Die Impfprogramme für Kinder in den USA sollen eingeschränkt werden.
Der öffentliche Informationsraum lässt im Allgemeinen keine Zweifel am Nutzen, also einer nachgewiesenen Schutzwirkung von Impfungen zu. Das Thema wird ähnlich behandelt wie das der „Pandemie“, das der „Klimakatastrophe“, das der „regelbasierten Ordnung“, das vom „imperialen Russland“, das einer „nachgewiesen rechtsextremen AfD“, und so weiter. Das bedeutet deshalb nicht, dass es diese Zweifel nicht gäbe. Es gibt sie und sie sind berechtigt. Denn bei all diesen Themen, bekommt die erzählte Geschichte stets Vorrang vor ihrer wissenschaftlichen Belegtheit, Vorrang vor unvoreingenommen erhobenen, ausreichend nachprüfbaren und plausiblen Informationen.
In hiesigen Massenmedien wurden einer kürzlich unterzeichneten Durchführungsverordnung der US-Regierung Texte wie diese vorangestellt:
„US-Präsident Donald Trump verstärkt sein Vorgehen gegen Impfungen: Im Beisein seines umstrittenen Gesundheitsministers Robert F. Kennedy Jr. unterzeichnete er am Montag im Weißen Haus ein Dekret mit neuen Impfempfehlungen.“ (1)
Was der Ausdruck „umstrittener Gesundheitsminster“ in einer Nachricht zu suchen hat? Nichts. Umstritten ist alles. Umstritten sind auch öffentlich-rechtliche Medien und damit die Deutsche Welle (von der das Zitat entnommen wurde).
Donald Trump drängt seit Monaten den langjährigen Gegner einer ausufernden Impfagenda und derzeitigen Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., bei der Einschränkung von Impfungen in den USA aggressiver vorzugehen, berichtete vor kurzem das US-Blatt Wall Street Journal. Trump ist seit langem für seine impfkritischen Äußerungen bekannt, behauptet das Blatt. Zwar hatte das Weiße Haus kürzlich Änderungen am Impfplan auf Eis gelegt, nachdem Umfragen gezeigt hatten, dass dies bei den Zwischenwahlen zu einem negativem Trend für die Republikaner geraten könnte. Nun aber hat Kennedy in einem beispiellosen Schritt den routinemäßigen Impfplan für Kinder drastisch gekürzt (2).
Wieder dem Wall Street Journal (WSJ) zufolge soll Trump Kennedy im Mai auf seinem Golfplatz in Nord-Virginia gefragt haben, ob der Gesundheitsminister unter dem „Yips“ (einer Muskelzuckung, die vor allem beim Golf auftritt) leide. Aber natürlich meinte Trump keine plötzliche Unfähigkeit Kennedey’s, Putts zu versenken (einfache Golfbälle zu lochen). Vielmehr mahnte er, Kennedy habe nicht genug Kürzungen am US-Impfplan vorgenommen (3). Der US-Präsident hofft, die „Linderung von Autismus“ zu einem Bestandteil seines Vermächtnisses zu machen, so das WSJ — und er hat Kennedys weniger aggressive Änderungen an den Impfempfehlungen in den letzten Monaten kritisiert.
„Donald Trump ist mindestens seit 2015 ein Impfgegner“, behauptete Paul Offit, Direktor des Vaccine Education Center und Facharzt für Infektionskrankheiten am Children’s Hospital of Philadelphia. Bei der Vorwahldebatte der Republikaner in jenem Jahr sagte Trump, Autismus sei „völlig außer Kontrolle geraten“ und Impfstoffe sollten in „kleineren Dosen über einen längeren Zeitraum“ verabreicht werden. Damit widerspricht Paul Offit sich selbst und implizit der medialen Behauptung, Trump wäre ein Impfgegner. Das ist er ganz und gar nicht. Was Trump missfällt, ist das inflationäre Ausweiten der Impfprogramme. Aus gutem Grund erkennt er in diesen Impfprogrammen ein lukratives Geschäftsmodell großer Pharmakonzerne, das mit öffentlichen Geldern finanziert wird. Zur Einordnung sei hinzugefügt, dass das Children’s Hospital of Philadelphia vor zwei Jahren in den Genuss einer Millionenspende der Stiftung des Milliardärs Bill Gates kam (4).
Die Trump-Regierung plädiert für eine drastische Reduzierung von Impfungen bei Kleinkindern und das Abgehen von Mehrfachimpfungen (a1).
Bereits seit 2014 veröffentlichte Trump regelmäßig Beiträge in den sozialen Medien über widerlegte Zusammenhänge zwischen Impfungen und Autismus, und in seinen Beiträgen auf Truth Social hat er sich kürzlich dafür ausgesprochen, Impfstoffe in einzelne Bestandteile aufzuteilen und einige Impfungen im Kindesalter um mehr als ein Jahrzehnt zu verschieben.
Im Juni nun kürzte Kennedy die Impfempfehlungen um ein Drittel, von 17 auf 11. Geplant worden, und sofort von den Systemmedien angegriffen, war das bereits seit dem Januar des Jahres (5). Doch ein Bundesrichter hatte im März nach einer Klage der American Academy of Pediatrics die Aussetzung dieser Änderungen angeordnet. Der Richter setzte zudem die Arbeit des Beratungsausschusses für Impfpraktiken (ACIP) aus, der seiner Meinung nach unter Kennedy rechtswidrig gebildet worden war. Auch die American Academy of Pediatrics wurde im Vorjahr mit einer Spende (von über 300.000 US-Dollar) durch die Gates-Stiftung bedacht (6). Bekanntermaßen ist Bill Gates ein geradezu fanatischer Verfechter von Impfpgrogrammen. Das erlaubt den Verdacht abgestimmter politischer Aktivitäten im Rahmen von Lawfare.
Auch das war ein Grund, warum Kennedy bis zum Frühsommer keine wesentlichen Änderungen am Impfplan vorgenommen hatte. Die US-Regierung hatte daraufhin Berufung gegen die vom Richter angeordnete Aussetzung der Impfänderungen eingelegt.
Nun hat US-Präsident Donald Trump im Beisein Kennedey’s eine Durchführungsverordnung (Executive Order) mit neuen Impfempfehlungen verabschiedet. In der Begründung erfährt man einige interessante Details. Zum Beispiel, dass bis zum heutigen Tag in keinem Industrieland mehr Impfempfehlungen für Kinder ausgesprochen werden, als in den USA. Und so wie in Deutschland geht es auch in den USA, abhängig von den Bundesstaaten, über die Empfehlung hinaus. Sprich, es herrscht praktisch Impfzwang, teilweise mit „Bußgeld“ (für was wird da gebüßt?) bewehrt (a3, 7). Und der Schulbesuch eines Kindes wird von verabreichten Impfungen abhängig gemacht (8). Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist folgender Passus:
„Darüber hinaus ist es die Politik meiner Regierung, dass Bundesprogramme und -finanzierungen eine maximale Wahlfreiheit der Eltern in Bezug auf Impfungen für Kinder unterstützen sollten, im Einklang mit den verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Verpflichtungen der Bundesregierung sowie den Grundprinzipien der persönlichen Autonomie und der informierten Einwilligung.“ (a2, 8i)
In der Executive Order hallt auch die Covid-Pandemie-Simulation nach. Die nunmehr durchzusetzenden Impfempfehlungen werden in drei Klassen eingeteilt: die erste, am höchsten priorisierte, mit einer generellen Empfehlung, die zweite für sogenannte Risikogruppen und schließlich eine, die „auf der Grundlage einer gemeinsamen klinischen Entscheidungsfindung“, also für jeden Einzelfall gesondert ausgesprochen wird. In diese Gruppe fällt auch die „Impfung“ gegen (angeblich) COVID-19 (8ii). Das bedeutet im Umkehrschluss eine klare Absage an das Vorhandensein eines angeblich weltweit grassierenden und über die Maßen gefährlichen, angeblichen Coronavirus.
Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.
Anmerkungen und Quellen
(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung — Nicht kommerziell — Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.
(a1) In Deutschland werden Säuglingen und Kleinkindern mehrfach sogenannte kombinierte 6-fach-Impfungen verabreicht (9).
(a2) Die Übersetzung erfolgte unter Zuhilfenahme von DeepL.com.
(a3) Man muss sich im Klaren darüber sein, dass es vor der „Impfpflicht gegen Masern“ lediglich Impfempfehlungen gab. Mit der „Impfpflicht gegen Masern“, verabschiedet 2019 und in Kraft getreten am 1. März 2020, also kurz vor dem Ausrufen der PLandemie, wurde eine rote Linie überschritten, um Zwangsimpfungen zu etablieren (7i).
(1) 11.08.2026; Deutsche Welle, dpa, afp; USA: Trump streicht Empfehlungen für Kinderimpfungen; https://www.dw.com/de/usa-trump-kinderimpfungen-impfempfehlungen-gestrichen-v2/a-78318308
(2) 27.07.2026; The Wall Street Journal; Liz Essley Whyste; Trump Turns Up the Heat on RFK Jr. to Cut Back Childhood Vaccines; https://www.wsj.com/politics/policy/trump-rfk-jr-cut-vaccine-children-78582411; Artikel hinter Registrierschranke
(3) 28.07.2026; The Guardian; Melody Schreiber; Trump reportedly pushing RFK Jr to cut vaccines more aggressively; https://www.theguardian.com/us-news/2026/jul/28/trump-rfk-jr-cutting-vaccines
(4) Gates Foundation; Committed grants; Children’s Hospital of Philadelphia; https://www.gatesfoundation.org/about/committed-grants/2024/10/inv-077388; abgerufen: 13.08.2026
(5) 05.01.2026; The Guardian; Melody Schreiber; US to slash routine vaccine recommendations for children major change experts say create doubt; https://www.theguardian.com/society/2026/jan/05/trump-rfk-jr-child-vaccine-recommendations
(6) Gates Foundation; Committed grants; American Academy of Pediatrics; https://www.gatesfoundation.org/about/committed-grants/2025/11/inv-097507; abgerufen: 13.08.2026
(7, 7i) 28.07.2026; Bußgeldkatalog Infektionsschutz; Sascha Münch; Gesetzliche Impfpflicht; https://www.bussgeldkatalog.org/impfpflicht/
(8 bis 8ii) 10.08.2026; The White House; Executive Orders; Childhood Vaccine Recommendations For Americans; https://www.whitehouse.gov/presidential-actions/2026/08/delivering-gold-standard-childhood-vaccine-recommendations-for-americans/
(9) Kinder.de; 6-fach-Impfung; https://www.kinder.de/themen/gesundheit/6-fach-impfung/; abgerufen: 30.07.2026
(Titelbild) Impfnadel, Impfen, Spritze; Autor: Liz Masoner (PhotoLizM, Pixabay); 13.8.2014; https://pixabay.com/de/photos/spritze-gesundheitswesen-nadel-417786/; Lizenz: Pixabay License