Echte Volksvertreter in den Bundestag!

Wir sind Menschen die jeden Tag zur Arbeit gehen, sich um unsere Nächsten kümmern oder studieren. Wir wünschen uns, dass es in der Politik wieder darum geht, unser aller Leben zu verbessern und zu vereinfachen. Wir möchten einen demokratischen Neuanfang wagen und suchen hierfür Menschen, die sich als unparteiische Direktkandidaten ihrer Volksversammlung verpflichten möchten.


Was Sie in der Einleitung gerade lasen: Teilen Sie diese Wünsche?

Das war nicht nur eine Einleitung und es war auch nicht nur eine allgemeine Willensbekundung. Sondern aus dieser resultiert eine ganz konkrete Einladung, politische Verantwortung zu übernehmen. Diese Einladung ist prinzipiell gemeint (eigene Suche nach  -bzw. Wahrnehmung von Möglichkeiten); aber ist das für manche der Leser auch konkret vorstellbar?

Es ist, meine ich, eine gute und notwendige Zeit, Dinge in die Hand zu nehmen, Verantwortung zu wagen und das Prinzip eines kollektiven, konstruktiven Miteinanders zu leben, statt es nur von anderen zu fordern.

Ich zitierte nämlich aus der Stellenanzeige (kein Witz) einer neuen basisdemokratischen politischen Bewegung, die ein grundsätzlich anderes Prinzip zur Wahl von Volksvertretern für politische Institutionen – und dies weg vom Parteienprinzip – verfolgen: https://www.volksversammlung.org

Hier der weitere Wortlaut der Stellenanzeige:


Wir wollen auf diesem Wege die fehlende Volksabstimmung auf Bundesebene (vorgesehen in Art. 20 Grundgesetz) im Rahmen der heutigen politischen Möglichkeiten verwirklichen.

Es erwarten Sie vielfältige und anspruchsvolle Aufgaben in moderierender und verbindender Funktion. Dabei haben Sie tatkräftige Unterstützung durch ein motiviertes Team und ihre Vollversammlung. Sie können sich vorstellen, als Volksvertreter zu dienen? Dann bewerben Sie sich jetzt als Freier Direktkandidat für den Bundestag.

Wir suchen!

Freier Direktkandidat für den Bundestag (w/m)

bei der Dresdner Volksversammlung am 25.06.2017.

Wir bieten Ihnen

  • Flexible Arbeitszeiten
  • Frei wählbares Arbeitsumfeld
  • Eigenes Team in Abstimmung möglich
  • Gehalt Brutto 6.000€ – 9.000€1 monatlich
  • Erstattung der Reise- und Unterkunftskosten
  • Anstellung auf 4 Jahre mit Verlängerungsmöglichkeit

Ihre Aufgaben

  • Tätig im Bundestag in Berlin und im Wahlkreis Dresden
  • Regelmäßige Abstimmung zwischen Wahlkreisversammlung und Parlament
  • Schreiben von Berichten über die Tätigkeiten des Parlaments für Ihre Volksversammlung
  • Umsetzung der Entscheide der Wahlkreisversammlung

Ihr Profil

  • Berufs- oder Hochschulabschluss
  • Erfahrung in Ihrem Fachgebiet
  • Ehrlich, aufrichtig, dynamisch und diplomatisch
  • Überzeugendes Auftreten
  • Gute Menschenkenntnis
  • Geübt im Umgang mit verschieden qualifizierten Partnern

So bewerben Sie sich:

Übersenden2 Sie uns bitte bis zum 21.06.2017

  • Lebenslauf
  • Photo3
  • kurzes Motivationsschreiben

per Email an: siehe hier
oder via Post an den UnPartei e.V.
Postfach 100213; 01072 Dresden

Für den notwendigen Wahlkampf erhalten Sie die volle Unterstützung Ihrer Wahlkreisversammlung, des Teams hinter volksversammlung.org und von der bundesweiten Initiative „Gemeinsame Direktkandidaten“.

1 | Die genaue Höhe des Gehaltes ist mit der Volksversammlung abzustimmen.
2 | Mit den übermittelten Unterlagen wird ein Plakat gestaltet, um Ihre Person der Volksversammlung vorzustellen.
3 | Das Photo bitte in ausreichender Qualität für den Druck auf A4-Format (Digital: min. 200 dpi) übermitteln.

www.volksversammlung.org/dresden


Wie sehr Sie sich auch praktisch geeignet oder Willens sehen, ganz konkret eine solche Aufgabe zu übernehmen, betrachte ich an dieser Stelle als nicht so entscheidend. Entscheidend ist, ob wir in unserer Gesellschaft ein anderes Politikverständnis, eine andere konstruktiv-aktive Grundeinstellung und ein Prinzip des Verstehens und Ausgleichs entwickeln können.

Helfen wir auf diese Weise auch unseren Volksvertretern (die es dadurch nämlich erst sein können), sich aus der Umklammerung von Lobbyisten und Ideologen zu befreien. Wo ich bei diesen, zumindest für mich erstrebenswerten Zielen den größten Hebel sehe: Das wissen Sie ja.

Bleiben Sie schön aufmerksam.


[Titelbild] Datei: 2016-11-28_berlin-Bundestag_1749720_Pixabay; Quelle: https://pixabay.com/en/berlin-bundestag-reichstag-germany-1749720/; Lizenz: Public Domain CC0; Bildschnitt durch Peds Ansichten

10 Kommentare

  1. Klingt etwas wie Libyen vor seiner schlimmen Zeit. Gaddafi wollte ja auch keine Parteien zwecks Spaltung der Bevölkerung.

    Kommt daher die Idee zur Volksversammlung ?

  2. Ich fürchte Herr Otto unterliegt hier einigen Irrtümern.

    Globale Eliten
    Weder betrachten wir uns als „Elite“ irgendeiner Art, noch bekommen wir Geld von sog. Eliten (wir stecken nur unseres [arbeitende Menschen] da rein momentan). Im Gegenteil, wir organisieren Direktdemokratie neu und vernetzen Initiativen für einen demokratischen Wandel in Deutschland (Förderung der Demokratie).
    Partei
    Wir sind unparteiisch. Das steht im Namen. UnPartei e.V.
    In diesem Kontext ist das e.V. wichtig (Eintragung läuft noch [Gründung war im Februar], darum ist die Nr. noch nicht aktuell). Weiterhin betonen wir an jeder Stelle auf unseren Seiten, dass wir eine alternative zum Parteisystem an sich bieten möchten (volksversammlung.org). Das Parteisystem ist meiner Meinung nach höchstens gut zur Spaltung des Staatsvolkes in kleine Untergruppen, die darauf angewiesen sind sich ständig zu bekämpfen und sich voneinander abzugrenzen. (Einigkeit ist aber wichtig um gegen die von Ihnen benannten „Eliten“ und ihre Gelder überhaupt eine Chance zu haben). Weiteres zu Zweck und Aufgaben: https://www.unpartei.org/satzung/
    Schiedsrichter = UnParteiisch
    Warum denn nur Schiedsrichter? Diese Sichtweise könnte daher kommen, dass das vor uns noch niemand so gehandhabt hat. Aber genau das ist unser Prinzip. Anstatt noch eine Splittergruppe aufzumachen und für die X-te Forderung einzutreten, führen wir eben jene Gruppen auf einer neutralen (aber nicht werte-neutralen) Basis zusammen. Wenn Sie wissen wollen was wir vorhaben, dann gehen Sie doch bitte auf https://unpartei.org/ und rufen Sie die angegebene Nummer an – das ist nämlich meine. Wahlweise können Sie auch eine Email schreiben, dann schicke ich Ihnen unsere Unterlagen und z.B. das neue Staatsprinzip, dass wir seit 2011 entwickelt haben (Konsensdirektdemokratie – Buch ist in Arbeit, gerne ist das erste Kapitel aber schon erhältlich [neue Legislative]).

    Freiheitlicher Gruß aus Dresden

    Johann

  3. Vielleicht hat „Otto“ oder ein anderer Leser ja Lust uns zur Hand zu gehen

    Nein, ich habe da keine Lust mich für die Interessen der globalen Elite einspannen zu laßen. Und die WallStreet möchte ich auch nicht okkupieren.

    und @Ped
    normalerweise führe ich eine Diskussion über Sachthemen nur dann weiter, wenn persönliche Unterstellungen

    Sie haben mal etwas von Panama-Papers gehört

    unterbleiben, weil das der Aufklärung sehr hinderlich ist.

    Nicht erst seit den Panamapapers ist es unter der globalen Elite sehr beliebt, sich in Steueroasen zu verstecken. Panama ist seit jeher in der Schifffahrt als Billiglohnland bekannt und als Hort der Briefkastenfirmen, zwecks Steuervermeidung, sehr beliebt.

    Ist es denn eine Partei?

    Die Frage ist eindeutig mit Ja zu beantworten, weil, auch wenn sich ein Verein Unpartei nennt, er politische Ziele verfolgt. Mal ganz davon abgesehen, daß das Wort selber schon darauf hinweist, daß hier jemand parteiergreifend auftritt.
    Nur der Schiedsrichter im Sport oder auch unsere Richter sollten unparteiisch sein.

    Gruß
    Otto

    1. Nein, ich habe da keine Lust mich für die Interessen der globalen Elite einspannen zu laßen. Und die WallStreet möchte ich auch nicht okkupieren.

      Weiter unten wehren Sie sich gegen den Vorwurf der Unterstellung und wenige Zeilen darüber tun Sie es selbst. Fällt Ihnen das nicht auf?

      Nicht erst seit den Panamapapers ist es unter der globalen Elite sehr beliebt, sich in Steueroasen zu verstecken.

      Und in Luxemburg, oder Irland oder Teilen GB oder in Teilen der USA oder in Rumänien. Die Aussage ist ohne Wert und unterschwellig – ohne tatsächlich zu belegen – verleumden Sie.

      … auch wenn sich ein Verein Unpartei nennt, er politische Ziele verfolgt

      Krude Begründung. Sie sagen es ist eine Partei und sehen doch selbst, dass es ein Verein ist. Sie werfen nun diesem Verein vor, eine Partei zu sein um im nächsten Moment das Partei übergreifende des Vereins zu benennen.
      Sie werfen also einem Verein vor, eine Partei zu sein – und gleichzeitig Partei übergreifend; also unparteiisch, was nun gerade NICHT das Wesen von Parteien ist. Also was denn nun? Wie soll denn politisch aktives Handeln Ihrer Meinung nach aussehen?

      Freundliche Grüße, Ped

  4. Danke für die Berichterstattung zu unserer Initiative https://volksversammlung.org/
    „Uns“, das sind die Mitglieder des UnPartei e.V. und unser Unterstützer*innen.

    Bezüglich der Irritationen zur DNS: Wir sind noch nicht so viele und das bedeutet, dass einige Arbeiten liegen bleiben, da viel los ist bei uns! Dazu gehört die Umregistrierung unserer Domains von dem Admin (WhoIsGuard zum Schutz der Privaten Daten bleibt solange aktiv) auf den Verein.

    Vielleicht hat „Otto“ oder ein anderer Leser ja Lust uns zur Hand zu gehen in Zukunft, dann kommt so etwas vielleicht nicht mehr vor. 😉

    Freiheitlicher Gruß aus Dresden

    Johann

  5. In Dresden waren doch im letzten Jahr die Bilderberger.
    Ist das jetzt ein Versuch Soros durch die Hintertür zu stabilisieren?

    Wer finanziert diese Organisation?

      1. Die Frage war sehr ernst gemeint.

        Das Seitenlayout ist sehr professionell. Normalerweise hat eine Partei nicht nur einen Namen sondern auch Gesichter.

        In Panama registrierte Seiten werfen schon mal solche Fragen auf.

        Der Registrator gibt sich ja alle Mühe, seine wahre Identität zu verbergen.
        Folge dem Weg des Geldes!

        Gruß
        Otto

      2. Normalerweise hat eine Partei nicht nur einen Namen sondern auch Gesichter.

        Ist es denn eine Partei? Sie haben den Kontext bereits verlassen.

        In Panama registrierte Seiten werfen schon mal solche Fragen auf.

        Ja, die Seite ist in Panama registriert (weil das der Sitz von WhoisGuard Inc. ist) – und? Wir reden hier von einer Namensregistrierung im DNS-System. Sie wissen hoffentlich, was das ist.

        Folge dem Weg des Geldes!

        Welchen Geldes? Sie haben mal etwas von Panama-Papers gehört und sind nun wissend, wie Geldströme fließen? Ich bitte Sie!

        Die Frage war sehr ernst gemeint.

        Warum suchen Sie dann nicht mit der gebotenen Ernsthaftigkeit selbst nach Antworten?

        Der Registrator gibt sich ja alle Mühe, seine wahre Identität zu verbergen.

        Ich meine, dass es völlig legitim ist, Registrierungen bei (in diesem Falle) Public Interest (für die TLD .org verantwortlich) mit WhoisGuard zu anonymisieren. Was geht Sie der Name des Admins einer registrierten Domain an?
        Würden Sie sich vielleicht mal auf die Webseite bemühen und dort ernsthaft beginnen, zu lesen?
        Und bevor Sie über Dritte beginnen, Gerüchte zu streuen, noch ein kleiner Vorschlag: Fragen Sie die Betreffenden selbst. Die Kontaktinformationen finden Sie doch selbst, oder nicht?

        Freundliche Grüße, Ped

      3. @Otto

        Trotzdem in nachträglicher Reflektion danke für den Trigger, sich mal intensiver mit Registrierungen zu beschäftigen. Denn dass jede .org-Domain letztlich die Dienste eines US-Unternehmens nutzt (was aus der Historie des DNS resultiert) und also auch der Registrator dort seine Daten hinterlegt, war mir zuvor nicht in dem Maße bewusst.
        Und so gesehen haben auch Sie mit Ihrem Einwand ohne Zweifel meinen Horizont wieder etwas erweitert. Also nichts für ungut!

        Freundliche Grüße, Ped

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