Ohne Geld kein Krieg. Mit Geld vielleicht kein Sieg, aber der Krieg kann weitergehen. Wohin fließt das Geld im Krieg?
Eine der grundlegenden manipulativen Erzählungen zur Spaltung von Gesellschaften findet sich beim Geldwesen, der Funktionsweise des Finanzsystems. Ein hervorragend geeignetes Beispiel zur Verbildlichung findet sich im Tauziehen um einen 90-Milliarden-Kredit der Europäischen Union an die Selenskyj-Regierung in Kiew. Hier wird nämlich mit der Geschichte hausieren gegangen, dass wir, die Steuerzahler, letztendlich diesen Kredit mit unseren Steuern finanzieren würden.
Geben und Nehmen
Wie ist das, wenn der Nehmer in der Pflicht steht, dem Geber mit Zins und Zinseszins zurückzuzahlen? So der Schuldner noch etwas am Leibe trägt, wird er vom Kreditgeber ausgezogen. So das nicht möglich ist, bucht die Bank den Kredit als Verlust, schreibt diesen ab, löscht ihn aus dem Zahlenwerk, setzt Soll und Haben für diesen Vorgang wieder zurück auf Null. Das wäre die einfache Variante. Tja, aber was in dieser Welt ist schon einfach?
Was bedeutet das (Hervorhebungen durch Autor)?
„Der nächste Schritt soll ein Reparationsdarlehen für Kiew sein, das über ein Kreditinstrument der EU aus dem russischen Staatsvermögen finanziert wird — nach dem Vorschlag der EU-Kommission jeweils 45 Milliarden Euro für das nächste und übernächste Jahr. Die EU-Staaten sollen für das neue Darlehen garantieren, um Euroclear in Brüssel unabhängig von Verlauf oder Ausgang des Krieges eine sichere Perspektive zu geben.“ (1)
Stellen wir als erstes fest: Reparationen sind kein Spiegel der Gerechtigkeit, sondern einer der Macht. Sieger legen Reparationen fest und sonst niemand. So fordert der Iran von den USA und Israel Reparationen für deren im Laufe ihrer Aggressionen angerichteten Schäden — und wird diese nicht erhalten. Ob diese Forderung rechtmäßig gestellt ist oder nicht, tut nichts zu Sache. Der Iran hat nicht die Macht, seine Forderung durchzusetzen. Er kann sie nicht eintreiben.
Reparationen können alles mögliche umfassen: Leistungen und Güter aller Art. Aber hier geht es um etwas anderes. Und deshalb steht dort auch Reparationsdarlehen.
Ein Darlehen ist fest an einen Schöpfungsakt gebunden. Jedes Darlehen (des Kreditors, des Gläubigers) ist auch Kredit (für den Debitor) und der Kredit wird bei Wirksamwerden aus dem Nichts geschöpft. Dabei werden keine Naturgesetze wirksam, es handelt sich um einen bürokratischen, kaufmännischen, mathematischen Prozess (2). Man kann vereinfacht auch sagen, es ist ein Spiel mit Zahlen. Der Kreditor gibt den im Prozess generierten Kredit an den Debitor, den Inanspruchnehmer des selbigen, aus. Deshalb bedarf es auch eines Werkzeugs, eben das, mit dem man Geld schöpft. Und so lesen wir auch von einem Kreditinstrument der EU.
Kann die EU Geld schöpfen? Schließlich gibt es eine Europäische Zentralbank (EZB), und dazu noch eine Europäische Investitionsbank (EIB). Technisch wäre das Generieren von Krediten auch für solche Institute kein Problem, nicht einmal nach den von Menschen gemachten Regeln für Giralgeld. Gäbe es sie nicht, könnte man die Einrichtungen per Dekret gründen. Aber es gibt sie ja, doch was tun sie? Sie nehmen Schulden auf. Bei nationalen und supranationalen Finanzakteuren wird das sehr geschmeidig umgeschrieben, mit der „Emission/Ausgabe/Platzierung von Anleihen“ (3). Die EIB tut das bereits seit 65 Jahren (4).
Es ist ein politisches Problem. Deshalb ist das Darlehen der EU kein selbstgeschöpftes Kreditgeld. Auch wenn man zu der Annahme gelangen könnte. Schließlich wird das Darlehen ja zinslos an die Ukraine ausgereicht und auch noch die Dienstleistungs- und Verwaltungskosten für die Ausgabe der einzelnen Chargen von der EU (den Mitgliedsstaaten der EU) übernommen (5).
Das Geld wird in diesem Falle auch nicht durch die EU-Mitgliedsstaaten erbracht. Tatsächlich nimmt die EU die horrenden Summen für das Darlehen an die Ukraine selbst auf dem internationalen Kapitalmärkten, also bei privaten Banken auf, mit Zins und Zinseszins versteht sich. Was des einen Kosten, sind des anderen Gewinne.
„Zur Finanzierung der Hilfe im Rahmen des Ukraine-Unterstützungsdarlehens wird die Kommission ermächtigt, im Namen der Union die erforderlichen Mittel auf den Kapitalmärkten oder bei Finanzinstituten im Rahmen der in Artikel 224 der Verordnung (EU, Euratom) 2024/2509 genannten diversifizierten Finanzierungsstrategie aufzunehmen. Die Anleihe- und Kreditgeschäfte für das Ukraine-Unterstützungsdarlehen werden in Euro abgewickelt.“ (5i)
Stellt sich da auch beim Leser sofort die Frage, welche Kapital- beziehungsweise Kreditgeber das im Einzelnen sein könnten? In Artikel 224 der EU-Verordnung 2024/2509 findet man dazu nichts (6). Aber für die Praxis generell gibt es einen Präzedenzfall bei der EU und der geht so:
„Finanzmittel in außerordentlicher Höhe werden benötigt, um die Folgen der COVID-19-Krise zu bewältigen‚ ohne den Druck auf die Finanzen der Mitgliedstaaten in einer Zeit zu erhöhen, in der ihre Haushalte aufgrund der Finanzierung ihrer nationalen wirtschaftlichen und sozialen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Krise bereits einem enormen Druck ausgesetzt sind. Daher sollte auf Unionsebene eine außerordentliche Reaktion erfolgen. Aus diesem Grund ist es angemessen, die Kommission ausnahmsweise zu ermächtigen, im Namen der Union an den Kapitalmärkten vorübergehend Mittel in Höhe von bis zu 750 Mrd. EUR […] aufzunehmen. Bis zu 360 Mrd. EUR der aufgenommenen Mittel […] würden für Darlehen und bis zu 390 Mrd. EUR […] für Ausgaben, beide zum ausschließlichen Zweck der Bewältigung der Folgen der COVID-19-Krise, verwendet werden.“ (7)
Warum ist das ein Präzedenzfall? Weil hier das Prinzip aufgezeigt wird, wie man Geschäfte im ganz großem Stil generiert. Nicht etwa Geschäfte, die wir uns so gern vorstellen mögen, die von „normalen“ Händlern und Unternehmen. Nein, hier geht es um Geschäfte von oligarchischen, supranationalen Netzwerken, die sich durch überaus wirksame Einflussnahme auf politische Gremien quasi ihren Markt generieren, auffrischen, revitalisieren. Im obigen Falle ein Geflecht aus der Finanzwirtschaft mit großen Pharma- und Digitalkonzernen. Für diese Revitalisierung eignen sich die passenden Krisen ganz hervorragend, und wenn die Krisen nicht von selbst kommen, dann müssen sie eben, sagen wir es mal so, gekommen werden.
Und die bereits gestellte Frage muss nun wiederholt werden: Welche Akteure auf den Kapitalmärkten waren es im Einzelnen, die 750 Milliarden Euro Kredit schöpfen durften, mit Zins und Zinseszins, oder/und ihre damit geschnürten Finanzprodukte veräußern durften? Wer kam in den Genuss von Milliardenaufträgen? Wir reden hier nicht von Absahnern, die unverhofft fließende Gewinne dankbar mitnehmen. Wir reden von einem sehr aktiven Filz aus Finanzen, Wirtschaft und Politik, die diese Situation absichtsvoll herbeigeführt haben. Und sich dabei gern der hierfür dringend notwendigen, ideologisch infiltrierten, nun ja, nützlichen Idioten bedienten und bedienen.
750 Milliarden Euro wurden auf den Markt geschwemmt. Auf den Markt geschwemmt für Fake-Produkte und Fake-Maßnahmen, für ein unglaublich teures Schattenfechten gegen eine inszenierte Bedrohung und zum Schaden ganzer Gesellschaften. Ein Betrag in einer Höhe, der gegen alle Regeln der gelehrten Marktwirtschaft spricht. Auch die, dass ein Aufblähen der Geldmenge die Inflation antreiben würde. Die Wahrheit liegt aber darin, dass die Inflation der vergangenen Jahre politischen Entscheidungen zu verdanken ist — und eben nicht der höheren Geldmenge. Besser als durch die mit der „Corona-Krise“ begründeten Maßnahmen kann es kaum verdeutlicht werden.
Dann aber kam der Ukraine-Konflikt, eine neue Krise, ein neues Geschäft. Corona wurde durch Russland ersetzt, und das gleiche Spiel wiederholt sich nun.
Risiken und Nebenwirkungen
Das neueste Darlehen für die Ukraine wird also aus Schulden geboren, welche die EU bei privaten Geldgebern aufnimmt. Das Ausfallrisiko tragen die Mitgliedsstaaten der EU. Die Schulden werden, so der Ausfall wirksam wird, auf die EU-Staaten verteilt (ausgenommen Ungarn, die Slowakei und Tschechien) (8), was dann für diese eine zusätzliche Neuverschuldung bedeutet.
Solange der Kredit nicht getilgt werden kann, wird auch das Geld im Wirtschaftskreislauf bleiben. Bezugnehmend auf die eingangs getätigte einfache Antwort: Willkommen in der kompliziert gemachten monetären Welt. Denn: Je höher die Schulden, desto höher das Bruttoinlandsprodukt (BIP). Das wird sich positiv auf das BIP auswirken. Also sind Schulden etwas Gutes, oder?
Das Geld dieses Möchtegern-Reparationsdarlehens fließt in großen Teilen von der Ukraine zurück nach Deutschland und die EU — mögen wir glauben. Vielleicht freuen sich aber auch die Finanz- und Konzernwelt in Großbritannien oder/und den USA? Inwieweit dies den Volkswirtschaften als Ganzes von Nutzen gereicht, steht noch auf einem ganz anderen Blatt. Genau wie zu klären sein müsste, ob es über offizielle oder illegale Wirtschafts- und Geldkreisläufe in den Wertewesten zurückfließt.
Aber: Ohne neue Schulden, ohne zusätzliche, neu aufgenommene Schulden gibt es kein Wirtschaftswachstum. Wirtschaftswachstum wird im kapitalistischen System monetär berechnet und verlangt kontinuierliche, zusätzliche (!) Geldschöpfung.
Weiter oben ging der Autor kurz auf den Begriff Reparationen ein, auf ihre Anwendbarkeit bei einem ausreichend langen Machthebel. Die „Sicherheit“ für das an Kiew geplante Darlehen, den dafür geschöpften Kredit, soll Russland übernehmen. Im Klartext heißt das: Russland soll die Finanzierung des Krieges gegen sich selbst übernehmen — plus der sonstigen Kosten für den ukrainischen Haushalt. Wer in der Erzählung vom „unprovozierten russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine“ gefangen ist, wird das kaum verstehen.
Übernehmen ist ein aktiver Akt und diesen Akt wird Russland ganz sicher nicht betreiben. Man könnte es daher Russland nur übertragen, dafür aber müsste man Russland auf dem Schlachtfeld besiegen. Nur der Sieger kann diktieren. Der Sieger kann auch Reparationen verhängen, eben weil er sie eintreiben kann. Aber die EU ist kein Sieger im Krieg gegen Russland und es sieht auch nicht so aus, als ob es dazu kommen könnte. Und hier kommen wir zu einem Begriff, den man in diesem Zusammenhang auch synonym für Reparationen verwenden kann. Freilich klingt der nicht mehr so, wie soll man sagen, gerecht und irgendwie gut. Und wie heißt er?
„Die belgische Regierung sah unter anderem die Gefahr, dass Russland Vergeltung gegen europäische Privatpersonen und Unternehmen übt und etwa Enteignungen in Russland vornimmt.“ (9)
So ist das. Weil nun einmal der kollektive Westen, auch die Nomenklatura in der Europäischen Union, eben nicht über die notwendige Macht verfügen, sind sie in berechtigter Sorge, dass die andere Seite gleiches mit gleichem vergilt. Dass sie nämlich ihrerseits Vermögen des Gegners als Reparationen einzieht. Man kann so etwas auch schlicht Enteignung nennen.
Im Jahre 2024 wurden der Ukraine 1,5 Milliarden Euro aus Zinsgewinnen der russischen Vermögenswerte per EU-Verordnung zur Verfügung gestellt (10). Das ist schlicht und einfach Diebstahl. Bereits jetzt ist Euroclear, die internationale Verwahrstelle für finanzielle Vermögenswerte (a1), aufgrund der Brüsseler Politik in Bezug auf russische Vermögenswerte weltweit in Misskredit geraten. Kredit steht für Vertrauen (Glauben, Gläubiger — siehe die Finanzbegriffe), Misskredit für beschädigtes Vertrauen. Das kann hohe finanzielle Verluste zur Folge haben (11):
„Vor allem fürchtet sie [die belgische Regierung] dabei auch um die Existenz des Finanzinstituts Euroclear, das den Großteil der in der EU festgesetzten russischen Vermögenswerte verwaltet und dem belgischen Staat jährlich hohe Steuereinnahmen beschert.“ (9i)
Wenn man mit dem Teufel Geschäfte eingeht, sollte man sich allerdings auch nicht wundern, als Verlierer dazustehen. Ob Russlands Oligarchen diese Botschaft inzwischen verstanden haben? Zweifel sind angebracht. Doch handelt sich bei den durch Euroclear von SWIFT abgetrennten Geldern (12) sowohl um russische Privatvermögen als auch um Gelder der russischen Zentralbank. Die Privatvermögen dürften größtenteils den russischen Oligarchen zugerechnet werden.
Aber eben bei diesen Geldern liegen die Begehrlichkeiten der EU-Bürokraten und -Ideologen. Diese Vermögenswerte hat man den Kreditoren und Geldgebern als Sicherheit in Aussicht gestellt. Das Problem dabei wurde mehrfach angesprochen: Diese Sicherheiten sind gleichzusetzen mit Reparationen der Kriegsverlierer gegenüber den Kriegsgewinnern. Dafür muss die EU — mit der Ukraine als Kanonenfutter — den Krieg gegen Russland gewinnen. Das wird nicht geschehen. Aber vielleicht geht es ja auch gar nicht um das Gewinnen, sondern es geht „einfach“ um das Kriegführen an sich? Man wüsste wirklich zu gern, bei wem sich Brüssel die vielen Milliarden leiht.
In der Diskussion darüber, wer die Kosten trägt, wird allgemein eine Behauptung gefüttert, nach der die Steuerzahler hierzulande die Ukraine finanzieren. Das kann man so einfach nicht stehen lassen. Denn Kiew ist eine Transitstelle für Darlehen. Das Geld, ob US-Dollar oder Euro, bleibt nicht dort. Es fließt zurück in die „Geberländer“. Es wirkt wie ein Taschenspielertrick und als ein solcher wird dieser politisch und medial tatsächlich verkauft.
Die Ukraine war nie in der Lage, im Krieg gegen Russland zu bestehen. Die Ukraine bietet allerdings das wirklich kostbare für ein verhängnisvolles Abenteuer gewissenloser Profiteure und Ideologen an. Das Wertvolle der Ukraine sind deren Menschen, ihr Land und die dortigen Ressourcen, von Bodenschätzen hin zu den Böden, dem Wasser und der Natur. All das verbrennt die Ukraine in einem Krieg, der sehr rasch beendet werden könnte.
Was so unsinnig, ja wahnhaft erscheint: Dass hier ein horrende Opfer fordernder Krieg stetig weitergeführt wird und immer astronomischer erscheinende Ressourcen in diesen Krieg hineingeworfen werden, das hat einen makabren Sinn. Die dafür aufgewendeten finanziellen Mittel fließen nicht in ein Faß ohne Boden, namens Ukraine. Diese Gelder werden auch nicht verbrannt. Nein, diese Gelder werden transferiert. Sie verschwinden nicht. Sie vagabundieren auf dem Markt. Und die ganz großen Kassierstellen befinden sich auch nicht bei der korrupten Kiewer Nomenklatura.
Die Wege des Geldes
Wenn man nach den Finanziers des Ukraine-Darlehens sucht, wird es mühselig. Man muss andere Wege einschlagen, um herauszufinden, wie die EU ihre Finanzierung im privaten Sektor bewerkstelligt. Das Thema Anleihen wurde am Anfang des Artikels bereits kurz erwähnt. Anleihen geben Staaten und supranationale Organisationen wie die EU heraus. Es sind faktisch Schuldscheine, die man Kapitalgebern anbietet. Man geht nicht zu einer Bank und fragt nach einem Kredit, sondern man fragt auf dem Kapitalmarkt nach, ob da einer ist, der den Kredit zu den angebotenen Bedingungen (Höhe, Laufzeit, feste Verzinsung) auszugeben bereit ist. Der Kreditgeber ist also der Käufer der Anleihe.
Der Käufer hält die Anleihe und kassiert die Rendite, die sich aus den (festen) Zinsen und dem aktuellen Marktwert der Anleihe berechnet. Oder er platziert die Anleihe bei Fonds beziehungsweise anderen institutionellen Investoren. Die Deutsche Finanzagentur plant übrigens für das Jahr 2026 über 539 Milliarden Euro Anleihen zu zeichnen, sprich, den Bundeshaushalt über diese Höhe neu zu verschulden. Das ist mehr als der gesamte Bundeshaushalt für das gleiche Jahr. Diese enorme Summe ist der wachsenden Höhe an Altschulden (samt Zinsdienst) zu verdanken. Dazu gesellen sich die neu aufgelegten Sondervermögen des Bundes, von denen allein 400 Milliarden Euro für Kriegsvorbereitungen ausgegeben werden (13, 14).
Auf EU-Ebene spielt sich das ganz ähnlich ab. Die EIB-Gruppe ist der Finanzierungsarm der EU. Sie besteht aus der Europäischen Investitionsbank (EIB) und dem Europäischen Investmentfonds (EIF). Allein im Jahre 2025 unterzeichnete die EIB-Gruppe Verträge von über 100 Milliarden Euro für die Finanzierung von mehr als 870 Projekten (15). Wie finanziert sie das, wenn sie selbst nicht die Kredite kreieren darf? Genau, sie borgt sich das Geld auf dem Anleihemarkt, um es dann mit Zinsen zurückzuzahlen (16). Gleichzeitig — während die EU sich gegenüber dem privaten Kapitalmarkt verschuldet — stellt sie großen privaten Banken Ausfallsicherheiten zur Verfügung, zum Beispiel der Commerzbank im April des Jahres. 250 Millionen Euro kamen einer Erhöhung derer Eigenkapitalquote von über 2,5 Milliarden Euro gleich (17, 18).
Schauen wir uns doch zwei von der EIB-Gruppe platzierte Anleihe-Pakete an. Am 18. November 2025 gab die EU-Kommission eine Tranche von EU-Bonds (eine spezielle Art von Anleihen) in Höhe von fünf Milliarden Euro heraus. Was man in der Presseveröffentlichung außerdem lesen konnte war dies:
„Die Kommission hat seit Juli 62 Milliarden Euro und seit Jahresbeginn 148 Milliarden Euro bereitgestellt.“ (19)
Die Europäische Union hat also allein im Jahre 2025 fast 150 Milliarden Euro Schulden bei privaten Geldinstituten aufgenommen. Vielleicht erinnert sich der geschichtsbewusste Leser noch an die „Rettungspakete“ (nicht nur) der EU für „notleidende Banken“ nach dem Platzen der Immobilienblase 2007? Bis zum heutigen Tage stehen offiziell 42,9 Milliarden Euro Außenstände privater Kreditinstitute allein bei der EU zu Buche (20). Dabei reden wir noch gar nicht über andere Maßnahmen, mit denen die Bücher von Privatbanken weißgewaschen, Vermögenswerte kreativ neu berechnet und die Institute elegant entschuldet wurden.
Nun gibt es jedoch noch ein weiteres, interessantes Detail in der Presseveröffentlichung zur oben skizzierten Anleihe (Hervorhebung durch Autor):
„Die gemeinsamen Konsortialführer dieser Transaktion waren Goldman Sachs, HSBC, JP Morgan, Natixis and UBS.“ (19i)
Eine Bank wird als Konsortialbank oder gar Konsortialführer vom Emittenten, dem Herausgeber der Anleihe, ausgewählt und genießt damit einen außerordentlichen Vertrauensstatus (21). Was hier irritiert, ist der Sachverhalt, dass drei dieser Banken — Goldman Sachs, HSBC und JP Morgan — zwar Niederlassungen im, jedoch keine Banken des EU-Raumes sind. Bei diesen und weiteren Konsortialführern für Tranches von EU-Anleihen handelt es sich um politisch einflussreiche US-amerikanische und britische Finanzinstitute. Vertreten diese Banken Interessen der EU? Wer braucht diese Anleihen mehr: Die EU, um an zusätzliche Euros für sinnlose Projekte (Krieg gegen ein Virus, Krieg gegen Russland) locker zu machen oder die Banken, um ihr Geschäft aufrechterhalten zu können (22)?
Hat der geneigte Leser schon einmal etwas von einem Primary Dealer Network, zu deutsch Primärhändlernetzwerk, ibei der EU gehört oder gelesen? In diesem privilegierten Netzwerk sind erstaunlicherweise anglo-amerikanische Banken beziehungsweise deren europäischen Ableger gut vertreten — und dazu auch noch Konsortialführer (23).
„Im Rahmen des einheitlichen Finanzierungsansatzes der EU und im Einklang mit den etablierten Marktpraktiken stützt sich die Kommission auf ein Primärhändlernetzwerk, um die effiziente Durchführung von Auktionen und Konsortialtransaktionen zu erleichtern, die Liquidität auf den Sekundärmärkten zu fördern und die Platzierung unserer Schuldtitel bei einem möglichst breiten Anlegerstamm sicherzustellen.“ (a2, 23i)
Legen wir das Thema kurz beiseite, wir kommen darauf zurück.
Eine direkte Verbindung zum jüngsten Ukraine-Darlehen haben wir damit noch nicht ermittelt, also forschen wir weiter und nehmen uns das zweite Beispiel einer von der EU emittierten Tranche von Bonds, diesmal in Höhe von neun Milliarden Euro, vor. Konsortialführer sind in diesem Falle Citi Bank, Deutsche Bank, erneut HSBC und Natixis sowie Nomura. Das Dokument informiert zudem, dass allein in der ersten Hälfte des Jahres 2026 90 Milliarden Euro über Anleihen aquiriert werden sollen (24). Womit die Gesamtsumme der Anleihen seit dem Jahre 2020 auf weit über 800 Milliarden Euro angewachsen ist (25).
Nun aber bestätigt sich auch, dass die EU-seitigen Ukraine-„Hilfen“ nicht durch Steuern der EU-Bürger, sondern über den Anleihe-Markt finanziert werden. Dabei sind auf diese Weise über das sogenannten Projekt Ukraine Facility vor Bestätigung des in diesem Text thematisierten 90-Milliarden-Pakets bereits 25,2 Milliarden Euro per Schulden (eben Anleihen) aufgebracht worden (24i, 26).
Zwar bekommt die EU über die Anleihen flüssige Mittel. Aber sie braucht diese im Grunde nicht. Ohne Ukraine-Krieg, ohne den Corona-Betrug, ohne die wahnwitzigen Projekte für „grüne Energie“ (Stichwort NextGeneration EU-Programm, kurz NGEU) könnte sich die EU diese Anleihen weitgehend und im wahrsten Sinne des Wortes sparen. Vielleicht tut sie das ja alles für die Interessen anderer Akteure? Was suchen große anglo-amerikanische Banken auf dem Euro-Anleihemarkt?
Ein Krieg der City of London?
Ein Einschub:
„Sind das dieselben Akteure, die hinter Boris Johnson standen, als er Selenskyj im April 2022 dazu drängte, aus dem von der Türkei vermittelten Abkommen auszusteigen, das den Konflikt mit Russland kurz nach seinem Ausbruch beendet hätte? Hinter den Kulissen scheinen die Finanzgiganten der Londoner City wie HSBC, Goldman Sachs, J.P. Morgan und Barclays die Drahtzieher zu sein. Sie sind es, die historisch gesehen das größte Interesse daran haben, die Anleihen zu zeichnen, einen Teil davon massenhaft aufzukaufen und den Rest über ihr Primary Dealer Network [siehe weiter oben] zu vertreiben. […]
Diese Vereinbarung [das Milliarden-Darlehen an die Ukraine] sorgt dafür, dass die EU nach einer Pfeile tanzt, die nicht von den Mitgliedsstaaten, sondern von der City of London gespielt wird. Das dient den Interessen der in London ansässigen Finanziers, die von Anfang an hinter diesem Krieg standen und sich nichts anderes leisten können, als ihr Schema immer weiterzuführen. […]
Von Beginn an war dieses 90-Milliarden-Euro-Programm weniger eine politische Initiative als vielmehr eine Finanzoperation. Die Europäische Kommission gibt die Anleihen aus, aber die Konsortialbanken (vor allem die in London ansässigen Banken) kontrollieren die Platzierung und Preisgestaltung.
Sie wollen vom Verkauf großer Mengen von Anleihen profitieren, die EU-Politik gegenüber Russland und der Ukraine bestimmen und gleichzeitig ein kriegerisches geopolitisches Umfeld aufrechterhalten, das die Nachfrage nach ihren Dienstleistungen stützt — indem sie sich weigern, über ein Ende des Konflikts zu verhandeln, ganz nach dem realistischen und historischen Grundsatz, dass die Sieger (in unserem Fall Russland) die Friedensbedingungen festlegen.
Sobald endlich eingestanden wird, das kein Teil der ehemaligen Ukraine nach Kiew zurückkehren wird, ist das Spiel vorbei. Ein solches Wendepunkt-Ereignis würde die Ukraine-Kriegsblase der EU selbst zum Platzen bringen.
HSBC, Goldman Sachs, J.P. Morgan und Barclays, die alle über bedeutende Niederlassungen in London verfügen, fungierten als gemeinsame Konsortialführer für EU-Anleihen im Zusammenhang mit dem damals beispiellosen NextGenerationEU-Programm, und das 90-Milliarden-Euro-Programm basiert vollständig auf dem oben genannten Modell und Präzedenzfall. Diese Banken haben einen Anreiz, den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland zu verlängern: Anhaltende Instabilität sorgt für eine beständige Nachfrage nach Anleihen, Derivaten und Beratungsdienstleistungen. […]
Die politischen Institutionen der EU sind bloße Vermittler, die Legitimität verleihen, während Akteure der Londoner City Gewinne abschöpfen und zudem die europäischen Märkte aufweichen — was dies auch zu einem geopolitischen Schachzug macht, bei dem Großbritannien böswillig gegenüber den EU-Mitgliedsstaaten und ihren Bürgern agiert, wenn auch in offensichtlicher Absprache mit der EU-Kommission und der ‚Eurokratie‘ im Allgemeinen.
Was wir jetzt sehen, ist das Ergebnis sorgfältiger Kalkulation. Die EU muss geeint erscheinen, die Ukraine muss finanziert erscheinen, und die Londoner City sorgt dafür, dass die Kriegs- und Schuldenmaschinerie weiterläuft. In der Zwischenzeit setzt diese Strategie darauf, die EU durch eine aussichtslose Konfrontation mit Russland zu zermürben, während versucht wird, durchzuhalten, bis eine zukünftige Nicht-Trump-Regierung Anfang 2029 ihr Amt antritt. Dann kehrt die US-Finanzierung zurück, und es folgt ein weiterer großer Vorstoß gegen Russland. Die Briten befördern diesen Krieg nicht nur, um EU-Anleihen auf- und weiterzuverkaufen, sondern auch, um von der Aneignung des gesamten industriellen, landwirtschaftlichen und mineralischen Reichtums der Ukraine zu profitieren. […]“ (27)
Ende des Einschubs
Fazit
Ein Muster ist deutlich erkennbar. Es wird wohlkalkuliert eine gesellschaftliche Stimmung, eine geistige Kriegsatmosphäre geschaffen, in der den Menschen eingeimpft wird, rasche und entschlossene Schritte wären notwendig, um eine vermeintliche Krise zu bewältigen. Das ist die Basis, das ist das, was der Autor als psychologische Operation bezeichnet. Externe Akteure bestärken offenbar gerade die deutsche Bundesregierung, den wahnwitzigen Weg der Aufrüstung und Kriegsvorbereitung weiterzugehen.
Nach Entfachen der gewünschten Stimmung wird umgehend öffentlicher Druck erzeugt, zu helfen. Helfen meint hier, Geld in die Hand zu nehmen — viel, sehr viel Geld. Der Scheinwerfer wird auf echte oder vermeintliche Opfer gelenkt. Und gleichzeitig wird das Interesse weggelenkt von der Tatsache, auf welche Art und Weise eigentlich die Milliarden locker gemacht werden. Es wird vertuscht, dass durch all diese „Notfallmaßnahmen“ Geld geschöpft und dann berechnend transferiert wird. Geld, das entgegen der öffentlichen Darstellung, nicht den vermeintlichen oder wirklichen Opfern zugute kommt.
Private Banken sind es, die ihr Kreditgeschäft ankurbeln können, während auf der anderen Seite die öffentliche Hand Schulden über Schulden aufnimmt. Diese Schulden sind gleichzeitig Kredit und liquide Mittel. Und diese Mittel wandern nun von der öffentlichen Hand gewinnbringend in Richtung der einflussreichsten Wirtschaftsakteure. Akteure, die nicht national sondern auf Profit orientiert sind. In den vergangenen Jahren war es vor allem der IT-, Pharma- und Rüstungsbereich und hinter diesen die großen Vermögensverwalter, wiederum die Banken und institutionellen Anleger, in deren Richtung das Geld schließlich floss.
All das wird versteckt hinter einer mit riesigen Aufwand betriebenen Propaganda. Doch wer wirklich sehen will, kann das schmutzige Spiel durchschauen.
Bitte bleiben Sie schön aufmerksam, liebe Leser.
Anmerkungen und Quellen
(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung — Nicht kommerziell — Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.
(a1) Euroclear ist im Grunde weniger eine Verwahrstelle als vielmehr eine Schnittstelle für die Transaktionen im Interbanken-System. Ohne diese Transaktionsstelle kann eine Bank nur unter größten Schwierigkeiten irgendwelche grenzüberschreitenden Geschäfte tätigen.
(a2) Die Übersetzungen erfolgten unter Zuhilfenahme von DeepL.com.
(1) 16.12.2025; ARD, BR24; Jakob Mayr; Belgiens Bauchschmerzen: Der Streit um den Ukraine-Konflikt; https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/belgiens-bauchschmerzen-der-streit-um-den-ukraine-kredit,V5SLczI
(2) Finanzierung.com; Debitor / Kreditor; https://finanzierung.com/glossar/debitor-kreditor/; abgerufen: 17.04.2026
(3) Europäische Investitionsbank; Investor Relations; https://www.eib.org/de/investor-relations/index?; abgerufen: 28.04.2026
(4) Europäische Investitionsbank; Die Geschichte der EIB; https://www.eib.org/de/about/key-figures/timeline/index; abgerufen: 28.04.2026
(5, 5i) 04.02.2026; Council of the European; Interinstitutional File 2026/0008 (COD); Union; https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-5942-2026-INIT/en/pdf; S. 63, 65
(6) 23.09.2024; Amtsblatt der Europäischen Union; Verordnung (EU, Euratom) 2024/2509 […]; Diversifizierte Finanzierungsstrategie; https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=OJ:L_202402509; S. 174
(7) 14.12.2020; Amtsblatt der Europäischen Union; Beschluss (EU, Euratom) 2020/2053 […]; https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/?uri=CELEX%3A32020D2053&qid=1777364835387; S. 2
(8) 23.04.2026; Amtsblatt der Europäischen Union; Durchführungsbeschluss (EU) 2026/919 […]; https://eur-lex.europa.eu/eli/dec_impl/2026/919/oj
(9, 9i) 19.12.2025; ARD, BR24; Dominik Einzel; 90 Milliarden als Kredit: EU sichert Ukraine-Finanzierung; https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/eu-sichert-ukraine-finanzierung-bis-ende-2027,V5neXG8
(10) 26.07.2024; Deutsche Welle; EU gibt Erlöse aus russischem Vermögen für die Ukraine frei; https://www.dw.com/de/eu-gibt-erträge-aus-eingefrorenem-russischen-vermögen-für-die-ukraine-frei/a-69778082
(11) 08.05.2024; ARD, BR24; EU will Ukraine mit eingefrorenem Russland-Geld aufrüsten; https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/eu-will-ukraine-mit-eingefrorenem-russland-geld-aufruesten,UCBxo5h
(12) 01.03.2022; Deutschlandfunk; Ausschluss aus Banken-Netzwerk SWIFT als Sanktionsmittel; https://www.deutschlandfunk.de/swift-moegliche-sanktionen-gegen-russland-102.html
(13) Staatsverschuldung.de; Staatsanleihen erklärt; https://www.staatsverschuldung.de/staatsanleihen/; abgerufen: 28.04.2026
(14) Staatsverschuldung.de; Sondervermögen des Bundes im Überblick; https://www.staatsverschuldung.de/sondervermoegen/; abgerufen: 28.04.2026
(15) 27.04.2026; Europäische Investitionsbank; Deutschland: Finanzierung für bezahlbaren Wohnraum in Berlin […]; https://www.eib.org/de/press/all/2026-157-financing-for-affordable-housing-in-berlin-eib-and-howoge-agree-on-eur-500-million-credit-facility
(16) European Commission; Funding plans; https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/eu-budget/eu-borrower-investor-relations/funding-plans_en#latest-funding-plan; https://commission.europa.eu/document/download/0c5c96d8-79ff-4661-ac50-b77c84178281_en?filename=Factsheet_Funding_Plan_January_2026.pdf; abgerufen: 28.04.2026
(17) 22.04.2026; fundsforNGOs; €2B Europe Grid Investment Deal by EIB and Commerzbank; https://news.fundsforngos.org/2026/04/22/e2b-europe-grid-investment-deal-by-eib-and-commerzbank/
(18) 01.09.2022; Deutsche Bundesbank; Eurosystem; Eigenmittelanforderungen; https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/bankenaufsicht/einzelaspekte/eigenmittelanforderungen/eigenmittelanforderungen-597874
(19, 19i) 18.11.2025; European Commission; European Commission issues €5 billion in its 10th syndicated transaction; https://ec.europa.eu/commission/presscorner/api/files/document/print/en/ip_25_2735/IP_25_2735_EN.pdf; https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/eu-budget/eu-borrower-investor-relations/eu-debt-securities-data_en
(20) European Commission; European Financial Stabilisation Mechanism; https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/eu-budget/eu-borrower-investor-relations/european-financial-stabilisation-mechanism_en; abgerufen: 28.04.2026
(21) 2016; Bundeszentrale für politische Bildung; kurz&knapp; Konsortium; https://www.bpb.de/kurz-knapp/lexika/lexikon-der-wirtschaft/19826/konsortium/
(22) 02.04.2026; Stock World; Dieter Jaworski; Rheinmetall-Aktie: Goldman-Überzeugung zahlt sich aus; https://www.stock-world.de/rheinmetall-aktie-goldman-ueberzeugung-zahlt-sich-aus/
(23, 23i) European Commission; Primary Dealer Network; https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/eu-budget/eu-borrower-investor-relations/primary-dealer-network_en; abgerufen: 28.04.2026; siehe auch: https://commission.europa.eu/strategy-and-policy/eu-budget/eu-borrower-investor-relations/primary-dealer-network_en#quoting-arrangements
(24) 14.04.2026; European Commission; Commission issues €9 billion in its fourth syndicated transaction of 2026; https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_26_808
(25) 10.03.2026; European Commission; European Commission issues €9 billion in its 3rd syndicated transaction of 2026; https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/en/ip_26_589
(26) 24.04.2026; Council of the European Union; The Ukraine Facility; https://www.consilium.europa.eu/en/policies/ukraine-facility/#facility
(27) 05.11.2025; Strategic Culture; Joaquin Flores; Destroying Europe in order to save it: Extortion, theft, and the EU’s two disastrous choices; https://strategic-culture.su/news/2025/11/05/destroying-europe-in-order-to-save-it-extortion-theft-and-the-eus-two-disastrous-choices/
(Titelbild) Börse, Kurse, Geld; Autor: Gerd Altmann (Pixabay); 08.04.2025; https://pixabay.com/de/illustrations/börse-boom-geschäft-zahlen-prozent-9521700/; Lizenz: Pixabay License