Frau von der Leyen und der Terrorismus

An der Sprache sollt ihr sie erkennen.


Als vor Tagen das Blatt BILD eine Anfrage aus US-Regierungskreisen – oder vielleicht auch einfach eine erfundene Nachricht von interessierter Seite jenseits des Atlantik – kolportierte, welche eine Anfrage an die deutsche Regierung enthielt, ob man denn nicht bereit sei, auch ein wenig mehr Krieg in Syrien zu führen, war die deutsche Kriegsministerin auffallend schnell gesprächsfreudig. Allein das weist auf ein abgekartertes Spiel hin. 


Es gilt, von einem symbolhaftem Ereignis zwischen zwei Weltfriedenstagen zu berichten. Die beiden Mahn- und Gedenktage sind der 1. September und der 21. September (a1).

Meine provozierende Frage, die den Artikel umfassen möchte, lautet:

Ist Frau von der Leyen eine Terroristin?

Betrachten wir diesen Bildschirmausschnitt aus einer Nachricht der ARD-Tagesschau (b1):



Schauen Sie sie an, die siebenfache Mutter, die sich – ganz im schon vor Jahrzehnten eingeführten Neusprech – in der Rolle einer „Verteidigungsministerin“ sonnt. Sie hat es weit gebracht. Sie ist eine wichtige Funktionsträgerin unserer „Leistungsgesellschaft“. Denn in unserem alternativlosen System des freien Wettbewerbs machen nur die Besten Karriere. Vor allem in der Politik. Zufällig – rein zufällig, das ist klar – war auch von der Leyens Vater schon Ministerpräsident eines Bundeslandes (1). Aber das dürfen Sie auf keinen Fall verwechseln mit dem Putinschen Oligarchensystem. Sie wissen schon: Wir sind die Guten. Doch der Reihe nach.

Dass unser vorgeprägtes Bild vom „Giftgas-Assad“ zum gefühlt zehntausendsten Male durch die selbstverständlich absolut unabhängige und um vorurteilsfreie Berichterstattung bemühte, distanzierende, nicht wertende, öffentlich-rechtliche Sendeanstalt ARD klein und fein aufgefrischt wurde – sei’s drum. Es ist eine Nachricht von etwas nicht Existierenden (siehe Bildschirmausschnitt oben):

„Möglicher Giftgaseinsatz in Syrien“

Wir sprechen hier von einer Möglichkeit. So wie auch der Mond morgen wieder auf die Erde zurückfallen kann. Oder ein kaputtes Glas, im Rahmen uns noch nicht bekannter relativistischer Effekte, wieder als Ganzes auf den Tisch aufsteigt und dabei die verlorene Flüssigkeit einsammelt. Wer weiß das schon. Wir können es nicht ganz ausschließen. Aber man kann mit Eventualitäten hervorragend spielen. Man kann mit ihnen Ängste erzeugen und verfestigen. Das Hervorzaubern und lebendig Halten eines fiktiven Schreckensbildes ist geeignet, Menschen zu manipulieren.


Die Konditionierung – im Unterbewussten wohlgemerkt – ist inzwischen soweit gediehen, dass der bloße Gebrauch des Wortes Giftgas schon eine Assoziation zu Assad herstellt. Faszinierend, nicht wahr? Doch wer ist sich dessen, was in seinem Unterbewussten so angestellt wird, tatsächlich bewusst?


Realitäten spielen keine Rolle mehr. Eines der in der westlichen Wertegemeinschaft am höchsten gehandelten Güter, die Rechtsstaatlichkeit – mit der Unschuldsvermutung, der Anhörung aller Beteiligten und Würdigung derer Aussagen, einem schlüssigem Beweisverfahren und dem Vorlegen zweifelsfrei belegter Beweise – sie wird mit Füßen getreten. Getreten von Leuten, die sich anmaßen, Nationen anderswo beibringen zu wollen, wie man eine Gesellschaft führt. Das wird dann in einem verlogenen „Good Governance“ verkauft. Um heutzutage Gewalt gegenüber anderen einzusetzen, genügt es, irgendeine „Möglichkeit“ zu benennen, die als Begründung für den Vorsatz dient. Nun gilt es nur noch, rasch aktiv zu werden, kriegerisch aktiv zu werden (b2):

Welcher BILD-Leser ist sich wirklich dessen bewusst, welch fatale Wirkung der „Genuss“ dieses kriegshetzenden Bunte-Bilder-Blattes hat? Die Lüge wurde zur Feststellung unter Umgehung jedweder Rechtsstaatlichkeit nun zur neuen Wahrheit; unverrückbar und unzweifelhaft. Nun kann zur Feme, zur Treibjagd übergegangen werden.

Wissen Sie, liebe Leser: Kluge Frauen, welche die Natur beobachteten, aus ihr lernten und deren heilenden Kräfte zum Wohle der Menschen anwandten, die Kräuterfrauen – auch sie hatten damals schon ihre „BILD-Feinde“. Skrupellose Machtmenschen und ihre sich unterwerfenden Diener drehten die Rolle von Kräuterfrauen um, weil sie deren Wissen fürchteten. Deren Wissen unter die Menschen gebracht, bekämpfte die Macht nicht, sondern löste sie geradezu auf. Sie unterminierten Machtstrukturen, denn Macht beruht auf Manipulation UND Unwissenheit. So wurden die Kräuterfrauen zuerst verteufelt und dann zum Opfer von Hexenjagden. Die Drecksarbeit verrichtete dann der Mob, die verführten, unreflektierenden „BILD-Leser“ des Mittelalters.

Das ist das Eine, was wichtig ist, um die Funktion der BILD und des Springer-Konzerns zu verstehen. Sie sind eine der mächtigsten Waffen im gegenwärtigen Gesellschaftssystem. Mit seiner manipulativen Kraft lenkt Springer, welche Politiker gefördert und welche ins Abseits befördert werden. Das kann er, weil die Menschen diesen Medien glauben. Politiker berücksichtigen das. Sie wissen, dass bei Nichtgefallen ihres parlamentarischen Schaffens sehr rasch und unverhofft, eine von urplötzlich mutigen, investigativen Journalisten der Öffentlichkeit bekannt gemachte Affäre, die eigene Karriere abrupt unterbrechen oder gar für immer beenden kann.

Das erlaubt aber auch politische Inszenierungen, welche die Manipulierten als Realität wahrnehmen. Frau von der Leyen spielte ein bemerkenswertes Ping Pong mit der von BILD lancierten „Anfrage aus US-Kreisen“. Wir müssen verstehen, dass das, was BILD da startete, ein Testballon war:

„Ursprung der Gedankenspiele im Verteidigungsministerium war eine US-Anfrage im Bundeskanzleramt. Es wurde über die grundsätzliche Möglichkeit einer deutschen Beteiligung gesprochen. Zu den diskutierten Optionen zählten Aufklärungsflüge und Schadensanalysen, aber auch die Teilnahme an möglichen Kampfeinsätzen. Demnach könnten Bundeswehr-Tornados etwa militärische Einrichtungen der syrischen Regierungsarmee angreifen. Das Parlament solle im Falle eines schnellen militärischen Eingreifens erst nachträglich befragt werden.“ (2)

So etwas geschieht regelmäßig und getestet werden einerseits die Bevölkerung und andererseits die Politiker. Es wird getestet, wie weit man gehen kann. Es wird zudem ausgelotet, wie „loyal“ die Politiker sich im Test verhalten. Meist ist der Test recht forsch angelegt. Das erlaubt ein „Zurückrudern“, was zur Beruhigung und Sedierung der Bevölkerung beiträgt. Die Politiker können nach außen wirken, als wäre es ihre demokratische Auseinandersetzung auf parlamentarischer Ebene gewesen, die zum „Zurückweisen“ des Ansinnens geführt hätte. Das tat es aber gar nicht.

Die Idee ist raus und sie wird nicht mehr aus der „Diskussion“ verschwinden. Sie werden es erleben. Militäreinsätze im Ausland – so wie zum Beispiel ein möglicher Militäreinsatz in Syrien wie auch eine dauerhafte Stationierung von Bundeswehr-Soldaten in Jordanien – werden permanent im Fokus der Medien bleiben. Immer wieder werden ausgesuchte „Experten“ auf die „deutsche Verantwortung“ hinweisen, der Druck wird dauerhaft hochgehalten und so Politiker und Bevölkerung systematisch weich geklopft. Wissen Sie noch, wie harmlos es begann? Mit einem unscheinbaren Einsatz in Kambodscha.

„Das Hauptproblem aber war [1992 in Kambodscha], wie gesagt, eigentlich ein anderes. »Psychologisch« sei die nicht mehr an Krieg gewohnte deutsche Bevölkerung auf plötzliche Auslandseinsätze »nicht vorbereitet«, stellte Verteidigungsminister Rühe im Frühjahr 1992 fest: Die nach 1945 »gewachsenen Instinkte der Menschen« ließen sich »nicht einfach wegkommandieren«. Man habe sie vielmehr »Schritt für Schritt« abzutragen. Die Entsendung eines Sanitätskommandos unter der Flagge der Vereinten Nationen bot sich dafür optimal an.“ (3)

So macht man das mit einer insgesamt bequemen und der Politik blind vertrauenden Bevölkerung. Und schauen Sie, wo inzwischen deutsche Stiefel fremden Boden betreten haben.

Sind wir uns bewusst, dass wir im Bundestag zum Thema ein Schattenboxen erleben, in dem es überhaupt nicht um das „ob“ geht? Wir sind in Passivität verharrende Zeugen der Umsetzung eines Betrugsmodells, welches auf der Klaviatur von Beeinflussung öffentlicher Meinung spielt, um die beauftragte Politikänderung umzusetzen.

Doch befassen wir uns weiter mit den bemerkenswerten Äußerungen der Kriegsministerin Ursula von der Leyen.

Wenn die ARD-Tageschau über Syriens Regierung „berichtet“, spart sie nicht mit Konnotationen, mit moralischen Abwertungen, eigenen oder auftragsgemäß wiedergegebenen negativen Deutungen aller Prozesse, welche im Zusammenhang mit Regierungen wie der syrischen stehen, die nicht stramm die vorgegebene Linie mitlaufen. Wenn jedoch auf der anderen Seite eine sogenannte Verteidigungsministerin zum Krieg ruft, dann beschränkt sich die Tagesschau auf die buckelnde Rolle des Regierungssprachrohres. Dann sind Deutungen nicht gefragt. Das Eine wie das Andere erfüllt in Gänze das, was eine Propagandaschleuder ausmacht. Und so schreibt die Tagesschau:

„Angesichts der Diskussion um eine mögliche Bundeswehr-Beteiligung an einem internationalen Militäreinsatz in Syrien hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Bundestag auf die Verantwortung Deutschlands verwiesen. Die CDU-Politikerin fordert angesichts der befürchteten Großoffensive der syrischen Regierung in der Region Idlib eine „glaubhafte Abschreckung“ gegen einen erneuten Einsatz von Chemiewaffen.“ (4)

Lügen und Manipulation soweit das Auge reicht. Von der Leyen erweckte den Eindruck, als ob sie Stellung beziehe aufgrund einer Diskussion zum Thema. Sie umschrieb Angriffskrieg mit „internationalem Militäreinsatz“ und benutzte den moralisierenden, „gut klingenden“, aber in dem Kontext völlig deplatzierten Begriff „Verantwortung“, um den Kriegsantrag schön zu schreiben. Der zweite Satz aber, lohnt eine nähere Betrachtung:

„Die CDU-Politikerin fordert angesichts der befürchteten Großoffensive der syrischen Regierung in der Region Idlib eine „glaubhafte Abschreckung“ gegen einen erneuten Einsatz von Chemiewaffen.“

Bitte lesen Sie das in Ruhe ein weiteres Mal. Eine Annahme, welche mit der Wiederholung einer altbekannten Lüge gekoppelt wird – gehegt von einer paranoiden Kaste und willfährig weitergetragen durch mutlose und gnadenlos opportunistische Politiker – genügt, um „glaubhafte Abschreckung“ zu fordern. Was ist das – „glaubhafte Abschreckung“? Auch Hitler hat von seinen Opfern immer Garantien verlangt, die Jene schlicht nicht zu geben in der Lage waren. Besonders augenfällig war das bei der Annexion der Tschechoslowakei. Er hat Staaten in Reihe überfallen, weil er einen Angriff von Jenen befürchtete. Auch er hat gedroht, eingeschüchtert, gepresst. Er hat Terror ausgeübt – lieber zuviel als zuwenig. Damit es auch „glaubhaft“ ist.

Was die CDU-Politikerin Ursula von der Leyen, Christ und siebenfache Mutter, da betreibt, ist nichts anderes als Terror – genauer gesagt Staatsterrorismus.

Versuchen wir uns an einer Definition zum Terror:

Der Terror ist die systematische und oftmals willkürlich erscheinende (!) Verbreitung von Angst und Schrecken durch ausgeübte oder angedrohte Gewalt, um Menschen gefügig zu machen. Wobei sich der den Terror Ausübende im Rahmen seines Sendungsbewusstseins das Recht heraus nimmt, die eigenen ethisch-moralischen Schranken zu reißen. (Peds Ansichten)

Helmut Schmidt, ehemaliger deutscher Bundeskanzler, war sehr wohl bei Verstand, als er sagte:

„Ich habe den Verdacht, dass sich alle Terroristen, egal, ob die deutsche RAF, die italienischen Brigate Rosse, die Franzosen, Iren, Spanier oder Araber, in ihrer Menschenverachtung wenig nehmen. Sie werden übertroffen von bestimmten Formen von Staatsterrorismus.“ (5)

Woher kam er doch gleich, der Impuls zur „Diskussion“, Syrien auf einer erneut angehobenen Eskalationsstufe zu terrorisieren?


Er kam aus dem Springer-Konzern, dessen transatlantische Agenda sogar in den Statuten festgeschrieben ist (6). Er gab das Thema vor, besser gesagt, gab er es weiter und er nutzte gezielt sein Blatt mit der höchsten Reichweite, mit der emotional nachhaltigsten Wirkung.


Ein Opfer für seine Lage auch noch schuldig zu sprechen und es über fortwährenden Terror zu entmündigen und zu konditionieren – so es auf den Druck des Erpressers eingeht – ist das Wesensmerkmal von Psychopathen. Da gibt es für mich keinen Zweifel. Man kann aber auch, durch das bequeme Schönreden der eigenen Situation, eine Begründung für das eigene Gewissen fabrizieren, die es erlaubt, Vasallendienste für Psychopathen zu leisten. In diesem Charakterbild ordne ich die deutsche Kriegsministerin ein. Aggressoren, Erpresser, institutionelle Terroristen vergewaltigen für ihre Kriege die Sprache; und damit auch die Hirne der Menschen, die sich so vor den Karren der Kriegstreiber spannen lassen:

„Präventivverteidigung„, „Vorneverteidigung„, „Verteidigung der Demokratie weltweit“, „Verteidigung unserer westlichen Werte“, „Verteidigung von Menschenrechten“, „Verteidigung Deutschlands am Hindukusch“, „Verteidigung gegen Schurkenstaaten“, „Verteidigung der Freiheit“

Die deutsche Wehrmacht hat die Werte des Nationalsozialismus – was immer man darunter auch verstehen mag – zum Beispiel im Kaukasus verteidigt.

Die deutsche Bundeswehr verteidigt die Werte von Demokratie und Freiheit – was immer man darunter auch verstehen mag – zum Beispiel in Afghanistan.

Die Kaukasier hatten die Wehrmacht nicht gerufen und die Afghanis haben die Bundeswehr nicht gerufen. Jeweils log man eine „Befreiung“ herbei. So ist das nun einmal bei psychopathischem Denken. Man nimmt andere Menschen und Völker in Schutzhaft, man entmündigt sie und entscheidet, was das Beste für sie zu sein hat. Und nebenbei – mit reinem Gewissen natürlich – setzt man seine Eigeninteressen durch.

Obiges Zitat von Helmut Schmidt sagt es bereits: Staatsterrorismus ist kein Phänomen der Neuzeit, sondern traditioneller Bestandteil der westlichen Demokratien. Auch Ursula von der Leyens Vater hatte keine Berührungsängste mit Terrorismus, wenn es nur „der guten Sache“ diente:

Seine [Ernst Albrechts] Regierung verantwortete auch den unter der Bezeichnung Celler Loch bekannt gewordenen fingierten Sprengstoffanschlag auf das Hochsicherheitsgefängnis Celle zur Einschleusung von V-Personen in die linksterroristische Szene um die Rote Armee Fraktion. (7)

Um hier – bei meiner entschiedenen Kritik an der Kriegstreiberei der von der Leyen – nicht missverstanden zu werden.

Frau von der Leyen, als Mutter von sieben Kindern ist für mich weit weg davon, ein Psychopath zu sein. Sie ist in meinen Augen auch nicht moralisch verkommen. Diese Abwertungen bringen uns nicht weiter.

Ursula von der Leyen ist ein Spiegel dieser Gesellschaft. Sie ist ein Karrierist, weil doch ein solch gearteter gesellschaftlicher Aufstieg hoch angesehen wird. Sie erfüllt Aufgaben im Rahmen der Netzwerke, die sie aufbauten und ihren Ehrgeiz, „nach oben“ zu gelangen, förderten (8,9,10,11). Sie handelt ausgeprägt opportunistisch, was auf allen Ebenen hierzulande gang und gäbe ist. Sie ist verantwortungslos, weil ihr Handeln auf Machtmechanismen beruht. Menschen wie sie kamen in Macht, weil unzählige Menschen Verantwortung von sich schoben, um sich in bequemer Unterwerfung zu üben. Es gibt für mich keinen Grund, auf diese Frau herabzuschauen, sie gar als ethisch verkommen abzuqualifizieren.

Ungeachtet dessen bleibt die ungeschminkte Wahrheit die, dass Ursula von der Leyen – und in diesem Fall spreche ich ausdrücklich nur von ihr, um nichts zu verwässern – staatsterroristische Handlungen begeht. Zum Warum bleiben viele Fragen, was in späteren Texten eine Rolle spielen wird.

1932 war es die Kommunistische Partei, die warnte, in bequemer Weise einen „Demokraten“ zu wählen, „damit Deutschland nicht im Chaos versinkt“:

„Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler. Wer Hitler wählt, wählt den Krieg.“ (12)

In der Gegenwart fehlen die Warner, welche die Menschen darauf aufmerksam machen:


Wer heute in Deutschland einfach nur irgendeine Schattierung des Establishments wählt und dann glaubt, die Demokratie, in der er lebt, wird sich schon um den Frieden kümmern, wählt den Krieg!


Bitte bleiben Sie schön aufmerksam.


Anmerkungen

(a1) Geben Sie doch einmal in der Suche der ARD-Tagesschau den Begriff „Weltfriedenstag“ ein. Das Ergebnis zeigt in etwa die Wertigkeit, welche der Bezahlsender diesen wichtigen Gedenktagen einräumt, insbesondere im Kontext der Verantwortung, die unser Land zur Bewahrung des Friedens immer weniger wahrnimmt (13).

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden.

Quellen

(1,7) 19.9.2018; https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Albrecht

(2) 10.9.2018; https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/bundeswehr-debatte-kaempfen-bald-deutsche-tornados-gegen-assad-57165330.bild.html

(3) 7.5.2017; https://freihandelpressespiegel.com/2017/05/07/im-mai-1992-erfolgte-in-kambodscha-der-erste-groessere-einsatz-der-bundeswehr-im-rahmen-einer-un-mission/

(4) 12.9.2018; https://www.tagesschau.de/inland/leyen-syrieneinsatz-101.html

(5) 30.8.2007; http://www.zeit.de/2007/36/Interview-Helmut-Schmidt/seite-7

(6) 27.4.2017; https://bildblog.de/89290/axel-springer-gibt-sich-neue-alte-grundsaetze/

(8) 20.9.2018; https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Teilnehmern_an_Bilderberg-Konferenzen

(9) 11.11.2016; https://www.atlantik-bruecke.org/von-der-leyen-europa-muss-zusammenarbeit-vorantreiben/

(10) 23.8.2018; https://dgap.org/de/think-tank/publikationen/dgapkompakt/mehr-geld-bedeutet-nicht-mehr-effizienz

(11) 11.7.2018; http://www.atlanticcouncil.org/blogs/new-atlanticist/framing-the-debate-nato-engages

(12) März 2012; https://www.ronald-friedmann.de/ausgewaehlte-artikel/2012/wer-hindenburg-waehlt/

(13) 20.9.2018; https://www.tagesschau.de/suche2.html?query=Weltfriedenstag&sort_by=score

(b1) Bildschirmausschnitt ARD-Tagesschau; 12.9.2018; von der Leyen fordert glaubhafte Abschreckung; Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/leyen-syrieneinsatz-101.html

(b2) Bildschirmausschnitt BILD; 10.9.2018; Quelle: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/bundeswehr-debatte-kaempfen-bald-deutsche-tornados-gegen-assad-57165330.bild.html

(Titelbild) Eurofighter; 2.5.2018; ARD-Tagesschau; https://www.tagesschau.de/inland/bundeswehr-eurofighter-103.html

 

21 Kommentare

  1. Hallo Pet,
    ihr Beitrag über U. von der Leyen, einfach Klasse! Man kann, wie bei fast allen Ihren Beiträgen, wirklich jedes Wort unterschreiben.
    Da in den Kommentaren auch von Philosophie die Rede war, fiel mir ein, dass es, so glaube ich, auch ein philosophisches Gesetz der „Negation der Negation“ gibt, welches beschreibt, dass Entwicklungen immer wiederkehren, nur auf höherer Stufe, in höherer Qualität, ähnlich wie ein Punkt auf einer Schraubenfeder.
    So ist es, denke ich, auch mit Beeinflussung der Massen, Kriegstreiberei und psychologischer Kriegführung. Alles ist heute viel subtiler. Umso mehr bedarf es qualitativ hochwertiger Offenlegung, der Sie sich verpflichtet fühlen und das ist sehr, sehr wichtig.
    Sollte es unseren Kriegstreibern jemals wieder gelingen, einen weltumfassenden militärischen Konflikt vom Zaun zu brechen, wird es danach wahrscheinlich keinen Nürnberger Prozess mehr geben, in dem sie der Vorbereitung eines Angriffskrieges für schuldig gesprochen und gehängt werden. Meiner Meinung nach, wäre es deshalb um so wichtiger, bereits heute, alle ihre Aussagen und Handlungen ausnahmslos öffentlich zu dokumentieren, mit sauber nachprüfbaren Quellenangaben zu verlinken und in den Kontext vorhandener, international geltender Gesetze zu stellen. Dazu bedarf es offengelegter, streng wissenschaftlicher Methoden, eine Aufgabe der Friedensforschung.
    Bereits heute, sollte es keinem, noch so kleinen Kriegstreiber mehr gelingen, mit einer geschönten Biographie und sauberer Weste, stolz von dieser Welt scheiden.
    Ein solches Archiv soll keine Rache sein, sondern die stetige Warnung an jeden, seiner Aufgabe als Mensch gerecht zu werden, diese Welt lebenswert zu erhalten und sich nicht Lüge und Hass als Mittel der Politik zu verschreiben. Außerdem wäre es ein praktisches Mittel der Einschätzung und Darstellung von Ereignissen im völkerrechtlichen Rahmen, was heute kaum noch stattfindet.

  2. Während sich in einen Geistigen Raum eine Gruppe von Menschen in Philosophischen
    Diskussionen verliert, geht die Anordnung von Morden und Kriegsverbrechen, Draußen weiter! Philosophen, haben auf alles eine Antwort, nur nicht,
    wie man Das beenden kann. Mit Reden alleine, hat noch Niemand etwas verändert.
    Eines erscheint aber Sicher. Geistig Arme Menschen haben diese Welt nicht so gemacht
    wie Sie Uns Heute erscheint, sondern Eher Geistig sehr“ Anspruchsvolle!“
    Was habe ich von Menschen zu erwarten, Die sich in Geistig Hochstehenden Philosophischen
    Betrachtungen verlieren, aber ansonsten eine Eher Passiv handelnte Rolle im Leben spielen?
    Das wäre doch mal was, mit Philosophisch denkenden Menschen, unter Ihrer Anleitung
    diese Welt zu verändern. Hat es Das jemals gegeben?

    1. Während sich in einen Geistigen Raum eine Gruppe von Menschen in Philosophischen Diskussionen verliert, geht die Anordnung von Morden und Kriegsverbrechen, Draußen weiter!

      Sie stellen einen Zusammenhang aus Ihrer Erwartungshaltung her; einer Erwartungshaltung gegenüber irgendwelchen Eliten. Wieso sind Philosophen für Kriege verantwortlich? Mal abgesehen davon, dass zu klären wäre, was sie unter Philosophen verstehen.

      Philosophen, haben auf alles eine Antwort, nur nicht, wie man Das beenden kann.

      Woher haben Sie diese beiden Erkenntnisse? Weder das eine noch das andere entspricht der Wahrheit.

      Mit Reden alleine, hat noch Niemand etwas verändert.

      Da bin ich ganz bei Ihnen. Also, was gedenken Sie zu tun – über das Reden hinaus?

      Eines erscheint aber Sicher. Geistig Arme Menschen haben diese Welt nicht so gemacht wie Sie Uns Heute erscheint, sondern Eher Geistig sehr“ Anspruchsvolle!“

      Wo sehen Sie sich? Welchen Sinn hat eine solche Klassifizierung? Wer tut für den Krieg und wer geht in den Krieg? Wer führt ihn letztlich, den Krieg?

      Was habe ich von Menschen zu erwarten, Die sich in Geistig Hochstehenden Philosophischen Betrachtungen verlieren, aber ansonsten eine Eher Passiv handelnde Rolle im Leben spielen?

      Erwarten Sie von sich das Gleiche? Oder warten Sie nur auf Jemanden, der Ihnen sagt, was Sie zu tun haben? Was Sie mit Ihrem letzten Satz dann tatsächlich bestätigen:

      Das wäre doch mal was, mit Philosophisch denkenden Menschen, unter Ihrer Anleitung diese Welt zu verändern. Hat es Das jemals gegeben?

      Das ist der springende Punkt. Sind wir mündig und zu selbständigen Denken und Handeln fähig oder bedürfen wir der lenkenden Hand, um Dinge zu verändern?

      Ihre Überlegungen sind repräsentativ für eine Mehrheit der Menschen hier und es ist gut, dass sie diese formulieren. Denn sie spiegeln das, was ich Matrix nenne und die Menschen in einer Kombination aus Mutlosigkeit und Bequemlichkeit zurücklässt. Danke also, dafür.

      Grüße, Ped

  3. Hallo Peter Panik,
    Ihrem Kommentar vom 26.09.2018 um 17.23 Uhr kann ich dem Grunde nach zustimmen, mit einer Einschränkung.

    Allgemein ist es immer besser für etwas zu sein als dagegen. Beispielsweise ist das ja auch das Credo von Ken Jebsen – grad kürzlich wieder in einem Interview gehört.
    Also das unterstreiche ich sofort.

    Leider sind Ihr Beispiel, hier speziell „Bernie Sanders“ wenig geeignet.
    Nicht das Sie da vom Regen in die Traufe kommen und schlussendlich für den falschen sind statt gegen den richtigen…

    Hier mal ein Link zum stöbern:
    https://www.wsws.org/de/articles/2015/10/16/pers-o16.html

    Liebe Grüße

  4. Nichts Ändert sich, es sei denn man Ändert es.
    Wenn Menschen Unmoralisch handeln, dann erscheint
    es Legetim ,Diese auch Unmoralisch zu beseitigen.
    Das wird Einigen Menschen nicht gefallen, nur dann müssen
    Sie bereit sein weiterhin mit Unmoralischen Menschen
    zu Leben. Diese Leihenhafte ,Gebährfreudige und Kriegslüsterne
    Versagerin sollte man vor ein Ordendliches Gericht stellen!
    In Nürnberg hat man solche Leute Gehängt und Heute werden
    Diese Überall Hoffiert.

    1. Wer führt die Kategorisierung zwischen „moralischen“ und „unmoralischen“ Menschen durch? Eine fiktive dritte Instanz? Wer definiert für wen ein „Versagen“? Möchten Sie der Richter sein? Sind Sie tatsächlich mit sich „moralisch“ so im Reinen, diese Rolle zu übernehmen? Was, wenn jemand anfängt, in Ihrem Leben zu wühlen und Ihnen „moralisches Versagen“ „nachweist“? Merken Sie erst dann, wie gefährlich Stigmatisierung ist?
      Selbstverständlich müssen wir bereit sein, sowohl mit „unmoralischen“ als auch „moralischen“ Menschen zu leben, weil Beides nämlich in Jedem von uns steckt.
      Dass in Nürnberg Menschen gehenkt wurden, ist für mich ein äußerst zweifelhafter Triumph des Völkerrechts und keine Inspiration, heutzutage mit Unliebsamen ähnlich umzugehen. Was haben denn die Urteile von Nürnberg tatsächlich gebracht? Haben sie irgendeinen weiteren Krieg verhindert? Wer waren eigentlich die Richter und wie unabhängig waren sie?
      Wir sind ständig – Tag für Tag – dabei, zu verurteilen und verlangen Änderungen – von anderen. Wann aber verändern wir selbst etwas?

      Freundliche Grüße, Ped

      1. „Wann aber verändern wir selbst etwas?“
        Wie sollten Wir? Sollen Wir weiterhin zusehen wie Menschen mit Macht und
        niedriger Intelligenz, Andere in den Tot schicken? Ich habe bestimmt nicht die Moral für mich gepachtet, das hat kein Mensch, nur finde ich, wenn mit
        Demokratischen Mitteln nicht verhindert werden kann, das solche Menschen
        weiterhin eine scheinbare Moral mit Füßen treten und Andere in den Tot schicken
        ist es eine Moralische Verpflichtung, Diese mit allen Mitteln zu stoppen, um
        Menschenleben zu retten.
        Was die Nürnberger Prozesse an geht, so ist nichts daraus Gelernt worden,
        Sie sind geführt worden von einer Meute Rachsüchtiger Sieger, die sich auch
        nach den zweiten Weltkrieg, bis in die Heutige Zeit hinein der Schlimmsten
        Kriegsverbrechen schuldig gemacht haben!
        Den Leuten kann man mit Moral nicht kommen! Dieser Begriff kommt in Ihren Wortschatz nicht vor!
        Eine fiktive dritte Instanz giebt es nicht, also müssen Wir das machen, Egal Wie!!

        1. „Ich habe bestimmt nicht die Moral für mich gepachtet, das hat kein Mensch …“

          Ich sehe es genau umgekehrt. Alle haben die Moral für sich gepachtet …
          Denken Sie Ihre Gedanken weiter, bildlich, ja körperlich. Stellen Sie sich vor, was da konsequenterweise passieren wird.

          „Eine fiktive dritte Instanz gibt es nicht …“

          Eben.

          Noch einmal: Stellen Sie sich in all ihrer brutalen Wahrheit vor, was „das machen müssen“ bedeutet. Vergegenwärtigen Sie sich, dass Sie doch so für sich beanspruchen, eben diese dritte Instanz zu sein. Dabei sind wir – ja, auch Sie und ich – Teil der Nummer. Oder glauben Sie wirklich ernsthaft, bei einer gewaltsamen Entfernung der aktuellen Politikerkaste wird sich – wie von Wunderhand – alles zum Besten wenden?

          Freundliche Grüße, Ped

      2. Komischerweise gibt es keinen Antwortbutton zu Peds Post vom 26. September 2018 um 14:12 Uhr, also deswegen steht meine Antwort hier. —–

        Also wenn ich mich hier mal einmischen darf … danke. Ein grosses Problem unserer Gesellschaft ist das wir alle irgendwie GEGEN irgendetwas sind, die einen sind gegen Neonazis, die anderen gegen Merkel, wieder andere gegen die AfD und dann gibt es noch welche die hassen sogar den Hass. Das eine solche Einstellung natürlich destruktiv ist und dann zu solchen Äusserungen wie denen von Herrn Fubel führt ist nur verständlich. Aber genau das ist es wo die Mächtigen uns hin haben wollen, sie wollen uns weismachen das sie ALTERNATIVLOS sind; haben sie sicherlich schonmal irgendwo gehört.

        Auch wenn das schwer ist sollten wir dies umdrehen und mehr FÜR etwas sein. Statt Trump-Bashing zum Beispiel könnten wir unsere Energie besser nutzen wenn wir Bernie Sanders unterstützen. Oder statt laut gegen die AfD zu bassen sollten wir vielleicht mal überlegen ob uns die Unterstützung der Sammlungsbewegung Aufstehen nicht mehr bringt, nicht nur uns sondern auch der Gesellschaft. Und wenn wir wieder etwas mehr zum Positiven gewandt sind erkennen wir auch einfacher was wirklich hinter den GEGEN-Protesten steckt, wem sie wirklich nützen.

      3. Hallo Peter Pan_ik
        Wahre Worte sprechen sie. Gegen etwas zu sein ist einfach. Das Thema ist vorgegeben und man kann es bekämpfen. Eigene Vorstellungen sind irrelevant. Ein recht destruktives Handeln.
        Für etwas zu sein, ist wesentlich schwieriger. Man muss sich eigene Gedanken machen, was man den eigentlich will, wie man es gestalten und umsetzen will.
        „Gegen“ ist destruktiv, „für“ ist konstruktiv.
        Gegen Gewalt und für Meinungsfreiheit Demonstrationswege zu blockieren und die Meinung Anderer niederschreien, hilft niemanden, der etwas verändern will.

        Viele Grüße

  5. Lieber Rovcanin Boban,

    bitte überdenke Deine, ich nenne es Übersprunghandlung noch einmal.

    Erstens ist Deine Sichtweise zu bestimmten Themen auf Ped´s Blog für mich nicht nur nachvollziehbar sondern wertvoll.

    Zweitens ist es doch gerade hier möglich, die unterschiedlichsten Meinungen zu allen möglichen Themen in einer höchst anständigen und respektvollen Diskussionskultur zu erläutern. Dafür kann man Ped nur danken.

    Drittens ist der Diskurs und nicht der Konsens das Ziel.

    Und abschließend haben wir als Gäste, die Ped´s Einladung angenommen haben, freiwillig die „Hausordnung“ akzeptiert.

    Liebe Grüße
    Himbeertoni

    PS: Bisher wurden alle meine Meinungen veröffentlicht, obwohl manchmal satirisch, oft konträr und meistens versöhnlich.


    Ped: Rechtschreibung in Ihrem Sinne korrigiert 😉 VG Ped

  6. Hmm, was mich mal interessieren würde was unsere Uschi sich bei solchen Aussagen denkt, weiss sie was sie gerade gesagt hat und weiss sie wohin das führt, das heisst handelt und spricht sie bewusst und vielleicht auch aus Angst ? Oder ist sie so in der Machtgeilheit aufgegangen und lebt in einer anderen Welt wie ein Autist (da man ihr als Ministerin jeden Handgriff und jedes Denken abnimmt) , wie wir das auch schön bei Topmanagern beobachten können ? Dann würde ja nur noch ein Exorzist helfen können ;o)

  7. Das die Politmarionette, Krigesverbrechen- Ministerin und so wie alle ihre Vorgänger seit 1999 nachweisliche Kriegsverbrecherin von der Leyen noch als „Mitmensch“ anzusehen ist, ist eine Zumutung an all ihrer Opfer auf beiden Seiten, bei den deutschen Soldaten die sie verheizt und die Menschenleben die im Auftrag ermorden lässt und von den Maulmördern der deutschen Presse auch noch propagandistisch verarbeiten lässt!
    „Menschliches wird von Menschen vollbracht, unmenschliches von Un- Menschen!“
    Sie und all ihre Marionetten und Kriegsverbrecher- Kollegen haben durch das größte und mörderichste Verbrechen an unserer Zivilisation, den Kriegen, die sie im Auftrag ihrer Herren über uns alle ergehen lassen, ihren Platz zwischen uns und in der friedlichen Gessellschaft wie ein Mörder oder anderweitiger Psychopath, ein für alle mal verloren und verkauft.
    Das es nicht zielführend ist sich an der Person einzuschießen oder auszulassen sehe ich genau so, aber sie und ihre Taten an der Gesellschaft müssen bei Namen genannt werden ohne dabei persönlich zu werden. Ein nachgewiesener Kriegsverbrecher, ein nachgewiesener Mörder, ein nachgewiesener Gewaltverbrecher müssen auch so genannt werden dürfen ohne sich dabei fremdschämen zu müssen, denn das ist genau eine ihrer wirkungsvollsten sprachlichen manipulationsmethoden, ihren Opfern beizubringen sich selber das Maul zu verbieten. Die besten Besispiele dafür sind fast alle Reden und Aussagen der Politmarionetten und ihrer Presseorgane, siehe z.B Bundespressekonferenz.
    Mit welchem Zynismus dort alle Opfer der Herrenrassenpolitik täglich verunglimpft werden ist eine der unmenschlichsten Taten deutscher Politik.
    Wir dürfen uns nicht auch noch selber das Wort nehmen oder umdrehen lassen. Wir müssen in Zukunft lernen die Realität so auszusprechen wie sie geschieht und wenn ein Mensche ein Mörder, Kriegsverbrecher, Maulmörder oder Ähnliches ist, dann „muss“ dies auch so komuniziert werden, das sind wir ihren Opfern und unserer eigenen Zukunft schuldig.
    Das ist und soll auf keinen Fall ein Aufruf dazu sein mit Titulationen um sich zu werfen aber wenn wir Beweise und Nachweise über die Taten der (Un) Menschen haben, so sollten wir in Zukunft einen Teufel tun und diese mit Wortspielereien und Worthülsen verniedlichen.
    Es ist schon makaber genug wenn ein Frau und Mutter sich für Geld bereit erklärt über das Leben Anderer im Auftrag ihere Herren zu Entscheiden und zu Herrschen.
    Und nur weil jemand Mutter oder Vater ist, macht er seine menschenverachtenden Taten damit nicht „menschlicher“, es ist eher das Gegenteil der Fall.
    LG an alle!

    1. Also, gibt es für Sie die roten Linien, die, wo Sie für sich den Unmenschen definieren dürfen, wo Sie sich selbst für mögliche „besondere Maßnahmen“ moralisch freisprechen, Gleiches mit Gleichen (was auch nur eine persönliche Sicht Ihrerseits ist) vergelten dürfen? Ist es tatsächlich das, was Sie wünschen? Wie steht es um Ihren eigenen Zynismus? Mit welchen eigenen manipulativen Mechanismen arbeiten Sie, um das zu legitimieren? Wir dürfen lernen, in den Spiegel zu schauen. Zwei Beispiele aus Ihrem Post:

      „Wir dürfen uns nicht auch noch selber das Wort nehmen oder umdrehen lassen. Wir müssen in Zukunft lernen die Realität so auszusprechen wie sie geschieht und wenn ein Mensch ein Mörder, Kriegsverbrecher, Maulmörder oder Ähnliches ist, dann „muss“ dies auch so komuniziert werden, das sind wir ihren Opfern und unserer eigenen Zukunft schuldig.“

      Die Dinge anzusprechen, stand auch in diesem Artikel überhaupt nicht zur Diskussion, sie wurden angesprochen, doch nutzen Sie es als Baustein in Ihrer Argumentation, um sie so emotional zu stärken. Sie filtern auf „Gute“ und „die da oben“, die „Bösen“ und sie sprechen von Schuld. Machen Sie einen Versuch, in Verantwortung zu denken, dann werden Sie rasch erfassen, wieviele Menschen „schuld“ haben. Dafür müssen Sie natürlich aus der Selektion raus, bei der man sich selbst so gut fühlt. Sie schrieben auch:

      „Es ist schon makaber genug wenn ein Frau und Mutter sich für Geld bereit erklärt über das Leben Anderer im Auftrag ihrer Herren zu Entscheiden und zu Herrschen.“

      Machen Sie den – aber wirklich aufrichtigen – Lackmustest außerhalb der politischen Eliten und Sie können Ihr vernichtendes moralisches Urteil über die ganze Gesellschaft legen. Und dann?

      Das Thema ist extrem wichtig, ich werde es weiter bearbeiten.

      Herzliche Grüße, Ped

      1. Sorry wenn sie meine Worte als Selbstreinigung von meiner Seite, oder als Andere mit Dreck oder Schuld zu bewerfen ansehen, nichts davon war, ist oder wird jemals mein innerer Antrieb sein, aber, da kann jeder über meine Worte so urteilen wie es ihm natürlich in den Sinn kommt oder er meine Worte interpretieren will.
        Das Einzige was ich mit mienem Kommentar zum Ausdruck bringen wollte, ist der mitlerweilen selbstauferlegete orwellsche Neusprech dem anscheinen auch hier auf diesem Blog gefolgt wird und werden soll/muss.
        Es tut mir leid wenn ich mit meinen Worten diesen Blog auf eine Ebene und in ein Licht gebracht haben sollte der so nicht gewünscht ist und/oder die Gefahr der Zensur durch den anerkannten un Folge zu leistenden „Big Brother“ herbeigeschworen habe.
        Da es mir persönlich nicht mehr möglich ist als Kriegsverbrecher als Kriegsverbrechern, Mördern als Mördern und Psychopathen als Psychopathen zu bezeichen, um ihre millionefachen Opfer weltweit nicht auch noch selbst zu verhöhnen, werde ich hier keine weiteren Kommentare abgeben um den Blog nicht noch weiter in Misskredit zu bringen und bedanke mich für die bisherige Möglichkeit mich hier äußern zu dürfen.
        Wünsche von ganzem Herzen weiterhin alle Kraft, Emphatie und Mut diesen Blog weiter zu betreiben.
        LG an alle!

        1. Lieber Rovcanin Boban,

          als erstes: Warum lassen Sie sich so leicht entmutigen!?

          „Interpretation“ (von Ihnen mehrfach vorgebracht) ist das Zauberwort. Kommen wir auf den Kern zurück, um den Sie sich elegant herumgeschlängelt haben. Meine Kritik richtete sich ganz klar auf Ihre Intention, dass wir es bei von der Leyen mit einem „Un-Menschen“ zu tun haben. Das hat drastische Konsequenzen, die sich – vor jedem Handeln (!) – im eigenen Kopf manifestieren. Un-Menschen kann man auch als Un-Menschen behandeln. Menschen zu Un-Menschen herabzustufen, ist die Voraussetzung, selbst unmenschlich zu werden.
          Beachten Sie, dass ist Ihre Spreche. Beachten Sie weiter, dass das ein Teil von Neusprech ist und genau auf diese Weise tagtäglich in den Massenmedien vorgelebt wird. Sie selbst zum Beispiel wissen doch ganz genau, was man mit Milosevic gemacht hat – man hat ihn entmenscht, über Jahre hinweg. Das, was Sie bei anderen kritisierten, nahmen Sie aber – mindestens im kritisierten Kommentar – für sich selbst in Anspruch. Wenn Sie hier schon Orwell für die Argumentation benutzen, dann seien Sie doch bitte selbstkritisch genug, zu erkennen, dass wir allesamt ein Problem damit haben, Sprache in ihrer so wertvollen inneren Logik zu benutzen.

          Desweiteren – und gerade das ist keinesfalls nur an Sie gerichtet; ich hatte vor Monaten einen Fall mit Willy, der mir ebenso kam:

          „Es tut mir leid wenn ich mit meinen Worten diesen Blog auf eine Ebene und in ein Licht gebracht haben sollte der so nicht gewünscht ist und/oder die Gefahr der Zensur durch den anerkannten un Folge zu leistenden „Big Brother“ herbeigeschworen habe.“

          Sie können das gar nicht – diesen Blog in irgendein Licht bringen, „der so nicht gewünscht ist“. Verstehen Sie das? Ihre Meinung – wie die Obige – kann ich auf diesem Blog verbreiten, wenn ich Sie als wertvoll betrachte; wertvoll im Sinne dessen, was ich – und wirklich nur ich – mit dem Blog beabsichtige; aber kein Anderer.

          Ganz klar und zum Mitschreiben für alle:

          In diesem Blog redet mir keiner – KEINER – hinein. Das ist mein Gedankenzimmer und ich lade Menschen in dieses Zimmer ein. Menschen, denen ich einen Vertrauensvorschuss gebe und die ich allesamt wertschätze. Daher bestimme auch tatsächlich ich – UND NUR ICH – was auf diesem Blog veröffentlicht wird.

          Noch einmal: Wenn in diesem Blog Kommentare zensiert werden, dann von mir – und auch das ist eine Frage der Interpretation. Denn ich zensiere nicht. Ich mache öffentlich, was meiner ureigenen Friedenssehnsucht dient. Wo das konterkariert wird, setze ich ein Halt. Dass mir dabei Fehler passieren und auch mal ein grenzwertiger Kommentar Pech hat, bleibt nicht aus. Über 99 Prozent der Kommentare haben „kein Pech“. Es liegt allein in meiner Verantwortung und so wird es bleiben.

          Weil wir gerade dabei sind: In exakt der gleichen Weise arbeite ich mit anderen Plattformen und Blogs zusammen und diese haben das bisher auch durchweg akzeptiert. Meine Autonomie lasse ich mir nicht nehmen – von Niemandem. Das ist für mich, aber auch andere, nicht immer angenehm. Aber genau diese Autonomie, die Verantwortung für das eigenen Denken nehme ich dem Leser eben auch nicht ab. Jeder kann damit natürlich auch selbst entscheiden, ob er den Einflüsterern glauben mag, die sich im eigenen Ego extrem gekitzelt sehen, um deshalb ihre „frischen“ Konkurrenten zu verleumden und so in das bekannte Spiel des „Teile und Herrsche“ einzutreten.

          Es gibt also auch keine „Seilschaften“ mit Rubikon, KenFM und anderen, sondern eine ehrliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe, eine wunderbare Erfahrung. Diese Plattformen sind nicht meine Projekte, aber ich bin ihnen mit großer Sympathie verbunden und dort – und nur dort – wo sie meine Intentionen treffen, bekommen sie meine Unterstützung. Und das funktioniert und wird respektiert. So stelle ich mir das vor.

          Also lieber Rovcanin: Nichts ist in Stein gemeißelt. Sie haben ein großes Herz und ich schätze sie – sagen wir mal – als blauen Krieger. Blaue Krieger sind (da Krieger) kämpferisch, aber mit gehörigem Maß an Empathie ausgestattet. Keine schlechten Voraussetzungen.
          Nichts muss, alles kann. Ich freue mich sehr über weitere erfrischende Kommentare Ihrerseits.

          Herzliche Grüße, Ped

  8. Hallo Ped,

    Ursula von der Leyen ist ein Terroristin, die man am besten im Celler Loch verschwinden lässt.

    Allerdings ist zu befürchten, dass sie für Höheres vorgesehen ist, so wie sie aktuell selbst die Rauchschwaden des Meppener Torf-Brandes weglächelt und fleißig bei allem was sie tut von den Medien hofiert wird.

     

    1. Ursula von der Leyen ist ein Terroristin, die man am besten im Celler Loch verschwinden lässt.

      Im Rahmen einer Satire wäre das eine lustige Einlassung. Nur ist es halt keine Satire. So ist also der Satz originell, aber wenig hilfreich. Eben das „Einschießen“ auf eine Person suche ich zu vermeiden. Sie wissen schon: Teile und Herrsche durch Feindbildpflege. Die zu erlernende Kunst liegt in der aufrichtigen Kritik am Wirken eines Menschen, ohne sein Mensch Sein in Frage zu stellen. Nicht einfach, ich weiß.

      Herzliche Grüße, Ped

      1. Für mich ist dieses ganze hanebüchene Theater nicht anders als satirisch zu betrachten. Irgendwie Selbstschutz.

        Und Teile und Herrsche funktioniert ja selbst bei uns, in diesem Fall bei der Frage, ob von der Leyen ein moralisch verkommener Psychopath ist oder nur Karrierist als Spiegel der Gesellschaft.

        Ich weiß, ich stelle mir jetzt Flintenuschi beim Frühstück mit ihren Kinder vor und was sie empfindet und die Kinder erst (von dem übrigens keines dem Vaterland gedient hat – wie sie süffisant in einem Interview preisgab).

        Aber während wir darüber diskutieren, erschaffen diese Demagogen dann die nächste Realität. Und während wir diese Realität studieren – so akribisch wir wollen – dann handeln sie wieder usw. und wir arbeiten uns an Begrifflichkeiten ab.

        Darum meine kurze satirische Einlassung.

        Liebe Grüße

  9. Ich habe Ihre website vor kurzem kennengelernt, nun schon einige Aufsätze von Ihnen gelesen und mich dabei immer wieder sehr über deren Inhalte sowie Ihre klarsichtigen Darstellungen und Beurteilung der jeweiligen Sachverhalte gefreut. Schön, daß es Sie gibt und daß Sie uns hier Ihre Sicht auf unsere Welt immer wieder mitteilen; – machen Sie (möglichst lange noch) weiter so und – ein herzliches Dankeschön für alles Bisherige!

    (Ihr Artikel oben spiegelt zu 100% wider, was auch ich in Sachen von der Leyen und der gegenwärtigen Kriegspropaganda denke und empfinde.)

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