Der „Great Reset“ im Gesundheitswesen scheint längst vollzogen zu sein.


Es ist allerhöchste Zeit, dass in Deutschland das Klinikpersonal auf allen Ebenen Mut findet, um die Verbrechen, die dort derzeit im Zusammenhang mit der „Bekämpfung der Pandemie“ begangen werden, aufzudecken. Verbrechen deshalb, weil damit unzweifelhaft das Leid und der Tod von Menschen hervorgerufen wird, um gleichzeitig die immer unverblümter vorgetragenen Pläne eines „Great Reset“ durchzusetzen. Und jene, die noch immer an den Mündern von Politik und Leitmedien hängen, sind aufgerufen, zu ihrem Selbstbetrug zu stehen – und der Wahrheit endlich offen ins Gesicht zu sehen.


Bereits im November 2020 hatte Wolfgang Wodarg, in der Vergangenheit als Lungenarzt und Gesundheitspolitiker für die Bundesregierung tätig, einen Beitrag verfasst, in dem er auf die skandalösen Vorgänge aufmerksam machte, die sich in vielen deutschen Kliniken abspielten. Das ist nun zwei Monate her, doch seitdem ist alles nur viel schlimmer geworden. Die zugrundeliegenden, geradezu kriminellen Machenschaften, die auf dem Boden eines privatisierten Krankenhaussystems gedeihen, sind jedoch die gleichen geblieben. Grund genug, Wodargs damals beim Rubikon erschienenen Artikel hier erneut zu veröffentlichen (a1):


Der Deutsche Bundestag hat sich jetzt mit Mehrheit für die Fortsetzung der nicht mit einer Krankheit begründbaren Notlage unserer Bevölkerung entschieden. Der friedliche und demokratische Protest gegen Zwangsmaßnahmen und Willkür ist weiterhin wichtig. Eine inhaltliche fraktionsübergreifende Opposition im Bundestag hat die Möglichkeit, unverzüglich eine Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht einzureichen. Dieser Text enthält weitere Argumente für eine solche rechtliche Notwehr. Von Anfang Oktober bis Mitte November 2020, also etwa innerhalb von nur 6 Wochen, stieg der Anteil der angeblichen Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen um das 15-fache. Über die Hälfte der Betten war plötzlich mit „Covid-19“-Patienten belegt. Dabei blieb der Belegungsgrad aber nahezu unverändert. Wo aber sind all die anderen Kranken geblieben? Und weshalb fand das RKI die SARS-Coronaviren-2 bei nur 4 Prozent der ambulanten Atemwegserkrankten (1)? Gibt es andere Gründe für die Berichte von einer „Zweiten Welle“?

Bilder aus Bergamo

Die Bilder aus Kliniken in Wuhan, Bergamo, Madrid und New York schufen die Angst, die stärker war als alle Vernunft. Sie waren es, die Akzeptanz für harte Maßnahmen schafften. Die Angst vor Bergamo ließ vielen Menschen das Eingreifen der Regierungen in ihre Freiheiten vernünftig erscheinen.

In Gesprächen mit Ärzten aus Norditalien und mit Zeugen der Ereignisse vom März 2020 hat der Corona-Ausschuss die Hintergründe der Schreckensbilder aus der Lombardei beleuchtet (2). Als man in Bergamo wegen des sich zuspitzenden Pflegekräftemangels gebrechliche und chronisch Kranke aus Angst vor Covid-19 auf Intensivstationen brachte, oder diese — wenn sie dort nicht starben — in Heimen schlecht versorgt unter Quarantäne setzte, kam es nicht nur auf den wenigen Intensivstationen zu Enge und chaotischen Szenen, sondern auch zu einem Stau bei den Beerdigungsunternehmern. Von denen, wegen der vielen Kontakte, ein Großteil selbst in Quarantäne gewesen sein soll. Auch durften sie die Toten nicht — wie in Italien üblich — beerdigen, sondern mussten diese im Krematorium erst einäschern lassen. So stauten sich die Toten in den Einrichtungen, bis die etwa 60 gehorteten Särge von um Hilfe gebetenen Militärlastern zur Einäscherung transportiert wurden.

Viele der so misshandelten Alten waren erst nach dem Tode mit PCR-Tests, die eine sehr hohe falsch Positivrate gehabt haben sollen, zu Covid-19-Opfern etikettiert worden. Weitere Bilder von Beatmeten aus den besonders zur Grippezeit chronisch überlasteten Intensivstationen taten das ihre (3). Bei solchen Aktionen entstanden dramatische Bilder, welche Europa schockierten. Sie waren für die meisten Menschen überzeugender als alle epidemiologischen oder medizinischen Berichte.

Und in Deutschland? Leere Klinikbetten schaffen neuen Notstand

Bergamo war das Signal für Berlin. Denn gleichzeitig mit dem Lockdown Mitte März 2020 wurde die Angst vor einem Versorgungsnotstand geschürt, wurde Stimmung gemacht durch eine an den Haaren herbeigezogene Priorisierungsdebatte. Gleichzeitig wurden viele Klinikbetten gesperrt, um einer angekündigten Welle von Seuchenopfern Herr werden zu können. Bettenknappheit lautete der Alarmruf einiger Triage-Propheten. Darunter auch einer, der noch im Sommer 2019 als Politiker einer Regierungsfraktion die Bertelsmann-Botschaft verbreitete: Deutschland hat zu viele Krankenhausbetten (4).

Nur ein halbes Jahr danach schürte er plötzlich die Angst vor einer Überlastung der Krankenhäuser durch Covid-19 und versprach den Klinikkonzernen viel Geld als Kompensation für freigehaltene Betten. Dann kam eine Sommerpause, in der auch den Viren eine Verschnaufpause gegönnt wurde und in der unsere Kliniken bis September für jedes leer stehende Bett 560 Euro kassieren durften (5). Seit Mitte März aber kamen zum Beispiel viele Krebs- und Herzpatienten in Not, weil auch wegen der gesperrten Betten der Zugang zur stationären Behandlung erschwert war und einige Krankenhäuser Teile ihres Personals in Kurzarbeit nach Hause geschickt hatten.

Anfang April registrierte das Statistische Bundesamt dadurch eine leichte Übersterblichkeit. Weil man auf Covid-19-Patienten wartete, bekamen andere Patienten keine Termine und viele starben, weil sie nicht oder nicht rechtzeitig behandelt wurden. Obwohl die leichte Übersterblichkeit wie in anderen Ländern erst nach Beginn des Lockdowns begann, wurden die Lockdown-Opfer fälschlicherweise der „Pandemie“ zugerechnet (b1).

Von März bis September stand, trotz angeblicher epidemischer Notlage nationaler Tragweite, auf den Intensivstationen der allermeisten deutschen Kliniken ein Großteil der Betten leer. Man kassierte für leere Betten und verhandelte mit den Kostenträgern um weitere Vorteile in der Krise.

Einigen Kliniken waren die Entschädigungen für den Leerstand zu wenig und andere waren zufrieden und schwiegen. Um dem Verteilungsstreit der Branche gerecht zu werden, ruderten Regierung, Krankenkassen und die Krankenhausindustrie daraufhin ohne viel Aufsehen leicht zurück und staffelten das Entgelt für leer stehende Betten nach Klinik-Arten und Regionen, was zu einer leichten Normalisierung der Patientenströme führte. Auch hier zeigte sich, Kliniken sind heutzutage Wirtschaftsunternehmen und reagieren als solche vernünftig — aber nur als solche (p1)!

Wie macht man eine zweite Welle?

Nachdem sich nach den Sommerferien die vielen falsch positiven PCR-Tests bei den durchschnittlich jüngeren Reiserückkehrern nicht in entsprechenden Morbiditätsstatistiken niedergeschlagen hatten, schien man sich wieder an Bergamo und den dort erreichten politischen Motivationsschub zu erinnern (a1). Welche Möglichkeiten haben Politiker unter Rechtfertigungsdruck, um wie in Bergamo auch in Bremen, Bielefeld oder Berchtesgaden eine verängstigte Bevölkerung bei der Stange zu halten?

In Norditalien konnte man beobachten, es kommt auf die Bilder in den Medien an. Ob 2009 in Mexiko oder Anfang 2020 in Wuhan, immer waren es die Bilder, die das Gefühl einer „Pandemie“ vermittelten. Sie sind offenbar wirksamer als Tabellen, Laborwerte, unübersichtliche Krankenakten oder umsichtige Epidemiologie. Trotz monatelanger Recherchen, Nachforschungen, Gesprächen mit Wissenschaftlern und trotz jahrzehntelanger Erfahrung mit den Tücken der Infektionsepidemiologie wird mir nach allen mühevollen Erläuterungen auch heute noch immer wieder entgegengehalten: „Aber haben Sie denn nicht gesehen, was in Bergamo los war?“

Woher kommen die beängstigenden Bilder und Narrative

Werden wir durch die aktuelle Berichterstattung getäuscht? Bisher habe ich trotz häufiger Fragen noch keine Mediziner gefunden, die bei saisonalen Atemwegserkrankungen jemals eine „Zweite Welle“ gesehen haben.

Für die Medien ist es jederzeit möglich, auch in deutschen Kliniken Not, Hektik und Elend darzustellen. Dafür haben sich die typischen Szenen auf Intensivstationen bewährt. Ein verkabelter Leib, viele Schläuche, maskiertes und verhülltes Personal und dazu ein Interview mit einer erschöpften Oberärztin, welche die Gelegenheit nutzt, dass sich endlich einmal jemand für die Hektik, den Personalmangel, die anstrengenden Schichtdienste und das dadurch entstehende Elend für Patienten und Personal interessiert. Als Krankenhaushygieniker und früher sogar Personalvertreter und Intensivmediziner habe ich für solche Bilder weiterhin viel Verständnis.

Sterben tut man übrigens auf allen Intensivstationen, und zwar immer und leider relativ häufig. Wenn dann noch die Station mit über Achtzigjährigen aufgefüllt wird, grenzte es schon an ein Wunder, wenn davon die Hälfte lebend wieder verlegt werden könnte. Wer also viele Alte auf Intensivstationen verlegt und auch noch invasiv beatmet, der bekommt Bergamo. Von den riskanten Medikamentenversuchen „only for emergency use“ ganz zu schweigen. Erinnert sich überhaupt noch jemand an die Ideale der Palliativmedizin? Oder war das nur eine vorübergehende Marketingkampagne der Krankheitsindustrie?

Wie kriegt man die Alten in die Kliniken?

Zuerst sorgt man dafür, dass vermehrt positive PCR-Ergebnisse das Signal geben, die Seuche greife wieder gefährlich um sich. Bei inzwischen um 1,5 Millionen Tests pro Woche kann ohnehin niemand mehr so richtig die Laborqualitäten sicherstellen. Wenn dann die Polymerase-Kettenreaktion (PCR) irgend etwas so lange amplifiziert, bis jeder Test positiv wird, oder wenn bei positiver Reaktion nur das E-Gen herangezogen wird, dann kann das höchstens durch empfindlichere Mannschaftsärzte von Profi-Fußballern oder durch widerspenstige Amtsärzte durchschaut werden. Kein Wunder, dass so schon vor der eigentlich erst nach Jahresbeginn anlaufenden Corona-Saison die Positivrate der SARS-CoV-2 PCR-Massentestungen innerhalb von 6 Wochen von etwas über 1 Prozent auf fast 8 Prozent gesteigert werden konnte.

Hier gibt es zwischen den Laboren offenbar große Unterschiede, über die aber das RKI bei Nachfrage keine Auskunft geben wollte. Mit Krankheiten hatte der PCR-Test ja von Anfang an wenig zu tun. Das heimliche Motto scheint aber trotzdem immer noch zu sein: Mehr Tests = mehr Falsch-Positive. Und je nachlässiger ein Labor, umso mehr freuen sich die Verantwortlichen über eine hohe Trefferquote zur Bestätigung ihrer Panikmache.

Konzertierte Aktion Pflege und Covid-19

Wenn das doch auffällt, dann kann man das Praktische mit dem Nützlichen verbinden und erneut die Test-Strategie ändern. Auch das ist in den letzten Wochen nach und nach geschehen. Mit weniger Tests mehr Treffer und mehr Angst vor der Seuche? Ja, das geht. Wenn ich zum Beispiel Personal in Altenheimen oder Kliniken teste, so hat das eine enorme Wirkung.

Jeder „Fall“ beim Personal führt zum vorübergehenden Arbeitsverbot, zu Umgebungsuntersuchung möglicher Kontaktpersonen und damit automatisch zu einer Verschlechterung des Personalschlüssels. Darunter leidet das ohnehin überlastete Personal, das jetzt schon bis zu 60 Stunden pro Woche arbeiten muss. Und es leiden natürlich erst recht die Bewohner und Hilfsbedürftigen. Das wirkt sich doppelt so schlimm aus, wenn auch noch ein Besuchsverbot für Angehörige oder Freunde ausgesprochen wird. Dabei reden alle dauernd vom Schutz besonders vulnerabler Gruppen. Die getroffenen Regelungen bringen aber die Betroffenen alten und hilfsbedürftigen Menschen in eine prekäre Lage und isolieren sie weitgehend in ihrer ohnehin meist schmerzlichen Einsamkeit im Heim (p2).

Meine Mitstreiterin bei Transparency, Adelheid von Stösser ist gleichzeitig eine mutige Kämpferin für Rechte und Lebensqualität alter und pflegebedürftiger Menschen. Sie hat in ihrer Zeitschrift für Pflegeethik (6) schon beim ersten Lockdown sehr bewegende Schicksale dieser Betroffenen geschildert und ist entsetzt über die Brutalität, mit der Hygienepläne die lebenswichtigen Bedürfnisse von Menschen an ihrem Lebensabend hintanstellen und damit vielen Betroffenen den Lebensmut nehmen.

Es wirkt deshalb makaber, wenn drei Minister in der Coronakrise ihre „Konzertierte Aktion Pflege“ auf einer Pressekonferenz loben und gleichzeitig mittels Lockdown, gezielten Test- und Quarantänemaßnahmen für Pflegekräfte und mit Besuchsverboten die Not der abhängigen Bewohner und den Stress der verbleibenden Pflegekräfte ins Unerträgliche steigern.

Vorsicht, man maßt sich an, Sie zu schützen!

Wenn man jetzt also „zum Schutz vulnerabler Gruppen“ in Altenwohnanlagen und Heimen verpflichtende Testungen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorschreibt, reißt man mit Sicherheit eine tiefe Lücke in die Versorgungsstrukturen. Bei einer Positivrate von derzeit durchschnittlich (!) fast 8 Prozent ist mit erheblichen Betreuungslücken und mit einer Verschlechterung der Pflege zu rechnen. War das Kalkül, als man hier einen Schwerpunkt für die künftige Teststrategie definierte?

Der Gesundheitsminister hatte sich doch wegen des „Pflegenotstands“ gerade für eine Stärkung dieser wichtigen Berufe in der Pflege eingesetzt. Und jetzt das? Ob ein Test richtig oder falsch positiv ist, spielt beim Pflegepersonal sicher keine Rolle, denn es werden ja arbeitsfähige Gesunde bei der Arbeit getestet. Da braucht man auch nur 8 Prozent „Positive“ zu finden, um unter den Beschäftigten und den Betreuten eine riesige Quarantäne-Lücke aufzureißen.

Von Bergamo nach Bayern — so geht‘s

Wenn dann ein Großteil des Pflegepersonals gesund, aber „positiv“ zu Hause bleiben muss, so kommen wir Bergamo schon etwas näher. Alte und Hilfsbedürftige werden wegen Personalmangel unterversorgt, ruhig gestellt, trocknen aus — Thrombose- und Emboliegefahr! — oder werden „sicherheitshalber“ oder wegen eines positiven Testergebnisses gleich in die Klinik eingewiesen. Wenn jetzt also per Test die Alten und chronisch Multimorbiden in die Kliniken geschaufelt werden, kann man sich vorstellen, welche Bilder dadurch für die Angstmacher inszeniert werden können. Hier ein Alarmruf aus Bayern vom 11. November 2020:

„Seitdem Patienten/Bewohner und Personal systematisch durchgetestet werden, passiert es, dass von jetzt auf gleich die Hälfte des Personals wegfällt, weil sie entweder positiv getestet wurden oder aber Kontaktpersonen waren. So wie im Krankenhaus in Schongau, wo 600 Mitarbeiter Ende Oktober für mindestens 10 Tage in Quarantäne geschickt wurden und die Klinik vorübergehend schloss. Was das für die Patienten bedeutet, die dort liegen und so schnell nicht in andere Häuser verlegt werden können, lässt sich denken.“ (7)

Die Testungen — ein Win-Win-Geschäft zu Lasten Dritter

Wer diese Not- und Paniksituationen anheizen will, um uns Angst zu machen, muss also nur noch dafür sorgen, dass auch mehr ambulant und in Pflegeeinrichtungen getestet wird. In Einrichtungen wird das vom Verordnungsgeber einfach angeordnet, dann läuft das Positiven-Domino demnächst bundesweit von ganz alleine (p3 bis p5). Aber auch in den Kassenarztpraxen gibt es ein probates Mittel, die Kooperation der Ärzteschaft zu steigern: Mehr Geld! Das wird ja jetzt massenhaft gedruckt und scheint keine Rolle mehr zu spielen. Ein niedergelassener Kassenarzt hat mir entrüstet gemeldet, wie sich das auswirkt. Er schreibt:

„Erst gab es keinen Cent für die Tests und viele Kollegen (fast alle bei uns in der Region) haben so gut wie gar nicht getestet. Nun bekommen wir für einen Test (Dauer 1 min) beim gesunden Menschen mehr Geld (15 Euro) als für eine komplette Abdomen-Sonographie bei akutem Abdomen (15 min für 12 Euro). Deshalb wird jetzt plötzlich überall getestet.“

Unser Gesundheitswesen wird „mit dem goldenen Zügel“ gesteuert, wie es mir einmal der unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) Professor Joseph Hecken erläuterte. Das heißt, mit Geld werden die Anreize für das gesetzt, was Patienten dann erleben beziehungsweise ausbaden müssen (p1i).

Profit Center Krankenhaus

Finanzielle Fehlanreize wirken sich im Krankenhaus offenbar sogar noch verheerender aus. Gerade in den großen Klinikkonzernen haben inzwischen die besonders von schein-linken Gesundheitsökonomen politisch jahrelang gepuschten Fallpauschalen das Geld zur wichtigsten Triebfeder des Klinikbetriebes gemacht.

Dort blüht die institutionalisierte — also legalisierte — Korruption. Es werden mit Bonuszahlungen für Chefärzte, mit Monopolisierung von Versorgungsketten oder durch geschicktes Zusammenarbeiten mit Apotheken, Medizinprodukteherstellern und Pharmaunternehmen immer mehr und teurere Leistungen erbracht und abgerechnet. Nicht weil Patienten sie unbedingt brauchen, sondern weil dadurch das finanzielle Ergebnis des klinischen Profit-Centers Krankenhaus optimiert werden kann.

„Wenn wir keine zweistellige Rendite einfahren, machen wir den Laden hier dicht“, hatten mir die Manager der Helios-Kette bei einem Besuch mit Karl Lauterbach in ihrer Klinik in Damp an der Ostsee unverblümt zu verstehen gegeben. Mein eigentliches Anliegen damals war, dass diese Klinik sich mehr für die unzureichende Notfallversorgung auf dem Lande öffnen möge, aber da war ich wohl zu naiv, wie mir das Mitglied des Aufsichtsrates der Rhön-Kliniken, der Genosse Karl Lauterbach, vorwurfsvoll lächelnd zu verstehen gab.

Aber nicht nur in den Regierungsparteien hatten und haben die großen Gesundheitskonzerne eine tief verwurzelte Lobby. Jetzt in der Corona Krise hat sich das bezahlt gemacht. Solch einen Lockdown-Unsinn macht meiner Meinung nach nur jemand aktiv und engagiert mit, der entweder von der Macht oder vom Geld oder von beidem etwas erwartet, oder wer Angst davor hat, dieses zu verlieren, wenn er sich verweigert. Bei den Konzernen der Gesundheitswirtschaft läuft alles am reibungslosesten, oder wie geschmiert, mit goldenen Zügeln.

Lohn der Angstmacher

So machen die meisten Kliniken den Corona-Hype ohnehin schon mit, weil ihre Lobby seit März dafür gesorgt hat, dass ein großer Teil der für Covid-19 aus dem Fenster geschmissenen Steuergelder und Beiträge bei den Kliniken landet.

Anfangs, im März 2020 erreichten diese, dass für jedes belegte Bett ein Corona-Zuschlag von 50 Euro pro Tag gezahlt wurde. Genial war auch das schon genannte Leere-Betten-Honorar von 560 Euro pro Tag. Für jedes neu aufgestellte Intensivbett gab es sogar 50.000 Euro Zuschuss. Auch wenn sie nicht gebraucht wurden, haben viele Häuser dieses Geschäft mitgenommen. Leer stehende Betten brauchen wenig Personal und bringen in Corona-Zeiten trotzdem gutes Geld. Nach den ersten Lockdown-Turbulenzen war von Covid-19 im stationären Sektor nicht viel zu merken. Die Belegung der Intensivstationen in Deutschland lag vom März bis Ende September 2020 durchschnittlich bei 50 bis 75 Prozent.

Das hat sich bisher auch kaum geändert. Dafür aber die dort gemeldeten Diagnosen.

Die neue Strategie

Man schaltete um.

Die Kliniken erhielten am 12. Oktober rückwirkend ab 1. Oktober 2020 weitere finanzielle Anreize, sodass sich die Belegung der freien Betten wieder mehr rechnet, aber nur für positiv getestete Covid-19-Fälle. Nach § 5 Absatz 3i KHEntgG für 2020 (Corona-Mehrkostenzuschlags¬vereinbarung 2020) gewährte ihnen der Gesetzgeber wesentlich höhere Zuschläge. Gleichzeitig sollte der Medizinische Dienst in der „Notlage“ die Augen zudrücken und nur noch weniger als halb so oft kontrollieren, was mit unserem Geld gemacht wird. Für jeden Behandlungsfall mit positivem Testergebnis und für jeden Fall mit klinischen Symptomen, die als Covid-19 gedeutet werden können, gibt es seit dem 1. Oktober 2020 bis zum Ende der „epidemischen Notlage von nationaler Tragweite“ pro Tag zusätzliche 100 Euro Covid-19-Sonderentgelt.

Dieses attraktive Angebot kam, parallel mit der Testorgie in Pflegeeinrichtungen und angesichts der dadurch zu erwartenden Zuweisungen von Covid-19-Verdachtsfällen, gerade rechtzeitig und wurde von den Kliniken offenbar seit dem 1. Oktober in sehr erstaunlich großem Maße genutzt (b2).

Auch wenn die Auslastung der Intensivstationen — schon wegen der Personalknappheit — sich insgesamt nicht wesentlich veränderte, so stieg der Anteil der „Covid-19 Fälle“ auf durchschnittlich etwa 50 Prozent rasant an.

Von Anfang Oktober bis Mitte November, also etwa innerhalb von nur 6 Wochen, war das eine Zunahme um das 15-fache! Erschreckend ist dabei der Anteil beatmeter Covid-19-Fälle von 56 Prozent. Hoffentlich sind unter den 2010 invasiv Beatmeten viele nur wegen eines positiven Testbefundes, also mit und nicht primär wegen Covid-19 in dieser Statistik. Invasive Beatmung von als Covid-19 behandelten Patienten hat sich weltweit inzwischen als lebensgefährliches Zusatzrisiko herausgestellt.

Gern würde ich von den Kassen wissen, wie sich seit Mitte September die Altersverteilung der Intensivpatienten verändert hat und wie es sich mit dem Anteil der Patienten aus Alteneinrichtungen verhält. Auf diese Daten warte ich immer noch. Die Kostenträger müssten längst über diese Entwicklung gestolpert sein, aber die Stellen zur Kontrolle von Fehlverhalten in den Krankenkassen scheinen bei diesem „Great Reset“ der Bettenbelegung lieber nicht so genau hinzuschauen.

Das Geschilderte zeigt erneut, dass Krankenhäuser primär zu Wirtschaftsunternehmen mutiert sind, in denen ökonomisches Denken die Entscheidungen bestimmt. Als Sozialstaat sind wir aber eine verfasste Solidargemeinschaft. Unsere Beiträge tragen wir solidarisch nach Kräften, um jenen helfen zu können, die Hilfe brauchen. Das ist auch das Prinzip unseres Gesundheitssystems. Es beruht auf dem Solidarprinzip und war auch im Bereich der Verwaltung und der Sicherstellung von bedarfsgerechter Versorgung eine öffentliche Aufgabe. Wenn Städte, Landkreise und Bundesländer die Daseinsfürsorge für Gesundheit großen Monopolisten überlassen und sich derart ihrer Verantwortung für Kranke und Alte entledigen, dann geht es bald gar nicht mehr um Gesundheit, sondern nur noch um Geld, und damit kennen sich die Unternehmen besser aus als die Volksvertretungen.

Der „Great Reset“ im Gesundheitswesen scheint längst gelaufen. Die „Economic Hitmen“ sind lange unter uns und, was wir jetzt erleben, ist nur ein Symptom dieser in den letzten Jahrzehnten fortschreitenden Deregulierung unseres Gemeinwohls. Wenn das Gemeinwohl sich selbst abschafft, dann übernehmen gut organisierte Egoisten mit väterlicher Geste das Regime und Demokratie hat es schwer.

Doch ich habe einen Traum!


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieses Werk von Wolfgang Wodarg wurde originär auf der Online-Plattform Rubikon unter dem Titel „Die Angst aus der Klinik“ veröffentlicht. Es ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

(1) Das RKI berichtet zum 17.11.2020 : Im Ambulanten Bereich ist die Aktivität der akuten Atemwegserkrankungen (ARE-Raten) in der Bevölkerung in der 45. KW 2020 im Vergleich zur Vorwoche bundesweit leicht gesunken. Zwei (4 Prozent) der 51 untersuchten Sentinelproben waren positiv für SARS-CoV-2. Aber im stationären Bereich ist die Gesamtzahl der behandelter Fälle mit akuten respiratorischen Infektionen (SARI-Fälle) weiter angestiegen. Dabei ist der Anteil an COVID-19-Erkrankungen bei den SARI-Fällen weiter stark angestiegen und lag in der 44. KW 2020 bei 49 Prozent.

(2) https://youtu.be/Qmls6bj2jxI

(3) https://www.wodarg.com/covid-19-in-italien/

(4) https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/SPD-Gesundheitsexperte-Lauterbach-Wir-haben-zu-viele-Krankenhaeuser-id54513861.html

(5) Covid-19 Krankenhausentlastungsgesetz vom 27. März 2020: Krankenhäuser erhalten einen finanziellen Ausgleich für verschobene planbare Operationen und Behandlungen, um Kapazitäten für die Behandlung von Patienten mit einer Coranavirus-Infektion frei zu halten. Für jedes Bett, das dadurch im Zeitraum vom 16. März bis zum 30. September 2020 nicht belegt wird, erhalten die Krankenhäuser eine Pauschale in Höhe von 560 Euro pro Tag. Der Ausgleich wird aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds, der aus dem Bundeshaushalt refinanziert wird, bezahlt. Sie erhalten außerdem einen Bonus in Höhe von 50.000 Euro für jedes Intensivbett, das sie zusätzlich schaffen. Die Kosten dafür werden aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds finanziert. Darüber hinaus sollen die Länder kurzfristig weitere erforderliche Investitionskosten finanzieren. Für Mehrkosten, insbesondere bei persönlichen Schutzausrüstungen, bekommen Krankenhäuser vom 1. April bis zum 30. Juni 2020 einen Zuschlag je Patient in Höhe von 50 Euro, der bei Bedarf verlängert und erhöht werden kann. Der so genannte „vorläufige Pflegeentgeltwert“ wird auf 185 Euro erhöht.

(6) http://pflegeethik-initiative.de/2020/04/15/corona-krise-falsche-prioritaeten-gesetzt-und-ethische-prinzipien-verletzt/

(7) https://www.merkur.de/lokales/schongau/schongau-ort29421/schongau-krankenhaus-corona-ausbruch-mitarbeiter-angefeindet-90092945.html

(b1) November 2020; Sonderauswertung von RKI und Statistischem Bundesamt (Originalquellen) zu SARS-CoV-2 und Sterbezahlen; entnommen bei: https://www.rubikon.news/artikel/die-angst-aus-der-klinik

(b2) RKI, DIVI, Tagesreport vom 17.11.2020, Fallzahlen Covid-19; entnommen bei: https://www.rubikon.news/artikel/die-angst-aus-der-klinik

Über den Autor:

Wolfgang Wodarg, Jahrgang 1947, ist Internist und Lungenarzt, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin sowie für öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin. Er arbeitete unter anderem als Amtsarzt in Schleswig-Holstein, Lehrbeauftragter an Universitäten und Fachhochschulen sowie Vorsitzender des Fachausschusses für gesundheitlichen Umweltschutz bei der Ärztekammer Schleswig-Holstein. 2009 initiierte er in Straßburg den Untersuchungsausschuss zur Rolle der Weltgesundheitsorganisation bei der Schweinegrippe.

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Letzte Bearbeitung: 9. Januar 2021.

(a1) Die Links im Text und einige Quellen (p1 …) wurden durch den Blog-Autor hinzugefügt.

(p1, p1i) Die Sache mit den Fallpauschalen; https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Ministerium/Geschaeftsbereich/Wissenschaftlicher_Beirat/Gutachten_und_Stellungnahmen/Ausgewaehlte_Texte/2018-06-19-Ueber-und-Fehlversorgung-Krankenh.pdf?__blob=publicationFile&v=3;

Zitat, Seite 6 (Hervorhebung durch Peds Ansichten): „Nach der geltenden Kompetenzverteilung wäre es grundsätzlich Aufgabe der Länder, überzählige Krankenhäuser zu schließen und die verbleibenden bedarfsgerecht zu stärken. Dazu kommt es aber nicht in dem wünschenswerten Maße.“ Es ist ausgemachte Sache aus marktwirtschaftlichen, und eben nicht medizinischen Gründen, eine Reihe von Kliniken zu schließen. Corona hat daran in keiner Weise etwas verändert. Es ist schlicht unredlich, wenn die Protagonisten einer solchen Politik nun Worte wie Triage oder Notstand in den Mund nehmen. Einen Zustand in denen sie das Kliniksystem treiben – ganz nach italienischem Vorbild.

(p2) 17.12.2020; Oberhessische Presse; Keine Pfleger mehr: Hilfeschrei aus Marburger Altenheim; https://www.op-marburg.de/Marburg/Keine-Pfleger-mehr-Hilfeschrei-aus-Marburger-Altenheim?fbclid=IwAR0w7YMVWYQqgw2WfLQz7HVq2IgnXCNeNLPDmituuSHiud0LK_CCiNJ4Eo4

(p3) 16.12.2020; BR24; Pflegenotstand in Burglengenfelder Seniorenresidenz verlängert; https://www.br.de/nachrichten/bayern/pflegenotstand-in-burglengenfelder-seniorenresidenz-verlaengert,SJLwWKp; Anmerkungen Peds Ansichten: „Seniorenresidenz“ muss für Angehörige wie Bewohner wie der blanke Hohn klingen.

(p4) 18.12.2020; Cicero; Ralf Hanselle; Der Pflegenotstand hat zu mehr Toten geführt; https://www.cicero.de/wirtschaft/corona-pflegeheime-weihnachten-schnelltests

(p5) 04.12.2020; MDR; Notstand in Südharzer Pflegeheim: Zwei Drittel der Mitarbeiter ausgefallen; https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/halle/mansfeld/corona-pflegeheim-rossla-notstand-100.html

(Titelbild) leerer Rollstuhl; Autor: PublicDomainPictures (Pixabay); 01.06.2012; https://pixabay.com/de/photos/stuhl-rollstuhl-behinderung-hilfe-89156/; Lizenz: Pixabay License

39 Gedanken zu „Gigantischer Corona-Betrug in deutschen Kliniken“
  1. Liebe Freunde,
    entschuldigt bitte, dass ich hier eine Nachricht eintrage, die nichts mit dem Artikel zu tun hat. Weil aber in den Medien nicht darüber berichtet wird, springe ich über meinen Schatten.
    Der Verfassungsgerichtshof in Österreich (VfGH) hat u.a. das Betretungsverbot für Gaststätten per 31.12.2020 00:00 Uhr aufgehoben, sowie die Maskenpflicht und und Klassenteilung in Schulen! Diese Verordnungen seitens der Regierung sind laut VfGH NICHT MEHR ANZUWENDEN.


    Danke! Können Sie bitte noch eine Quelle nachliefern?
    Herzlich, Ped

      1. Die Beschlüsse stammen aus dem Oktober bzw. Dezember und basiserten darauf, dass die Regierung keinerlei Begründungen für diese Eingriffe vorlegen konnte. Diktator Kurz hat aber mehrfach gezeigt, dass er sich für die Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofs nicht die Bohne interessiert. Eigentlich eine Verfassungskrise. Aber wer interessiert sich denn in einer Diktatur noch für die Verfassung?

    1. Sehr schöner Link. Die Situation in Deutschland ist ja ähnlich (s.dazu Verfahren Jessica Hamed/Rubikon). Damit ist jetzt das Abdriften von Deutschland/Österreich in die Unrechtsstaatlichkeit sehr schön durch ein Urteil eines Verfassungsgerichts dokumentiert worden.
      Dummerweise scheint das kaum jemanden zu interessieren.
      Der Rechtsstaat, gestorben an Ignoranz, Oberflächlichkeit und Desinteresse.

      Eigentlich müsste es jetzt zu einem Machtkampf zwischen Judikative und Legislative kommen. Auch das findet nicht statt. Der Rechtsstaat, offensichtlich nicht das Papier wert auf dem er formuliert worden ist.

      1. dieser (angeblich oder nicht) gemeinsame Feind ist es doch, weswegen bald auf der ganzen Welt das Kriegsrecht verhangen wird.

        Und alle Menschen rund um den Globus glauben irgendwann daran. Vorher war es eben persönliches Pech, sich irgendwo an irgendwas anzustecken. Jetzt macht man sich schon (möglicherweise) strafbar, wenn man irgendwo irgendwas zu erledigen hat, was sich nicht zu zweit regeln lässt. Was für ein Irrsinn !

        Der Begriff „Gesundheitsdiktatur“ wird uns in Zukunft wohl noch ganz gut beschäftigen.

        Und selbst wenn es eine Pandemie ist / sein sollte : schaut, was sie draus machen und was in Zukuft noch so alles blühen mag ! Als „positiv Getesteter“ aller Freiheiten beraubt, um Solidarität mit den alten und Schwachen zu üben. Solidarität … im Kapitalismus ( sorry: der freien Marktwirtschaft …. )

        Was bin ich froh, dass ich eh seit Jahren an Depressionen leide und mich nicht mehr um aktive Sterbehilfe bemühen muss. Ich verweigere einfach die Spritze und bin aus dem Schneider. Der Spieß lässt sich auch umdrehen !

  2. die entscheider wissen sehr wohl, dass die arbeiter insbesondere im fabrizierenden gewerbe nicht um ihr leben bangen müssen und erlauben dort uneingeschrenkt die kontakte um den wirtschaftsstandort deutschland nicht zu gefährden, um trotzdem den anschein der vermeidung von coronaopfern zu wahren, werden alle übrigen nicht produzierenden bereiche still gelegt, jetzt gibt es aber widerstand im bildungssektor, denn warum sollen die kinder auf ihre bildung/arbeit verzichten und die industriearbeiter nicht, das ist nicht vermittelbar—die entscheider haben sich für den industriestandort deutschland entschieden und gegen die corona-risokogruppen, denn die meisten kontakte finden nach wie vor auf arbeit/pendeln statt, so dass die mehrheit der berufstätigen/arbeiter ihre familienmitglieder weiterhin mit corona anstecken dürfen

    1. interessant wäre ja mal, wen es außer Tönnies noch so erwischt haben soll. Bei uns (ca. 200 Leutz) gab es zwei Verdachtsfälle, die sich als falsch erwießen. Weshalb erwischt es angeblich immer nur die Pflegeheime, wo die Alten doch eh schon abgesondert und isoliert auf ihr Ende dahindämmern ?

      kognitive Dissonanz ? ja, aber ganz gewaltig !


      Sie stellen die richtigen Fragen.
      Und genau die sollte man all denen auch stellen, die wie hypnotisiert nach den „Regeln“ tanzen.
      Herzlich, Ped

      1. ich stelle mir in unserer durchkapitalisierten Welt eher die Frage, weshalb so viele Menschen so üble Bauchschmerzen bei dem ganzen Zirkus haben, der mit uns veranstaltet wird. Das kann doch unmöglich nur an Uninformiertheit oder sonstigem fehlenden Opportunismus liegen.

        1. aber das wurde uns ja schon im Frühjahr rechtzeitig mit „kognitiver Dissonanz“ als die ultimative Entschuldigung untergejubelt. Wir müssen einfach nur noch viel mehr vertrauen, dann wird alles gut !

          Irgendwann sitzen wir dann alle im Affenstall, bekommen unsere Banane und radeln dafür wie die blöden.

    2. Nachtrag: andererseits wird dieser Zirkus ja weltweit aufgezogen. Wenn es nur den Exportweltmeister Germany oder irgendeine andere „Hotspot-Country“ treffen würde, könnte man ja ganz schnell Lunte wittern. Andererseits kommt es mir mittlerweile vor, dass je undurchsichtiger die Lage, vorher entsprechend für das nötige Durcheinander gesorgt wurde. Ist ja nicht so, dass es keine ThinksTanks usw gäbe …

      1. bin für eine offene Diskussion. ohne rechts, links, oben, unten ….. Spinnerte gibts gar reichlich. Sollte aber kein Totschlagargument sein, jegliche Opposition gleich in die extrem(istisch)e Ecke zu drängen. Denn es sind einfach zu viele, denen es im Bauchgefühl grummelt. Nur bitte keine Stiefelknechte, die ihre Fahne in den Wind hängen. Denn wenn es die (jüngere) Vergangenheit gezeigt hat, waren es genau jene, die am zuverlässsigsten die größten Sauereien mitgetragen haben.

      2. also in Brasilien lässt man sich nicht das leben verbieten und geht ohne maske an den strand/ins meer um den sommer zu genießen, es hängt eben doch von dem rückgrat der machthabenden partei ab

        1. „es hängt eben doch von dem rückgrat der machthabenden partei ab“

          Häh? Es hängt ganz sicher nicht von der machthabenden Partei ab sondern wenn, dann von den Bürgern und ob diese Rückgrat besitzen.

          Was gibt es schlimmeres als eine „machthabende Partei mit Rückgrat“? Das heißt doch nichts anderes als dass diese noch weniger sich um die Stimmen aus der Bevölkerung schert.

  3. Großer Dank an Dr, Wodarg für die Aufklärung und Offenlegung um
    das was alle Bürger seit März 2020 in Deutschland erleben müssen.
    Leider wissen die Mächtigen genau, das geschätzte ca 80 Prozent
    der Bevölkerung sich für Hintergründe nicht interessieren. Dennoch
    ist Aufklärung extrem wichtig wenn auch eine zähe Tätigkeit.

  4. lasst sie doch das Spiel weiter spielen ,während wir alle vorwärts und rückwärts denken müssen ,was eigentlich für ein Spiel läuft das sagen sie uns nicht, auch können sie die Spielregeln nicht klar und deutlich definieren.
    Ich hatte glaub ich hier schon mal geäußert „die ganze Welt ist im Vertrag“ und die Verwaltung Deutschlands ,und nicht nur Deutschlands , haben die ganzen Investoren betrogen auf dieser schönen Welt,haben denen Dinge verkauft deren Eigentümer sie nicht waren und niemals werden können.Und sie kaschieren mit CORONA diese Tatsachen,

    denn bei den Kliniken und Krankenhäusern sind sie selbst verstärkt im Boot,von daher wird denen von jedermann zu sehen ein gewisser Vorteil eingeräumt.

    und wenn wir mal den Beruf eines Arztes nehmen ,dann steht ihm eine Ärztekammer vor die ihm sofern das Budget es zulässt ein Gehalt gewährt das neben einer Zulassung die Kriterien sind damit er Geld verdienen kann.Das heißt: der Arzt kann sich nicht einfach so dort niederlassen wo er will,sondern muss dann dort praktizieren wo es eine Ärtztekammer genehmigt,denn die bekommen das Budget aus einer Krankenkasse zugeteilt–wird ausgehandelt-
    Das resultiert aus einem Telefongespräch das ich mit jemandem geführt habe der mir das erklärt hat,wir waren zwei ostdeutsche und verstanden uns auf Anhieb.

    und jetzt meine Frage—–was ist der Unterschied zwischem einem Arzt und einer Putzfrau–
    es gibt keinen.beide sind Menschen,beide haben verschiedene Berufe-das auffällige daran ist-beide sind „vertraglich entmündigt und zwar organisatorisch aus der Fiktion einer extra dafür gegründeten Gesellschaft heraus “ ,die aus jahrhundertalten Verträgen entstammen sollen und heute noch gelten.

    Wenn wir also uns bewusst werden das aus einer Fiktion nur eine Fiktion entstehen kann, dann merken wir auch welchen Stellenwert eine Fiktion besitzt.Die Fiktion ist praktisch ein Hirngespinst das dorthin gehört wo es her kommt ,nämlich ins nichts—-und wir alle sollten es gemeinsam dorthin zurück schicken.

  5. es gibt ja ein ungeschriebenes gesetz: das man das geschäftsmodell eines anderen unternehmers nicht schlecht machen/schaden darf, nun die idee: das system/börse mit einem neuen investitionsziel zu retten und den anlegern eine anlegemöglichkeit für das ansonsten wertlose geld zu geben ist doch genial und das volk ist auch bereit für die rettung des systems sein leben nachhaltig einzuschrenken, das nenne ich echte solidarität/systemloyalität

    1. noch bis vor wenigen Jahr(zehnt)en dienten die zyklischen Krisen dazu, überschüssiges Kapital zu vernichten. Eine bereinigende Funktion sozusagen. Mittlerweile nutzt das überschüssige Kapital die Krisen, um sich noch ungehemmter bis zur nächsten Krise hinüberzuretten. Die Abstände werden kürzer und die Summen werden langsam astronomisch. Der kommende riesige Crash ist unvermeidlich. Dumm nur, dass dann alle verlieren, nicht nur die Anleger und Spekulanten. Das Blatt ist ausgereizt.

      1. Und dazu kann ich nur sagen, die Gestalter wissen das und Sie wissen, ihr heutiges Kapital in Form von Geld, wird morgen nichts wert sein.
        Das System ist schon 2008 zusammengebrochen und wird seitdem nur noch irgendwie am Laufen gehalten, bis ein neues System greift und den Gestaltern dann zukünftig und für alle Ewigkeiten ihre MACHT erhält und nie wieder zusammenbrechen kann zum Einen, zum Anderen das gemeine Volk nicht mehr dazwischenfunken kann mit so irrsinnigen Vorstellungen wie “ Demokratie“ und Menschenrechte.
        Das ist die neue Weltordnung, die in Form des great Reset mit all seinen angedachten Ideologien umgesetzt werden soll.
        Das jetzt zu sehende ist die Enteignung jedes einzelnen Bürgers, der sich in Lohnabhängig und somit in Geldabhängigkeit befindet, welches ihnen Arbeitgeber zugestehen.
        Nette Mittelstands Chefs sind da ebenso im Wege, am Ende werden nur noch eine Hand voll Großkapitalisten als Arbeitgeber existieren, die dann alles bestimmen, wie der Mensch gefälligst zu leben hat.
        Spielt man nicht mit, wird man ausgelöscht dann, indem man mit einem Mausklick deine Existenzgrundlage beseitigt, also mit einem Handstreich lieber Gott spielt.

        Darüber ist aufzuklären, denn ich bin davon überzeugt, dass das so kein Mensch möchte. Nicht einmal Corona Hörige.

        Wir arbeiten auf der falschen Baustelle.

        Nicht die Aufklärung zum Thema Corona ist es, was erforderlich ist, es ist unabdingbar erforderlich darüber aufzuklären, was der große Plan ist und das Ziel der Gestalter.
        Wenn das gelingt, dann geht vielen eh ein Licht auf, wie das mit Corona ist.

        1. „nie wieder zusammenbrechen“ ist undialektisch. Die Widersprüche zwischen Kapital und Arbeit usw. werden durch eine gnadenlose Diktatur ja nicht aufgelöst, höchstens unterdrückt. Auch das römische Reich ging an sich selbst zugrunde.

          1. @Atomino, ganz sicher war das keine “ falsche Dialektik“. Es ist auch nicht mein Dialekt. Das ist der Dialekt, zum Beispiel von Davos „Schwab“, mit allem, was daran hängt. Der Typ ist auch nur ein Sprachrohr und Mittler von vielen Anderen.
            Es werden keine Widersprüche zwischen Kapital und Arbeit aufgelöst, das findet nämlich schon seit Jahrzehnten statt, nennt sich Neoliberalismus.
            Dieser ist tot und jetzt wird in der Vorstellung einiger weniger auf diesem Planeten die komplette Lohnarbeit abgeschafft. Das Kapital wird zukünftig nicht mehr benötigt, um überflüssige Lohnarbeitnehmer zu alimentieren, die unsinnige Resourcenfressende Dinge kaufen. Und wenn man jetzt denken mag, „ja, aber wer putzt denen zukünftig den Allerwertesten ab und küsst ihre Füße und wer stellt denen ihre Luxusartikel her?“ Industrielle Revolution 4.0! Robotik, absoluter Automatismus, absolute Digitalisierung, totale Überwachung aller Dinge und jedes Menschen darin. Deine Arbeiter, wird man dezimieren, schlicht aussterben lassen und bis zum abschließenden Umgesetztsein und Erfolg, nur noch das nackte Überleben gewähren. So zumindest deren Vorstellung. Allerdings haben die uns alle nicht danach gefragt, ob wir das alle auch so möchten. Und soweit möchte wohl auch kein Mensch, der noch alle Tassen im Schrank hat. Und so weit sind wir auch noch lange nicht.
            Aber durch das gerade mit aller Gewalt eingeführte Angstregime namens Corona -und ich wage garnicht darüber zu spekulieren, was denen noch so einfällt- sind wir genau auf diesem Wege. Oder willst Du das bestreiten?

            Vergleiche doch bitte das Römische Imperium und dessen Untergang nicht mit der heutigen Zeit und die Möglichkeiten von heute.

            Rom ist aus ganz anderen Gründen gefallen, ich vergleiche das jetzt mal mit dem Fall des Neoliberalismus.
            UNENDLICHES WACHSTUM, welches es niemals geben kann, das war der
            Grund. Gier und immer mehr zunehmender Reichtum von Wenigen brachte den Wandel und den Sturz des römischen Reichs erster Nation und Mangel an technischen Möglichkeiten seiner Zeit, den scheiß Laden noch zusammenhalten zu können. Ein Glück für viele andere Nationen, aber auch das und was daraus folgte, niemals Glück für die Menschheit. Bis heute nicht.
            Nun, wir stehen gerade am Anfang eines neuen Wandels und der Übergang zur angedachten neuen Weltordnung ist wie gesagt klar ersichtlich und die Vorstellungen von Psychopathen von Davos Teilnehmern auch klar umschrieben. Oder kannst Du das bestreiten?
            Ob die jemals bis dahin kommen werden, das steht in den Sternen und weiß vielleicht der liebe Gott. Falls es den gibt, er möge bitte und endlich mal ein Einsehen haben mit seiner Schöpfung. 🙂 , sonst wird man auch ihm heftig in die Parade fahren und der Antichrist übernimmt den Laden hier.
            Sei Dir gewiss, bis dahin sind wir alle auf diesem Planeten schon lange nicht mehr am Leben, warum auch immer.
            Das bedeutet aber nicht, dass wir uns jetzt gemütlich abwartend zurücklehnen können, nur weil uns vermutlich das bittere Ende nicht trifft
            Jetzt ist die Zeit und nur noch jetzt, dass die Menschheit das aufhält und wir nicht schon durch die Anfänge der neuen Weltordnung unvorstellbar beginnen zu leiden.
            Wobei, das Leiden hat schon begonnen, denn alleine die Zunahme innerhalb eines Jahres an Verarmung und Hunger, um annähernd 100%, auf 130.000.000 Menschen, das Ende ist da noch garnicht in Sicht, sollte eigentlich genug Kaffee sein für opportune Spatzenhirne, um wach zu werden.
            Das kann man leider nur so lange verdrängen, bis dann irgenwann auch hier Millionen beginnen Hunger zu schieben.
            Ein wenig spät, zum dann Aufwachen. Wir werden die Anfänge noch sehen können, tun wir nichts.
            Wir kommen aus der Nummer nur raus mit wirklich gemeinsamen Nachdenken, Lösungen suchen, mit Schwarmintelligenz, denn einer wird da nicht kommen und einer wird das auch nicht mehr richten können.
            Das alles geht nicht mit Gewalt und es geht nur durch viele, am Besten endlich mal gemeinsam.
            Unsere Zukunft ist nicht geschrieben. Wie sagte Yoda so schön, „“in ständiger Bewegung, die Zukunft ist!“
            Genau, bewegen wir also etwas, nämlich unsere aller Zukunft und für alle in der Zukunft, mit Hirn und Verstand.
            Das wird enorme Kraft und Arbeit kosten, weil wir alle nämlich zu lange geschlafen und stillgehalten haben. In der Zeit haben wir ja Kraft gespart, also, Arsch hoch, Herz in die Hand und los jetzt. 🙂

            Ah, kleiner Nachtrag, bitte, nicht nochmal im Kreis drehen, geradeaus und nach vorne gehen, denn das Leben ist ja schön. 😡

        2. hmmm …. und wenn es nun garkeinen „großen Plan“ gibt, den es a) erstmal sauber zu erkennen gäbe und der b) dann ganz statisch im Raum stände ….. was, wenn es einfach nur kapitalistische Sachzwänge sind, über die wir uns im klaren werden müssten, ohne da jetzt irgendwelche dunkle Gestalten hereinzuprojizieren ?

          Ich glaube z.B. kaum, dass jemand einen konkreten Plan gefasst hat, durch meiner Hände Arbeit reich zu werden. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass es irgendwann in der Geschichte einen Punkt gab, ab dem es ein gewisses Ungleichgewicht herrschte. Der eine hatte ein Werkzeug, dass er anderen zur Verfügung stellte, um für ihn zu arbeiten. Das sogenannte Produktionsmittel. Nur er war im Besitz dieses Werkzeugs, liess die Leute damit arbeiten und gab ihnen einen Lohn dafür. Den Mehrwert strich aber der Inhaber der Produktionsmittel ein. Und genauso sieht es doch heute aus. Immer mehr Menschen verdingen sich in Lohnarbeit, während die Besitzer der Maschinen / Ideen / … der Produktionsmittel halt die Profite einstreichen. Da braucht es keine Bilderberger, Skull & Bones und die jüdische Weltverschwörung. Der reine Sachzwang ( die Ausbeuter konkurrieren ja auch untereinender um den besten Platz an der Sonne ) reicht da schon zur Erklärung all dieser Schweinereien. Personifizierung lenkt da nur ab !

      2. naja, mit der digitalisierung insbesondere der privatspähre kann man noch für viele jahrzehnte wachstum/profit erzielen und wenn die weltbevölkerung bereit ist sich alle paar wochen impfen zu lassen, kann man sicher auch viel bewirken/manipulieren und wenn erst alle noch freiheitsliebenden menschen zu unterwürfigen asiaten ala china/japan geworden sind haben wir die perfekte sozialdarwinistische auslese, denn in Japan begeht jeder looser selbstmord die haben sogar ein wort dafür karoshi/Sepukku, damit kann man das perverse system auf jeden fall für eine sehr lange zeit füttern

  6. Ich befürchte inzwischen das Allerschlimmste. Und das ist nicht etwa, dass irgendwelche bösen Mächte wirken würden die uns unterwerfen wollten, uns zu willigen Sklaven, ja, Zombies machen wollten, „Neue Welt Ordnung“, „Great Reset“, etc,

    sondern dass das alles auf nichts weiter als auf den „klassischen Sünden“, Neid, Geiz, „Völlerei“ (nicht den Hals vollkriegen können), Lüge, Betrug basiert. Es kann sein, dass das alles einfach deshalb so läuft, weil da viel Geld ist, und dass das System so funktioniert, dass zu vielem Geld noch viel, viel mehr Geld KOMMEN MUSS!

    Es ist alles einfach nur eine Folge des gängigen Geschäfts, auf die Spitze getrieben, von ungeheuren Blasen und Finanzakkumulationen angetrieben, die in dem System nichts anderes tun können, als Rendite produzieren zu müssen. Es ist das fast „ganz normale Gewinne“ erwirtschaften, Umsatz machen, „Kunden“ gewinnen, gegen die Konkurrenz auftrumpfen, sich durchsetzen, Erfolg haben mit seinem „Prdodukt“.

    Nehmen wir noch dazu Hanna Arendt, die „Banalität des Bösen“, so haben wir das Heute.

    Und wenn das so ist, so muss sich jeder ganz genau überlgen, welchen Anteil er vielelicht selber daran hat (Aktien, Bitcoins, Job, Haus, Bankkredit, Konsum, …)

    1. Wenn ich an Legislative, Exekutive und Judikative denke, dann fällt mir nur noch die „Banalität des Blöden“ dazu ein. Böse sind wohl Merkel, Söder uns sonstige Kandidaten. Der Rest ist doch einfach nur noch dämlich.
      Man schaue sich mal exemplarisch die Statements von Wagenknecht und Lafontaine zum C-Thema aus dem Frühjahr 2020 mal an. Viel dümmer geht es doch überhaupt nicht mehr.

    2. ohne shutdown/masken-/distanzierungs-/quarantäne-/test-/impfzwang usw. würde die „stay at home industrie“/cloudindustrie und pharmaindustrie usw. keinen cent machen und die kapitaleigner würden auf ihrem wertlosen geld sitzen bleiben

      1. cource sagt:
        10. Januar 2021 um 10:19 Uhr was für ein Käse.

        Die Pharma-Industrie könnte ganz normal ihre Geschäfte machen – wie jeder Brötchenbäcker oder von mir aus Farben-Lack-Hersteller auch. Und was eine „stay at home“/cloud-Industrie sein soll, keine Ahnung. Auf jeden Fall nichts, was man wirklich braucht.

        […]

    1. irgendjemand schrieb mal irgendwo, als das erste mediale Geseiere eine zweite Welle ins Spiel brachte, ziemlich vorrausschauend, dass es unsinnig wäre, die Dinger durchzunummerieren und lieber gleich von „Dauerwelle“ zu sprechen. Bis jetzt hat er / sie recht behalten.

  7. wenn corona nur ein thema von vielen ist um die weltbevölkerung zu spalten/einen bürgerkrieg zu provozieren um dann einen grund für eine ausnahmesituation/NWO zu haben, siehe amerika, dann wäre das verhalten der mehrheit der deutschen in bezug auf corona sogar ausnahmsweise friedensstiftend, d.h. wenn sie gegen ihre private meinung den coronamaßnahmen ohne widerstand folge leisten um einen „bürgerkrieg“ zu verhindern—in China stellt gerade die regierung mit drakonischen corona-maßnahmen, das volk auf die probe–ob es immer noch still hält oder doch irgendwann aufbegehrt, das würde bedeuten, dass die weltweiten corona-maßnahmen sogar bewusst unsinnig sein müssen um einen weltweiten aufstand zu provozieren

    1. verstehe ihr China-Bashing nicht so wirklich. Wir haben genug Sorgen vor der eigenen Haustür und sollten dort ersteinmal kehren. China hat es auch ohne zwei angezettelte Weltkriege oder vorangegangenen exzessiven Kolonialismus geschafft, ernst genommen zu werden. Und sie halten immernoch an der Idee fest, dass es möglich ist, miteinander statt gegeneinander zu leben. Für mich die derzeit fortschrittlichste Zukunftsvision. Im Gegensatz zur EU und anderen imperialen Machtphantasien. Da haben uns die Asiaten eines vorraus : die Ruhe weg !

      Aber statt draus zu lernen, oder auch nur annähernd zu verstehen, setzen wir auf Blut und Stahl. Hat ja bisher ganz gut geklappt …

      1. und warum lässt China z.z. keine WHO-virus-experten mehr ins land, das virus soll angeblich keine natürlichen mutationen aufweisen!?

        https://www.wochenblick.at/china-blockiert-erforschung-von-corona-ursprung-keine-visa-fuer-forscher/


        Darauf sind mehrere Antworten möglich, an dieser Stelle nur Eine:
        Die Chinesen wissen doch genau, wer die WHO steuert. Aus meiner Sicht ist das eine Fünfte Kolonne neuester Generation.
        Was sind „Virus-Experten“? Leute wie Drosten? Also wenn ich ein verantwortlicher Politiker in China wäre, würde ich diesen Leuten in meinem Land auch keine Narrenfreiheit geben.
        Man darf nicht vergessen, dass die WHO über ihr Pandemieregime sehr erfolgreich quasi eine Weltregierung etabliert haben – und das nicht erst 2020 (sonst hätte das mit Corona auch nicht funktioniert). China geht mit Sicherheit eigene Wege.
        Herzlich, Ped

        1. also wenn die WHO auch von den Chinesen finanziert wird, verhindert man mit dieser aktion auf jeden fall die aufdeckung von potentiell künstlichen corona-mutationen=tolle steilvorlage für alle chinaskeptiker


          Mag sein, aber achten Sie darauf, dass es sich trotz allem um Spekulationen handelt. Wir sollten uns nicht zu schnell auf Annahmen versteifen und die dann unterbewusst als Wahrheiten behandeln. Chinas Rolle ist mit solchen Grobzeichnungen nicht verstehbar.
          In Ostasien ist ein Brettspiel namens Go verbreitet. Die Philosophie dieses Spieles steigt öfter in meinen Gedanken hoch, wenn ich mich mit den großen gesellschaftlichen Prozessen befasse, in die China selbstredend involviert ist.
          Herzlich, Ped

        2. Ich finde, zum Thema China ist ein eigener Artikel absehbar notwendig.
          Auffällig ist, die Chinesen haben jetzt schon in Europa jede Menge Wirtschaftsscouts am Laufen, die jetzt schon nach brauchbaren Unternehmen überall Ausschau halten und die in der logischen Folge der anstehenden Insolvenzen bald zum Verkauf stehen. Ganz besonders eigentlich gesunde Mittelstandsunternehmen, wo die Eigentümer Mitnahmeeffekte durch den Bestanbieter generieren.
          Kurz um, mir ist die wahre Rolle der Chinesen in dem Corona Spiel und in dem Davos Spiel, noch nicht wirklich klar.

          Auch wenn Aya Velázquez im „Demokratischer Widerstand“
          https://demokratischerwiderstand.de/artikel/158/china-und-der-great-reset einen hervorragenden Artikel dazu schrieb und diese These aufstellte, so ist das für mich irgendwo nicht ganz stimmig. Da fehlt noch irgendwas und so einiges.

          Auf ihren Nachtrag dort zu ihrem Artikel, möchte ich zusätzlich an dieser Stelle verweisen.
          Viele haben ihn bisher nicht gelesen, denke ich. Aber es wird dadurch an einer der vielen Ecken runder.

          Letztlich ist nicht von der Hand zu weisen, China hat durch die Corona-Maßnahmen-Lockdown-Wirtschaftsvernichtungsaktionen, enorme Vorteile erlangt.
          Das sieht und weiß doch jede Regierung und trotzdem wird so weiter gemacht.
          Dem imaginären Wirtschaftsfeind und Feind der „freien westlichen Welt“ mit Imperialismusbestrebungen wird jeglicher Boden breitet und das Feld überlassen?
          Wer es glaubt, wird selig. Ich glaube nicht daran.
          Weltregierung, ja, das ist klar, aber welche Rolle China darin spielt und sich selber darin auch bestmöglich positioniert, keine Ahnung.
          Ich hatte das schon einmal in einem Artikel hier angedeutet, das Dreierspiel der Mächte USA (mit seinen Vasallen in Europa),, Russland und China.
          Der Russe ist mir nach wie vor zu ruhig und im Hintergrund abwartend, beobachtend.
          Aber er spielt das Spiel trotzdem irgendwo mit.
          Ich werde das Gefühl nicht los, dass gesamt kontinental Westeuropa ein Bauernopfer ist.

          Ich bin gespannt, wird dieses Thema einmal aufgelegt, wie die Danke dazu von vielen hier sein werden.

        3. China ließe keine Virus-Experten ins Land? Und das glauben Sie? Und was ist mit den stationierten Virologen in Wuhan? Das Labor wird doch von den Amis betrieben/mitbetrieben so weit ich weiß.

          Glauben Sie alles, was man Ihnen auf dem Welttheater vorspielt und erzählt?

    2. auch hier wieder: was soll [das]?

      Dass Verhalten der Deutschen sei friedensstiftend? Frieden für wen oder was? Friede der Paläste während des Kriegs den Hütten? […]

      Und was für ein Bürgerkrieg denn?

      Das chinesische Volk soll aufbegehren? […] Die chinesische Mentalität gibt das überhaupt nicht her. Es weiß jede Trulla dass im Osten das Kollektiv mehr zählt als individuelle Rechte. Warum sollen die Chinesen aufbegehren gegen ein Führung, die den Wohlstand im Land stetig steigert und China in eine ganz neue Bedeutung in der Welt führt? […]


      Vorsicht Albrecht, Ihre Emotionen schwappen über.
      Herzlich, Ped

  8. Jesses! Diesen interessanten Titel habe ich erst jetzt entdeckt! Welch‘ eine Schande! Versuche ich nun, es auszubügeln, zumal es zum Einstellungszeitpunkt fast perfekt auf die „BILD- Kampagne zu Zittau“ passt.
    Der von „BILD“ („Blöd“) zitierte Bestattungsunternehmer, Andre Fuchs in Zittau ist ein guter Bekannter von mir. Andre hatte sich nach dem überfallartigen, unangekündigtem Erscheinen der „BLÖD- Leute“ sehr wohl zur Situation geäußert. Allerdings wurde er vorgeführt! Seine Äußerungen wurden verdreht, ergänzt und weggelassen. Feiner „Journalismus“! Insofern deckt es sich genau mit obigem Artikel!
    „Triage“: Der Otto- Normalverbraucher verarbeitet diesen Begriff genau so gut wie „Lockdown“… nämlich GAR NICHT! (Übrigens: 1990, Bahnhof „Zoo“ in Westberlin. Gebäude gegenüber des Ausgangs: Ein Plakat- riesengroß- darauf stand „BILD lügt“ im Logo von „BILD“…. noch Fragen? (Mein erster Eindruck „vom Westen“…..)
    Der Zittauer Klinikchef (Chef dieses Wirtschaftsbetriebes, Kapitalorientiert) Herr Mengel, äußerte sich zur „Triagesituation“. Er wurde falsch und verfälschend zitiert. Seine „Korrektur“ blieb ein Versuch.
    Dementsprechend ist auch in diesem Falle der Vergleich zu obigem Beitrag zulässig und lässt den Schluss zu, das ALLES von vornherein gefakt ist. Lassen wir uns nicht verarschen ….!

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