Die Gesellschaft macht weiter mit im PLandemie-Spiel: Aktuell ist es der seit Monaten gehypte „Ausbruch der Vogelgrippe“.


Dieses kollektive Mittun ist hochgefährlich. Es hat uns die düsteren, vom Schatten des Faschismus gezeichneten Jahre des „Corona“-Regimes eingebracht. Eine Zeit, in der Orwellsche Sprache die Dinge in ihr Gegenteil verkehrte, in der Duckmäusertum und Blockwartmentalität als Solidarität ausgelegt wurden. In der durch die Regierenden alle möglichen Gesellschaftsgruppen gegeneinander ausgespielt wurden — und die Gesellschaft als Ganzes den verordneten Wahnsinn akzeptierte.


Während gegen den Irrsinn unter der Flagge eines „neuartigen Virus“ ein signifikanter Teil der Gesellschaft nach einer Zeit der Paralyse erfolgreich aufbegehrte, ist eine solche Reaktion in Bezug auf die Weiterführung der PLandemie in neuen Gewändern bis zum heutigen Tage leider ausgeblieben. Und das hat mindestens einen Grund: Die Gesellschaft als Ganzes hat die Geschehnisse der Jahre 2020 bis 2022 in keiner Weise genügend aufgearbeitet.

Etwas Auffälliges zu den jüngsten angeblichen „Vogelgrippe“-„Ausbrüchen“ möchte der Autor zum Nachdenken voranstellen: Eine ganze Tiergattung ist empfänglich für ein Virus? Übertragen auf das angebliche Coronavirus würden damit alle Säugetiere vom Virus „befallen“. Was für ein Supervirus, was für eine fantastische Super-Zoonose. Man staunt, dass Vögel seit Jahrmillionen überlebt haben. Vielleicht wird uns hier aber auch eine dicke, fette Lüge aufgetischt?

Die ARD im gewohnten PLandemie-Trott

Nichts hat man in den Redaktionen der ARD, und hier speziell des MDR, an Schlussfolgerungen aus der desaströsen, regierungstreuen Berichterstattung in den „Corona-Zeiten“ gelernt. Alles ist geblieben: die unreflektierte Funktion als reiner Behördensprecher, die kritiklose Wiedergabe gängiger Narrative, der opportunistische und gläubige Verzicht auf echten, mutigen, investigativen Journalismus. Deshalb werden wir im Folgenden auf eine Fülle von Parallelen zur „Corona“-Berichterstattung des MDR stoßen (a1).

„Nachdem ein Geflügelbetrieb in Ebersbach im Landkreis Meißen bereits vor einer Woche 80.000 Legehennen töten musste, dann 20.000 Tiere, gibt es in einem dritten Stall dieses Betriebes wieder Vogelgrippe-Fälle. Nun wird nach Angaben des sächsischen Sozialministeriums der gesamte Bestand von 310.000 Legehennen innerhalb der nächsten Tage getötet. Das solle die Tierseuche eindämmen helfen. Die Geschäftsführerin der Tierbeseitigungsanlage (TBA) Sachsen, Sylvia Schäfer, ordnet den Fall als »größten Seuchenfall seit über 20 Jahren« ein.“ (1)

Ab jetzt werden vom Autor gleiche Fragen wiederholt gestellt. Beginnend mit: Wie wurde der „größte Seuchenfall seit über 20 Jahren“ festgestellt? Festgestellt wohlgemerkt, denn nachgewiesen wurde er ja nicht. Warum wurde überhaupt in dem Geflügelbetrieb nach „Viren“, äh, nun ja, gesucht? Mit was wurde gesucht? Mit etwas, was gar nicht finden kann, was es vorgibt zu finden?

„Der Chef der betroffenen Hühnerfarm möchte sich zum Ausbruch der Vogelgrippe und zur Keulung der Bestände gegenüber MDR SACHSEN nicht äußern. Nur so viel: Die Belegschaft sei geschockt und traurig, das Ereignis müsse erstmal aufgearbeitet werden.“ (1i)

Das ist absolut nachvollziehbar, das Verhalten des Chefs. Den Mut, darauf hinzuweisen, dass die Keulung seiner Tiere vom epidemiologischen und gesundheitlichen Aspekt ohne jeden Sinn ist, hatte er aus sicher profunden Gründen nicht. Ob sich die PCR-Schnüffler Kraft ihres behördlichen Amtes Zugang in den Geflügelbetrieb verschafft haben?

„Tötung der toten Tiere so schnell wie möglich“

Getreu dem Motto: Wir müssen jetzt ganz schnell handeln, kann es nur eine, die ultimative Konsequenz geben: ganz schnell töten. Bei „Corona“ war dieses Maß an Sicherheit vor „dem Virus“ bislang noch nicht vermittelbar. Da mussten ersatzweise alle ganz schnell geimpft werden. Aber bei Tieren kann man das ja machen. Auf wessen Kosten? Zu wessen Nutzen? Zum Nutzen der Tiere? Sollte der Leser die Kapitelüberschrift als, gelinde ausgedrückt, „schräg“ empfinden, kann ich ihm nur beipflichten. Die ist auch nicht von mir, sondern von der ARD, vom MDR (b1):

Wollen wir das unter einer Art zynischem Freudschen Humor verbuchen? Denn was dort vermittelt wird, ist, dass Tiere, die, obwohl lediglich „asymptomatisch erkrankt“, weil ja „positiv getestet“, praktisch mit dem Testergebnis bereits tot sind. Sie mit dem Testergebnis für tot erklärt werden. Und alle Tiere, die sich in deren Nähe aufgehalten hatten, gleich mit. In dieser, unserer Gesellschaft ist der Wahnsinn Alltag — und wir verdrängen das lieber. Und so wird tatsächlich aus „Tierschutzgründen“ gekeult, als ob es kein Morgen gäbe. So etwas kann man sich eigentlich nicht ausdenken.

„Zur Tötung sagte ein Ministeriumssprecher: »Aufgrund des schnellen Verlaufes der Krankheit ist dies auch aus Tierschutzgründen geboten«. Damit werde auch versucht, »den Infektionsdruck so gering wie möglich zu halten«. Denn weniger erkrankte Tiere würden weniger Virus ausscheiden, was ein geringeres Risiko der Verbreitung bedeute.“ (1ii)

Es sei noch einmal wiederholt, was hier von Behörden zum Ausdruck gebracht wird:

Wir geben vor, uns um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere zu kümmern. Und wenn es ihnen nicht gut geht oder vielleicht nicht gut gehen könnte, bringen wir sie um. Wir töten sie einfach. Auch, wenn wir etwas nachweisen, von etwas, von dem wir gar nicht wirklich wissen, welche Bedeutung es im Einzelfall hat, dann bringen wir das betroffene Tier um — und das zu seinem Wohl.

Das ist nicht alles:

Wir töten es auch, wenn es keinerlei Anzeichen von eingeschränktem Wohlbefinden zeigt. Und wir töten dann auch gleich noch die, die gesund sind und bei denen wir nicht einmal das Nichts von einem Nichts nachzuweisen in der Lage sind. All das tun wir, weil es uns um das Tierwohl geht.

Idiotie kennt keine Grenzen. Die meisten Tiere „erkranken symptomlos“, während gleichzeitig sich das Virus prächtig in ihnen vermehrt, wodurch sie angeblich zu „Virenschleudern“ werden und „den Infektionsdruck“ erhöhen würden. Liebe Leser, Sie erinnern sich, welche Argumentation für die „Corona-Impfung“ griff, was die von den Medien vorbildlich angewandte Ausgrenzungsstrategie gegen „Ungeimpfte“ einschloss?

Es ist eine sehr einfache Rechenaufgabe, die da lautet: Wie viele Tiere sterben am angeblichen Vogelgrippevirus und wie viele Tiere infizieren sich? Da man von einer hohen „Ansteckungsrate“ spricht, bedeutet das eine hohe Mortalität. Oder es bedeutet eine Mortalität, die gen Null läuft, dann können sich die Tiere „infizieren“, so viel sie wollen. Erst recht, wenn es ihnen dabei auch noch gut geht. Ist die Mortalität hoch, dann werden die Tiere alle rasch sterben, müssen also gar nicht zuvor gekeult werden. Sie sterben eh weg wie die Fliegen. Sie sind quasi schon tot. Ist die Mortalität niedrig, dann ist eine „vorsorgliche“ Keulung weder epidemiologisch, noch wirtschaftlich, noch ethisch vertretbar.

Es sei denn, man verwendet einen Test und macht diesen zum Maßstab aller Dinge. Auch zum Maßstab, dass ein gesundes Tier andere Tiere jederzeit todkrank machen könnte. Wie gesagt: Könnte! Dass die meisten Tiere aber gar nicht krank werden, stört nicht. Es müssen trotzdem alle, und zwar „vorsorglich“, gekeult werden — zu welchem Zweck bitte? Ja, liebe Leser, die sagen das tatsächlich so: „Es ist aus Tierschutzgründen geboten“. Sehen Sie, und das ist es, was zumindest ich unter Idiotie verstehe.

Genau so haben Sprecher von Regierungen und Behörden in den Jahren 2020 bis 2022 auch schon einmal „argumentiert“. Was für ein Blödsinn, der eben deshalb natürlich auch nicht nachgewiesen werden kann. Wie lautete der Name des Ministeriumssprechers? Steht dem Ministerium nicht eine gewisse Petra Köpping vor?

Irrsinn in Zahlen

„Entsorgt und beseitigt werden die getöteten Legehennen und deren Eier von der Tierkörperbeseitigungsanstalt (TBA) Sachsen in Lenz, zwischen Priestewitz und Großenhain gelegen. Erwartet werden zwischen 50 und 70 Lkw-Ladungen á 10 Tonnen. Durch spezielle Verfahren werde aus den Kadavern Tiermehl und Fett gewonnen. Während das Tiermehl in einem Braunkohlekraftwerk verbrannt wird, soll das Fett der Tierkörper für die Produktion von Biodiesel weiterverwendet werden, erklärte die Geschäftsführerin der TBA, Sylvia Schäfer, MDR SACHSEN.“ (1iii)

Na, das ist ja mal ein lukrativer Auftrag für das Transportgewerbe, sozusagen von staatswegen erzeugter und dann befriedigter Bedarf. Aber im Krieg gegen Viren erwächst die Regierung zum Auftragsbeschaffer. Das tut sie in jedem Krieg, wie ein Blick auf den von Deutschland geführten Krieg gegen Russland verrät.

„Im aktuellen Fall müsse der Tierhalter nichts für die Entsorgung zahlen: Ein Drittel der Kosten zahle der Freistaat, ein Drittel der Kreis Meißen und ein Drittel die Tierseuchenkasse. »Wir hoffen, dass die Aktion bis Weihnachten beendet ist«, sagte Sylvia Schäfer. »So eine Sonderentsorgung ist auch für uns etwas Besonderes«.“ (1iv)

Aber hinterfragen tut auch eine Sylvia Schäfer nichts. Ein Drittel der Kosten bezahlen also wir, natürlich wir, die Steuerzahler. Die Verschwendung von Steuergeldern glänzt in vielen Facetten. Dann aber äußerte sich noch eine Hauptverantwortliche der Grund- und Menschenrechtsverletzungen, dem Abbau des demokratischen Rechtsstaates zu „Corona-Zeiten“:

„»Dieser erneute Ausbruch und die notwendigen Maßnahmen sind sehr bitter für die Menschen und Tiere in dem Geflügelbetrieb. Ich kann die Trauer nachempfinden und verstehen«, sagte Sozialministerin Petra Köpping (SPD) zum Seuchenausbruch in Sachsens größtem Legehennenbetrieb. Das Risiko einer Weiterverbreitung sei groß, daher hätten die Behörden und Experten in Abstimmung mit dem Betrieb das Keulen veranlasst.“ (1v)

Ihre Krokodilstränen kann sie sich sparen. Die Sozialministerin Petra Köpping, die niemals ihre Rolle in der PLandemie hinterfragt hat, die also nie eine persönliche Aufarbeitung betrieben hat, macht genau dort weiter, wo sie 2022 unterbrochen hatte.

„Gemäß einer gesetzlichen Reglung erhalten Tierbesitzer bei einer angeordneten Tierseuchenbekämpfungsmaßnahme eine Entschädigung in Höhe von bis zu 50 Euro pro Tier. Auch die wegen der Tötungen unmittelbar entstehenden Kosten werden dem Ministerium zufolge erstattet.“ (1vi)

Da wird sich der Tierzüchter aber freuen, wenn er bis zu 50 Euro für jedes seiner Tiere erhält, dass da, um einem Wahn zu genügen, gekeult wurde. Implizit erfahren wir außerdem, dass er die Kosten für die Tötungen erst einmal selbst aufbringen muss, und diese erst später vom Ministerium erstattet werden.

„Die Maßnahmen“

„Wegen des Ausbruchs in Ebersbach hat das Landratsamt Meißen mit einer Allgemeinverfügung eine Schutz- und Überwachungszone festgelegt. Die reicht bis in den Landkreis Bautzen und die Stadt Dresden hinein. Für Besitzer mit mehr als 50 Vögeln heißt das: Stallpflicht. Geflügelausstellungen und -märkte bleiben auch weiterhin verboten. Auch Besitzern von nur wenigen Hühnern, Gänsen und anderem Geflügel wird Stallpflicht empfohlen.“ (1vii)

Beachten wir die Wortwahl. Hier wird von einer Schutzzone gesprochen. Einerseits spricht man von einem hochansteckenden, eingeschleppten Virus und dann gibt man vor, mit einer Schutzzone dieses Virus bekämpfen zu können, ja zu müssen. Letztendlich müsste man nach dieser Logik das Atmen verbieten. Denn Luftfilter, die bis in zehn Kilometer Höhe Viren herausfiltern, gibt es nicht. Das ist genauso absurd, wie es „die Maßnahmen“ gegen „das neuartige Virus“ waren. Aber natürlich müssen sich auch alle strikt an „die Maßnahmen“ gegen die „hochansteckende und tödliche Vogelgrippe“ halten. Und die sedierte Bevölkerung nimmt es hin.

Wie kam das Virus in die Ställe?

Das Narrativ, das natürlich wie immer nicht zu hinterfragende Narrativ, lautet: „Eigentlich“ gibt es keinen Schutz.

„Laut Sozialministerium reiche schon eine sehr geringe Virusmenge aus, um ein Tier zu infizieren. „Vor allem wilde Wasservögel können das Virus in sich tragen, ohne schwer zu erkranken.“ (1viii)

Das angeblich tödliche Virus tragen also Wildtiere in sich, ohne auch nur zu erkranken. Aber schon „geringe Virusmengen“ genügen, um es „zu infizieren“. Und die „infizierten“ Tiere sterben dann — oder doch nicht? „Asymptomatisch infizierte“ Tiere „infizieren“ weitere Tiere, die dann ebenfalls einfach „asymptomatisch infiziert“ weiterleben. Hergeleitet aus einem „Infektionsnachweis“, der dafür gar nicht taugt. Und schon sind wir wieder bei „Corona“ — und bei der Infektionstheorie, die als reine Lehre hinter all dem steht und erst recht keiner kritischen Prüfung unterzogen wird.

Wir erleben den übrigens seit „Corona“ immer absehbar gewesenen Fortgang der schwachsinnigen Erzählung vom „neuartigen Virus“, gern auch vom „mutierten Virus“. Und Quelle damals wie heute ist, Sachsen betreffend, das Sächsische Sozialministerium unter Petra Köpping. Die Corona-Lügner hantieren unangefochten weiter in Amt und Würden.

„Doch auch wenn Geflügel im Stall gehalten wird, kann es sich anstecken: „Es ist möglich, dass das Virus über eine nicht richtig schließende Lüftungsklappe oder über Verunreinigungen von Futter oder Material mit infiziertem Wildvogelkot in den Stall gelangen konnte. Auch nicht ordnungsgemäß gereinigtes und desinfiziertes Schuhwerk oder Kleidung des Stallpersonals stellen Risikofaktoren dar. Die genaue Eintragsursache lässt sich leider oft nicht finden“, so der Sprecher.“ (1ix)

Wenn dem so ist, gibt es für Idioten nur eine Konsequenz: alle Tiere töten, auch die Wildtiere — oder „impfen“ und einsperren. Sind wir Idioten? Sind wir nicht, aber wir lassen uns von Idioten verführen. Wie kann das sein? Es ist alles erneut ganz wie bei „Corona“, die Corona-Scharlatane Lauterbach und Drosten lassen grüßen. Das nicht nachgewiesene Virus käme durch jede kleinste Lücke — was natürlich ebenfalls nicht nachgewiesen wurde. Aber wen interessiert das schon? Nun die Tierzüchter — und hier sind in erster Linie die Kleinbetriebe gemeint — interessiert das ziemlich stark. Bedroht der Irrsinn doch deren Existenzen.

„Ein PCR-Test für Geflügel — was soll das denn?“

Gute Frage in der Überschrift eines MDR-Artikels, genau: Was soll das denn? Nun, für PLandemien jeglicher Art ist ein solcher PCR-Test aktuell die erste Wahl. Wir durften es auf die harte Tour lernen. Damals logen auch die öffentlich-rechtlichen Sender tagein tagaus eine nicht gegebene Funktionalität des PCR-Tests herbei — und heute? Auch heute lügen sie uns frank und frei ins Gesicht:

„Wir Menschen kennen die PCR-Tests noch aus Pandemiezeiten. Auch die Vogelgrippe kann über solch einen Test nachgewiesen werden.“ (2)

Nein, das kann sie natürlich nicht. Aber das macht nichts. Die Behörden fordern den Sinnlostest und dessen Sinnlosergebnis trotzdem. Aber viel schwerer wiegt das: Hat es eine sehr wohl schmerzhafte Aufarbeitung der PLandemie-Rolle bei den Öffentlich-Rechtlichen gegeben? Zitate wie oben geben eine eindeutige Antwort.

Die Parallelen zu „Corona“ finden kein Ende. Dort wurde das sogenannte Infektionsschutzgesetz in einer Weise angepasst, dass es eine Vielzahl von „Maßnahmen“ scheinlegitimierte, mit denen, nicht ganz nebenbei, großflächig Grund- und Menschenrechte verletzt werden durften. Durften sie nicht, Gesetz hin, Gesetz her. Zudem verlangte und verlangt dieses Gesetz einen Nachweis der Gefährlichkeit von Erregern im epidemiologischen Sinne. Einen Nachweis, den es aber gar nicht gibt. Das bedeutet nicht nur, dass das Gesetz unser Grundgesetz verletzt. Es ist zudem nicht einmal anwendbar, weil die Bedingungen für sein Greifen wie auch das anhängiger Sondergesetze nicht gegeben sind (3, 4). Und wie sieht es bei Tieren aus?

„Wenn also wie bei einer Geflügelausstellung viele Tiere aus unterschiedlichen Haltungen zusammenkommen, ist ein negativer Testnachweis für Enten, Gänse oder Schwäne nicht nur empfohlen, sondern sogar angeordnet. Das regelt bundesweit die Geflügelpest-Verordnung im §7 Geflügelausstellungen und Geflügelmärkte.“ (5)

Inwieweit der Test dem genügt, was er leisten soll, wird nicht weiter erläutert. Es wird einfach davon ausgegangen, dass er es könne. Dafür unterwirft sich der Tierhalter einem Wust von Regelungen der „Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest“, die seine wirtschaftliche Tätigkeit erheblich belasten und den Tieren in keiner Weise zugute kommen. Es geht da nicht um grundsätzliche Aspekte von Hygiene bei der Tierzucht. Es geht um „die Abwehr“ einer einzigen „Krankheit“, eines einzigen „Virus“.

„Aus dem sächsischen Gesundheitsministerium heißt es dazu: Weil Hühner, Puten, Wachteln und andere hochempfänglich für das Virus seien und »sehr schnell erkranken«, würden diese vorab klinisch durch einen Tierarzt untersucht und das Ergebnis »klinisch gesund« von diesem vor einer Schau bescheinigt.“ (2i)

Dass ein Tierarzt Tiere untersucht, kann sicher hilfreich sein. Das geschieht in der Regel, weil das Tier ja auch krank ist, weil es auffällige Symptome zeigt, manifestiert durch verändertes Aussehen und Verhalten. Ein krankes Tier zu einer Tierschau zu schleppen, wird keine Werbung für den Tierhalter sein. Also wird er das überhaupt nicht in Betracht ziehen. Um was geht es also wirklich?

Was ist klinisch gesund? Das negative Ergebnis auf einen PCR-Test weist „klinische Gesundheit“ nach? Wie wurde die „Hochempfänglichkeit“ für und die „sehr schnelle Erkrankung“ durch das Virus eigentlich wissenschaftlich nachgewiesen? Ich sage es Ihnen: Gar nicht.

Amtsschimmel als Mittel zum Zweck

„Wer eine Geflügelausstellung oder einen Vogelmarkt plant, muss für bestimmte Sicherheitsmaßnahmen sorgen. Die Vögel müssen vorab tierärztlich untersucht werden. Nach Ende der Veranstaltung ist der Ort gründlich zu reinigen und zu desinfizieren.“ (2ii)

Über angemessene Hygiene bei Tierschauen muss keine Diskussion angestrengt werden. Nur geht es ja hier gar nicht um Hygiene. Eine bekannte Weisheit lautet: Wer sucht, der findet.

„Besondere Vorschriften gelten für Enten und Gänse. Diese dürfen nur teilnehmen, wenn spätestens sieben Tage vorher eine virologische Untersuchung mittels PCR-Test von bis zu 60 Tieren negativ ausfällt. „Werden weniger als 60 Enten und Gänse gehalten, sind die jeweils vorhandenen Tiere zu untersuchen“, so wörtlich. Die Behörde kann zudem weitere Untersuchungen oder Auflagen anordnen, um die Geflügelpest einzudämmen.“ (2iii)

Die wievielte „Corona“-Parallele ist das eigentlich? Tests haben die Eigenart, unter gewissen Umständen falsche Ergebnisse zu liefern. Das ist kaum vermeidbar. So ein Test jedoch ultimativ als Weisheit letzter Sinn verkauft wird, werden diese falschen, vortäuschenden Ergebnisse dann zu öffentlich als wahr verkündeten Ergebnissen. Das bedeutet: Beim systematischen Testen ist es fast sicher, dass es irgendwann zu einem positiven Ergebnis kommt. Das ist dann eine „Infektion“, ein „Fall“. Und dann greift das Monster des Gesetzeswerkes — vorsorglich, für Tiere oft todsicher.

Da wiehert der Amtsschimmel. Die Sinnhaftigkeit der Maßnahmen aber wird in keiner Weise in Frage gestellt. Das ist auch ein Zeichen für die zunehmende Infantilisierung und den Verlust des gesunden Menschenverstandes eines Teiles unserer Gesellschaft.

Wie läuft so ein PCR-Test ab?

„PCR-Tests bei Geflügel werden in Sachsen meist durch Tierärzte mittels kombinierter Rachen- und Kloakentupfer durchgeführt. Für jeden Vogel wird ein eigener steriler Tupfer verwendet, wie sich einem Dieser wird angefeuchtet zuerst tief in den Rachen eingeführt, um den Kehldeckel und die Choanenspalte gründlich abzuwischen. Danach wird der Tupfer so weit in die Kloake eingeführt, dass Kotanhaftungen entstehen. Nach der Probenahme wird er wieder ins Röhrchen zurückgeführt und ist bereit für den sicheren Transport ins Labor.“ (6)

Auf welche Gensequenzen des angeblichen Virus wird getestet? Wie dringt das angebliche Virus in die Körper der Tiere ein? Dringt es „vorn“, über die Atmung ein? Und „hinten“, an der Kloake, wird nach Gensequenzen gesucht? Hat das Ganze etwas mit Scharlatanerei zu tun? Welches Gen ist für die „Infizierung“ verantwortlich? Etwa eines der Marke S (S-Gen), ein Spike-Protein für Vögel?

Die Proben werden im Regelfall an der Landesuntersuchungsanstalt (LUA) mit Sitz in Dresden oder Leipzig untersucht. Zuständig für die Vorgaben ist das Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) des jeweiligen Landkreises. Die Adressen, falls jemand an einer Nichtauskunft — der Autor jedenfalls wurde auf Anfragen an Adressen wie dieser mit mehr nicht belohnt — Interesse hat:

  • LUA Sachsen, Standort Dresden, FG 3.2, Jägerstr. 8/10, 01099 Dresden
  • LUA Sachsen, Standort Leipzig, FG 3.6, Bahnhofstr. 58-60, 04158 Leipzig.

„Die Ergebnisse liegen in der Regel nach einem bis drei Werktagen vor und werden per Post oder bei dringenden Fällen per E-Mail übermittelt. Positive Befunde gehen sofort an das zuständige Veterinäramt. Die Kosten betragen 6,17 Euro pro Probe (bei einem Pooling von fünf Proben), zusätzliche tierärztliche Leistungen werden gesondert berechnet.“ (6i)

Wer sind die Nutznießer? Lassen Sie mich raten: Testkit-Hersteller, Labore, Hersteller der Testanlagen, Hersteller von synthetischen „Impfstoffen“? Sicher nicht die Tiere, nicht die Tierbetriebe, nicht wir.

„Gibt es in Sachsen genügend Testkapazitäten?“

Ja, wenn nicht, lassen die sich doch ausbauen. Die Testkithersteller und Labore scharren bereits mit den Hufen. Alles schon mal dagewesen. Als eine Fake-Pandemie mit Sinnlostests „nachgewiesen“ wurde. Was dafür erforderlich ist, wurde uns ja ausreichend deutlich gemacht, eben vor wenigen Jahren. Als erstes bedarf es der „Experten“ und als zweites der Medien — die auch die entsprechend alarmistische Sprache verwenden. Wie gesagt: Beim MDR war die PLandemie nie wirklich vorbei:

„Experten warnen vor neuer Vogelgrippe-Welle durch Zugvögel. In Mitteldeutschland hat die Vogelgrippe für viele tote Kraniche und überlastete Labore gesorgt. […] Experten warnen vor einem erneuten Aufflammen durch Zugvögel und empfehlen Kontrollen, zügige Entsorgung und Überwachungssysteme. Bürger sollen tote oder auffällige Vögel melden.“ (7)

Beachten wir, wie hier die Bevölkerung subtil ein weiteres Mal vor den PLandemie-Zug gespannt wird, um eifrig mitzumachen. Mitzumachen beim Irrsinn zum Schaden fast aller und zum Nutzen weniger.

Gibt es eine Impfung dagegen?

Man stelle sich das nur vor. Millionen von Nutztieren, die regelmäßig „Schutzimpfungen“ vor tödlichen und doch nicht tödlichen Viren erhalten. Die feuchten Träume der „Impf“-Kartelle mag man sich gar nicht vorstellen. Aktuell gilt:

„Wie das sächsische Gesundheitsministerium auf Anfrage von MDR SACHSEN mitteilte, ist derzeit die Impfung von Nutzgeflügel gegen die Geflügelpest in der EU grundsätzlich verboten. Ausnahmen sind nur unter strengen Auflagen für besonders wertvolle Tiere, beispielsweise in Zoos, auf Antrag möglich. Für Rassegeflügelhalter besteht nach der derzeitigen Rechtslage keine Impfmöglichkeit.“ (2iv)

Machen wir uns da mal keine Sorgen. Die dafür notwendigen Kapazitäten müssen erst einmal geschaffen werden. Was nicht ist, kann sicher noch werden. Das gilt erst recht, seitdem die Qualität von mRNA-Injektionen nachgewiesen wurde — nämlich der sich daraus erzielbare, immens hohe Profit:

„Aktuelle Bemühungen konzentrieren sich auf Pilotprojekte, die Bewertung geeigneter Impfstoffe sowie die Vorbereitung nationaler Strategien für langlebige Nutzgeflügelarten, hieß es aus dem Ministerium weiter.“ (2v)

So wie bei „Corona“ muss aber auch bei den Tierseuchen, real oder nicht, eine gesellschaftliche Akzeptanz erschaffen werden. Dafür gibt es Propaganda. In öffentlich-rechtlichen Medien wie dem MDR las man dieser Tage zum Beispiel: „Steigende Fallzahlen« — »Virus findet jede Lücke“: Labore wegen Vogelgrippe am Limit“ (8).

Der aufmerksame, nicht geschichtsvergessene Leser erkennt sofort, was diese Überschrift ausdrückt: Propaganda, Angstmache, Hysterisierung. Wie hieß es doch noch im Jahre 2020: „Steigende Fallzahlen, Virus findet jede Lücke: Labore wegen COVID-19 am Limit“. Wie jedoch wurde die Steigerung der Fallzahlen erreicht? Richtig: In dem einfach immer mehr getestet wurde. Wie an den Testkits außerdem geschraubt wurde (PCR wie auch „Schnelltests“ auf ein Antigen), entzieht sich bis heute jeder Transparenz.

Unabhängige, unantastbare Behörden?

„Wegen der rasanten Ausbreitung der Vogelgrippe arbeiten die zuständigen deutschen Labore aktuell an der Belastungsgrenze. Das teilte die Präsidentin des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI), Christa Kühn, der Deutschen Presse-Agentur mit.“ (8i)

Ein „Experte“ oder der Sprecher einer Behörde teilt den „Qualitätsmedien“ etwas mit und diese Medien käuen es einfach wider. 2020 war es angeblich die „rasante Ausbeitung von COVID-19“. Selbst die Textbausteine sind geblieben. Der Autor betont es seit Jahren und hier zeigt es sich wieder: Die PLandemie ist nicht vorbei. Alle Mechanismen werden ungebrochen weiterverwendet. Nur, dass es derzeit „lediglich“ um Tiere geht — vorerst (9).

„Insbesondere bei Wildvögeln, bei denen der Verdacht auf Vogelgrippe bestehe, könne es zu Verzögerungen kommen, weil Verdachtsfälle in Geflügelhaltungen die höchste Priorität hätten.“ (8ii)

Da wird man schließlich auch die höchste Wahrscheinlichkeit vorfinden, auf ein Irgendetwas positiv zu testen. Um dann „Maßnahmen“ durchzuführen. Böse Zungen könnten ja behaupten, dass hier jemand daran interessiert ist, systematisch die Grundlagen der Tierzucht zu zerstören.

Ist das FLI eine unantasbare Behörde, ein heiliges Orakel? Nein, das ist es natürlich mitnichten. Es ist, ganz wie das RKI, von politischen Weisungsträgern abhängig. Entsprechend werden auch die Führungspositionen dieser Behörden mit Leuten besetzt, welche politisch korrekt handeln und sprechen.

„Was ist die Vogelgrippe?“

Nun, die Vogelgrippe ist eine in der Regel rasch tödlich verlaufende Krankheit — sagt das FLI. Sonst würde man sie ja auch nicht als Geflügelpest bezeichnen. Daher kann man, so man ein Vogel ist, asymptomatisch an der Krankheit „leiden“. Man wird also in der überwältigenden Mehrzahl gesund bleiben, nachdem man sich infiziert hat und trotzdem krank sein. Und manchmal stirbt man als Vogel — mit unspezifischen Symptomen, was eindeutig auf die Vogelgrippe hinweist. Ja, auch das klingt schwachsinnig, entspricht aber genau so der reinen Lehre von heimtückischen Viren.

„Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die umgangssprachlich auch Vogelgrippe genannt wird. Sie ist hochansteckend und kann bei vielen Vogel- und Geflügelarten rasch tödlich verlaufen. Vor allem unter Kranichen hat sie in Deutschland im Herbst ein Massensterben ausgelöst.“ (2vi)

Woher man das weiß? Na von den Tests! Und wahrscheinlich auch von den unspezifischen Symptomen erkrankter Tiere! Sie erinnern sich? Nach welchen Ursachen für das angebliche Massensterben der Kraniche hat man eigentlich noch geforscht? Oder „wusste“ man von Beginn an, was für eine „Infektion“ festzustellen war?

„Vor allem unter Kranichen hat sie in Deutschland im Herbst ein Massensterben ausgelöst. Im Falle eines Ausbruchs zum Beispiel in einem Geflügelbetrieb wird in der Regel der gesamte Bestand gekeult. Um zu verhindern, dass die Vogelgrippe von Wildvögeln übertragen wird, werden gehaltene Tiere meist dauerhaft im Stall untergebracht.“ (8ii)

Das Virus kommt „anscheinend durch jede noch so kleine Lücke“ (8iii), sagt eine, die etwas anderes weiß. Weil sie es in ihrer Funktion wissen muss. Was hilft es da, Tiere einzusperren? Suchen Sie nicht nach einer Logik, liebe Leser, es gibt sie nicht. Es ist alles wie vor fünf Jahren.

Was ist schlimm? Die „Geflügelpest“? Mit Sicherheit nicht. Sie ist ja nicht einmal nachgewiesen. Schlimm ist die massenweise Tötung asymptomatisch nicht einmal nachgewiesen „erkrankter“ Tiere.

„Sowohl in Geflügelhaltungen als auch bei Wildvögeln gebe es immer mehr infizierte Tiere. »Der Anstieg ist steiler als im Herbst 2020/2021, einem der bisher schlimmsten Geflügelpestwinter«, so Kühn. Trotz anhaltender Aufmerksamkeit der Betriebe finde das Virus »anscheinend jede noch so kleine Lücke«.“ (8iv)

Beachten wir die Versatzstücke: „immer mehr infizierte Tiere“, „der Anstieg ist steiler als…“, „einer der schlimmsten Geflügelpestwinter“, „das Virus findet anscheinend jede noch so kleine Lücke“. Was soll uns das sagen? Dass wir uns im Krieg gegen Viren befinden. Nur, dass sie abwechselnd als Coronavirus, dann wieder als Affenpockenvirus, schließlich eines für die Maul- und Klauenseuche und letztendlich als Vogelgrippevirus daherkommen. Nein, letztendlich läuft es auf eine Corona-2.0-PLandemie hinaus. Darauf werden die Menschen konditioniert.

Wer ist eigentlich diese Frau Christa Kühn? Nun, sie ist gewissermaßen der Lothar Wieler für Tiere. Lothar Wieler war Chef des Robert-Koch-Instituts (RKI) — der Seuchenbehörde für Menschen. Christa Kühn ist Chefin des Fritz-Loeffler-Instituts (FLI) — der Seuchenbehörde für Tiere. Wie oben zu sehen, verwendet Christa Kühn frappierenderweise die gleiche pLandemische Sprache wie vor Jahren Lothar Wieler. Bei Amtsantritt äußerte sie unter anderem (Hervorhebungen durch Autor):

„Im Mittelpunkt steht für mich, wissenschaftsbasierte Grundlagen zur Umgestaltung der Tierhaltung bereitzustellen. Auch die Bedrohungslage von Tieren und Menschen aufgrund von Pandemien wird weiter die exzellente Forschung des FLI auf dem Gebiet der Infektionskrankheiten erfordern.“ (10)

Unter Verwendung des obigen Zitats kann festgehalten werden:

Wir können uns sicher sein, dass die künstliche Erzeugung von „Bedrohungslagen von Tieren und Menschen aufgrund von Pandemien“ bald maßgeblich zu einer grundlegenden „Umgestaltung der Tierhaltung“ beitragen wird.

Maßlose Maßnahmen

„Laut FLI kommen täglich Ausbrüche in Geflügelhaltungen hinzu. Seit September seien fast 100 Fälle festgestellt worden (Stand: 11. November 2025).“ (8v)

Einhundert „Fälle“, also positiv ausgefallene PCR-Tests wurden also  festgestellt — und wie viele Tiere wurden getötet? Wie viele Tiere sind angeblich an der angeblichen Vogelgrippe verendet und wie viele Tiere wurden getötet? Und dann stellt sich noch eine Frage:

Wie viele Tests wurden gefahren, um einhundert „Fälle“ einzusammeln?

Der PCR-Testbetrug ist ein doppelter. Weil er technisch als Nachweismethode nicht geeignet ist und zusätzlich deshalb, weil die Erfassung der Tests manipulativ und in höchstem Maße intransparent ist. Eine Intransparenz, welche öffentlich-rechtliche Sender nicht beanstanden, sondern einfach weitergeben (11).

„Den Angaben zufolge sind wegen der Vogelgrippe rund 1,5 Millionen gehaltene Tiere infolge einer Infektion verendet oder wegen eines Ausbruchs vorsorglich getötet worden.“ (8vi)

„Vorsorglich getötet“?

  • Wie hoch sind die nachgewiesenen Todesraten von angeblich an Vogelgrippe erkrankten Tieren?
  • Wie hoch sind die nachgewiesenen Todesraten von angeblich mit der Vogelgrippe „infizierten“ Tieren?

Während man uns im Unklaren darüber lässt, wie viele Tests auf welche Gensequenzen wie oft getätigt wurden, dreht man an der Angstspirale:

„Auch die Zahl nachgewiesener Fälle bei Wildvögeln steige weiterhin stark. Seit Anfang September seien es inzwischen rund 800. Die Dunkelziffer sowie die Zahl tot geborgener Wildvögel sind noch höher.“ (8vii)

Man redet nicht über tote oder kranke Wildvögel. Man redet über „nachgewiesene Fälle“.

So wie Menschen 2020/2021 angeblich nur an „Corona“ starben, so verenden neuerdings Vögel nur noch an der „Vogelgrippe“.

Wieso wird über eine Dunkelziffer berichtet? Das ist eine Binsenweisheit und gilt für alle Tests in allen Dingen, die man zu testen gedenkt. Weil ein Test, egal in welchem Bereich, nie alles abdecken kann. Es ist nicht mehr als eine emotionale Botschaft, dass alles noch viel schlimmer kommen könnte. Aber nicht das angebliche Virus ist schlimm. „Die Maßnahmen“ sind es. Und wieder erinnern wir uns an „die Pandemie“. Aber Lothar Wieler für Tiere, also die FLI-Präsidentin Christa Kühn tönt:

„Deshalb sei die Gefahr groß, dass sich das Virus weiter ausbreite. Kühn appelliert an die Halter, bei der Überprüfung von Sicherheitsmaßnahmen nicht nachzulassen.“ (8viii)

Auch dieser Appell erinnert uns an „Corona“, als die Leute die behördlicherseits angewiesenen Maßnahmen, unterstützt durch Panik erzeugende Meldungen, zu ihren eigenen machen sollten. Und das auch taten.

Und was nun? Es bleibt, wie es bleibt: Wer nicht tut, mit dem wird getan.

Verantwortung ist nicht delegierbar. Aber man kann sie wahrnehmen. Dann kann man auch verantwortungsvoll handeln. Dann kann man auch sein Gewissen prüfen und — ja, natürlich — nicht selten unbequeme Entscheidungen treffen. Ansonsten macht man halt verantwortungslos weiter. Man testet, weil man es ja (subjektiv) muss. Man tötet, weil man es (subjektiv) muss. Man macht bei den idiotischsten Maßnahmen mit oder setzt sie gar durch. Weil man es ja nun einmal (subjektiv) muss. Und so läuft man letztlich in jeden Krieg hinein. Ob es der Krieg gegen ein Virus oder der gegen Russland ist, bleibt stets nachrangig. Es geht darum, zu erkennen, welche Verantwortung wir niemand Anderem überhelfen können. Es trotzdem zu tun, grenzt an Selbstbetrug, mittels dessen wir dieser Spirale in jeden Krieg höchstselbst Vorschub leisten.

Ihnen, liebe Leser, wünsche ich ein gesundes neues Jahr — und bleiben Sie bitte schön aufmerksam.


Anmerkungen und Quellen

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(a1) Obiger Text ist als Artikel und zudem als offener Brief an die Redaktion des MDR verfasst.

(1 bis 1ix) 19.12.2025; MDR Sachsen; Vogelgrippe-Ausbruch in Ebersbach: „Größter Seuchenfall seit über 20 Jahren in Sachsen“; https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/meissen/ausbruch-vogelgrippe-gefluegelpest-legehennen-toeten-102.html

(2 bis 2vi) 18.11.2025; MDR; Vogelgrippegefahr bei Geflügelschauen: So laufen die PCR-Tests ab; https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/vogelgrippe-gefluegelschau-pcr-test-gesundheit-100.html

(3) 19.11.2020; Bundesgesundheitsministerium; Spahn: „Wir setzen klare Kriterien, um schnell auf steigende Infektionszahlen zu reagieren.“, Drittes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite; https://www.bundesgesundheitsministerium.de/service/gesetze-und-verordnungen/guv-19-lp/drittes-bevoelkerungsschutzgesetz.html

(4) Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz; Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz — IfSG) § 2 Begriffsbestimmungen; http://www.gesetze-im-internet.de/ifsg/__2.html; abgerufen: 20.11.2020

(5) Verordnung zum Schutz gegen die Geflügelpest (Geflügelpest-Verordnung) § 7 Geflügelausstellungen und Geflügelmärkte; https://www.gesetze-im-internet.de/geflpestschv/__7.html; abgerufen: 23.12.2025

(6) Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen; Hinweise zur Entnahme von Tupferproben für die AI-Diagnostik im Rahmen von Geflügelausstellungen oder Handelsuntersuchungen; https://www.lua.sachsen.de/download/Veterinaermedizin/LUA_VM_Hinweise_AI-Tupferproben.pdf; abgerufen: 23.12.2025

(7) 13.11.2025; MDR; Juliane Neubauer; Experten warnen vor neuer Vogelgrippe-Welle durch Zugvögel; https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/vogelgrippe-neuer-ausbruch-zugvoegel-100.html

(8 bis 8vii) 12.11.2025; MDR; „Virus findet jede Lücke“: Labore wegen Vogelgrippe am Limit; https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/wirtschaft/gefluegelpest-vogelgrippe-ausbreitung-tests-labore-ausgelastet-100.html

(9) 25.10.2025; oe24; Vogelgrippe: Experte warnt vor katastrophaler Mutation; https://www.oe24.at/welt/vogelgrippe-experte-warnt-vor-katastrophaler-mutation/653820121

(10) 09.06.2023; Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat; Prof. Dr. Christa Kühn wird neue Präsidentin des Friedrich-Loeffler-Instituts; https://www.bmleh.de/SharedDocs/Archiv/Pressemitteilungen/2023/078-fli-kuehn.html

(11) 07.11.2025; MDR; David Wünschel; Aktuelle Zahlen zur Vogelgrippe: Mehr als 700 Ausbrüche seit Mitte Oktober; https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/panorama/vogelgrippe-ausbrueche-daten-karte-100.html

(b1) MDR, Vogelgrippe, Keulen, Töten; 19.12.2025; MDR Sachsen; https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/dresden/meissen/ausbruch-vogelgrippe-gefluegelpest-legehennen-toeten-102.html

(Titelbild) Ente, Natur, Gras, Nest, Vogel; Autor: NoName_13 (Pixabay); 08.04.2018; https://pixabay.com/de/photos/natur-gras-tierwelt-tier-vogel-3299744/; Lizenz: Pixabay License

Von Ped

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