Lesungen aus einem verbotenen Buch (2)

Das Buch „Mein Kampf“ zu lesen, ist natürlich nicht gesetzlich verboten. Vielmehr ist es die Schere im Kopf, die viele durchaus neugierige Menschen daran hindert, sich mit den Ansichten Adolf Hitlers auseinander zu setzen. Heutzutage genügt es, Menschen zu verteufeln oder zu verklären, um sich ein Bild im sattsam bekannten Schwarz-Weiß-Denken machen zu können. So aber wird man Geschichte nicht verstehen und deren Lehren auch nicht für eine friedvolle Gegenwart und Zukunft begreifen. 

Eine Sensibilisierung

Im Dezember des vergangenen Jahres erschien auf diesem Blog der erste Teil einer Dokumentation zum Thema HIV und AIDS; erarbeitet und publiziert von Torsten Engelbrecht und Claus Köhnlein.(a1) In dieser Arbeit werden grundlegende Fragen aufgeworfen, zuvorderst die, ob das HI-Virus, das nach öffentlicher Lehrmeinung zum Ausbruch von so genannten AIDS definierten Krankheiten führt, überhaupt jemals und zweifelsfrei nachgewiesen wurde. Das wirft das in der Gesellschaft verankerte Verständnis zu diesem Phänomen über den Haufen und führt zu Konflikten – in den Menschen

Die Linken und der ganz alltägliche Krieg

Der ganz alltägliche Krieg findet an Orten statt, an denen wir ihn nicht wahrnehmen – weil wir ihn nicht wahrnehmen wollen. Dieser Krieg ist dabei genauso unerbittlich und hasserfüllt wie der spektakuläre heiße Krieg. Dabei ist das Zweite nur die Veräußerlichung des Ersten. Es ist wie mit einem Kochtopf in dem sich ein ständiger Hitzedruck permanenten Missverstehens aufbaut, bis der Deckel hoch steigt und geräuschvoll den überschüssigen Druck nach außen lässt. Zur Freude des neoliberalen Establishments verschwenden die Linken ihre

Tagesschau und die Nachricht hinter der Nachricht (6)

Während wir den Nachrichten der Massenmedien hinterher hecheln, wird in unseren Köpfen dauerhaft blockiert, was eigentlich einer Analyse und nachfolgenden Diskussion zur Lösungsfindung überfällig wäre. Doch weiter schauen wir gebannt, was uns als Nicht-Nachricht aufgetischt wird und würgen uns diesen Mist auch noch rein. Was bringt uns nur dazu?

HIV macht AIDS – Ein Diktum ohne Beweise (1)

Die Solidarität mit sogenannt „HIV-positiven“ Menschen ist begrüßenswert, das Problem ist hier nur, dass dahinter die Forderung steht, im Kampf gegen AIDS müsse weltweit ein verstärkter Medikamenten-Einsatz erfolgen – eine Forderung, die auch der Mediziner Klaus-Dieter Kolenda kürzlich in seinem Rubikon-Artikel „Das Sterben der Armen“ stellte (1). Doch dieses Ansinnen ist in Gänze unangebracht.

Die Anti-IS-Koalition – Völkerrechtsbrecher und Terrorpate

Dass westliche Militärs, Geheimdienste, Politik und Medien zielgerichtet Terroristen unterstützen, um sie als Manövriermasse zur Durchsetzung eigener Interessen gegenüber souveränen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen zu missbrauchen, ist inzwischen ein alter Hut. Nur weil die flächendeckende Propaganda von Politik und Massenmedien dezent den Mantel des Schweigens darüber hüllt, bedeutet es nicht, dass diese von Deutschland mitgetragene Unterstützung des Terrors nicht belegbar wäre. Der aufmerksame Blick nach Syrien ist dafür eine große Hilfe.

Tagesschau – Emotionale Trigger statt Vielfalt

Nach gebotener Pause schaute ich mal wieder auf die Online-Präsenz der ARD-Tagesschau. Deren Block Innenpolitik ist reichhaltig an Nachrichten, aber arm im inhaltlichen Spektrum, so mein Fazit. Da ich mich nun einmal darauf einließ, was gewollt selten geschieht, ging ich auch tatsächlich auf jede Nachricht der letzten 36 Stunden ein, wich also – sehr bewusst – auch der Konfrontation nicht aus, die sich mir aufzwang. Jede dieser Nachrichten hofiert Macht, vor allem ideologische Macht, Meinungsmacht. Aber nehmen Sie es gelassen

Die langen Schatten des Maidan

Drei georgische Männer haben nun zugegeben, am 20. Februar 2014 in Kiew sowohl auf Polizisten als auch auf Maidankämpfer und Demonstranten geschossen zu haben oder zumindest als Augenzeugen unmittelbar bei Schützengruppen gewesen zu sein. Dies sagten sie in Interviews mit dem italienischen Journalisten Gian Micalessin von der Zeitung Il Giornale. Die entsprechende TV-Reportage mit dem Titel „Ucraina: Le verità nascoste“ zeigte der Sender Canale 5 vergangene Woche in seinem Magazin „Matrix“. Ziel der Schüsse sei es gewesen, so viel Chaos wie möglich

Die Klimadiskussion – Fragen eines Skeptikers (2)

Das Klima ist im Wandel. Das war schon immer so. Die Konstante im Klima ist genau ihre Variabilität. Das schließt sprunghafte Änderungen mit ein. Dass aus der Vielzahl von Mitspielern und deren mannigfaltigen Wechselwirkungen auf die verschiedenen Klimata der Erde das Kohlendioxid so herausragt, erschließt sich mir nicht. Es geht also um das WIE, nicht um das OB, wenn wir die Auswirkungen dieses fälschlicherweise Treibhausgas genannten CO2 betrachten.

Psiram und der Tiefe Staat

Die Meinungsführerschaft wird von Politik und Massenmedien als alternativlos verteidigt gegen Kritiker, Skeptiker und Zweifler, gegen Menschen und Menschengruppen, die eigene Vorstellungen von einer friedlichen, kooperierenden Gesellschaft vertreten. Nachdem sich die deutsche Wikipedia auf gesellschaftspolitischer Ebene zunehmend dieser Führerschaft unterworfen hat, erfolgen von dort auffällige Bestrebungen, eine Diffamierungs-Plattform hoffähig zu machen.

Was die Militarisierung der EU mit Stefan Kornelius zu tun hat

Die Militarisierung der Europäischen Union hat einen weiteren Schritt getan. Was die meisten Menschen nicht wissen, ist, dass dieses Gebilde von Anfang an auch und vor allem als umfassende polizeiliche – und militärische Struktur geplant war und nun weiter Gestalt annimmt. Hinter PESCO, dass dieser Tage verabschiedet wurde, steckt vor allem Eines, das Angehen neuer Rüstungsprogramme und die Stärkung der Interventionsfähigkeit der EU. Und was hat Stefan Kornelius damit zu tun?

Ein Plädoyer für die ARD-Tagesschau?

Warum nicht? Hinter der Fassade der ARD finden sich heterogene Kollektive von Menschen aus Fleisch und Blut, die subjektiven Handlungszwängen unterliegen – wie Sie und ich. Diese Menschen kann man kritisieren, man kann sie aber auch – und das vergessen viele – unterstützen. Das Verteufeln fällt den meisten leicht, bedient aber doch nur Feindbilder und ist so in keiner Weise konstruktiv. Hier der Mutmacher der Tagesschau, für dessen Fortsetzung wir den Machern Mut machen sollten.  

Leitmediendurchsetzungs-Gesetz vom Bundestag verabschiedet

Das Netzwerkdurchsetzungs-Gesetz ist nicht nur ein weiterer Schritt in Richtung eines monströsen, Daten sammelnden und das Leben der Menschen kontrollierenden Überwachungs-Staates. Der sanfte Gang in den Faschismus trägt auch ein weiteres Symptom in sich, eine überbordende Bürokratie, welche die Menschen dort zu Zombies macht, die ihrerseits nur noch Fälle statt Menschen „abarbeiten“. Dazu nun der nächste Versuch einer Satire.

Lesungen aus einem verbotenen Buch (1)

Das Buch „Mein Kampf“ zu lesen, ist natürlich nicht gesetzlich verboten. Vielmehr ist es die Schere im Kopf, die viele durchaus neugierige Menschen daran hindert, sich mit den Ansichten Adolf Hitlers auseinander zu setzen. Heutzutage genügt es, Menschen zu verteufeln oder zu verklären, um sich ein Bild im sattsam bekannten Schwarz-Weiß-Denken machen zu können. So aber wird man Geschichte nicht verstehen und deren Lehren auch nicht für eine friedvolle Gegenwart und Zukunft begreifen.