Türkische Gratwanderungen (1)

Vielen Beobachtern erscheint das Verhalten der türkischen Regierung einschließlich ihres exzentrischen Führers Recep Tayyip Erdoğan sprunghaft und unberechenbar. Eine selektive und Interessen geprägte Informationspolitik der deutschen Leitmedien vermittelt zudem eine verzerrte Darstellung der dort vor sich gehenden Prozesse. Doch verbirgt sich dahinter sehr wohl Logik, denn auch in der Türkei geschieht nichts einfach so.

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Ralph Peters und der Neue Nahe Osten

Wenn der Krieg in Syrien im Gegensatz zur breit gestreuten Meinung der Massenmedien kein Bürgerkrieg ist, sondern ein Stellvertreterkrieg um geopolitische Interessen durchzusetzen, stellen sich neue Fragen. Wer plante die Destabilisierung der Region, wie lange gehen diese Planungen eigentlich schon und auf welchen Motivationen beruhen sie? Das Interessengeflecht ist komplex: Politiker, Militärs, Konzerne, Ideologen – sie alle treiben ihr geopolitisches Spiel auf (nicht nur) Kosten Syriens. Öffnen wir in diesem Artikel mal wieder einen Spalt breit die Tür zur Wahrheit

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Syrien und die Demaskierung des Westens

Am 24.November 2015 schoss eine F-16 der türkischen Luftwaffe einen russischen Kampfbomber Su-24 über dem Territorium Syriens ab. Der russische Jet war auf dem Rückflug von einem Einsatz gegen Terroristen, die an der Grenze zur Türkei operieren und dort einen etwa 100 km breiten Korridor bis hin zur türkischen Grenze kontrollieren. Der türkische Jäger flog beim folgenden Wendemanöver noch zwei Kilometer tief in den Luftraum Syriens, um ihn nach 40 Sekunden wieder zu verlassen. So weit die Fakten, aber es

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Brzezinskis Welt – Ein Psychogramm

Um Andere verstehen zu können, muss man sich aktiv, offen, kritisch aber auch selbstkritisch mit ihren Gedanken auseinandersetzen. Da ist es kontraproduktiv, diese Anderen als Feinde zu betrachten. Konsequenterweise sehe ich deshalb den Mann, dem ich mich gleich widme, auch nicht als Feind und so kritisch ich seinen Gedanken auch gegenüber stehe, werde ich mich bemühen, ihm, wie jedem Menschen die Achtung entgegen zu bringen, auf die ein jeder Mensch Anspruch haben darf. Unter dieser Prämisse habe ich Zbigniew Brzezinskis

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