Soldaten-Geschichten

Wie der Krieg die Seelen der Menschen ruiniert.


Der Dienst bei der Bundeswehr ist im Allgemeinen eine Option, Karriere zu machen oder / und um in gesicherte finanzielle Verhältnisse zu kommen. Für junge Menschen mag es noch die Möglichkeit sein, spannende Abenteuer zu erleben und sich dabei beweisen zu können. Weil die Werber der Bundeswehr das wissen, preisen sie auch genau diese Möglichkeiten. Denn, um Menschen zu Tötungsmaschinen zu machen, muss man ihnen das wahre Wesen des Krieges verbergen.


Daher wünsche ich mir, dass diese Geschichte von vielen Soldaten gelesen wird. Bundeswehr-Angehörige, die in Afghanistan Dienst leisteten, sind genauso angesprochen, wie junge Menschen, die sich für die Laufbahn des Berufssoldaten gerade erst entschieden haben oder sich mit dem Gedanken tragen, es zu tun. Die Einen wissen es möglicherweise selbst aus schmerzhafter, eigener Erfahrung, die anderen sollten es wissen. Denn der Krieg ist ein Ungeheuer. Er frisst nicht nur die Körper von Soldaten und unschuldigen Zivilisten. Er zerstört auch und gerade die Seelen der Täter, der staatlich sanktionierten Gewalttäter.

Menschen, die Soldaten kennen, mögen den Mut haben, diese wahre Geschichte Soldaten oder jenen Menschen weiterzugeben, die beabsichtigen Soldaten zu werden. Der Krieg bricht ja immer deshalb aufs Neue aus, weil wir nicht achtsam sind – nicht im Kleinen und nicht im Großen.


Eine symbolträchtige Begegnung

Am Dienstag nach den Feierlichkeiten des 4. Juli 1978 trifft der Psychiater Bessel van der Kolk auf einen gewissen Tom. Tom hat ein Horror-Wochenende hinter sich. In den Vereinigten Staaten von Amerika ist der 4. Juli Nationalfeiertag, was im ganzen Land mit pompösen Feuerwerken begangen wird. Doch gerade dieser Lärm und die ausgelassene Stimmung machten Tom halb wahnsinnig. Getrieben von innerer, aggressiver Unruhe trat er die Flucht von Familie und Freunden an und trank hemmungslos.

Als er betrunken zurückkehrte, fand er trotzdem keine Ruhe. Sein Schlaf war eine Abfolge furchtbarer Albträume, durchsetzt mit sogenannten Flashbacks – blitzartig auftretenden Erinnerungen an traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit. Noch immer alkoholisiert und in einem verwahrlosten Zustand rettete sich Tom schließlich an einen Ort, an dem er Leidensgefährten treffen sollte. Was trieb diesen Mann – der ein erfolgreicher Anwalt geworden war – nur so um? Tom war ein seelisches Wrack und litt grenzenlos und mit ihm seine Frau und die beiden Kinder.

Dabei zeichnete sich Toms erfolgreiche Karriere schon früh ab. Er war sportlich, intelligent und befähigt Menschen zu führen. Die High School hatte Tom als Jahrgangsbester abgeschlossen. Er war ein selbstbewusster, willensstarker junger Mann. Das war im Jahre 1965. Zwölf Jahre später betrat er das Gelände der Klinik des Departments of Veterans Affairs (im weiteren kurz VA genannt) in Boston.

Das VA ist eine US-Bundesbehörde mit eigenem Ministerium. Mit fast 280.000 Mitarbeitern ist es das zweitgrößte und einem Budget von annähernd 100 Milliarden US-Dollar das drittgrößte Ministerium der USA. Die Aufgabe dieser Behörde ist die Heilung, Betreuung und Pflege von Kriegsopfern. Kriegsopfer sind in diesem Falle speziell jene geschädigten Soldaten, welche die Kriege der USA seit Jahrzehnten im Ausland führten (1,a1).

Die meisten der damaligen Patienten in der Bostoner Klinik hatten zuvor in Vietnam Krieg geführt – auch Tom.


Überzeugungen und Ideologien

Nach Vietnam zu gehen, war für Tom eine selbstverständliche Pflicht. Denn dort fungierte das Marine Corps. Bereits der Vater von Tom hatte im Marine Corps gedient. Tradition verpflichtet.

Das ist leicht daher gesagt. In gewisser Hinsicht entmündigt Tradition auch, sie sozialisiert auf eine sehr eindrückliche Weise. Tradition unterstützt unseren Opportunismus, jenen in der Momentaufnahme so energiesparenden, weil bequemen Mechanismus, sich mit unterschwellig sehr wohl als nicht richtig empfundenen Haltungen und Handlungen zu arrangieren. Jener Tom, der in der Klinik Hilfe suchte, ahnte, dass es einen Zusammenhang zwischen dem eigenen Leiden und dem Verhalten seines Vaters gab. Er gestand dem Psychiater von der Kolk, dass

“er fürchtete, wie sein Vater zu werden, denn dieser war auch ständig wütend gewesen und hatte mit seinen Kindern kaum geredet – es sei denn, um sie unvorteilhaft mit seinen Kameraden zu vergleichen, die im Jahre 1944 in der Weihnachtszeit in den Ardennen ihr Leben verloren hatten.”. (3)

Der Vater hatte seinem Sohn Traumata des Krieges vorgelebt – doch gleich tausenden anderen Vätern damit gleichzeitig die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass seinem Sohn ähnliches widerfahren würde. Denn am Anfang stand die von der Respektperson Vater vorgelebte Tradition als Handlungsanweisung für Tom. Tradition ist ein möglicher, erzieherischer Hebel, um uns kriegstauglich zu machen – doch gibt es da noch mehr. 

Tom war einfach ein ganz normaler, wohl eher unpolitischer US-Amerikaner. Scheinbar, denn auf der unterbewussten Eben war er sehr wohl politisiert. Er – wie die Bevölkerung seines Landes insgesamt – war seit Jahrzehnten im Geiste des Antikommunismus indoktriniert worden. Im Gegensatz zu einem beträchtlichen Teil der Eliten, machte sich das nicht in Hysterie bemerkbar, doch unterschwellig war das ein weiteres “Argument”, um Entscheidungen fällen zu können, welche die eigene ethische Einstellung im Grunde verletzen.

In Vietnam ging es für die einfachen US-Amerikaner nicht darum, wirtschaftliche und politische Interessen zu vertreten, sondern die vermeintliche Freiheit des eigenen, übergestülpten Wertesystems zu verteidigen. So selbstverständlich, wie sie diese ideologische Vereinnahmung hinnahmen, so wenig hinterfragten sie die so gegebenen idealen Voraussetzungen, die es ermöglichen, für Kriege missbraucht zu werden.

Das grundsätzliche Problem, dass Menschen, die in den Krieg ziehen sich nicht bewusst machen: Die Gefahr, dass sie nunmehr Stück für Stück ihre und damit die Menschenwürde ihrer Opfer zu Grabe tragen, ist riesengroß. Es ist eine Illusion, zu glauben, dass man im Krieg in der Lage ist, die Dinge zu kontrollieren. Toms Geschichte zeigt uns das.


Der ganz normale Krieg

Krieg ist Tod und Grauen. Er bedeutet Gestank, Blut, zerfetzte Leiber, aus Köpfen spritzende Gehirnmasse, das Schreien und Jammern der Verletzten, das Sterben von Kameraden. Krieg ist das Aufgeben von Tabus, das Missachten dessen, was für uns im Frieden heilig ist. Krieg ist mitnichten in irgendeiner Weise ethisch.

Tom war gut auf den Krieg vorbereitet – dachte er. Wenn man kein Psychopath ist – und das sind die Wenigsten – ist es im Grunde unmöglich, auf den Krieg vorbereitet zu sein. Tom war mit Sicherheit kein Psychopath.

Aufgrund seiner Führungsqualitäten leitete er eine Kampfeinheit von acht Soldaten. Und irgendwann holte sie ihn ein, die wahre Fratze des Krieges. Bessel van der Kolk erfuhr von Tom das Folgende:

“Nach ungefähr drei Monaten hatte Tom seine Gruppe bei einem Patrouillengang kurz vor Sonnenuntergang durch ein Reisfeld geführt. Plötzlich war aus dem umliegenden Dschungel ein Kugelhagel auf die Gruppe nieder gegangen und hatte nacheinander alle seine Kameraden getroffen. Tom erzählte mir, er hätte nur entsetzt und hilflos zuschauen können, wie die Männer um ihn herum nacheinander getroffen und entweder getötet oder verletzt worden waren.” (4)

Wir speichern unsere Erlebnisse in Bildern ab und je stärker Ereignisse wirken, desto stärker manifestieren sich auch die Bilder im Kopf – mehr noch meißeln sie sich für immer in uns ein. Das oben Erzählte klingt eher unspektakulär, doch wenn wir von den Bildern, den Filmen erfahren, die Tom martern, berührt es uns. Es berührt uns umso mehr, wenn wir uns darauf einlassen, die sozialen Beziehungen, die Tom pflegte, zu fühlen. Sein Freund Alex war bis dahin die Bezugs- und Vertrauensperson für ihn in Vietnam gewesen. Van der Kolk erzählt uns:

“Ein Bild war ihm [Tom] seither nie mehr aus dem Sinn gegangen: das des Hinterkopfes von Alex, der mit dem Gesicht nach unten im Reisfeld lag, während seine Füße hoch in die Luft ragten. […] Auch später am Abend jenes grausamen Tages hatte Tom wieder die Schreie seiner Männer gehört, und er hatte sie immer wieder ins Wasser fallen sehen. Alle Geräusche, Gerüche und Bilder, die ihn an diesen Überfall erinnerten (so die Explosionen des Feuerwerks anlässlich des [US-]amerikanischen Nationalfeiertages) versetzten ihn [fortan] in eine so gelähmte, entsetzte und wütende Stimmung, wie er sie an dem Tag empfunden hatte, als der Helikopter ihn aus dem Reisfeld evakuiert hatte.” (5)

Was Menschen in der Rolle des Soldaten in der Regel verdrängen, ist das Szenario, für das sie vorgesehen sind: zu Töten, mit dem hohen Risiko, selbst getötet zu werden. Deshalb gehört zu den perfidesten Lügen über das Soldatenleben, dass es andernorts dazu dient, Schulen und Brunnen zu bauen. Das ist nichts weiter als – zwar wohl geformte – nichtdestotrotz schmutzige Kriegspropaganda. Soldaten wurden betrogen, um Soldaten zu werden – aber sie ließen es eben auch zu, so auch Tom.

Es spielte in diesen Augenblicken – aber auch später – für Tom keine Rolle, aus welchen Gründen er eigentlich in Vietnam war. Es spielte daher für ihn auch niemals eine Rolle, dass die Vietnamesen die fremden bewaffneten Eindringlinge, welche ihre Heimat verheerten, mit gleicher kriegerischer Konsequenz bekämpften. Er war den Weg eines Kriegers mit allen Konsequenzen – die er zuvor ausgeblendet hatte – gegangen. Tom litt fortan unter einer sogenannten posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) (6).

Die Situation, die Tom auf einem Reisfeld mitten im vietnamesischen Dschungel durchlebte, war eine des vollständigen Kontrollverlustes, der absoluten Hilf- und Machtlosigkeit. Der Glaube an sich selbst, jede Situation im Felde meistern zu können, wurde in ihm in wenigen Minuten für immer genommen, sein Selbstverständnis fundamental in Frage gestellt. Die eingepflanzten Erwartungen kollidierten brutal mit dieser Erfahrung und mussten folgerichtig zu extremen Schuldgefühlen führen.

Das unwiderruflich Geschehene, für das man sich schuldig fühlt, lässt das Wertvolle, das man verlor zum einzig Wertvollen und alles andere (emotional!) wertlos machen. Deshalb sagte Tom unter Weinkrämpfen auch zum Verlust seines Freundes Alex (siehe oben):

“Er war der einzige wirkliche Freund, den ich jemals gehabt habe.” (7)

Soldaten, welche in eine solche emotionale Situation geraten, sind von dieser dermaßen beherrscht, dass sie jederzeit die Bestie im Menschen heraus lassen können.


Kontrollverlust

Die überwältigende Machtlosigkeit, mit der Tom konfrontiert wurde, suchte umgehend nach Kompensation. Umso mehr als Tom nicht die Möglichkeit geboten wurde – und er wohl auch selbst dies nicht als Möglichkeit erkannte – das erlittene Trauma zu verarbeiten. Die Trauer um den Freund, die Reflexion des Erlebten, ein Nachdenken über den Sinn des Krieges, in den Tom aktiv involviert war: All das fand nicht statt. Er war Soldat und als dieser in der aufrecht erhaltenen Position von Verantwortungslosigkeit. Er führte – wie gelernt – weiter Befehle aus und würde deshalb umgehend an der Wiederherstellung der fundamental in Frage gestellten Fähigkeit, die Dinge kontrollieren zu können arbeiten.

Damit ist nicht gesagt, dass dieser Mann mit dem Vorsatz in den nächsten Einsatz ging, Menschen zu töten. Nein, Tom war zu diesem Zeitpunkt mehr oder weniger Passagier seines auf drastische Weise aus dem Gleichgewicht geratenen Unterbewussten.

Was Tom daher auch nicht bewusst wurde, war dieses vollständige unkontrollierte Abgleiten in den eigenen Emotionen und diese forderten zur Wiederherstellung von Kontrolle, von Überlegenheit. Sie riefen nach der massiven Anwendung von Macht durch Gewalt. So sehr uns dieses Szenario erschrecken mag: Seine Abfolge ist keinesfalls außergewöhnlich!

Den zweiten Teil seiner traumatischen Erlebnisse in Vietnam offenbarte Tom – gepeinigt von Schamgefühlen – dem Psychiater erst Monate später. Van der Kolk berichtet uns:

“Seit unvordenklichen Zeiten haben Veteranen – auch Achilles in Homers Illias – nach dem Tod ihrer Gefährten entsetzliche Racheakte begangen. Am Tag nach dem Überfall hatte Tom in einem benachbarten Dorf Kinder getötet, einen unschuldigen Bauern umgebracht und eine Vietnamesin vergewaltigt.” (8)

Das Ausleben eines grenzenlosen, von totaler Dominanz gekennzeichneten emotionalen Machtrausches hatte zur vom Ego gewünschten Kompensation, zur Wiederherstellung der Kontrolle geführt. Doch alles war nur noch viel schlimmer geworden, denn zum Einen wurde Toms erstes Trauma damit zementiert und zusätzlich durch ein zweites, ebenso tiefes erweitert. Das eigene Unvermögen im Vorher zu erfassen, nämlich wie Opportunismus und Feindbilder in den Krieg treiben, hatte schließlich dazu geführt, dass Tom all das mit Stiefeln trat, was ihm lieb und heilig war.


Jeder, der den Entschluss für die Soldaten-Laufbahn gefasst hat, darf sich im Klaren sein, dass er die Tür für die finstere Seite seines Ichs – die wir alle in uns tragen – einen Spalt weit geöffnet hat.


Traumata sind bei Tätern und Opfern mit extremen Schuld- und Schamgefühlen verbunden. Diese Gefühle sind so stark und vereinnahmend, dass sie oft ein vernünftiges soziales Zusammenleben unmöglich machen und damit die Ursache weiterer Konflikte sind. Millionen von US-Amerikanern waren in den letzten 20 Jahren in kriegerischen Konflikten eingesetzt. Viele tausend von ihnen sind mit den erfahrenen Traumata des Krieges nach Hause zurück gekehrt und oft tickende Zeitbomben, weil gewalttätig und durch Suizid gefährdet. Nicht wenige dieser Menschen werden aber dann auch Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik!


Jeder neue Krieg der USA zerstört nicht nur fremde Nationen sondern Stück für Stück auch das Gemeinwesen der USA selbst.


Wie sollte es nach dem erlebten Grauen, dem dramatischen Verlust von Freunden und dem eigenen Morden und Vergewaltigen für Tom weitergehen? Van der Kolk schreibt über dessen Gefühle:

“Nach all diesem Grauen hatte er [Tom] keinen Sinn mehr darin gesehen, nach seiner Dienstzeit zu Hause wieder ein normales Leben zu führen. Wie hätte er zu seiner Liebsten kommen und ihr sagen können, er habe eine Frau wie sie brutal vergewaltigt? Und wie hätte er seinen Sohn die ersten Schritte tun sehen können, ohne sich an das Kind zu erinnern, das er selbst ermordet hatte?” (9)

Zur quälenden, beschämenden Täterrolle gesellte sich die von Schuldgefühlen gepeinigte Opferrolle, in der man den Tod des Freundes nicht verhinderte, ihn aber auch als schicksalhafte Fügung des eigenen Versagens, des selbst begangenen Unrechts benutzt:

“Tom erlebte den Tod von Alex, als sei ein Teil von ihm selbst für immer mit zerstört worden, der Teil von ihm, der gut, ehrenvoll und vertrauenswürdig gewesen war.” (10)

Solcherart Traumatisierte sind emotional wie betäubt und nicht mehr fähig, mit Offenheit Liebe und Zuneigung zu empfangen und zu geben. Statt dessen sind sie permanent gestresst und lauern auf Trigger, die sie auf das Erlebte und Getane hinweisen. Ihre Fähigkeit soziale Bindungen einzugehen, ist nachhaltig gestört.

Abertausende Schicksale stellten und stellen sich bis heute im Konkreten in ähnlicher Art und Weise dar, wie das von Tom (11). Es ist wichtig, dass deutsche Soldaten über ihre Traumatisierungen sprechen, die sie bei deutschen Kriegsbeteiligungen der vergangenen Jahrzehnte erlitten. Begeben wir uns in die seelische Pein dieser Menschen, von denen sie auch und gerade deshalb erfasst wurden, weil sie lange zuvor opportunistische Alltagsentscheidungen trafen und die vermittelten Feindbilder – oft unbewusst – hinnahmen.

Erwehren wir uns gleichzeitig dem Drang einer unbarmherzigen Verurteilung. Denn Verurteilung ändert rein gar nichts, außer dass sie uns das trügerische Gefühl vermittelt, Toms Handeln wäre für uns selbst völlig undenkbar. Veränderungen im gesellschaftlichen Denken scheinen mir notwendig – doch dies kann nur von den Menschen selbst kommen.

Wir alle sind des Krieges fähig. Soldat zu werden, ist auch nicht wirklich mutig. Es ist auch nicht mutig, denen zu folgen, die uns eine Welt von Feinden suggerieren. Soldaten oder solchen die es werden wollen, das zu sagen und zu begründen, das ist auf jeden Fall mutig. Es ist auch die alltägliche Zivilcourage, die Kriege verhindern kann – und Traumata, zerstörte Seelen von Soldaten. 

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.


Anmerkungen

(a1) Es ist überaus aufschlussreich, dass die VA einen eigenen Forschungsbereich betreibt, der sich mit den gesundheitlichen Folgen der Anwendung eines als chemischen Kampfstoffs angewandten Herbizids – Agent Orange – befasst (2).

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden.

Quellen

(1,2) https://de.wikipedia.org/wiki/Kriegsveteranenministerium_der_Vereinigten_Staaten; entnommen: 16.1.2019, 19:40 Uhr

(3) Verkörperte Schrecken; Bessel van der Kolk; 2017; G.P. Probst Verlag Gmbh, Lichtenau / Westfalen; ISBN 978-3-944476-13-1; im Weiteren kurz VSBK; S. 17

(4,5,7) VSBK; S. 21

(6) https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/erkrankungen/posttraumatische-belastungsstoerung-ptbs/was-ist-eine-posttraumatische-belastungsstoerung-ptbs/; entnommen: 17.1.2019, 10:45 Uhr

(8) VSBK; S. 21/22

(9,10) VSBK; S. 22

(11) 28.5.2019; https://deutsch.rt.com/nordamerika/88626-soll-ich-fuer-die-toten-antworten/

(Titelbild) Krankenliege, Psychatrie, Psyche; LeFox (Pixabay); 11.7.2009; https://pixabay.com/de/psyche-psychiatrie-bett-angst-1024173/; Lizenz: CC0 Creative Commons