Eine Geschichte mit glücklichem Ausgang


Die Helden des Stückes sind Ritter von der traurigen Gestalt, schlechte Führungspersönlichkeiten und wohl deshalb nach oben gespült. Ihre schlechten Manieren werden geduldet, gar hofiert. Aber dann geht den in ihrer Bequemlichkeit Geführten doch tatsächlich ein Licht auf …


Das germanische Dorf, auch „Dorf der Unbelehrbaren“ genannt, liegt in der Mitte Europas. Es ist von neun zivilisierten Landen umgeben. Es ist der einzige Ort in ganz Europa, der von einem Viruswahn besetzt ist.

Sein Häuptling Verstehtnix wird auf einem Schild getragen, von dem er immer wieder herunterfällt und das den Namen CumEx trägt. Sein wichtigster Ratgeber ist der Barde Epidemix. Er wird regelmäßig wegen seines schaurigen Gesangs von den BewohnerInnen verprügelt, wenngleich er in den Mythen des Dorfes als schelmischer germanischer Schamane verehrt wird. Der Barde steht in Diensten des Druiden Busterix, der in einer Höhle an der Goldgrube logiert. Der hat es geschafft, der DorfbewohnerInnen einzureden, daß ihnen der Himmel auf den Kopf fällt, wenn sie nicht täglich seinen Zaubertrank einnehmen.

Dem Häuptling zur Seite steht ein stets gelb gekleideter Narr namens Schadnix. Seine Aufgabe ist es, den dem Zaubertrank mißtrauisch gegenüber Stehenden ewige Freiheit zu versprechen, wenn sie ihn sich freiwillig einverleibten. Als Freiheitsdatum (germanisch FrydummDey) verkündet er jeweils den 32. des Folgemonats.

Die Geschichte endet damit, daß die DorfbewohnerInnen bei ihren Reisen erkennen, daß sie nach Strich und Faden betrogen werden. Sie stürzen Verstehnix vom Schild, jagen ihn, Epidemix, Busterix und Schadnix in den Tagebau der Goldgrube und sind fürderhin der glücklichste Stamm des Kontinents. (1)


Vielen Dank an Artur Aschmoneit, den Betreiber der Seite corodok.de für die Möglichkeit, diese kleine literarische Perle, die nicht ohne Tiefgang ist, an dieser Stelle veröffentlichen zu dürfen. Die Foristen taten nachfolgend ihr Bestes, um dieser Perle den richtigen Schliff zu geben:


Das macht die Komödiantenschar schon recht komplett. Meine Lieblinge sofort: Lügwienix, Dummwienix, Stichzuwenix, doch nein, sie sind jetzt alle meine Lieblinge in diesem Panoptikum. Wäre es nicht so traurig und schaurig, könnten diese Politdarsteller, wenn sie einem neuen Shakespeare unterkommen, als Erweiterung der Commedia dell´ arte mit ihren Charakterfiguren dienen. Diese Verbrechen stellen alles bisher Dagewesene in den tiefen, schwarzen Schlagschatten.

Die weiblichen DorfbewohnerInnen sind völlig unterrepräsentiert! Wo bitte beibt die fabelhafte Epikbyxe mit dem virtuosen Chor der SirenInnen? Die stotterbremsende Ambassadora mit ihren gefanzerten Pahrzeugen? Die naeselnde Fancy?

Laxfix war der Medizinmann, Isnix sein drostliges Faktotum und Fühlnix der Onkel vom Regelfix-Impffix-InstitutnixGutes. Sie alle kloppen auch Steine in der Goldschussgrube. Demokratix hat sie verurteilt. Der Freund der Verurteilten, Claudius Schwabus, suchte derweil das Weite und ward nie mehr gesehen.

Busterix hat Ambitionen auch in fernen Ländern seinen magischen Trunk herstellen zu lassen: https://www.deutschlandfunk.de/container-loesung-biontech-plant-neue-impfstoff-produktion-in-afrika-dlf-2bfbe71b-100.html


Leben ist lachen. Erinnern wir uns daran, wenn wir das Trauerspiel der Regierenden, in dem wir als Komparsen dienen, allzu sehr mit Schwermut, Hoffnungslosigkeit und Apathie belohnen. Denn Lachen befreit, auch von der Angst.

Bitte bleiben Sie schön achtsam und fassen Sie Mut, liebe Leser.


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.

(1) 16.02.2022; Corodok; Artur Aschmoneit; Das kleine germanische Dorf; https://www.corodok.de/das-kleine-germanisches-dorf/

(Titelbild) Asterix, Obelix, Gallier, Zaubertrank; Autor: Ralphs_Fotos (Pixabay); 29.03.2020; https://pixabay.com/photos/asterix-obelix-getafix-gauls-comic-4976983/; Lizenz: Pixabay License

Von Ped

3 Gedanken zu „Das kleine germanische Dorf“
  1. Naja, zu AA habe ich so meine großen Fragezeichen im Kopf. Was ist ein Blog mit dem Motto „Hier finden sich veröffentlichte, aber irgendwie wenig sichtbare Informationen.“ in dem dann ausschweifend und ellenlang die Absonderungen eines Lauterkrachs, Wieherers, Dr.ostens, Villen-Spahns und sonstiger Pharma-Referenten und deren Satelliten und Doubles lang und breit ausgewalzt werden?

    Ich zumindest habe ein ganz anders Verständnis von „wenig sichtbare Informationen“. Oder soll man das alles einfach gar nicht so ernst nehmen wie auch diesen obigen Beitrag hier?


    Was haben Ihre Spekulationen mit dem veröffentlichten Artikel zu tun?
    Nichts.
    Freundliche Grüße, Ped

    1. Hab mir einen Kanada Aufnäher für den Ärmel meiner Jacke geordert, Aber von meinen germanischen Brüdern bin ich schwer enttäuscht, sie checken einfach nicht, daß der Strohhalm vergiftet ist.

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