Natürlich sind sie das — hat es jemals Zustände gegeben, die haltbar gewesen wären? Hat es — und zwar in der Urgesellschaft. Zu klären wäre nur noch die Frage, ob die Menschen vor oder nach der Beherrschung des Feuers freundlicher miteinander waren. Auf jeden Fall hatten sie keinen Begriff von Freiheit — und waren daher frei.


Gedanken von Steffen Duck zum Destruktivismus unserer Gesellschaft und wie wir letztlich mit diesem umgehen können:

Von Entropie und Neolithischer Revolution

Der Neandertaler hatte nachweislich ein um 12 Prozent größeres Gehirn als der heute lebende Homo sapiens sapiens (?)! Er musste über alle Fähigkeiten und Fertigkeiten für sein Überleben selbst verfügen, konnte sich kaum auf eine irgendwie geartete Arbeitsteilung verlassen. Daher war er in umfassendem Maße kompetent.

Wieso musste er dann das Feld dem Homo sapiens sapiens räumen? Wieso verließ letzterer das irdische Paradies im Zuge der Neolithischen Revolution, welche all die Übel in die Welt brachte, unter denen er seitdem leidet — Hunger, Kriege, Gewalt aller Art gegen Schwächere, insbesondere Kinder, Ungleichheit, Eigentum, Mangel, Not, Unfreiheit, Sklaverei, Krankheiten, Religion, Umweltzerstörung, Dummheit, Zerstörung der Psyche des Menschen?

Sind das alles nur Kollateralschäden auf dem Wege zu einer irgendwie gearteten höheren Daseinsform, zum Himmel auf Erden, zum Himmel im Universum?

Aber was ist, wenn es nicht teleologisch ist? Könnte es nicht vielmehr sein, daß die Evolution mit einem negativen Gradienten wirkt?

Entropie ist physikalisch betrachtet ein Maß für den Energiegradienten in einem geschlossenen System, ein Maß dafür, inwiefern nutzbare Arbeit geleistet werden kann. Informationstheoretisch wird sie gemeinhin als Maß für die Unordnung bezeichnet (siehe auch weiter unten).

Aber was ist nutzbare Arbeit, was ist Ordnung, was Unordnung? Diese Begriffe sind letztlich nichts anderes als auf den Menschen bezogen. Ein Kartenspiel, in dem die Karten „geordnet“ im Stapel liegen, ist informatorisch nichts anderes als wenn die Karten gemischt wurden. Die Bedeutung dessen, was geordnet und was ungeordnet ist, liegt allein im Menschen. Quantenphysikalisch betrachtet ist jede Anordnung von Elementarteilchen speziell, ob daraus für den Menschen nutzbare Arbeit gezogen werden kann oder nicht.

Versucht man, für einen Moment einen nicht anthropozentrischen Standpunkt einzunehmen (geht das überhaupt?), so muss man unweigerlich zu der Ansicht gelangen, die heutige moderne Welt sei durch eine höhere Entropie gekennzeichnet als die Millionen Jahre der Urzeit des Menschen. Und egal, was wir unternehmen, es geht immer nur in eine Richtung — bergab!

Ob die Rekonstruktion des Menschen („Die Rekonstruktion des Menschen“, Berlin, 1980, Anthologie, Erik Simon, Hrsg.) versucht wird, ob es zurück zur Natur (Rousseau) gehen soll (der Bequemlichkeit halber aber nicht zu Fuß!), ob wir in die „Technologiefalle“ (Stanislaw Lem, 1995) tappen oder nicht — die Richtung ist klar — bergab.

Nun darf man sich den Weg nach unten nicht wie eine glatte Bahn vorstellen, die Talfahrt gleicht wohl eher einem Aktienkurs, dessen Gesamttendenz erst sichtbar wird, wenn man von den Tages- Wochen- und Jahresschwankungen zurücktritt und wirklich große Zeiträume betrachtet.

So kann es lokale und temporäre Anomalien durchaus geben, die davon Betroffenen mögen sich dann als „Masten“ empfinden (Masten — maximale Stufe der Entwicklung — eine Wortschöpfung von Stanislaw Lem). Kurz danach sind sie dann gezwungen, sich wieder in den natürlichen Lauf der Dinge einzuordnen.

Mit diesen Überlegungen als Voraussetzung möchte ich nun eine Einschätzung der aktuellen Situation versuchen:

Der derzeitige Zustand von Politik und Gesellschaft ist nicht etwa instabil und unnatürlich, wie man geneigt war, Anfang des Jahres 2020 etwa zu meinen, er entspricht von der Tendenz her den Zuständen, in denen sich Gesellschaften gemeinhin aufhalten oder in welche sie zurückfallen.

In gescheiterten Staaten haben Warlords das Sagen, es gilt das Recht des Stärkeren. Wer sich nicht unterordnet, lebt nicht sehr lange. Für alle anderen ist das Leben kurz, brutal und ungerecht. Sollte es eine wie immer geartete Justiz geben, so hat diese eine einzige Aufgabe — das System zu stützen.

Kinder gibt es zwar, jedoch werden sie kaum als Individuum wahrgenommen, sie haben zum Lebensunterhalt beizutragen und vor allem zu gehorchen. Um sie gefügig zu machen, ist jedes Mittel recht. Sollten sie dabei sterben, so ist das nicht weiter tragisch, es gibt noch genügend andere, außerdem haben sie doch sowieso nur genervt und gekostet. (In der BRD wird seit vielen Jahren schon jede dritte Schwangerschaft durch Abtreibung beendet.)

Seit der Neolithischen Revolution hat es wohl weltweit kein Jahr ohne irgendeinen Krieg gegeben. Geschichte – das ist Krieg! („Die Abenteuer des Werner Holt“, Dieter Noll, 1960).

Was war und ist die stabilste und langlebigste Regierungsform? Natürlich die Monarchie!

Energiemangel ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel — entsprechende Regierungskampagnen vom Kohlenklau der Nazis über den Wattfraß in der DDR der 50er Jahre bis zum Dialog zwischen Micky und Goofy 1979 über Energiefragen zur Zeit der US- Präsidentschaft von James Earl Carter geben Auskunft.

Einem Witz aus diesem Jahr zufolge trug Oma in der DDR jetzt immer einen Rucksack mit rauchendem Ofenrohr mit sich herum, nicht etwa, weil ihr kalt gewesen wäre, vielmehr handelte es sich um einen Herzschrittmacher, auf Braunkohle umgestellt. (https://www.energieverbraucher.de/de/der-wattfrass__1437/)

Und was ist mit dem Bösen, welches sich Hannah Arendt zufolge selbst verzehrt? Zweifelsohne tut es das, nur dauert das eben. Wie lange wohl hätten die Nazis ohne Krieg durchgehalten? Kleiner Hinweis: Bis zum Zusammenbruch der UdSSR dauerte es über 70 Jahre.

Wird es in der BRD eine Revolution geben? Sehr unwahrscheinlich. Die mehrheitlich verbogenen Seelen tragen jeden obrigkeitlich verordneten Unsinn in masochistischer Weise mit (schon die Nazipropaganda mit dem Kohlenklau fußte darauf, daß man jetzt zeitweise den Gürtel enger schnallen müßte zugunsten der Rüstungsindustrie — nach dem Kriege würde das natürlich alles vorbei sein etc.).

Bequemlichkeit steht an oberster Stelle — das thematisierte schon Goethe in Faust I, Prolog im Himmel: „… er liebt sich bald die unbedingte Ruh´…“. Er bezog das auf das Individuum und natürlich auch auf sich selbst, aber ich glaube, gleiches gilt auch für die Menschheit. Wenn auch die Zeiträume größer sind.

Und schließlich hat Le Bon sehr trefflich die Psychologie der Massen beschrieben, welche es nie nach Freiheit und Gerechtigkeit gedürstet hat.

Weshalb wohl waren Orwell („1984“) und Huxley („Schöne neue Welt“) so erfolgreich in ihren Vorhersagen? Sie kannten die Psyche des Menschen, seine Neigungen, Vorlieben und Triebe, Entwicklungstendenzen, haben vieles davon selbst erlebt und erfahren. Zum Beispiel die Foltermethoden der Briten in Indien, die die gemeinhin verbreitete Aussage, die koloniale Herrschaft des Engländers sei mild (gewesen), Lügen strafen.

Noch ein konkretes Beispiel zum Zustand der Justiz in der BRD sowie zu vermeintlich gegenläufigen Kräften:

Auf transition-news.org geht der Rechtsanwalt Gordon Pankalla von „Anwälte für Aufklärung“ in einem Interview hart mit Michael Ballweg ins Gericht, bezeichnet diesen als Spalter und Blender. Auch Bodo Schiffmann, Markus Haintz und Anselm Lenz bekommen ihr Fett weg, sowie die gesamte Bewegung „Querdenken“.

Auf mich macht er in diesem Interview dabei den Eindruck, den ich persönlich bisher noch von jedem Anwalt erhalten habe — es geht zwar vordergründig um Rechtsbeistand für den Mandanten, tatsächlich aber um die Stabilisierung des Systems, dem in Wirklichkeit alles untergeordnet ist. Mein Mißtrauen gegenüber Anwälten kennt immer nur eine Richtung — zunehmend.

Was nun fangen wir mit diesen Erkenntnissen an?

Eine der denkbaren Schlußfolgerungen ist so banal und einfach, wie sie eben auch ein Energieproblem verdeutlicht:

„Warte nicht auf bessere Zeiten!“ (Wolf Biermann in seinen eigenen „besseren Zeiten“)


Vielen Dank ein weiteres Mal, Steffen.

Nachbemerkungen von Peds Ansichten

Im Beitrag geht es in großen Teilen um Entropie, und dass diese auch vor Gesellschaften nicht Halt macht. Zur Verdeutlichung und ohne jeden Anspruch, dass es vollständig wissenschaftlicher Korrektheit genügt: Entropie ist das Maß für ein natürliches Phänomen, nach dem sich Strukturen auflösen, wenn sie einen gewissen Grad an Komplexität erreichen. Einfach weil die zur Verfügung stehende Energie nicht mehr ausreicht, um diese Komplexität aufrecht zu erhalten. Und je größer die Komplexität, desto stärker das Streben nach Zerfall, Auflösung und Gleichverteilung. Entropie lässt sich demzufolge aufhalten, wenn man zusätzliche Energie in das zu erhaltende System investiert.

Je komplexer und größer das System, desto ineffizienter wird es — auch aus energetischer Sichtweise. Vor allem entzieht das System seine Energie der Umgebung. Es lebt sozusagen auf Kosten des größeren Systems, in dem es eingebettet ist. Erst recht, wenn es maßlos wächst und rücksichtslos seinen Wirt auszehrt. Krebs ist dafür geradezu symbolhaft. Umgkehrt leben kleine, nennen wir sie ruhig lokale Systeme sparsamer, genügsamer und damit effizienter.

Das von Steffen Duck vorgebrachte Zitat „Warte nicht auf bessere Zeiten.“, kann auch so gedeutet werden:

Lassen wir uns unsere eigene und die unserer Umgebung innewohnende und notwendige Energie nicht für fremde, maßlose, lebensfeindliche Ziele rauben. Das geschieht, wenn wir passiv, apathisch, sediert und willenlos auf Besserung hoffen. Weil in der konkreten Situation uns ein solches Verhalten als energetisch günstig erscheint. Das wird es wohl auch sein. Aber es ist ein mieser Deal, bei dem uns eine Möhre vorgehalten wird, um uns so ziemlich jede Form von Energie, die uns und unsere Autonomie ausmacht, abzuluchsen.

Wir lernen, das Energie kostbar ist. Und wir verfügen über Potenziale, um diese Kostbarkeit — statt sie „wegzuschenken“ — sinnvoll einzusetzen. Wir können unsere Energie für uns und das durch wie mit uns existierende Gemeinwesen einsetzen. Lassen wir uns nicht von Energieräubern einreden, dass eine solche Art zu leben, keine Chance auf Umsetzung hätte.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(Titelbild) Industrie, Zerfall, Zerstörung; Autor: Matryx (Pixabay); 23.04.2020; https://pixabay.com/de/illustrations/industriell-dystopie-ende-der-welt-5078196/; Lizenz: Pixabay License

25 Gedanken zu „Sind die Zustände unhaltbar?“
  1. Es liegt wohl an mir (oder auch nicht), dass ich diesen Artikel ziemlich entmutigend finde und ich frage mich, ob ich das wirklich gebrauchen kann. Da gehe ich doch lieber durch den Wald und versuche mir vorzustellen, dass es zumindest noch Teile der Welt gibt, die halbwegs normal sind, obwohl auch dass immer schwieriger wird, weil es im Wald so seltsam still geworden ist. Im Winter, wenn die Vögel in den Süden gezogen sind, ist das ja ganz normal, aber jetzt haben wir Sommer.
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    Ob die Menschen auf die Barrikaden gehen hängt doch erfahrungsgemäß sehr vom Leidensdruck ab. Sollte es wirklich so kommen, dass uns im nächsten Winter das Heizmaterial oder die Nahrungsmittel ausgehen und die ersten Erfrorenen und/oder Verhungerten aus den Häusern getragen werden, sieht die Sache schon ganz anders aus. Bis jetzt wird doch nur davon geredet und alles ist sehr theoretisch. Was Hunger ist, wissen doch wirklich nur noch die ganz Alten, die noch den Krieg vor 70 Jahren miterlebt haben. Davon sind wirklich nicht mehr viele übrig und alle anderen können sich überhaupt nicht im Entferntesten vorstellen, wie das ist, wenn man dem Hunger- oder Kältetod nahe ist. Ich kann das übrigens auch nicht.
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    Wie sagte doch Albert Einstein einst so treffend: „Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.“

    1. Lieber leo,
      da, wo ich wohne, ist der Wald voller Vogelgezwitscher, in der Morgendämmerung geht es los, daß man kaum noch schlafen kann …
      Aber ich hatte ja schon in den ersten Sätzen versucht, so zu formulieren, daß auch etwas Satire durchschimmern sollte.
      Es ist aber eine Fehlannahme, daß die Situation umso revolutionärer wird, je schlechter die Lebensbedingungen werden.
      Beispiele: Wieder einmal die Nazis – als Dresden und andere Großstädte in Schutt und Asche gebombt wurden, waren die Nazis die einzigen, die das Weiter- und Überleben organisieren konnten. Historiker sprechen von der sogenannten „zweiten Machtergreifung“. Das Kalkül der Alliierten, die Bevölkerung würde sich gegen die Nazis erheben, ging nicht auf.
      Im Revolutionsjahr 1989 hingegen hungerte und fror niemand in der DDR. Einer der Gründe für den Zusammenbruch des Staates war, daß man die Ausreisewilligen letztlich unbehelligt ziehen ließ, aber gegen die Demonstranten vorging, die skandierten: „Wir bleiben hier!“
      Wer arm ist und hungrig, rebelliert selten gegen die Obrigkeit, der ist viel zu sehr damit beschäftigt, über den Tag zu kommen.
      Außerdem wird es ja keine Hungersnot biblischen Ausmaßes geben; die Begüterten werden sich nach wie vor ausreichend Nahrungsmittel kaufen können – Divide et impera! wird auch hier die Macht sichern.
      „Warte nicht auf bessere Zeiten!“ – es ist gedacht als Aufforderung, die Realität anzuerkennen, wie wenig sie einem auch gefallen mag, zum anderen aber unbedingt auch, ins Handeln zu kommen, sich sein eigenes Leben bestmöglich einzurichten und dabei aufrecht und anständig zu bleiben, denn wir haben nur dies eine.
      Ent-täuschung – diese ist selten angenehm, oft aber letztendlich sehr heilsam.
      Leute, die beispielsweise im Flüchtlingslager leben, haben für ihr ganzes weiteres Leben nur sehr geringe Chancen, da jemals wieder rauszukommen, besser also, man vermeidet es, so zu handeln, daß man da landet.
      Herzlich, Steffen Duck!

      1. Ich überlege mir gerade, ob sich noch jemand an den Corona-Ausschuss erinnern würde, wenn man dort anstatt die Mechanismen der Unterdrückung zu beleuchten, und zu versuchen Wege zu finden, sich davon zu befreien, lang und breit über die Sinnlosigkeit von Widerstand referiert hätte, weil die Menschen nun mal so sind, wie sie sind.
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        Ähnlich wie 1935 (oder auch 1916), werden auch heute deutsche Politiker von den angelsächsischen Oligarchen dazu getrieben, Deutschland in den Untergang zu führen. Damals war es der von der Wall-Street unterstützte Führer, heute sind es WEF-indoktrinierte Politiker von den „grünen“ und der „spd“, die das Werkzeug für die Großkapitalisten bilden, die sich ihre Adelstitel von dem Geld gekauft haben, dass sie mit den von ihnen initiierten Kriegen von den Steuerzahlern Europas stehlen konnten. Das dahinter stehende Ziel ist damals wie heute, die Weltherrschaft.
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        Die sogenannte „zweite Ermächtigung“, die Sie im Zusammenhang mit der Bombardierung Dresdens erwähnen, halte ich für einen Propaganda-Schachzug der gegen Deutschland kämpfenden West-Alliierten. Wenn Ihre Stadt, wo alle Ihre Verwandten und Freunde leben, beispielsweise von der italienischen Luftwaffe zerstört wird, wobei die meisten Ihrer Verwandten und Freunde ums Leben kommen, und eine fiktive „Bundeswehr“, die sich bereits vieler Kriegsverbrechen schuldig gemacht hätte, versuchte das zu verhindern, wen werden Sie dann wohl als Freund und wen als Feind betrachten? Würden Sie die Verbrechen dieser fiktiven „Bundeswehr“ legitimieren, nur weil Sie denen dankbar sind, die z.B. Ihre engsten Familienangehörigen vor dem Tode bewahrt haben?
        .
        Damals wie heute ist es die eigene Regierung, die letztlich gegen das eigene Volk handelt. Und damals wie heute wäre es sicher schwierig gewesen, hätte sich die Führung oder die Regierung geweigert, die Ziele des Großkapitals umzusetzen. Hätte Hitler sich mit Russland gegen die Angelsachsen verbündet, wären wahrscheinlich alle Handelswege über die See von den USA und den Briten blockiert worden, so wie bereits vor Beginn von WK1 geschehen, was zu einer katastrophalen Hungersnot in Deutschland mit hunderttausenden oder gar Millionen Toten geführt hatte.
        Würde heute die deutsche Regierung den Angelsachsen den Gehorsam verweigern, könnten wir wiederum nur überleben, indem Deutschland mit Russland und damit auch gleichzeitig mit China und Asien eng zusammenarbeitet, und das auch nur, unter dem nuklearen Schutzschirm Russlands. Das wäre der Gau für die Angelsachsen und würde das Ende ihrer Weltmachtansprüche markieren. Für Deutschland geht es dabei schlicht ums Überleben.
        .
        Ich weiß nicht wie es Ihnen geht, lieber Steffen, aber wenn ich zwischen Leben und Untergang wählen kann, entscheide ich mich für das Leben. Und meiner Ansicht nach würden das 99% der Deutschen auch tun. Das Problem ist eben nur, dass mindestens 70% der Deutschen nicht wissen was läuft und es wohl auch nie erfahren werden. Und das ist, zugegeben, ein sehr, sehr großes Problem.

        1. Lieber leo,
          ich plädiere in keiner Weise für Passivität oder Fatalismus und Stehenbleiben beim Konstatieren von Schwierigkeiten (ein Begriff, den Gorbatschow verwendete). Um es ganz plastisch auszudrücken: Wäre ich Passagier auf der Titanic gewesen, der Wilhelm Gustloff oder auch der Estonia, so hätte ich die besten Überlebenschancen gehabt, wenn ich frühzeitig die Situation erfaßt hätte, nämlich, daß sich der Untergang nicht vermeiden läßt. Dann hätte ich versucht (hoffe ich zumindest), so gut es geht, anderen zu helfen, um dann aber selbst auch irgendwie noch ins Rettungsboot oder -floß zu kommen.
          Vor wenigen Augenblicken habe ich per Rundschreiben zur Kenntnis nehmen müssen, daß für meine Branche massive Honorarkürzungen vom Ministerium beschlossen wurden. Allenthalben ist man in den Körperschaften entsetzt darüber.
          Dergleichen kann ich aber nur noch amüsiert zur Kenntnis nehmen; erstens war schon lange klar, daß irgendjemand wird bezahlen müssen, zweitens kann und darf das für mich kein Grund für Trübsal sein und drittens bin ich schon seit geraumer Zeit entsprechend vorbereitet hinsichtlich Energiemangel. Das ist bitte nicht zu verwechseln mit Lust am Untergang!
          Herzlich, Steffen Duck!

          1. Dazu paßt hervorragend, was mir vor vielen Jahren mal eine Lehrerin in mein Poesie-Album geschrieben hat:

            Nichts erwarten und doch dem Leben genug sein.

            Je älter ich werde, umso mehr erkenne ich die Weisheit solcher, nun ja: Weisheiten. 😉

  2. Dieser Text wie auch der davor aus Rubikon lassen einen starken Hauch von viel Vorarbeit spüren, die Matthew Ehret und Cynthia Chung in viel Kleinarbeit und mit einer stattlichen Anzahl von ausführlichen Artikeln ausgebreitet haben Schade dann, wenn die Quellen nur als ferne Gerüchte wirken und es nicht bis in die Quellenangaben schaffen.
    .
    Entropie für sich genommen und über das Menschsein als solches gestülpt hat in etwa den Modergeruch einer nicht mehr ganz frischen Religion auf dem absterbenden Ast rein nur eines Zeremoniells – man etabliert eine Beobachtersicht weit außerhalb und sinniert über die kleinen Menschleins. Sorry, aber das trägt nicht. Die Parameter sind einfach zu beliebig für solche Spielereien, gerechnet an den Kalibern der tatsächlichen Empirie.
    .
    Ehret hat das aufgegriffen, dass Soros so ein religiös angehauchtes Paket (meine Worte) gelegentlich üþer die Menschheit zu stülpen gedachte, in einem leicht anderen Sinn, er denkt in Kategorien von Finanztechnik. Und, kleiner spielt er nicht, der Knabe mit Stallgeruch von Popper, genug Finanzkapital soll es richten. Aber damit war die Vokabel in breiterem Umlauf, und Ehret zerklaubt es, wie Soros seine Warte buchstabiert. Für den halluzinierenden Finanzakrobaten ist die Menschheit dann ein System, das einen Zustand der immer sparsameren globalen Gleichförmigkeit für alle Zweibeiner anstrebt.
    .
    Ehret deckt dabei den Zynismus dahinter auf: Der beschreibende Gedankenakrobat sinniert über ein geschlossenes System – Voraussetzung, um über Entropie überhaupt sprechen zu können. Die Menschen allesamt in einer umfassenden globalen Maschine, sozusagen, und für diese wird ein entropisches Wirken angenommen. Der Zynusmus liegt darin, dass der beschreibende Akrobat sich außérhalb des geschlossenen Systems wähnt, solches Wirken für seine Zwecke ausbeuten kann. Dieserart ist der Begriff dann nur Scharade.
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    Es ist dieserart dies so etwas wie eine Rechtfertigung, dass global die Menschheit wie als Puppenspiel zum Tanzen gebracht werden kann, zunehmend hin zu einem Zustand eines gleichförmigen Breis von Menschenmaschinen. Oder so etwa, es soll ja der Begriff gerettet werden. Aber die Supervisoren stehen außerhalb. Das ist also dann der Betrug – es wird zwar ein geschlossenes System halluziniert, aber es soll von außerhalb dirigiert werden.
    .
    Für ein noch umfassenderes Gedeankenkonstrukt wird die Annahme eines tatsächlich geschlossenen Systems nicht durchzuhalten sein. Das Zusammenspiel von Mensch und Natur birgt dergestelt essentielle Unwägbarkeiten, dass es sich nicht auf ein eindimensionales technisches Konstrukt reduzieren lassen wird können, schlicht und einfach. Man könnte sinnieren, was? wäre? wenn? für eine allumfassende Zukunftsaussicht, aber das wäre dann nicht mehr ein Reden über den Menschen in dieser Welt.
    .
    Und gefangen in der Dummheit, die dieses Dasein notwendigerweise auszeichnet, sind auch keine Sprünge hin zu anderen Kategorien von Existenz mit eingebaut. Das beste, was die Menschen haben, passt weiterhin in die Lehren der alten Religionen, zumindest, um als moralisches Gegengewicht zum allergrößten Unfug zu wirken, der ja nun die Abschaffung von allem bedeutet.Egal wohin der Mensch läuft, er findet sich doch immer wieder in Formen von Wirklichkeitsverleugnung, zumindest wurde bei den Naturwissenschaften das Objekt der Beschreibung radikal reduziert, auf Entitäten, die sich quantifizieren und damit als Messgrößen darstellen lassen, das hat zu handhabbaren Konstrukten geführt, aber es ist schon wieder nur Verleugnung von einem rieisigen Rest. Mit einer Intelligenz hantieren, dass man quasi mit Ufos um die Wette fliegen könnte – das spielt sich nicht. Ebenso sind damit aber auch Gedankenmodelle ausgeschlossen, die sich analog auf umfassende Intelligenz stützén sollten können, weiter als es die begrenzte tatsächliche Beschreibung von Wirklichkeit erlaubt. Haben wir nicht, in diesem Theater. Und mit der blöden und ungedeckten Annahme, wir hätten es aber trotzdem! basta! schafft der Mensch bestenfalls sich selbst ab. So von meiner Warte zum Status, den ich aber nicht als untröstlich sehe, Menschen haben einander so unendlich viel zu bieten, jeder ein Kosmos an Ideen, nun, soweit der Mensch nicht als Imperator in Regionen hantieren will, wo sein Horizont nicht hinreicht.

    1. Sehr geehrter do rengba,

      in einem Aspekt möchte ich Ihren Ausführungen widersprechen:

      Es ist sehr wohl möglich, Beobachter eines Bildes zu sein, dessen Teil man selbst ist, ja, es geht überhaupt nicht anders. Selbst wenn es mir möglich wäre, einen Standpunkt nirgendwo und niemals einzunehmen, würde meine Beobachtung eines Geschehens nach Heisenberg ja das Geschehen selbst verändern – dieser Mechanismus ist nach meinen Erfahrungen nicht auf die Mikrowelt beschränkt.

      M. C. Escher hat dies 1956 in seinem Werk „Bildergalerie“ veranschaulicht – der Beobachter ist Teil des Bildes selbst:

      unendliches.net/german/index.htm?rekursion.htm

      Innere und äußere Welt gehen ins Unendliche verzerrt ineinander über, dort hat der Maler sein Impressum gesetzt.

      Literarisch (meines Wissens bisher zumindest im deutschen Sprachraum einmalig) setzte dieses Prinzip Michael Ende um in seiner „Unendlichen Geschichte“ (Thienemann, 1979):
      Zwei Welten sind es, die darin miteinander wechselwirken, die Realität – in brauner Schrift geschrieben und die Phantasie in grüner Schrift.
      Etwa in der Mitte des Werkes tritt der Hauptheld, der bisher die Phantasie aus der Perspektive der Realität betrachtet hat, vollends in die Geschichte ein. Dies geschieht an der Stelle, an der das Geschehen aufgeschrieben wird, wieder und immer wieder, im unendlichen Wirbel umeinander …

      Und im physikalischen Sinne ist dieses Prinzip über Jahrzehnte durch das Weltraumteleskop Hubble verwirklicht; es blickt ins Universum und ist doch Teil desselben – ja, das Universum hat es nach 13,7 Milliarden Jahren seiner Entwicklung hervorgebracht, um sich selbst zu beobachten.
      Aber: Es wurde von Menschen konstruiert, und die dahinterstehenden Fragestellungen kommen von Menschen.

      Meine Frage bezog sich mehr darauf, ob es überhaupt möglich ist, bei einer Beobachtung des menschlichen Standpunkt völlig zu verlassen?
      Seit den alten Griechen wissen wir, der Mensch ist das Maß aller Dinge. (Das war primär nicht anmaßend, sondern bescheiden gemeint.)

      So ist den Philosophen schon lange bekannt, daß auch die Formulierung scheinbar objektiver physikalischer Gesetze immer nur vor dem entsprechenden gesellschaftlichen Hintergrund möglich ist – andere gesellschaftliche Umstände bedingen andere Formulierungen.

      „… Du kerkerst den Geist in ein tönend Wort,
      doch der freie wandelt im Sturme fort!“ (Friedrich Schiller, „Die Worte des Wahns“)

      „Wir können nur unter den Bedingungen unserer Epoche erkennen und soweit diese reichen.“
      (Friedrich Engels, „Anti – Dühring“)

      Zuletzt noch ein konkretes Beispiel dafür:
      Jonathan Swift ließ in „Gullivers Reisen“ seinen Haupthelden gegenüber den Yahoos (pferdeartigen intelligente Wesen, welche als Zugtiere menschliche Sklaven nutzten), aussagen, die neuformulierten Gesetze der Gravitation – gemeint war Newtons Gravitationstheorie – wären nichts weiter als eine Mode, die bald abgelegt sei.
      Tatsächlich nutzen wir ja heute mit Einstens Allgemeiner Relativitätstheorie ein anderes Modell für die Gravitation, doch mit dem unlängst erfolgten Nachweis von Gravitonen muß auch diese Theorie modifiziert werden.
      Interessanterweise findet sich in Newtons Formel mit r² noch eine Reminiszenz an das Mittelalter, als man glaubte, die Dinge würden abhängig vom Gewicht unterschiedlich schnell fallen, was wiederum auf Aristoteles zurückgeht, der in der Schwerkraft so etwas wie die Liebe der Dinge zueinander sah. (Auch heute noch sprechen wir von Anziehungskraft.)

      Um die Frage also zu beantworten: So wie ich es sehe, ist es aus physikalischen Gründen unmöglich, eine Beobachtung vorzunehmen, ohne daß man Teil des Systems wird, und es ist auch unmöglich, einen nichtmenschlichen Standpunkt einzunehmen – man kann aber mit mehr oder weniger Erfolg versuchen, sich einem solchen anzunähern bzw. sich von einem menschlichen Standpunkt zu entfernen, sei es durch technische Hilfsmittel oder die Abstraktionskraft.

      Herzlich, Steffen Duck!

      1. Bitte, das wird schräg, wenn es zur Exaktheit geführt werden soll, da bleibe ich lieber etwas auf Distanz. Entropie ist ein Begriff für exakte Beschreibung, nicht für Erzählweisen. Wenn ein immens weiter Ausblick letztere anregt, so soll dem so sein, warum nicht. Die resultierende Beschreibung ist dann literarisch, vielleicht anregend, aber gewiss nicht eigentlich belastungsfähig konstruktiv.
        .
        Man kann auch hier Strenge walten lassen, etwa, wie bei Kant der Begriff des Teleologischen durchaus Gewicht hat (die Gottesbeweise seit dem Mittelalter waren ketztkch unhaltbar, wie er es darstellt, einzig im Blickwinkel des Teleologischen mag er diese Denkweisen gelten lassen, von Beweiskraft im Sinn von Indizien zu reden, Beobachtung einer nicht weiter dechiffrierbaren Stabilität im inneren Wirken dessen, was die Welt zusammehhält, sozusagen), aber in einer klar benannten Ecke, wo das hingehört. In die Gefilde von exakten Beschreibungen jedenfalls nicht. Kant hatte Ideallsmus und Empirie zusammengedacht, womit er dann auf diesem seinem Niiveau nicht mehr weiter überholt wurde.
        .
        Und Idealimus unreflektiert als Empirie verkaufen zu wollen bleibt weiterhin schlechter Stil, wenn nicht schlimmeres. Der Geist ist armselig geblieben, da hilft es auch nicht, in den Neuronen herumzuschnipseln. Das macht es eher schlimmer, so dieses gewisse selbstverliebte, inbrünstige Zelebrieren von Dummheit, das auf dieser Welt die Moden diktiert.
        .
        Der Begriff Entropie wird an so einer Stelle dann zum bloßen Blickfang, ist nicht zu einer belastbaren Beschreibung geeignet, Bei der ersten Frage wurde dann zuviel getrickst, zeigt sich: Soll die Welt beschrieben oder soll einer Geschichte erzählt werden? Andere Kategorien. Eine Klarstellung wäre nur fair. Einfach und geradeaus. .
        .
        Anfügen möchte ich dennoch, ganz unbescheiden, dass auch bei mir vor langer Zeit Entropie die Gedanken beflügelte, rein anekdotisch angefügt, da war eher das Gegenstück privates Thema (das iich dann liegenließ), Negentropie, Zunahme von Ordnung, und mich faszinierte ein allzumenschliches Rätsel, dass mit allzu heftiger Zunahme von Ordnung zugleich Chaos gestiftet wird, Entropie mithin, indem die Zunahme von Ordnung als sich verfestigender Selbstzweck zugleich das Wirken von Lebendigkeit torpediert, sich damit seiner eigenen Quellen beraubt. Habe hierzu den leisen Stolz, dass ich damals, vor Jahrzehnten, nicht so falsch gelegen hatte, mit dem, was die Menschen nun so treiben, vor allem im Teil der Welt, wo per nackter Gier das Treiben der Menschen finanztechnischer Steuerung gehorchen soll. Die Grammatik des Treibens verfestigt sich mehr und mehr hin zu einem lähmenden Korsett. ohne Sinn und Verstand.
        .
        Hier könnten sich durchaus Haken und Ösen finden, auf der Ebene von konkreter Beschreibung zu hantieren, nicht dervon Erzählweisen. Zum Beispiel liefert der Strukturalismus hier belastbare Methoden zur exakten Beschreibung, wo, spannend genug, mit Empirie hantiert werden kann, und zugleich im Bereich des Ideellen zu verbleiben. Man kann Beschreibungen des Materiellen liefern, ohne mit dem Materiellen selbst hantieren zu müssen. Da ist ein kategorieller Fortschritt – der aber kaum offen transparent gehandelt wird, eher im Stillen wirkt, etwa, wie KI mitsamt Konsorten gestrickt wird. Und einen Schritt weiter wird aus der Grammatik doch wieder ein lähmendes Korsett, wenn Blindheit die Ziele vorgibt. Das ist der Punkt. Ein Paradox hin zu einem entropischen Wirken, wo es eigentlich Stiftung von Ordnung gewesen hätte sein sollen.
        .
        Aber zur Replik zurückzukommen, nein, die Welt ist nicht ein Gegenstück zum begrifflichen Horizont, den der Mensch sich ausgedacht hat. Wenn der Mensch in so einer Ecke landet, als Seinsbestimmung, so hat er das wesentliche vergessen, nänlich, dass er lebt.

        1. „Anfügen möchte ich dennoch, ganz unbescheiden, dass auch bei mir vor langer Zeit Entropie die Gedanken beflügelte, rein anekdotisch angefügt, da war eher das Gegenstück privates Thema (das iich dann liegenließ), Negentropie, Zunahme von Ordnung, und mich faszinierte ein allzumenschliches Rätsel, dass mit allzu heftiger Zunahme von Ordnung zugleich Chaos gestiftet wird, Entropie mithin, indem die Zunahme von Ordnung als sich verfestigender Selbstzweck zugleich das Wirken von Lebendigkeit torpediert, sich damit seiner eigenen Quellen beraubt.“

          Nun ja, dann sind wir ja doch ziemlich nah beieinander. Denn das war es schließlich, was zumindest ich über den Entropie-Begriff ausdrücken wollte.
          Herzlich, Ped

          1. Zunahme von Ordnung ist immer mit Energiezufuhr bestimmt. Und da Energie im Universum endlich …. weshalb sollte das genau ein menschliches Rätsel sein ?
            Andererseits ist der Gedanke schon recht spannend.
            Aber wenn schon „NegEntropie“, dann nur auf ganz winzigen Inseln. Und nur maximal kurzzeitig. Und auch noch sich selbst negierend ?
            weil : Chaos plus Chaos dann ja doch schon wieder eine Art Ordnung wäre. (mathematisch : minus plus minus = plus)

          2. meinte Minus mal Minus. gab keine Korrekturfunktion gerade …
            Aber wenn die Zunahme von Ordung Chaos stiften könnte, wäre das eine glatte Nullrechnung. Was ja eigentlich auf das Universum bezogen fast schon wieder ein tröstlicher Gedanke wäre. Ein still dahinoszillierendes Gleichgewicht.

  3. Kleine Korrektur: in dem Pankalla-Interview auf Corona-Transition wird Markus Haintz als einer der »Guten« dargestellt, die Ballweg/Querdenken kritisieren. Zitat Pankalla:

    »Die Spalter sind Ballweg und seine «Querdenker». Ich bin da der gleichen Meinung wie Markus Haintz.«
    Insofern wäre der Text abzuändern, weil Markus Haintz sein Fett hier eben nicht wegbekommt.

    1. Lieber Ped,
      anscheinend bin ich zu blöd, das jedesmal richtig zu machen: Der letzte Satz gehört nicht mehr zum Zitat.
      Danke und Gruß 🙂


      Sie waren mir bereits so oft eine wertvolle Korrekturhilfe. Da darf man auch mal daneben liegen 😉
      Herzlich, Ped

    2. Liebe Helene,
      da habe ich wohl beim Lesen nicht aufgepaßt. Vielen Dank für den Korrekturhinweis!
      Herzlich, Steffen Duck!

  4. Dass der Neandertaler ein um 12 Prozent größeres Gehirn hatte als der heute lebende Homo sapiens sapiens ist eine doch sehr bemerkenswerte Tatsache. Die Evolution trägt in unserem Sprachgebrauch ein offensichtlich unhaltbares positives Attribut. Die fortschreitende Reduktion der geistigen und körperlichen menschlichen Fähigkeiten tritt in den am „höchsten entwickelten“ Gemeinschaften am deutlichsten in Erscheinung.
    Die Folgen dieser Entwicklung zeigen sich – auch wieder am Deutlichsten – in den ach so „hoch entwickelten Kulturen“. Das einzelne Individuum ist immer weniger in der Lage, sich selber am Leben zu erhalten und ist somit auf das Zusammenwirken Vieler in einer Gemeinschaft angewiesen. Im Endeffekt ist das einzelne Individuum nicht mehr selbstständig lebensfähig. Jenen, die von Globalisierung, Transhumanismus usw. schwafeln kommt das entgegen und die Davoser Bande reibt sich schon die Hände. Inwieweit ein solches, ferngesteuertes „glückliches Vegetieren“ noch ein lebenswertes Leben sein soll, muss jeder für sich selber beantworten.
    Dem gegenüber steht ein Leben in freien Gemeinschaften in vielen Völkern auf unserer Erde, wo das Zusammenstehen zum Wohle Aller noch sehr gut funktioniert. Vorwiegend zu finden in „Entwicklung- und Schwellenländern“ (wer prägt eigentlich solche Idioten-Begriffe?)
    Resümee: Der „Hochentwickelte Norden“, der über Jahrhunderte den Rest der Welt „zivilisierte“, ausbeutete und tyrannisierte, ist am Ende seiner Evolution angelangt. Das Ende der Evolution heisst in dem Fall Degeneration, Ofen aus und Schluss. Lebenswertes Leben findet fortan woanders statt.
    Dies hilft den betroffenen Menschen in Europa gar nichts, sie sind Alle ins grosse Spiel eingebundene Schäfchen. Aber wer noch nicht dem betreuten Denken unterliegt sollte spätestens jetzt die Schlussfolgerungen und Konsequenzen für sich selber ziehen. Arbeitslos, frierend hungern im „besten Deutschland aller Zeiten“ ist beschlossene Sache aber das kann’s wohl nicht sein…!?
    Dies ist meine Version von „Warte nicht auf bessere Zeiten!“

    1. Indessen solidarisieren sich die sächsischen Bauern mit ihren Kollegen in den Niederlanden.
      Wir werden nicht hungern und frieren – not yet!
      Herzlich, Steffen Duck!

      1. Lieber Steffen Duck,
        „Wir werden nicht hungern und frieren – not yet!“
        Ich wünsche für ganz Europa, dass sie richtig liegen und wir wissen, was das heisst.

  5. Ich frage mich, wo solche Überlegungen hinführen sollen. Zumal sie mE elementar falsch sind. Es gibt keinerlei Hinweise darauf, dass Strukturen ineffizientere wären, eher zerfallen würden, je komplexer sie sind. Vielmehr müssen wir uns der offen sichtbaren Tatsache stellen, dass TROTZ Entropiegesetz sich die Natur vom Zufälligen, Chaotischen zum entropisch unwahrscheinlicheren Geordneten, Strukturierten, Organisierten hin entwickelt. Die Natur hält sich nun mal nicht an die von uns aufgestellten Gesetze sondern folgt ihren eigenen Regeln. Wenn wir diese nur halb oder ganz falsch erkennen, juckt das die Natur keine Bohne: entgegen jeder von uns behaupteten Gesetzmäßigkeit entwickelt sich Einfaches zu immer Komplexeren – und zwar höchst effizient! (Lese gerade „Der Geist viel nicht vom Himmel“ von v. Dithfurt)

    Die Ausbildung von Quanten, Quarks, Elementarteilchen über Atome zu Sternen, Galaxien und Planeten, Molekülen, zu Funktionseinheiten, Leben, Zellen, Organen, Lebewesen, Denktätigkeit, Gesellschaften, Wirtschaftsgebilden, Staaten, …widerspricht der Hauptthese des obigen Textes: dass komplexe Strukturen ineffizient seien und leichter zerfallen würden.

    Richtig halte ich den Gedanken, dass politische Verantwortung auf kleineren Ebenen angesiedelt werden muss – denn nur die niedrigere Ebene, der kleiner Umfang ermöglicht überhaupt, Beteiligung, demokratische Meinungsbildung und Umsetzung. – Oder man verabschiedet sich vom Demokratiegedanken, wie es „unsere Eliten“ getan haben – ohne uns das mitzuteilen sondern vielmehr nach der Wolf-im-Schafspelz-Methode (Fabian Society) zu täuschen, zu tricksen, zu lügen und zu betrügen um deren ureigensten,nur eigenen Interessen GEGEN UNS und unsere Interessen durchzusetzen.

    Die Frage ist mE also: lassen wir uns zu staatenbildende Insekten degradieren – oder stehen wir gegen die Zumutungen, Gängelungen und Fremdsteuerung auf.

    1. Danke Albrecht – die Verweise auf die Entropie bereiten mir auch Bauchschmerzen; aus genau den Gründen.

      Ich rate gerne, mit solchen ‚wissenschaftlichen‘ Vergleichen vorsichtig zu sein. Fische die gegen den Strom schwimmen sind erstaunlich genug (https://www.youtube.com/watch?v=_ZBWnhzYvts). Aber Entropie …

      Ich geb mal zwei Geschichten.
      Vor unendlichen Zeiten (angeblich 13,irgendwas x 10 hoch 9 Jahren) war das universum ein unfassbar heißer unfassbar perfekt durchmischter Ort – die Temperaturunterschiede zwischen den verschiedenen ‚lokalitäten‘ waren nicht mehr als das, was durch Quantenfluktuationen unvermeidlich ist – das zumindestens ist die Leermeinung. Und dann sprach Gott/das Universum nicht etwa diesen wundervollen Satz „Ich habe fertig“. Ne, das sprach mehr so „Ich fang dann mal an…“

      Und die zweite. Wir betrachten eine Kugel, die fliegt etwa 4 Milliarden Jahre lang durch ein Vakuum. Die ersten 2 Milliarden Jahre, nachdem sie fest geworden ist, bzw soweit abgekühlt ist, dass flüssiges Wasser auf der Oberfläche zusammengelaufen ist, passiert nicht viel. Dann auf einmal strömt eine große Menge eines bis dahin eher flüchtigen Gases in die Atmosphäre ein. Es bildet sich ein Gleichgewicht, dass man auf keinem anderen Planeten (des Sonnensystems) findet. Dieses Gleichgewicht aus Stickstoff, Sauerstoff und Spurengasen, bleibt eine Lange Zeit bestehen, bis heute (und auch unser Einfluss hat nicht wirklich etwas daran geändert). ABER! Dann plötzlich bilden sich löcher im Boden, aus denen riesige Mengen gesteins verschwinden. Was mit denen passiert lassen wir mal aus, jedenfalls erheben sich auf einmal Fellsblöcke aus reinem ‚Metall‘ vom Boden und fliegen über die Atmosphäre um dort in stabilen Orbitalen zu kreisen – von den Entropiegesetzen aus betrachtet ist das einfach eine ungeheuerlichkeit.

      Also von Entropie haben offenbar sogar die echten Physiker recht wenig Ahnung. Wenn wir Vergleiche ziehen wollen, dann lieber soziale Vergleiche. Da kennen wir uns gut aus. 😉

      1. Also eigentlich passt das alles, so lange uns die Sonne noch mit ungeheuren Mengen Energie versorgt. Danach ( also nach ihrem Ende ) ist es Essig mit SDI, Space-X, ökologischem Freilandanbau und ähnlichem Dingsdabumsda. Danach ist Darkness und das Monster aus dem Schrank fletscht wieder die Zähne.

  6. Zitat: „Weshalb wohl waren Orwell („1984“) und Huxley („Schöne neue Welt“) so erfolgreich in ihren Vorhersagen?“ Das waren keine „Vorhersagen“, sondern Notizen aus dem beiden bekannten Script. Suchmaschine: „Fabian Society“. Julian Huxley (Bruder von Aldous) war einer der Eugeniker, die die Anfänge der bis jetzt wirkenden Kräfte zur Entvölkerung des Planeten darstellen.

  7. OFF TOPIC – Endlich stellt auch Thomas Röper die richtigen Fragen…
    https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-folgen-des-eu-sanktions-wahnsinns-waermehallen-und-explodierende-preise/
    .
    Zitat aus dem Artikel: „Die von der EU und dem Westen mit ihren Sanktionen selbst provozierten Probleme kommen die Menschen teuer zu stehen und man fragt sich ernsthaft, wen der Westen eigentlich sanktioniert: Die eigene Bevölkerung oder Russland. Die Probleme beim Gas ließen sich morgen lösen, wenn die westlichen Regierungen es wollten. Stattdessen ruiniert die EU sich nun selbst.
    .
    Wenn man dann noch an die steigenden Lebensmittelpreise denkt, dann wirkt der ironische Spruch deutscher Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg plötzlich wieder sehr aktuell: „Wer hungert, der soll auch frieren!““
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    Angebracht wäre z.B. auch die Frage, ob die von den EU-Staatschefs verursachten „Zustände“ in der EU „haltbar sind“.

  8. Zwei lesenswerte Artikel, die sich mit der „GRÜNEN PEST“, und hier insbesondere den Hauptakteuren dieser antideutschen und WEF-hörigen Partei, Habeck und Baerbock, befassen:
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    Thomas Röper – Politische Lügner – Die Grünen haben alle Masken fallengelassen
    .
    Zitat: „Die Grünen sind die verlogenste Partei Deutschlands, aber während viele Menschen das früher nicht bemerkt haben, weil die Medien nach Kräften geholfen haben, das zu verbergen, müsste es heute jeder noch so politisch desinteressierte Mensch in Deutschland merken. Dass diese Partei der Berufslügner immer noch gute Umfragewerte hat, beweist, welche Macht die Medien über die öffentliche Meinung haben.“…
    https://www.anti-spiegel.ru/2022/die-gruenen-haben-alle-masken-fallengelassen/
    .
    Dagmar Henn – Zwei Grüne auf dem Kriegspfad – nach innen wie nach außen
    .
    Zitat: „Dass die Grünen heute die Einpeitscher sind, ist nicht überraschend. Sie waren schon 2014 diejenigen, die sich am innigsten mit den ukrainischen Bandera-Anhängern verbrüderten. Ich erinnere mich noch an eine Videoaufnahme, 2014 war das, aber nach Odessa, als Rebecca Harms, damals Europaabgeordnete der Grünen, irgendwo in der Ukraine von einem Trupp mit „Heil der Ukraine“ begrüßt wurde, mit „Den Helden Heil“ selbst den ukrainischen Nazigruß vervollständigte und dann, Hand auf dem Herzen und Tränen der Rührung in den Augen, dastand, als der versammelte Trupp reichlich unmusikalisch die ukrainische Hymne von sich gab. Eine Emotion, die von ihr angesichts deutscher Fahnen, mit oder ohne Werkzeug, nicht zu erwarten wäre.“…
    https://de.rt.com/meinung/144221-zwei-grune-auf-kriegspfad-nach/

  9. Die Verschwörungstheoretiker leben noch! – Wütende Kommentare von Impflingen an Bundesministerium für Gesundheit
    .
    „Die Corona-Impfungen seien “nebenwirkungsfrei” behauptete Karl Lauterbach! Viele Gentherapierte sind aber nun aufgrund heftiger Nebenwirkungen in großer Wut. Enorm viele Impfschäden mit oft sehr schlimmen und langwierigen Auswirkungen sind zu beklagen – die Zahl der Betroffenen geht in die Millionen, alleine in Deutschland. Dass diese von den Ärzten oft nicht an das Paul-Ehrlich-Institut gemeldet oder überhaupt ernst genommen werden, befeuert die Wut der Impf-Opfer noch weiter. Das Bundesministerium für Gesundheit sieht sich nun einer wahren Flut wütender Angriffe von Geschädigten gegenüber. „…
    https://www.wochenblick.at/corona/wuetende-kommentare-von-impflingen-an-bundesministerium-fuer-gesundheit/
    .
    Aber es geht noch besser: „Experte“ Lauterbach verblüfft die Wissenschaft: Antikörper schützen gar nicht vor Infektionen
    .
    „Kurz vor seinem Abflug in die USA, wo der SPD-Bundesgesundheitsminister seither mit „Treffen mit Kollegen“ in Harvard prahlte (und das, obwohl der Polit-Hinterbänkler seit fast 25 Jahren nur noch als Berufsspolitiker in Erscheinung trat und nie richtig als Arzt arbeitete), setzte Lauterbach einen bemerkenswerten Tweet ab: Darin heißt es mit Blick auf Antikörperstudien zur Ermittlung der Immunisierungsgrades der Gesamtbevölkerung allgemein: „Viele hoffen, dass eine Studie, die zeigen würde, in Deutschland hätten schon sehr viele Antikörper, das Ende der Pandemie bedeute. Das ist aber falsch, da Antikörpernachweis kein Beweis ist, dass man vor einer Infektion geschützt ist. Selbst tödliche Verläufe sind dann möglich.“ Damit räumt Lauterbach mal locker-flockig und ganz nebenbei ein Naturgesetz ab, das besagt, dass Antikörper vor Krankheiten schützen.“…
    https://www.wochenblick.at/medizin/experte-lauterbach-verbluefft-die-wissenschaft-antikoerper-schuetzen-gar-nicht-vor-infektionen/
    .
    Damit wäre m.E. endgültig bewiesen, dass in Deutschland auch drogenabhängige Psychopathen oder schlicht senile Idioten ein Ministeramt ausüben dürfen. Schließlich erinnern wir uns alle noch an den gescheiterten Versuch Edmund Stoibers, die Vorteile von Transrapid und Münchner Flughafen zu erklären…
    https://genius.com/Edmund-stoiber-transrapid-rede-annotated

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