Die PLandemie und die einzige repräsentative Studie
Das Pikante an dieser einzigen repräsentativen Studie findet sich darin, dass die Studie eine des RKI ist. Es ist eine schon Jahre vor der PLandemie eingeführte Datenerfassung ausgewählter Arztpraxen in Deutschland. Diese Arztpraxen, genannt Sentinelpraxen, erfassten auch während der PLandemie die „Positiven“ bei identifizierten Atemwegserkrankungen. Und fanden dabei (fast) keinen „Corona-Erkrankten“.
Sie erinnern sich noch daran, wie Politik und Medien das Schleifen von Menschen- und Grundrechten begründeten? Wie eine Pandemie herbeigeschrien und herbeigeschrieben wurde? Wie man mit großer Phantasie „Fallzahlen“ konstruierte? Im Nachhinein versuchte man sich herauszureden, dass man es nicht hätte besser wissen können. Aber egal ob man nun an die Existenz „des Virus“ glaubt(e) oder nicht, hatte man sehr wohl die Möglichkeit einer objektiven Beurteilung der Gefahrenlage. Insbesondere dem RKI hat man damals vorgeworfen, und das mit Recht, dass es sich hatte politisch instrumentalisieren lassen. So wie das parallel das Friedrich-Loeffler-Institut im Bereich der angeblich grassierenden Tierpandemien auch tut.
Unabhängig davon hat aber das gleiche RKI über die gesamte Akutphase der PLandemie Berichte der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, die jedem verantwortlichen Politiker, Arzt, Beamten, Wissenschaftler (den vermeintlichen Fachleuten also) und natürlich auch allen anderen Menschen klar machen konnten, dass es sich eben um eine PLandemie, nicht um eine Pandemie handelte und handelt. Die bis zum heutigen Tag betriebene Scheinaufarbeitung der angeblichen Pandemie stützt sich dagegen regelmäßig auf ein Argument des „man hätte es nicht besser wissen können“. Wenn man den Verantwortlichen Kompetenz unterstellt, dann lügen sie mit diesem Argument auf jeden Fall.
Der Sinn von bestimmten Erinnerungen auf dieser Plattform liegt darin, jenen entgegenzusteuern, die auf das Vergessen setzen. Das nämlich ist eine grundsätzliche Strategie von Macht. Gewinnt das Vergessen, dann werden wir das, was mit der angeblichen Corona-Pandemie einherging, in absehbarer Zeit in ähnlicher Art und Weise aufs Neue erleben müssen.
Im Herbst 2020 hatte der Autor eigentlich erwartet, dass auch im Sentinel die Positivraten für die SARS-CoV-2 zugeschriebenen Genschnipsel nun — auch bedingt durch die fortschreitende Jahreszeit — nach oben schnellen würden. Schließlich wurden ja fast täglich in sensationsheischender Manier neue Rekorde bei den „Fallzahlen“ zum „neuartigen Virus“ vermeldet. Die Diskrepanz zum Zahlenwerk, das von den Sentinelpraxen gespeist wurde, war auffallend, denn in Jenen fand Covid-19 praktisch nicht statt (b1).

Zur Erläuterung:
Die Sentinelpraxen testen auf Viren zugeschriebene Gensequenzen prinzipiell und ausschließlich dann, wenn Menschen, die krank sind, diese Praxen aufsuchen. Krank bedeutet, dass diese Menschen sich auch tatsächlich krank fühlen, und nicht, dass sie zuvor von einem Irgendjemand zu Kranken erklärt wurden. Ihr subjektives Wohlbefinden ist gestört, sie haben Symptome. Das und nichts anderes treibt sie zum Mediziner.
In den im Bild dargestellten drei Kalenderwochen wurden 56, 55 und zuletzt 15 Proben eingesandt. Das bedeutet, dass in etwa diese Zahl an Patienten mit Symptomen von Atemwegserkrankungen die Praxen aufsuchte. Es ist wohl völlig einleuchtend, dass im Falle einer Epidemie oder gar Pandemie, die Wartezimmer vor potenziellen Coronapatienten schier hätten bersten müssen. Aber da war nichts. Bis auf eine sinkende Zahl von Fällen mit Rhinoviren, vermeldeten diese Praxen innerhalb von drei Wochen sage und schreibe vier „Fälle“ von „Corona“.
Das Wichtige ist: Diese Zahlen dürfen wir als annähernd repräsentativ betrachten! Auch wenn dadurch eine im Sinne der angeblichen Pandemiebekämpfung dringend erforderliche „echte“ repräsentative Studie nicht ersetzt werden konnte. Repräsentativ ist obiges für die wirklich Erkrankten, die positiv auf angebliche Gensequenzen von SARS-CoV-2 getestet wurden.
Die folgende Grafik stellt eine Frage, wobei die Antwort auf der Hand liegt. Der angebliche Anstieg durch sogenannte Covid-19-Belegungen korrelierte nicht mit den Anstiegen bei den Gesamtbelegungen (b2):

488 Arztpraxen und Kliniken hatten die Daten für die 42. Kalenderwoche im Herbst 2020 geliefert. Diese 488 Einrichtungen wurden im Laufe einer Woche von insgesamt 15 Menschen mit Symptomen von Atemwegserkrankungen besucht, die einen „Virentest“ als erforderlich erschienen ließen. Das bedeutet, dass in einer von 30 Praxen überhaupt ein „Verdachtsfall“ aufkreuzte (1). Hier muss man sich nicht mehr um Zahlen streiten. Die Dimensionen genügen, um zu belegen, dass da rein gar nichts auf eine Pandemie hinwies (2).
Das DIVI, das Intensivregister, zählte seine „Coronisten“ allerdings anders. Die Intensivstationen testeten einfach jeden, der ein Intensivbett benötigte. Ob es sich um ein Unfallopfer oder einen schweren Fall von Diabetes, vielleicht ja einen Patienten mit Herzinfarkt handelte, das war unerheblich. Genau so generiert man Zahlen, Quoten, bis hin zu politisch und medial generierten Stimmungen. So produzierte man Ängste und Hysterie.
Das Sentinelsystem war und ist dafür geschaffen worden, um ein Hinweissystem zu Verfügung zu haben, welches vor einer außergewöhnlichen epidemiologischen Lage warnen könnte. Ob es dazu wirklich taugt, könnte an anderer Stelle diskutiert werden. Aber es war und ist ein Referenzsystem. Und dieses Referenzsystem lieferte niemals, nicht einmal ansatzweise, Daten, die das Ausrufen einer Pandemie rechtfertigten. Und das wussten mindestens die Mediziner und die Beamten im Gesundheitswesen.
Es gibt die kleinen und die großen Opfer. Dann gibt es die kleinen und die großen Täter. Was aber viele Mitmenschen nicht so gern hören: Wir sind ohne weiteres in der Lage, beides zu sein. Das hat die PLandemie überhaupt erst ermöglicht. Und: Ist die PLandemie nun vorbei? Ist sie nicht.
In meinem Bekanntenkreis ist mir mindestens ein nicht zu bezweifelnder Fall bekannt, bei dem man heute, im Jahr 2026, von Seiten der Praxis einen „Corona-Test“ vom Patienten einfordert, bevor er behandelt wird. Diese „Angewohnheit“, dieses antrainierte Verfahren, nämlich zu testen, aber auch sich testen zu lassen (!), ist eine tickende Zeitbombe. Es ist eine tickende Zeitbombe für den nächsten „Ausbruch“.
Dass ein PCR-Test keine Vireninfektion nachweisen kann, ist wissenschaftlich unbestritten und das wurde auf der hiesigen Plattform in aller Ausführlichkeit begründet. Der Test taugt dafür weder beim Menschen noch beim Tier, schlicht und einfach weil das Verfahren dafür nicht taugt. Aber wir müssen uns im Klaren sein, dass auch die nächste PLandemie (oder die Auffrischung der aktuellen PLandemie) nicht auf Basis von Wissenschaft durchgeführt werden wird. Auch sie wird in Form einer großangelegten psychologischen Operation, einer PsyOp, stattfinden.
Wenn wir nicht achtsam und aufmerksam bleiben oder werden, nicht nur im Erfassen, sondern auch und gerade im Handeln, dann werden die derzeit geparkten Coronalügner zu gegebener Zeit wieder wie Kai aus der Kiste springen und Gelegenheit zur lautstarken Äußerung bekommen. So wie auch die Systemmedien das mit diesen Äußerungen verbundene Gift der Spaltung unserer Gesellschaft bereitwillig erneut multiplizieren werden.
Bitte bleiben Sie achtsam, liebe Leser.
Anmerkungen und Quellen
(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung — Nicht kommerziell — Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden.
(1) 16.10.2020; AG Influenza, RKI; Anzahl und Positivenrate im AGI-Sentinel bei Atemwegserkrankungen, KW 40 bis 42; https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2020_2021/2020-42.pdf; S. 3
(2) 12.08.2020; t.me/Corona_Fakten; Bürgeranfragen (Teil 1): RKI gibt seine Ahnungslosigkeit offen zu; https://telegra.ph/B%C3%BCrgeranfragen-RKI-gibt-Ihre-Ahnungslosigkeit-offen-zu-08-12
(b1) 16.10.2020; AG Influenza, RKI; Anzahl und Positivenrate im AGI-Sentinel bei Atemwegserkrankungen, KW 40 bis 42; https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2020_2021/2020-42.pdf; S. 4, Tab. 2
(b2) 27.10.2020; Intensivregister, Belegung der Betten; https://www.intensivregister.de/#/intensivregister; Stand Januar 2026 Quelle (auch im Internet-Archiv) nicht mehr zugänglich
(Titelbild) Angst, Virus, Panik; Autor: TPHeinz (Pixabay); 15.03.2020; https://pixabay.com/de/photos/coronavirus-angst-corona-virus-4931407/; Lizenz: Pixabay License