Die UNO und das schwerste aller Verbrechen

Resolution 380 (V) der Vollversammlung der Vereinten Nationen vom 17. November 1950:

[…] unabhängig davon, welche Waffen zur Anwendung kommen, ist jede Aggression, gleich ob sie offen oder in Form der Entfachung eines Bürgerkrieges, im Interesse einer fremden Macht oder auf beliebige andere Weise verwirklicht wird, das schwerste aller Verbrechen gegen den Frieden und die Sicherheit in der ganzen Welt.” (1)

(1) 17. November 1950; https://undocs.org/en/A/RES/380(V); S. 13/14

Die Intervention eben dieser Vereinten Nationen gegen Korea hatte damals gerade begonnen und in eben jener Zeit prüfte die militärische Führung der westlichen Führungsmacht – mit dem Segen und unter der Flagge der Vereinten Nationen – sehr ernsthaft den Einsatz von Atombomben gegen Korea und die Volksrepublik China …


Man sollte dieses Dokument jeden Morgen vor Dienstbeginn Politikern und Medienschaffenden auf den Tisch legen. Dass die UNO ihre eigenen Normen mit Füßen tritt, ändert nichts daran, dass diese Resolution 380(V) als Denk- und Handlungsanleitung – ja als Widerspiegelung unserer tatsächlichen, inneren ethischen Werte von größter Bedeutung ist.

Im Lichte dieser Resolution, deren Worte die tatsächliche Sehnsucht der Völker nach Frieden ausdrücken, wird jede – JEDE! – “humanitäre Intervention”, jede “friedensbildende Maßnahme”, jede “Stabilisierungmaßnahme” – so sie unter Einsatz von Militärs in fremden Staaten und ohne deren Zustimmung stattfinden – zu dem, was sie in Wirklichkeit sind: Verbrechen.

Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.


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(Titelbild) Vereinte Nationen, UNO, Flagge, Logo; Autor: geralt (Pixabay); 18.8.2014; https://pixabay.com/de/illustrations/vereinten-nationen-blau-logo-uno-419885/; Lizenz: Pixabay License