Von der Aufdeckung mehrerer Inszenierungen und dem diese verbindenden Skript
Die Botschaft der Überschrift dieses Artikels ist eindeutig. Es geht hier nicht um Mutmaßungen, dass etwas eintreten könnte. Nein, die Dinge geschehen. Sie geschehen Tag für Tag und sie beeinflussen unseren Alltag. Der Autor hat immer wieder betont, dass die PLandemie, die inszenierte Pandemie, im Grunde nie beendet wurde. Sie wird weitergeführt. Doch ist der Rahmen dieser Aussage trotzdem zu eng gefasst. Denn selbst die PLandemie ist doch nur eine von mehreren Inszenierungen zur Transformation von Gesellschaften. Felix Feistel ist es gelungen, Dinge zusammenzuführen, die selbst durchaus bereits aufgeklärten Zeitgenossen noch einmal einen ganz anderen Blick auf die gesellschaftlichen Phänomene der Gegenwart ermöglicht.
Eine große Herausforderung gesellschaftspolitischer journalistischer und redaktioneller Arbeit besteht einerseits darin, das komplexe Wesen von Gesellschaften und deren Mitgliedern, also vor allem der Menschen mit ihrem oft widersprüchlichen Charakter, ausreichend präzise zu erfassen. Andererseits kommen wir nicht umhin zu abstrahieren, Wesentliches aus dem komplexen Bild herauszuschälen, um es erklärbar und verständlich zu machen. Beide Herausforderungen ausgewogen miteinander zu verbinden und umzusetzen, ist mitnichten banal. Es ist sogar eine hohe Kunst.
Dafür müssen wir natürlich erst einmal in der Lage sein, die unterschiedlichen Ebenen von Strukturen und Prozessen zu erfassen, vor allem auch, wie diese miteinander in Verbindung stehen. Doch genügt auch dieses universelle Prinzip allein nicht. Wir benötigen zusätzlich und unbedingt hinreichend gesichertes Wissen, immer wieder geprüfte Fakten. Erst das versetzt uns in die Lage, halbwegs gesicherte Annahmen aufzustellen. Das Talent der kognitiven Erfassung verkümmert ohne den Fleiß der Wissensaneignung. Dieser Prämissen war sich Felix Feistel offenbar bewusst, als er sein Buch
CORONA – NEXT LEVEL
Wie die nächste »Pandemie« vorbereitet wird
verfasste. Dieses Buch ist ein gutes Beispiel für den Versuch, komplexe Themen miteinander zu verbinden und dabei trotzdem ausreichend zu abstrahieren, die Dinge angemessen simpel und verständlich für den Leser aufzuarbeiten. Und außerdem bezeugt dieses Buch eine Fleißarbeit.
Der Titel des Buches könnte zur irrigen Annahme verleiten, dass es hier um eine reine Projektion der „Corona-Zeit“ und deren Wiederauflage geht. So viel vorweg: Es ist mehr, viel, viel mehr als das. Wer sich an das Werk wagt, dem öffnen sich eine ganze Reihe neuer Türen, welche das sind, dazu gleich mehr. Was dieses Buch nicht leistet, es auch gar nicht zu leisten vorhat, ist die Klärung der Frage, ob es sich 2020 um eine Pandemie oder um eine Pandemie-Inszenierung handelt. Letzteres steht für den Buchautor unzweifelhaft fest. Der Untertitel weist uns darauf hin. Die nächste „Pandemie“ bricht nicht etwa aus, sie wird vorbereitet und schließlich umgesetzt. Was möchte man da auch bestreiten, so doch die Faktenlage überwältigend ist?
Fakten müssen prüfbar sein, dem wird das Buch gerecht. 447 Quellenangaben sprechen eine deutliche Sprache. Nicht nur wegen der puren Zahl, sondern auch deshalb, weil sie in hohem Maße auch auf jene Institutionen verweisen, die aktiv an der Pandemie-Inszenierung beteiligt sind. Wir erfahren von Quellen, die uns darauf hinweisen, dass die PLandemie eine von mehreren Operationen beschreibt, um ein übergeordnetes strategisches Ziel zu erreichen. Wessen und welches Ziel das ist? Eben, das sollte uns interessieren und genau dort setzt das Buch auch an.
Einleitend nimmt es uns mit in die Akutphase der letzten PLandemie. Es fasst die Maßnahmen der Legislative (politische Führung), Judikative (Gerichte) und Exekutive (Behörden) zusammen, letztlich allesamt Maßnahmen der Nichtpharmazeutischen Intervention (NPI), entstammend einer Konzeption zur Bekämpfung angeblicher Pandemien, die mehr als ein Jahrzehnt zuvor in den USA erarbeitet worden war (1 bis 3). Diese Konzeption beschreibt das, was man gemeinhin als „Lockdown“, Masken- und Impfzwang, „Abstandsregeln“, Schulschließungen, Versammlungsverbote, Quarantäne, ausuferndes Testen und exzessive Öffentlichkeitsarbeit zur Herstellung und Aufrechterhaltung von Hysterie in der Bevölkerung zusammenfassen kann. Nichtpharmazeutisch ist im doppelten Sinne des Wortes zu verstehen. Denn das ist es sowohl im direkten Sinne — es entbehrt jedweder seriösen medizinischen Betreuung — als auch indirekt, weil weit weg von einem gesundheitlichen Nutzen entfernt. Durch die Bank weg handelte es sich um politische Maßnahmen, deren eigentlicher Zweck den Menschen bewusst vorenthalten wurde.
Kulminieren tat das Ganze im Masken- und Impfzwang. Felix Feistel nimmt sich dabei dem Thema Impfzwang (nicht etwa „Impfpflicht“) ausführlicher an, weil er uns damit die Tür zu den weiteren Aspekten, jenen außerhalb der eigentlichen PLandemie, zu öffnen vermag. Dazu gehört die grundsätzliche Infragestellung von Dogmen, wie dem von Pandemien:
„Der Staat und seine Institutionen spielten sich zum Wächter über die Gesundheit des ganzen Volkes auf und stellten dabei paradoxerweise die Gesundheit jedes Einzelnen hintenan. Und das auf einer Grundlage, die bei genauerer Betrachtung nicht haltbar war. Denn eine Pandemie in der Form, dass eine tödliche Krankheit über die Welt rollte, hat es nie gegeben.“ (4)
Wollte man dennoch eine Pandemie inszenieren, dann musste getrickst werden. Das tat man „bei Corona“ reichlich. Man trickste bei der Auslastung der Krankenhäuser, der Erfassung der Tests, bei den statistischen Erhebungen, der symptomatischen Spezifizierung von Covid-19, der „Entdeckung des Virus“, seinen Übertragungsmöglichkeiten und seiner Gefährlichkeit, den Testmethoden, dem Nutzen der „Impfung“, dem Nutzen von Grundrechteeinschränkungen usw. usf. Und diese ganze Trickserei wurde wie bei einem Flächenbombardement von Politik und Systemmedien auf die Menschen abgeladen. Kurz und knapp geht Felix Feistel dieses Thema durch. Nicht ohne schon hier die nächste Tür einen Spalt breit zu öffnen, indem er die Weltgesundheitsorganisation (WHO), respektive die Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) ins Spiel bringt.
Formal war „die Pandemie“ 2020 schließlich von der WHO verkündet worden. Deren Wort wurde Gesetz für die Staaten. Die WHO, die kein demokratisch gewähltes Gebilde darstellt, die privaten Interessen unterliegt, „empfahl Maßnahmen“, die in einem funktionierenden demokratischen Rechtsstaat schier undenkbar sein sollten. Eine tatsächliche Legitimation, in die Rechte von Staaten einzugreifen, hatte sie nie. Auffällig ist nun, dass das oben genannte Portfolio an Tricksereien zur Vortäuschung einer Pandemie von der WHO genauso genutzt wurde, wie von den Regierungen. Jedenfalls setzten weltweit, wenn auch nicht durchweg, Regierungen die WHO-Empfehlungen um. Warum taten die Regierungen das? Wer spielte hier wem die Bälle zu und welchen Einfluss darauf hatten die Bürger?
Feistel greift in diesem Zusammenhang die Tests auf. Regierungen, Experten und WHO-Offizielle haben eine im Grundsatz völlig neue Strategie der (wohlgemerkt) angeblichen Bekämpfung von Krankheiten auf den Markt des Denkbaren geworfen: Bekämpfung durch Testen, durch immer mehr (rein quantitativ) und auf immer mehr Testen (Spektrum, auf das getestet wird). Tests, die keiner wirklichen Kontrolle unterliegen und deren Fähigkeiten zur Erkennung von Erregern wie Viren, erst recht Krankheiten, willkürlich gleichgestellt mit Infektionen, schlicht nicht gegeben sind. Diese Tests kennzeichnen einen Betrug, der geradezu monströs ist. Und diese technisch und medizinisch nichtssagenden Tests werden bis zum heutigen Tag stetig ausgeweitet.
Diese Tests haben weder einen epidemiologischen noch überhaupt einen medizinischen Nutzen. Aber sie haben einen politischen Nutzen. Freilich nur dann, wenn die Menschen glauben, dass es doch einen epidemiologischen Nutzen gäbe. Die Menschen werden also systematisch belogen. Sie werden belogen, damit sie politische Maßnahmen der Regierenden ertragen oder gar unterstützen. Die Tests sind kein Werkzeug einer Pandemie-Bekämpfung, sie sind eine politische Waffe, um die Bürger zur Umsetzung von „Maßnahmen“ zu zwingen. Es geht also gar nicht um Gesundheit, es geht um Politik. Aber wessen Politik soll das sein?
Nach den Tests und den erzielten Erfolgszahlen — ja, politisch waren die erzielten Inzidenzen tatsächlich Erfolgszahlen — kam das „Impfen“. „Impfen“ mit einer neuen genbasierten Technologie, die das Herstellen von „Impfstoffen“ um Größenordnungen billiger machte und dafür die Gewinne von Pharmakonzernen in schwindelerregende Höhen trieb. Feistel weist nach, dass die weltweit größten Hersteller von „Impf“-Produkten aufgrund der politischen Maßnahmen der Regierenden Rekordgewinne einfuhren. Sie gehörten zu unzweifelhaften Gewinnern der PLandemie, nicht etwa die Getesteten, Gespritzten und anderweitig entrechteten Bürger. Politik in wessen Interesse wurde also betrieben?
Tests und „Impfungen“, die lediglich politisch sinnvoll sind, richten sich aber nicht nur auf die Disziplinierung von Menschen. Und so öffnet Felix Feistel die nächste Tür. Wiederholt richtet er den Blick auf die Landwirtschaft und er beginnt, weil man da über keine große Brücke zu gehen hat, mit der Tierhaltung. Denn auch Tiere werden mit medizinischen Sinnlostests auf immer mehr — und das auch noch immer öfter — getestet. Wenn hunderttausende Hühner gekeult werden, das vermittelt uns Feistel, dann ist das keine Abwehrmaßnahme gegen eine seuchenhaft verbreitete Tierkrankenheit. Genau das Gleiche gilt für das „Impfen“ von Tieren, was man immer mehr auszuweiten versucht. Das sind keine epidemiologischen Maßnahmen, es sind erzwungene politische Maßnahmen. Was sind die Ziele solcher politischen Maßnahmen?
Ab hier werden die zu gehenden Schritte im Buch größer. Feistel weist uns darauf hin, dass die Landwirtschaft ein riesiger Markt ist. Ein Markt, der gern neu aufgeteilt werden möchte — von wem? Was geschieht eigentlich, wenn ein Bauer seine wirtschaftliche Existenz aufgeben muss? Aufgeben muss, weil er aufgrund politischer Maßnahmen — die unter anderem und fälschlich dem Gesundheitsschutz angedichtet werden — nicht mehr in der Lage ist, seinen Hof zu führen. Wer übernimmt da im Wesentlichen solche aufgegebenen Ländereien?
Womit die nächste Tür zur „Klimaerhitzung“ führt, zum angeblichen Kampf gegen die Klimaerhitzung. Wegen des Kohlendioxids und überhaupt der Treibhausgase. Das wurde wissenschaftlich nie bewiesen. Ganz so, wie der Nutzen von „Corona-Tests“ und „Corona-Impfungen“ nie bewiesen wurde. Die Maßnahmen gegen die „Klimaerhitzung“ sind also gar keine technisch sinnvollen Maßnahmen. Sie bewirken klimatechnisch nichts, was man je hätte nachweisen können. Sinnvoll sind diese Maßnahmen auf der politischen Ebene. Dort erfüllen sie ihren Zweck.
Der Buchautor öffnet eine weitere Tür, sie führt in den Raum der Profiteure von Krisen. Und Bill Gates mit seiner Stiftung, auf die Felix Feistel immer wieder im Buch zurückkommt, ist ein herausragender Vertreter dieser Profiteure. Feistel fasst sorgfältig verschiedene Agenden in eine Klammer. Zu den inszenierten Pandemien bei Mensch und Tier fügt er nun die „Klimakrise“ hinzu. Alles dient einer Strategie von Macht- und Profitmaximierung. Verlassen wir kurz das Buch von Felix Feistel:
Zu den „wissenschaftlichen Fakten“ gehört die These von Bill Gates, man müsste zur „Klimarettung“ von tierischer Nahrung zu „synthetischem Fleisch“ übergehen. Denn das würde den Ausstoß von Kohlendioxid reduzieren. Und dass Kohlendioxid der Verursacher einer „Klimaerhitzung“ ist, darf „wissenschaftlich“ ebenso wenig in Zweifel gezogen werden wie die „Klimaerhitzung“ selbst. Inwieweit sorgt sich Gates tatsächlich, dass wir alle mehr schwitzen und durch die „Klimaerhitzung“ (5) in „PLandemien“ ausgelöscht werden?
Bill Gates sagt uns auch, dass naturnahe Landwirtschaft schlecht für das Klima sei, weil mit ihr keine ausreichende Reduktion von Kohlendioxid umzusetzen wäre, und außerdem zu viel Land benötigt würde. Apropos Land: Kennen Sie die Investment-Gesellschaft Cascade Investment LLC?
Cascade Investment LLC ist — wie es der Name schon sagt — ein Investment-Unternehmen (6). Grundsätzlich bietet solch ein Unternehmen Anlegern Fonds zur Kapitalanlage mit Renditeversprechen an. Die Rendite erhofft man sich aus dem in der realen oder Finanzwirtschaft angelegten Kapital. Cascade Investment gehört Bill Gates (7). Er hat es höchstselbst im Jahre 1995 gegründet (8). Und eben Bill Gates hat einen Großteil seines privaten Kapitals in den Fonds von Cascade Investment angelegt: mindestens 40 Milliarden US-Dollar, das ist mehr als seine Microsoft-Anteile (8i, 9). Renditen sind Gates sicher, denn er hat politischen Einfluss. Mit den erzielten Gewinnen kauft sich Gates in Firmen ein — und er kauft Land, sehr viel Land, oft weit über den üblichen regionalen Marktpreisen (10, 11). Seine Fonds scheinen so einiges abzuwerfen.
Der „Philanthrop“ Bill Gates ist inzwischen der größte Landbesitzer der Vereinigten Staaten von Amerika (10i). Ist er das, weil er die Welt retten will? Ganz bestimmt nicht. Gates profitiert von PLandemien (angebliche Gesundheitskrisen), von der angeblichen Klimakrise und dann auch noch von der angeblichen Versorgungskrise bei Nahrungsmitteln. Und alle diese Krisen sind inszeniert und schaffen erst die wahren Krisen: in der allgemeinen Gesundheit, der Bewahrung einer lebenswerten Umwelt und der ausreichenden Versorgung der Menschen mit Lebensmitteln.
Doch wenden wir uns wieder Felix Feistel und seinem Werk zu. Ihm zufolge steht Bill Gates exemplarisch für weitere geldschwere und politisch einflussreiche Vertreter einer umfassend „neuen Welt“. Feistel weist auf die Aktivitäten der Rockefeller-Familie und Peter Thiels hin.
Und so berichtet uns Felix Feistel in seinem Buch, dass den Landwirten nicht nur hohe „Gesundheitskosten“, sondern auch immer mehr „Klimakosten“ auferlegt werden. Dabei tun nicht nur die Regierungen, sondern auch supranationale undemokratische Behörden wie die EU kräftig mit. Wem diese Politik zugute kommt, ist offensichtlich. Und plötzlich sind wir gar nicht mehr bei „Corona“, sondern mittendrin im täglichen Wahnsinn. Und Feistel öffnet uns die nächste Tür.
Weil er uns darauf hinweist, dass all diese inszenierten Krisen unseren Alltag zunehmend, in der Zeit kleinteilig, aber insgesamt fundamental, ändern könnten. Denn bei all dem werden wir in unseren Freiheiten zunehmend eingeschränkt. Dafür werden Abhängigkeiten ganz neuer Art geschaffen. Das im Auge geht Feistel ausführlich auf die Ideologie der One-Health — übersetzbar mit ganzheitlicher, umfassender Gesundheit — ein. Mit Gesundheit hat das Ganze allerdings ziemlich wenig gemein. Was diese Ideologie im Wesentlichen prägt, ist bereits mehrfach angedeutet worden: Steuern und Regeln, Überwachen und Monitoren. Es ist eine Top-Down-Methode, eine der Überwachung von oben nach unten. Eines derer Werkzeuge haben wir hier bereits besprochen: Es ist der PCR-Test (und seine eventuellen Nachfolger).
Das wahre Wesen des Tests ist der Ansatz zur umfassenden, lückenlosen Überwachung eines jeden von uns. Institutionen wie die WHO, die WOAH, das World Economic Forum (WEF) und die EU unterstützen voll und ganz diesen zutiefst undemokratischen und freiheitsgefährdenden Ansatz. Und arbeiten dabei intensiv mit Pharmakonzernen, anderen Unternehmen im Gesundheitswesen und natürlich mit jenen in der Informationstechnik (IT) zusammen. Schließlich müssen die Daten ja auch technisch erfasst, verarbeitet und abgelegt werden. Dieses ganze Management des Herbeitestens einer Krise und deren Überwachung hat bereits ihre Feuerprobe „bei Corona“ bestanden. Die Konsequenzen des One-Health-Ansatzes sind alarmierend und werden von Feistel im Buch umfassend gewürdigt.
Der Buchautor reißt zudem in angemessener Weise weitere Aspekte an, die sämtlich in den One-Health-Ansatz hineinspielen und welche da sind: digitale Währung, elektronische ID (respektive elektronischer Impfpass und „Klimaguthaben“), immer strengere Vorschriften bis hin zum Verbot privater Tierhaltung und Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln (insbesondere Obst und Gemüse), Herstellung von Nahrungsmittelabhängigkeit.
Schließlich geht Feistel noch ausführlich auf die „Mutter aller Pandemien“ ein, die Spanische Grippe. Er erläutert die widersprüchlichen Informationen zu diesem Ereignis und weist auf andere Möglichkeiten der nicht zu bestreitenden, millionenfachen Todesfälle hin. Ganz vorsichtig, möglicherweise sogar unbewusst, kratzt er dabei auch ein klein wenig am Narrativ der Infektionstheorie. Deutlicher wird er bei den sogenannten Zoonosen als angebliche Ursache von Pandemien sowie den Pandemien selbst. In seinem Fazit führt er aus:
„Die ganze Erzählung zoonotischer Pandemien beruht auf einer fehlgeleiteten Wissenschaft, die jedoch finanzkräftig vorangetrieben wird und sich in reinem Materialismus erschöpft. Das Konzept der Biosicherheit fördert einen materialistischen Wahn, im Außen beständig nach Feinden zu suchen, die vermeintlich bekämpft werden müssen — ein Wahn, der sich auch in anderen Feldern zeigt. Dieser »Krieg« gegen Krankheitserreger erfordert ein immer breiteres Arsenal von Detektionsmöglichkeiten und Waffen — in Form von PCR-Tests, Impfungen und Medikamenten. Mensch und Tier werden — Corona hat es gezeigt — in die Sterilität gezwungen und damit von allem Natürlichen abgeschirmt.“ (4i)
Er weist auf eine „Pandemie-Industrie“ hin, eine Industrie, die solche Krisen benötigt, um hochprofitabel zu arbeiten, unter anderem, um mit diesen Profiten weiteren Einfluss auf gesellschaftliche Prozesse nehmen zu können. Jede dieser Krisen zeigt sich, ihrer Fassade entledigt, als Krieg gegen die Bevölkerung, so wie die „klassischen“ Kriege es auch waren und sind. Die Schlussfolgerungen sind gleichzeitig Mahnung:
„Um Gesundheit oder Schutz von Mensch, Tier und Umwelt geht es dabei nicht. Es handelt sich nur um vorgeschobene ideologische Schablonen, die austauschbar sind und immer nur dann zur Anwendung kommen, wenn sie den herrschenden Interessen nutzen. Ginge es um Gesundheit, würden, statt immer mehr Impfungen und Medikamente zu vermarkten und zu verabreichen, Mensch und Tier in ihrer natürlichen Immunität gestärkt – durch würdige Lebensumstände, gesunde Ernährung und Hygiene.“ (4ii)
Was bleibt?
„Dieser Agenda entgegenzutreten, ist nur möglich, wenn sich die Menschen mehrheitlich nicht in Angst versetzen lassen, nicht jeder Erzählung von vermeintlichen Bedrohungen Glauben schenken und sich den angeordneten Maßnahmen nicht blind unterwerfen.“ (4iii)
Der Sinn eines Buches liegt selbstredend in der Selbstverwirklichung des Autors und außerdem darin, dass seine Inhalte andere Menschen erreichen. Wo liegen diesbezüglich die Grenzen des hier vorgestellten Werkes? Wahrscheinlich liegen sie im Wesen des Menschen. Sie liegen im individuellen Umgang mit kognitiver Dissonanz, in der jeweiligen Ausprägung unseres Egos. Ja, es reicht noch tiefer. Es läuft auf die Frage hinaus, wie wir die Welt und unsere Präsenz in dieser Welt grundsätzlich begreifen. Genügt es uns, geführt zu werden? Wählen wir prinzipiell den Weg des geringsten Widerstands, des geringsten Energieaufwands? Genügt uns der schöne Schein, dass gute Regierungen und Weltverbesserer doch nur das Beste für uns wollen, wir diesen Gottvertrauen entgegenbringen dürfen? Haben wir Angst vor unbequemen Wahrheiten?
Oder treibt uns die Neugier doch mehr als die Angst und wir versuchen, den Dingen auf den Grund zu gehen? Sind wir fähig, in uns Manifestiertes aufzugeben, ohne dabei einer Angst um unser Selbst zu unterliegen? Gibt es Situationen, die uns Türen öffnen, die uns über unseren Schatten, unsere eingefahrenen Denkmuster springen lassen? Ja, die gibt es, die Akutphase der PLandemie war beispielsweise eine solche, eine traumatische Phase für unzählige Menschen auch in unserem Land. Wer dieses Trauma auch als Chance wahrgenommen hat, wird sich Felix Feistels Buch ohne Frage annähern können und zu bereichernden Erkenntnissen gelangen.
Der Autor ist daher der nüchternen Ansicht, dass die große Mehrheit der Bürger dieses Landes dieses Buch nicht verstehen, ja sogar ablehnen wird. Nicht etwa, weil diese Menschen über mangelnde Intelligenz verfügten, sondern weil sie es nicht wollen. Sie werden sich gegen die Erkenntnis unbequemer Tatsachen vehement wehren. Ihnen ist die blaue Pille auch weiterhin gut genug (12). Ansonsten werden sie, ganz wie beim Konsum unserer Leitmedien verinnerlicht, immer Gründe finden, die Inhalte des Buches rundweg in Frage zu stellen. Freilich nicht auf der Sachebene, denn dafür ist das Werk einfach viel zu sorgfältig erstellt worden.
Für mich ganz persönlich ist dieses Werk vor allem deshalb wertvoll, weil es in kompakter Weise nüchtern Dinge zusammenführt, auf Kontexte aufmerksam macht, eine reichhaltige Quellensammlung mitbringt und meine Achtsamkeit fördert.
Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.
Anmerkungen und Quellen
(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung — Nicht kommerziell — Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Letzte Bearbeitung: 3. März 2026.
(1) 14.02.2007; Richard J. Hatchett, Carter E. Mecher, Marc Lipsitch; Public health interventions and epidemic intensity during the 1918 influenza pandemic; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC1849867/; siehe auch: National Academy of Sciences of the United States, https://www.pnas.org/content/104/18/7582
(2) CDC; Nonpharmaceutical Interventions (NPIs); https://www.cdc.gov/nonpharmaceutical-interventions/; zuletzt abgerufen: 26.06.2020
(3) 2006; US Library of Medicine; Nonpharmaceutical Interventions for Pandemic Influenza, International Measures; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3291414/
(4 bis 4iii) Felix Feistel; CORONA – NEXT LEVEL, Wie die nächste »Pandemie« vorbereitet wird; 120 Seiten; ISBN 978-3-910568-28-0; © Hintergrund GmbH, Berlin, 2026; 1. Auflage, 2026; www.hintergrund.de; https://www.lehmanns.de/shop/medizin-pharmazie/86359127-9783910568280-corona-next-level; siehe auch Interview von Markus Fiedler (apolut) mit Felix Feistel: https://www.youtube.com/watch?v=-EeN2LtqNTs
(5) 16.06.2023; tkp; Stephan Sander-Faes; Klima-Panikmache: Daten-Schindluder und Propaganda; https://tkp.at/2023/06/16/klima-panikmache-daten-schindluder-und-propaganda/
(6) Cascade Asset Management Company; FAQs; https://cascadeassetmanagement.com/faqs/; abgerufen: 24.09.2024
(7) top1000funds; Cascade Investments LLC; https://www.top1000funds.com/asset_owner/cascade-investments-llc/; abgerufen: 24.09.2024; Direktlink nicht mehr verfügbar, Link zum Internetarchiv (21.03.2023): https://web.archive.org/web/20230321173544/https://www.top1000funds.com/asset_owner/cascade-investments-llc/;
„Cascade Investment, L.L.C. is an American holding company and private investment firm headquartered in Kirkland, Washington, United States. It is controlled by Bill Gates, and managed by Michael Larson. More than half of Gates’ fortune is held in assets outside his holding of Microsoft shares. With 269,000 acres of farmland (which has been historically countercyclical to the stock market) being held through a wide network of shell companies, Cascade Investment is the largest farmland owner in the United States. […] Chief Executive: Geoffrey William Cutler; Chief Investment Officer: Michael Larson; Chair: Bill Gates.“
(8, 8i) Simple.; How Bill Gates uses Cascade Investment to manage his wealth; https://andsimple.co/cases/cascade-investment-bill-gates/; abgerufen: 24.09.2024
(9) 16.10.2021; yahoo!finance; John Csiszar; What Companies Has Bill Gates Invested In?; https://finance.yahoo.com/news/companies-bill-gates-invested-120020250.html
(10, 10i) 18.01.2021; agrarheute; Olaf Zinke; Bill Gates: Der größte Eigentümer von Farmland in den USA; https://www.agrarheute.com/management/finanzen/bill-gates-groesste-eigentuemer-farmland-usa-577223
(11) 09.04.2021; Deutsche Welle; Jo Harper; Why is Bill Gates buying up US farmland?; https://www.dw.com/en/bill-gates-buys-big-on-a-farmland-shopping-spree/a-57134690
(12) Ingrid Gerstbach; Würden Sie die rote oder die blaue Pille wählen?; https://ingridgerstbach.com/blog/wuerden-sie-die-rote-oder-die-blaue-pille-waehlen; abgerufen: 18.02.2026
(Titelbild) Pandemie, PLandemie, Corona, Kunst, Ausstellung; Blaue Fabrik; Ausschnitt aus Gemälde von Frank J. Schäpel; aufgenommen am 17.01.2025; https://blauefabrik.de/event/ausstellung-ist-das-alles-schon-vergessen/

Zum Thema „Klimawandel“ hier einen Verweis auf das linke Magma-Magazin, in dem ein Versuch der Auseinandersetzung mit den Klimawahn-Argumenten gemacht wird:
h#ttps://magma-magazin.su/textgattungen/kleine-linke-klimaserie/
(für Leute, die viel Zeit haben und mal einen anderen Zugang suchen)