Lesungen aus einem verbotenen Buch (4)

Der Hass des Adolf Hitler. Permanenter Hass – geboren aus traumatischen Ängsten, gekoppelt mit Schuldgefühlen – ist die Inkarnation der Destruktivität schlechthin. Seine Methodik ist konsequent und brutal nach außen gerichtet. Im Hass ist man gefangen und ebenso ist ihn ihm die Verweigerung des Zurückschauens, zurück zur Ursache des Hasses. Hass ist die pure Angst und Hitler hatte sehr viel Angst, am meisten vor dem Verlust seiner in der Kindheit aufgeprägten Ideale.

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Von Qualitäten und Quantitäten – vom Kapitalismus zum Faschismus

Eine der wichtigen Voraussetzungen für das wunschgemäße Funktionieren des homo oeconomicus ist die Beliebigkeit. Denn nur über Beliebigkeit lässt sich ein Gemeinwesen auch berechnen und in subjektiven, machtbasierten Fantasiewerten wie Geld darstellen. Mehr noch lässt sich die Einzigartigkeit der in ihm lebenden Individuen und seiner Umwelt eindampfen in ein vorgeschriebenes Muster, das sein Wirken als von Würde befreitem Wesen innerhalb einer lenkbaren Masse sicherstellt.

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Die Gläubigen (2)

Aus Jürgens Roman „Die Gläubigen“ sei hier ein weiterer Auszug veröffentlicht. Der Text bezieht sich auf die im Jahr 2017 anstehende fünfhundertste Wiederkehr eines Ereignisses, das die Reformation in Deutschland einläutete. So wie damals sollen auch die Thesen im Roman die Menschen aufrütteln, um die Dinge in eine friedlichere Welt für alle Menschen dieser Erde zu bewegen. Jürgen lädt Euch ein, seinen Text zu diskutieren.

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