

          (Was mich aus dem Gleichgewicht bringt ist die aktuelle politische, bedrückende Situation – und die Ignoranz und das Ausweichverhalten mancher Mitmenschen dazu.)

          … aber wenn Sie schon „gewaltfreie Kommunikation“ als übergriffig einstufen, dann weiß ich auch nicht … (Ihre Lösung: Nichtkommunikation?)

          Ich schreibe so, weil ich so langsam wirklich ratlos bin … vielleicht versteht das alles ja ein anderer ?

          1. Hallo Albrecht, stehe da auch nicht so recht, aber Sie verstehe ich im „nicht Verstehen“ recht gut.

            Vielleicht mal ein anderer Hinweis für Sie, falls noch nicht gesehen, Herr J. Berger bekommt ganz öffentlich von Frau A. Sorg die richtige Richtung gewiesen und seinen Platz zugewiesen, wo er sichtbar zu stehen scheint.

            https://www.nachdenkseiten.de/?p=70271

            Sonst, allseits gute Zeit ihnen weiterhin und machen Sie es gut.

            Gruß, Tommi

        2. zu Tommi sagt:
          26. Februar 2021 um 19:35 Uhr

          Danke dafür. (Ich frequentiere die NDS nicht mehr, daher wäre das an mir ungesehen vorüber gegangen)

          Da kommt heraus, was ich schon lange am gären sah. Als ich aus einer alten E-Mail-Kommunikation sah, dass Jens Berger nicht nur jetzt mit Kritik an Regierungsmaßnahmen als zu spät und zu lax, auch schon früher Richtung herrschende Narrative steuerte (Anti-Russland, Pro-EuroMaidan) ist es mir erst richtig wie Schuppen von den Augen gefallen.

          Anette Sorg entlarvt hier Jens Berger als genau das, was er ist: ein Einflussagent, der mit untergründigen Methoden Hauptmedien-Narrative in angeblich linke, angeblich antiautoritative, angeblich kritische Kreise einspeist! („angeblich“ vielleicht hier wörtlich mit „laut Angabe“ verstehen. ich will diesen Kreisen die genannten Attribute nicht grundweg absprechen).

          Und ganz klasse finde ich die absolut treffsichere Analyse wie nämlich Berger die Narrative hinterrücks einführt. Denn nicht nur die Botschaft, sondern auch, ja vor allem, die Methode entlarvt den Manipulateur.

          Die NDS hatten schon früher faule Eier im Nest von denen sie sich in Kleinholz und Scherben trennen mussten. Mal sehen, wie es diesmal ausgeht.

          1. Und man möge es mir verzeihen (oder auch nicht) aber die ganzen wohl bald 16 Leserbriefschreiber, die hier Jens Berger eine mehr oder weniger hervorragende Analyse attestieren

            https://www.nachdenkseiten.de/?p=70207

            kann ich nicht ernst nehmen. Das sind in meinen Augen Trolle und Auftragsschreiber. Und die drei, vier leicht kritischen Leserbriefe (und ein echt kritischer) sind nichts als Glaubwürdigkeitsmäntelchen. Was ist, wenn Jens Berger diese Leserbriefe selber schreibt – oder schreiben lässt? Oder sollen wir allen ernstes Glauben, dass Leser die die NDS ansteuern allen ernstes dennoch der Regierungspropaganda anhängen, wie dort dargestellt (die gefährliche Seuche sei echt, die Sorge der Regierung sei echt, die Regierungsmaßnahmen seien teils zu spät oder zu lasch, so einige Stimmen)? Vielleicht täusche ich mich aber in den NDS-Lesern wirklich.

            Ich stelle mir einfach vor, wie viel Wirkung durch so ein Vorgehen (erst Bergers Artikel, dann weitgehend zustimmende „Leserbriefe“) erzielt wird, und damit ist mir klar, dass das genauso auch gemacht werden wird.

            Geld und Mittel und Personal und Skrupellosigkeit ist ja ausreichend vorhanden!

            Mal sehen, wie das mit Frau Sorg weitergeht. Bekommt sie wohl schon erste Droh-Mails? Hoffentlich geht sie dann damit offensiv um und sucht sich Mitstreiter.

  9. Albrecht, ich stimme Ihnen 100%ig zu, „es geht … darum, gesellschaftliche Zustände zu beeinflussen und zu ändern.“ Und ich bin – noch – sehr unsicher in meinen Gedanken, wie wir das wünschenswert gemeinsam erreichen können.
    Ich bin mir aber ganz sicher, dass wir nur dann gemeinsam an einem Strang ziehen werden, wenn wir einander mit Verständnis begegnen. Ich möchte gern verstehen: “ … das Gegenteil ist nötig: auf die Zustände müssen politische Antworten gegeben werden.“ Bitte geben Sie mir, – uns hier – Ihre Antworten!

  10. Um diese Geplänkel hier mal ins Konstruktive und Konkrete zu wenden (ein Versuch):

    als ganz realen, politischen Schritt bin ich für den Zusammenschluss ALLER Demokraten und demokratisch gesinnten Menschen (ob „links“ ob „rechts“, ob „oben“ ob „unten“ ob „schwarz“ ob weiß“ – aber wohlgemerkt: in diesem Land, denn Demokratie geht nur innerhalb von Grenzen, in einem Gemeinwohl, in einer Gemeinschaft, in einem „überschaubaren“ Rahmen) zu dem ersten (und so lange auch erst einmal nur einzigen) Zweck, die Hauptmedien und vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender der aktuell diese beherrschende Clique (Parteien und Einfluss-Agenten) zu entreißen und dem ursprünglich vorgesehenen Zweck wieder zuzuführen:

    Informationspluralität schaffen!
    Alle gesellschaftlichen Strömungen abbildend!
    Jeder monolithischen Informationsbeeinflussung entledigen! (auch eine „große Koalition“ darf nicht ÖRR-Hoheit erlangen können. Parteien sind auch immer nur ein Teil des Ganzen.)
    Ständig LEBENDIGE Strukturen zur Abwehr jeglicher Vereinnahmungsbestrebungen einführen! (Das aktuell eingesetzte, schwächliche Kontroll-Organ der Rundfunkräte halte ich für eine völlig verknöcherte, von den Parteien gezielt manipulierter Struktur.)

    Für die privaten Medien müsste auch eine Lösung gefunden werden, etwa über die Verschärfung von Monopol- und Kartell-Gesetzen gerade für demokratisch-politisch zentrale Bereiche wie Medien – und vor allem auch durch deren Anwendung! (ZB Facebook, Google, Microsoft, Amazon, … dürfte es nach Kartellrecht in der aktuellen Form gar nicht geben, meine Meinung. Kartellrecht wird in DE nicht mehr adäquat angewandt.

    Es ist meine Überzeugung, dass wenn Informationspluralität vorhanden ist, durch den damit einsetzenden demokratisch, gesellschaftliche Diskurs alle anderen, aktuell schwärenden Problemen angegangen werden könnten.

    ZB könnte dann endlich auf sachlicher und informierter Grundlage diskutiert werden, ob sich Demokratie mit übermächtigem Reichtum Einzelner verträgt.
    Und auch das „Problem“ der Basisdemokratie (angebliche seien ja die Bürger zu dumm um selber zu entscheiden) würde sich aus Sicht einer aufgeklärten und informierten Gesellschaft ganz anders darstellen.

    Ich halte die aktuelle Medienverfasstheit (neben den unkontrollierten Geheimdienste-Aktivitäten) für das Grundproblem aller Übel unserer Zeit.

    Das ist für mich eine politische Botschaft und Aussage die in konkrete Handlungsschritte münden kann: Werbung machen über alle Unterschiede hinweg für das eine, erste, absolut demokratische und rechtsstaatliche und im Interesse der absoluten Mehrheit liegende Ziel.

    Und wer sich gegen dieses Ziel stellt, macht sich mE damit eindeutig als Antidemokrat erkennbar. Denn wer außer einem Antidemokrat kann etwas gegen freie, vielfältige, offene, unbeeinflusste Medien haben?

    Das ist jetzt mein politisches Manifest.

    1. Ich bin beeindruckt, wie schnell Sie Ihre Antwort formuliert haben. Und ich bin erfreut, in Ihrem Manifest Ziele entdeckt zu haben, bei denen ich durchaus Überschneidungen zu meinen eigenen erkenne.
      Mir drängen sich (wenigstens) zwei weitere Fragen auf. Wie meinen Sie, kommen Sie Ihren Zielen näher, wie wollen Sie sie durchsetzen? Und, wie wollen Sie dem von mir vermuteten Grundübel unserer Gesellschaft, welches auch Sie anklingen ließen, nämlich das der ungeheuren Kapitalkonzentration in privaten Händen einerseits und der zunehmenden Verarmung immer größerer Teile der Gesellschaft andererseits beikommen?

      1. Witzig ist, dass Sie anscheinend nach so etwas fragten, worauf ich schon längst die Antwort schrieb. Mein Kommentar ist keine Folge Ihres Kommentares. Und, tut mir Leid, aber ich lasse mich auf diese absehbare Wirrnis auch nicht mehr weiter ein. Sie können von mir aus Themen aufgreifen wie und was Sie wollen (und schließlich ist das nicht mein Blog).

        Ich konzentriere mich auf die Artikel-Bezüge und schlage Ped auch mal die einen oder anderen Corona- und Maßnahmen- und Politik-bezogene Themen vor wobei es selbstverständlich völlig in Ordnung ist, ob Ped das auf seinen Blog dann veröffentlichen will oder nicht.

        Auf eine weiter Diskussion mit Ihnen oder den anderen aus der Psychologie-Fraktion hier will ich mich nicht mehr weiter einlassen.

    2. @Albert

      Ich würde 4 Kernvorschläge für den Start eines Transformationsprozesses beisteuern, welche auf auf ein paar A4 Seiten Gesetzestext ausformuliert werden könnten.

      Geldschöpfung in öffentliche Hand. (Nicht in Regierungshand!)
      Geldschöpfung mit einem Buchungssatz an Eigenkapital und nicht als Schuld.
      Aussetzung des Handels mit Grund und Boden oder die Einführung eines kommunalen Vorkaufsrechtes.
      Verbot des Verkaufs von kommunal verwalteten Grund und Boden.

      Das mag im ersten Augenblick unscheinbar aussehen. Wer einen Augenblick darüber nachdenkt, wird entdecken, welche tiefgreifenden Konsequenzen sich anschließen. Dann kommt die Zeit der »Backrezepte«.

      1. Richtig. Sie sprechen eine der vielen virulenten Baustellen an (Geld/Wirtschaften), die in der „öffentlichen Diskussion“ völlig ausgeblendet wird – gezielt und methodisch und orchestriert.

        Aber ich sehe nach wie vor die Herstellung des öffentlichen, freien, unmanipulierten Diskurses als allererste und alles entscheidende „Bautätigkeit“ für eine überlebensfähige, demokratische Gesellschaft an.

        (Übrigens erklärt auch das die unübersehbaren Bemühungen, genau das zu verhindern, siehe Verleumdung, Bedrohung, Existenzvernichtungen, von Kritikern, siehe „Fakenews“-Bekämpfung (tatsächlich unangenehme Meinungen und Tatsachenwahrnehmung bekämpfen), sieh Facebook und Youtube-Zensur-Orgien, siehe staatliche-informationswirtschaftlichen Schulterschluss, siehe Bemühungen im Internet ein Kindergarten-Diskussionsklima herzustellen mittels „Nettiquette“, und „Hatespeech“-Verfolgung („Hatespeech“ ist immer nur der Duktus des Gegners der herrschenden Meinung“, wie auch „Antisemiten“ und „Verschwörungstheoretiker“ und „Rechte“ immer nur die Gegner des Mainstream sind.))

        Ich bin ganz klar für einen demokratischen Wandel, denn alles andere verursacht Leid und Kollateralschäden und letztlich gehen die heute schön stärksten Kräfte auch aus Chaos und Umwälzung immer als Sieger hervor. Ich bin da natürlich Idealist, da ich von der Grundthese des demokratischen Gedanken ausgehe: der informierte und aufgeklärte, selbstbestimmte Mensch trifft als Gruppe und auch als „Masse“ im Konsens die beste Entscheidung für die Mehrheit.

        das einzige was uns heute davon abhält als Volk souverän zu sein ist die gezielte Manipulation durch „pressure groups“, durch PR, durch Stiftungen und Agenturen, durch Einflussnahme, durch Fehlinformation, durch Ablenkung, durch ablenkende Themensetzung, durch Framing, durch Empörungsmanagement, durch Angst- und Panik-Schüren. Wir sehen uns heute einer auf genau diese Funktionen hin gezüchtete und optimierte Informations-Sphäre gegenüber: keine „falschen“ Fragen durchlassen, keinen „falschen“ Personen eine Bühne bieten, Angst und Panik verbreiten, den Glauben an die unabstreitbare Güte und Rechtschaffenheit von Eliten, Entscheidern, Politik und Staat als unhinterfragbares Dogma vom Kindergarten bis zum Grab den Leuten in das Hirn hämmern.

        1. @ Albert

          Ich schrieb beisteuern. Das bedeutet eben nicht, dass ich meine Vorschläge als einzige sehe. In meinen Vorschlägen steckt der größtmögliche Brückenbau für alle Seiten. Die Wohlhabenden werden dadurch nicht weniger wohlhabend aber die Wenighabenden und Nichtshabenden können mehr erhalten und erhalten zu dem ihre Freiheit, weil Investitionen von Wohlhabenden und zentralistische Entscheidungswege nicht mehr notwendig sind. Die »Gesellschaft« muss sich von niemandem Geld »leihen« und kann trotzdem alles finanzieren, was die Menschen als wichtig erachten. In den Vorschlägen versteckt sich aber noch wesentlich mehr.

          Es muss also niemand vor einer Transformation Angst haben. Alles kann in Ruhe und Frieden umgesetzt werden. Die Zeit der Umverteilung wäre vorbei. Weder in die eine noch in die andere Richtung. Angst nehmen ist eben auch Brücken bauen. Nur habe ich einen ganz praktischen Denkansatz geliefert.

          Wenn es um echte Transformation gehen soll, kann man nicht nur gegen die bestehenden Verhältnisse auftreten, sondern muss vor allem andere Konzepte anbieten und debattieren.

          1. Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an.
            Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.
            (Bertolt Brecht, 1934)

          2. @ Dian C.

            Das beschreibt genau die Folgen eines ökonomischen Nullsummenspiels. Dies gilt es zu beenden. Das ist das Ziel meiner Vorschläge. Der Beginn eines Plussummenspiels versteckt sich im zweiten Punkt.

          3. @ Dian C.

            Warum wurden Wohlhabende wohlhabender und Nichtshabende nicht? Durch Umverteilung. Die leistungslosen Einkommen, die ökonomischen Renten, sind die höchsten Einkommen. Irgendwer muss aber eine Leistung erbringen. Bei einem Nullsummenspiel kann nur jemand mehr haben, wenn ein anderer weniger bekommt.
            Wie löst man heute das Problem, dass die Nichtshabenden nicht verhungern und erfrieren? Durch Umverteilung und Schuldenaufnahme und noch mehr Umverteilung.
            Durch die Umverteilung in die eine oder andere Richtung entsteht der Unfrieden in der Gesellschaft. Aber beide Arten sind legal. Also sehe ich die Lösung in deren Aufhebung.

            Wobei die eigentlichen Ursachen tiefer liegen und mit den Punkten 3 und 4 ein Anfang zu deren Bewältigung gesetzt werden könnte.

          4. Der Grundwiderspruch des Kapitalismus soll also nicht gelöst, ein „besserer“ Kapitalismus aber „geschaffen“ werden?! Oder verstehe ich Ihre Utopie falsch?

          5. zu Carlo sagt:
            28. Februar 2021 um 12:14 Uhr

            Das halte ich für eine zu statische Betrachtung. Ein Nullsummenspiel ist nur deutlich als solches zu erkennen und richtig zu analysieren, wenn die Basis, auf der das aufgelegt wird, konstant bleibt. Das ist aber eben nicht der Fall. Die Geldmenge wird ständig ausgeweitet. Aber auch die Produktivkräfte nehmen zu, indem unter Energieaufwand Neues geschaffen wird. Die Energie selbst fliest irgendwie durch das ganze „Nullsummenspiel“ durch, ohne dass der (Rest-)Bestand darin eingeht – noch dessen Abbau (Peak Oil, Umweltverschmutzung, …).

            Dass das Ganze kein Nullsummenspiel ist sieht man mE ganz deutlich daran, dass Zinsen entstehen. Zinse sind Werte, die eigentlich überhaupt nicht existieren dürften. Wenn man Geld schafft, indem man Null in einen Wert und in eine entsprechende Schuld aufteilt (Geldschöpfung der Zentralbanken), so haben in diesem System Zinsen keinen Platz. Denn da entspricht dem Wert der Zinsen keine entsprechende Schuld bei der Zentralbank oder entsprechende Institution. Das kann man sich an einem Inselmodell gut veranschaulichen. Zinsen sind ein Versprechen auf einen Anteil an einem Wirtschaftswachstum, erfordern also eine ständige Aufweitung der Basis. Daher benötigt unser heutiger Kapitalismus notwendig Wachstum. Kann der Zins nicht durch Wachstum aufgebracht werden, so wird er durch Raubbau am Volksvermögen eingebracht (Inflation oder gar Enteignung, etwa Plünderung der Rentenkassen, etc.). Die aufgebaute Superkomplexität des ganzen Systems, die kaum bekannte wirtschaftliche Rolle des Geldes (neben Tauschmittel, Werte-Speicher), des Geldwertes (der über die Preise, Vielfach-Steuern, Inflation, Zinssätze, … völlig volatile ist), sowie das ganze zugehörige Finanz-Casino, dient nur dazu, tatsächlich Werte schaffende, tatsächlich Dienstleistungen am Menschen erbringende Menschen auf raffiniertste Weise auszunehmen.

          6. @ Dian C.

            Ich habe keine Ahnung, was der Grundwiderspruch des Kapitalismus sein soll. Meine Vorschläge verfolgen letztlich das Ziel, gesellschaftliche Probleme aufzulösen, die älter sind als der »Kapitalismus«. Denn privates Eigentum an Grund und Boden – als Basis für ökonomische Renten – und Ausbeutung von Nichteigentümern inklusive Lohnarbeit gab es schon vor Jahrtausenden. Beides kann friedlich aufgehoben werden. Es braucht aber Zeit, Strukturen umzubauen, welche sich über Jahrtausende entwickelten.

          7. @ Albrecht

            Mein lieber Albrecht, dem widerspreche ich deutlich. Zunächst einmal sind meine Vorschläge viel umfassender als es auf den ersten Blick scheint. Es geht mir eben nicht nur um das Geld. Der eigentliche Schwerpunkt liegt in den beiden letzten Punkten und bezieht sich auf die Abschaffung ökonomischer Renten, also von leistungslosen Einkommen.
            Zum anderen muss man es es nicht so kompliziert machen, wenn man ein Nullsummenspiel betrachtet. Ich kann die Geldmenge ständig ausweiten. Das ändert nichts an der Tatsache, dass alles neu geschöpfte Geld als Nullsumme in die Welt kommt. Nämlich als Forderung und als Verbindlichkeit. Genau deshalb ist der zweite Punkt meiner vier Vorschläge so wichtig zu verstehen.

            Der ökonomische Zins, tritt in vielen Formen auf, ist nicht gleich dem Geldzins. (Geldzins ist nur eine Form neben anderen.) Er wird als Geldmenge nie geschöpft, wird aber in Geldwert ausgedrückt und muss als Geldwert beglichen werden. Er sorgt also für die ständige Umverteilung.

            Ich schrieb deshalb oben, dass man einen Augenblick über die Vorschläge nachdenken sollte und sich klar über die tiefgreifenden Konsequenzen wird.
            Basis meiner Überlegungen sind:
            – Es gibt kein Menschenrecht auf (privates) Eigentum an Grund und Boden. Der Planet ist unverkäuflich.
            – Ein Menschenleben ist nicht (ver)handelbar. Weder im Ganzen noch in Acht-Stunden-Teilen.

          8. Der Grundwiderspruch des Kapitalismus besteht zwischen dem gesellschaftlichen Charakter der Produktion einerseits und der privatkapitalistischen Aneignung der Ergebnisse der Produktion andererseits.


            Darauf wollte Carlo mit Sicherheit nicht hinaus, die Definition ist allgemein bekannt.
            Grüße, Ped

          9. @ Dian C.

            Vielen Dank für die Erklärung. Ich hatte mich heute selbst dazu belesen. Ich denke, ich habe genug geschrieben, um deutlich werden zu lassen, dass Ausbeutung für mich keine Option ist. Wenn Sie einen Augenblick über das von mir Geschriebene nachdenken, fällt Ihnen auf, dass es auf mittlere Sicht auch kein privates Kapital mehr gibt, welches sich vermehren könnte. Abschaffung ökonomischer Renten heißt auch Abschaffung von Profiten. Damit scheidet ein »besserer« Kapitalismus schon per definitionem aus. Es sei denn, man geht davon aus, dass Kapitalismus ohne privates Eigentum an Grund und Boden möglich sei. Für mich undenkbar.
            Dass, nach meiner Idee, die Wohlhabenden nicht zwangsweise von ihrem Vermögen enteignet werden sollen, mag verblüffen. Es ist aber Teil des Brückenbaus. : »Ihr habt Euer Vermögen nicht selbst erarbeitet. Schwamm drüber. Wir brauchen es nicht. Es sei Euch verziehen. Macht Euch ein schönes Leben. Ihr könnt immer bei uns mitmachen.«

            Einen friedlichen Übergang in eine freie und menschenwürdige Gesellschaft stelle ich mir etwa so vor. Ich habe über 15 Jahre für meine Überlegungen gebraucht. Wobei meine Ideen an dieser Stelle längst nicht enden. Ich bin nicht (mehr) auf Klassenkampf gebürstet. Wie lang und wie schwer der Weg wirklich wird, entzieht sich meiner Vorstellung. Es kann auch nicht meine Aufgabe sein, ein fertiges allgemeingültiges Gesellschaftskonzept zu erstellen, dass für alle und jeden passt. Denken und tun muss jeder für sich selbst.

            Ich bin nicht in der Situation zu beurteilen, was Sie verstehen oder nicht verstehen oder »falsch« verstehen. Von daher beantworte ich Fragen dieser Art nicht.

            Ich schrieb nicht über eine Utopie, sondern eine Eutopie. Ich gehe darauf ein, weil ich davon ausgehe, dass Sie meine Vorschläge nicht verbal herab würdigen wollten.

            P.S.: Mich interessiert nicht, was alles nicht funktionieren könnte ohne, dass mir jemand seine Ideen vorträgt. Was alles nicht geht, beobachte ich jeden Tag. Mich reizen Überlegungen, die ergänzen oder Anregungen, welche Hinweise darauf geben, was man anders handhaben kann. Alternative Vorschläge heiße ich willkommen.

            Danke @Ped. Stimmt. – Achso, sorry an Albrecht, ich habe zweimal Albert geschrieben. War nicht böse gemeint.

          10. Carlo schrieb: „Wenn Sie einen Augenblick über das von mir Geschriebene nachdenken, fällt Ihnen auf, dass es auf mittlere Sicht auch kein privates Kapital mehr gibt, welches sich vermehren könnte.“ Sie unterstellen mir damit, dass ich in die Zukunft schauen könnte, mutmaßlich in der Weise, als Sie es tun.

            Ich bemühe mich zunächst, die Welt so zu verstehen, als sie sich mir darbietet, und hoffe darauf, mit dieser Analyse Gleichgesinnte zu finden, Menschen, die die Welt ähnlich sehen. Diese Analyse wird hauptsächlich die Ursachen menschlichen Unbills – Krieg, Hunger, Armut, Obdach- und Heimatlosigkeit, auch Krankheit, Natur- und Umweltzerstörung- herausstellen und damit Ansatzpunkte für notwendige, im Sinne von Not von Menschen (und Natur) abwendenden, gesellschaftlichen Veränderungen benennen.

            Die Gesellschaften der Welt werden fast ausschließlich durch das Kapital, das ganz große, das internationale in ihrem Arbeiten und Leben bestimmt. Dieses Kapital hat diese Macht und muss sie sogar bei Strafe seines Untergangs zu weiterem Machterhalt und -ausbau nutzen. Kapital, welches „seine“ menschliche Seite entdeckt und nicht mehr so stark unterjochen und ausbeuten wollte wie die anderen Global Player, würde dadurch im Konkurrenzkampf ins Hintertreffen kommen, damit Macht und seine Existenz aufs Spiel setzen, letztlich untergehen (Wolfsgesetz).

            Dieser geballten Macht des Kapitals (WEF u.a.), die unverholen nach der Weltmacht greift, wollen Sie, Carlo, „entgegenen“: »Ihr habt Euer Vermögen nicht selbst erarbeitet. Schwamm drüber. Wir brauchen es nicht. Es sei Euch verziehen. Macht Euch ein schönes Leben. Ihr könnt immer bei uns mitmachen.« Oh, ja, das ist beeindruckend – phantastisch -. Wie Sie damit auch nur einen Krieg verhindern, einen Hungernden und Dürstenden versorgen, einen Obdachlosen beherbergen oder eine vom Aussterben bedrohte Tierart retten wollen, ist mir schleierhaft. Sie verfügen wohl über eigene Macht?

            Ja, Carlo, ich hatte Sie ernst genommen, auch Ihre Frage nach dem Grundwiderspruch.

            P.S. @Ped Der Grundwiderspruch ist eine Erkenntnis dank Marx und für Sie eine „Definition“. – Danke, wieder was gelernt.


            Nun, Dian, Sie vermittelten den Eindruck eine Definition zu postulieren, oder ein Naturgesetz? Jetzt sprechen Sie von einer Erkenntnis „dank Marx“? Für wen sprechen Sie denn nun wirklich?

            Ich zitiere Sie:
            „Die Gesellschaften der Welt werden fast ausschließlich durch das Kapital, das ganz große, das internationale in ihrem Arbeiten und Leben bestimmt.“

            Was ist das Kapital? Ein Naturgesetz? Kapital ist eine Fiktion, ein Glaube, mehr nicht. Es steht nicht unabhängig vom Dasein des Menschen, es ist dessen eigene, uralte, ideologische Erfindung, um Macht zu materialisieren. Das Kapital von unserem Wesen zu entkoppeln, deucht mir als Vehikel, um die Probleme zu externalisieren, uns unserer eigenen Verantwortung zu entledigen. Das verurteile ich nicht, ich weise nur darauf hin. Auch weise ich darauf hin, dass auf diese Weise das Gut-Böse-Bild, das Opfer-Täter-Narrativ gepflegt wird. Und auch das sucht nur im Außen.

            Und Sie bemühen – so zumindest meine ich das zu erkennen – die Moral, bieten dem anderen Foristen, für seine Gedanken, für die Sie sich nicht bereit sind zu öffnen, Schuldkategorien an. Letztendlich werden Sie zynisch. Das sind genau die Argumentationsstränge, die mir als typisch bei den „progressiven Linken“ seit längerem überdeutlich auffallen. Die eigene, fest zementierte Ideologie mit Klauen und Zähnen zu verteidigen. Die einen machen das plump, andere formulieren es stilistisch elegant aus …

            Grüße, Ped

          11. @ Dian C.

            Ich unterstelle Ihnen nichts. Auch nicht, in die Zukunft schauen zu können. Darum geht es auch nicht, sondern darum, was mit meinen 4 Kernpunkten erreicht werden soll. Sonst würde ich sie nicht formuliert haben. Es mag sein, dass Sie sich nicht vorstellen können, welche Konsequenzen jeder einzelne nach sich zieht. Ich schrieb bereits, dass ich nicht beurteilen kann was jemand wie und ob überhaupt versteht. Und ich weiß, dass mein Denkansatz für die meisten Menschen völlig ungewöhnlich daher kommt. Kein Kampf, keine Revolution, kein Krieg, keine Zerstörung, keine Enteignung (Das mag für manche Menschen besonders unverständlich sein. Es ist aber friedenstiftend.) – eine einfache Änderung der Spielregeln könnte tatsächlich reichen. Geht man davon aus, dass noch ein Rest an Demokratie besteht, sollte dies also kein Problem darstellen. Ich bin aber jederzeit offen, auf Fragen, Anregungen oder Alternativen einzugehen.

            Und noch etwas: Ihre Aufzählung »Krieg, Hunger, Armut, Obdach- und Heimatlosigkeit, auch Krankheit, Natur- und Umweltzerstörung-« und noch einiges mehr erkenne ich ebenso als Probleme wie Sie. Diese waren der Anlass und die Motivation für meine Überlegungen. Sie sind alle enthalten. Tiefgreifende Konsequenzen.

            Konzentrieren wir uns auf Inhalte und lassen den Zynismus einfach irgendwo liegen.

  11. @ped

    Ich würde nun doch gerne, nach diesem etwas unerquicklichen Abstecher auf unerwartete Nebenschauplätze, wieder auf das Wesentliche zurückkommen.

    Wie wir alle wissen, wurde heute ab etwa 10 Uhr die 41. Sitzung des Corona-Ausschusses per Livestream übertragen, wobei diese Sitzung sicher eine der wichtigeren ist, weil Reiner Füllmich in den ersten ca. 64 Minuten der Sitzung in bisher beispielloser Ausführlichkeit erklärt, was der Ausschuss eigentlich bezweckt, welche Ziele erreicht werden sollen und wie genau die Vorgehensweise ist, um diese Ziele (nach Reiner Füllmichs gut begründeter Ansicht) erreicht werden können, wobei genau die unterschiedlichen Klagestrategien und deren voraussichtliche Wirkung dargelegt wird.

    Ich fordere alle Leser hier dazu auf, sich wenigstens diese ersten 64 Minuten der Sitzung anzusehen, um sich einen Überblick über diese Vorgänge zu verschaffen, die, wie ich glaube, von großer Bedeutung sind.

    Richtig gut wäre es, wenn wir den Ausschnitt mit Reiners Erklärungen hier dauerhaft (solange es nötig ist), mit einem entsprechenden Begleittext, auf „Peds Ansichten“ verlinken könnten.

    Ich hätte die Möglichkeit 64 Minuten mit Reiners Erklärungen aus dem Video herauszuschneiden und als eigenständiges, lauffähiges mp4-Video hochzuladen, wenn mir jemand eine Plattform zum Hochladen anbietet.

    Das Video gibt es z.Zt. (17:23h) nur über youtube…

    () https://youtu.be/tUMvCOtOHJI?t=865

    Gesamtlaufzeit: 05:03:11 Start bei: 00:14:27


    Vielen Dank, leo! Wie groß ist denn die von Ihnen geschnittene komprimierte Version?
    Herzlich, Ped

  12. PS zu leo sagt: 26. Februar 2021 um 17:36 Uhr:

    Am besten wäre es, wenn das Video auf der Startseite von Peds Ansichten zu sehen wäre, denn diese, mit großer Eindringlichkeit und festem Glauben gesprochenen Worte von Reiner Füllmich, die tatsächlich enorm überzeugend wirken, sind genau das, was die Menschen jetzt brauchen, um Zuversicht und Mut zum Weitermachen aufzubauen.

    Es wäre einfach großartig, wenn Sie das möglich machen könnten, Ped.


    Aus verschiedenen Gründen eignet sich der Blog für solche Dinge nur eingeschränkt. Mir liegt viel daran, so etwas in Textform zu verbreiten. Wenn also jemand Lust und Zeit hat, zu verskripten …
    Herzlich, Ped

  13. Weiter gehts mit der 41. Sitzung des Corona-Ausschusses: Im Anschluss an Reiner Füllmichs Zusammenfassung folgt die Aussage von Dr Sylvia Behrend aus Österreich, die an der Johns Hopkins Universität promoviert hat und u.a. dort im Rahmen ihrer Arbeit Leute kennen gelernt hat, die eine wichtige Rolle in der WHO spielen. Diese Leute planen die WHO über den Hebel der Gesundheitsvorsorge zu nutzen, um eine Weltregierung unter Ausschluss jeglicher demokratischer Beteiligung der Völker zu errichten. Man muss sich klar machen, dass die WHO bereits jetzt über rechtliche Mechanismen verfügt, die es ihr erlaubt, in einem gewissen Rahmen in die Nationalstaaten hinein zu regieren. Die beteiligten Akteure verfügen offenbar neben einem enormen politischen wie gesellschaftlichen Einflusses auch über eine effektive diplomatische Immunität, die es diesen Leuten u.a. erlaubt, keine Steuern zu zahlen und jede kriminelle Handlung begehen zu können, ohne dafür zur Verantwortung gezogen werden zu können. In diesem Zusammenhang fällt auch immer wieder der Name Bill Gates und seine Bill und Melinda Gates Stiftung. In das gleiche Horn stößt auch die internationale Gesundheitswissenschaftlerin Dr Astrid Stückelberger, die ebenfalls im Rahmen ihres Berufsleben mit diesen ebenso mächtigen wie gefährlichen Leuten in Kontakt gekommen ist. Das Operationszentrum dieser Leute ist nach Aussage von Sylvia Behrend und Astrid Stückelberger die Schweiz.

    Leider kann ich schreibend nicht der Sprechgeschwindigkeit folgen, weshalb meine Aufzeichnung ebenso lückenhaft wie unvollständig ist. Wer es genau wissen will, muss sich das Video schon selbst ansehen. Jedenfalls wünsche ich mir, dass ich hier einige Leute neugierig gemacht habe.

    Hier geht es um Vorgänge, wo die ganz großen Räder gedreht werden und wenn es nicht gelingt, diese Leute zu stoppen, sind wir alle im AR***! (pardon).

    Reiner Füllmich sagt: Wir werden gewinnen, weil wir gewinnen müssen.

    Im Anschluss an Sylvia Behrend und Astrid Stückelberger spricht dann noch Vera Lengsfeld, die ebenfalls Interessantes zu berichten hat.

  14. Bisher war ich von Herr Arvay noch nicht so überzeugt, aber hier finde ich, macht er ein sehr gutes, kompetentes, glaubwürdiges Bild. Ich kannte bisher nur seine Selbst-Videos und fand ihn da zum Teil etwas arg um sich kreisend (zB ob er Biologe genannt werden darf oder nicht). Aber hier im Zwiegespräch finde ich zeigt er seine echten Stärken:

    https://tkp.at/2021/02/26/oeko-immunologie-gesundheit-und-umwelt-im-zeiten-von-corona-massnahmen/

    „Öko-Immunologie: Gesundheit und Umwelt im Zeiten von Corona Maßnahmen
    Der bekannte Biologe Dipl.Ing Clemens Arvay im Gespräch mit seinem ehemaligen Mentor an der Universität für Bodenkultur in Wien, Univ.Prof. Dr. Peter Weish über die Gesundheitsökologie, Lobbyismus durch Pharma- und Agroindustrie, SARS CoV-2 und warum die Zivilgesellschaft gefordert ist beim Umgang mit dieser Gesundheitsbedrohung, die nur eine von vielen ist.“

    Es gibt bei Herr Mayer noch in einem anderen Artikel einen Link auf eine Diskussionsrunde mit Herr Arvay.

  15. Auf der BitChute Videoplattform gibt es die Ausführungen von Vera Lengsfeld, die sie während der 41. SCA-Sitzung gemacht hat, als separates Video…

    https://www.bitchute.com/video/kWyuHgK4NXDO/

    Vera Lengsfeld berichtet von ihren Erfahrungen während des Volksaufstandes in der ehemaligen DDR und zeigt auf, was zu tun ist, um diese Corona-Diktatur abzuschütteln.

    U.a. fordert sie mittelständische Unternehmen in Deutschland, wie z.B. Baumärkte und andere Kaufhaus- bzw. Ladenketten auf, ihre Geschäfte einfach zu öffnen. Wenn das alle machen würden und dann auch noch die Kundschaft kommt, ist nach Ansicht von Vera Lengsfeld die Plandemie beendet, weil die Staatsmacht ihrer Ansicht nach keine Möglichkeit hat, etwas gegen solch ein Vorgehen zu unternehmen.

    Dann berichtet sie von Verbindungen westdeutscher Politiker zur Staatssicherheit der DDR, die im Prinzip über das offizielle Verschwinden der Stasi hinaus bis heute andauert und wie verhindert wurde und wird, dass diese Vorgänge der Öffentlichkeit zur Kenntnis gelangen. Weiter geht es dann mit unfassbaren Zuständen in den Ministerien, wo einerseits für die Bevölkerung einschneidende Maßnahmen beschlossen werden, aber kaum jemand dort darüber Bescheid weiß, worum es eigentlich geht, weil die Beteiligten damit beschäftigt sind, während solcher Beschlusssitzungen Halma oder Dame zu spielen.

    Darüber hinaus gibt es viele weitere sehr unangenehme Informationen. So wird davon berichtet, dass die EZB völlig pleite ist und nur noch mit gedrucktem Geld operiert. Wer noch daran glaubt, dass er/sie irgendwann eine Altersrente erhalten wird, sollte sich besser darauf einstellen, dass das eine Illusion ist, weil auch die Rentenkassen bzw. die Rentenfonts komplett pleite sind und das erwirtschaftete Bruttoinlandsprodukt in Deutschland, in Europa und in der Welt zu niedrig ist, um daran etwas zu ändern. Ausnahmen sind hier wohl Russland und China sowie einige asiatische Staaten.

    Schließlich wird auf die Klimapolitik verwiesen, die zukünftig verstärkt dazu benutzt werden soll, um die jetzt mit der Corona-Plandemie begonnene Politik fortzusetzen. Frau Lengsfeld zitiert in dem Zusammenhang Klaus Schwab, den Gründer des WEF. Hier wird auf die Agenda 2030 verwiesen, wonach wir alle im Jahre 2030 kein Eigentum mehr besitzen werden. Rainer Füllmich weist darauf hin, dass, wenn wir alle nichts mehr besitzen, der Besitz dann ja nicht weg ist, sondern dass diese Werte dann jemand anderes besitzt. Das deutet auf eine völlige Enteignung der Bevölkerung hin, die nur in eine totale Abhängigkeit der Völker von den neuen Weltherrschern münden kann.

    PS: Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Beschreibung übernehme ich keine Garantie.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.