Aber nicht mit einem lauten Knall sondern als schleichender Prozess


Man kann den Faschismus gut von einem systemischen Ansatz aus erklären. Die Fasces, das Rutenbündel symbolisiert die Zusammenballung von Macht in immer weniger Händen, was logischerweise einhergeht mit der Auflösung von Balancen. Am Gipfel des Prozesses der Faschisierung angekommen, fällt selbiger wieder auseinander, einfach weil seine Methoden — ungeachtet aller Rücksichtslosigkeit und Brutalität mit denen diese betrieben werden — letztlich selbst das System zerstören, das sie aufbauten. Was bei solch einer Betrachtung aber untergeht, ist die Sicht auf den latenten Faschismus in uns selbst, einen Wesenszug der unter passenden Umständen geweckt werden kann, und der unabdingbar für den zeitweiligen Siegeszug des systemischen Faschismus ist. Sind wir uns dessen bewusst?


Dem Schriftsteller Ignazio Silone wird das folgende Zitat zugeschrieben:

Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“ (1)

Dieses Zitat kam mir in den Sinn, als ich Kenntnis von einer beklemmenden Episode erhielt.

Eine sympathisierende Bekannte in der hiesigen Friedensbewegung hatte die Dreistigkeit besessen, ihr Tuch nicht vollständig über Mund und Nase zu ziehen, als sie sich entschloss, einen Dresdner IKEA-Laden zu besuchen. Dies führte zur Bekanntschaft mit dem Angestellten eines privaten Sicherheitsdienstes. Der Mann hatte ironischerweise Statur und Frisur, wie sie als bedrohliches Motiv gern von öffentlich-rechtlichen Medien genutzt wird, wenn diese die Gefahr des Rechtsextremismus beschwören (2). Im Stile eines militärischen Vorgesetzten befahl er der Dame, die Maske vollständig hochzuziehen. Die Umsetzung empfand er als mangelhaft und kurzerhand führte er die zunehmend eingeschüchterte Frau vor die Ladentür. Das wirklich Erschütternde aber war dann dies; zum Abschluss belehrte er die Unbotmäßige:

Nur Nazis setzen keine Maske auf.

So etwas, Aufruf zum Mord an den „Schmutzigen“, an den „Faschisten“ wird in „Sozialen Netzwerken“ nicht so schnell gelöscht (b1):

Sehen Sie, liebe Leser, da ist er, der Faschismus des Alltags, der Faschismus im Kopf, aktiv ausgelebt, aber sprachlich als „guter“, als verpflichtender Antifaschismus deklariert. Machen wir uns nichts vor: Wir sind bereits mittendrin in der Faschisierung des alltäglichen Lebens, und es ist völlig klar, dass dies die unbedingte Voraussetzung für die schleichende Einführung der systemischen Strukturen des Faschismus ist. Wir können das spüren, jeder von uns. Wir führen Befehle aus, weil wir unsere Ruhe haben wollen, und zunehmend treffen wir auf Menschen, die übergriffig werden, die Befehle erteilen, sich anmaßen, die sich machtbewusst verhalten.

Das Motto „Wehret den Anfängen“, es greift nicht mehr. Dafür ist es bereits zu spät.

Meine inzwischen hochbetagte Mutter hat noch das Grauen des Zweiten Weltkrieges erlebt. Sie bezieht all ihre politischen Informationen aus den Massenmedien. Der regelmäßige Besuch bei ihr ist von politischen Themen lediglich dann geprägt, wenn sie dazu meine Meinung sucht — oder auch einfach nur ein Ventil, um das eigene Unbehagen loszuwerden. Sie überraschte mich vor Tagen mit der Preisgabe bestimmter Ängste; aber nicht etwa vor dem Coronavirus — wie man vielleicht vorschnell annehmen könnte — sondern der Wiederkehr eines totalitären, faschistisch geprägten Staatswesens.

Das hat mich tief beeindruckt. Um so mehr, als sie mir sagte, dass es die Art und Weise der politischen Berichterstattung in den Medien wäre, was ihre Ängste begründete. Das kann uns zwei Dinge lehren: Zum Einen ist die Berichterstattung der Massenmedien mittlerweile auf einen Grad von offensichtlicher Desinformation und Manipulation angestiegen, dass dies selbst dem „normalen“ Medienkonsumenten auffällt. Zum anderen, dass wir über Gefühle nicht nur betrogen und manipuliert werden, sondern dies auch spüren können. Spüren ohne es bereits rational erklären zu können.

Doch außerdem sagte mir meine Mutter, dass sie das schlimme Gefühl hat, „die da oben“ seien unbedingt daran interessiert, dass dieser derzeitige „unnormale Zustand“ niemals mehr aufhört. Wie gesagt, hat sie politische Ansichten, die ein ganzes Stück weg von den meinen liegen, ihre hier dargelegten Einsichten hat sie sich quasi selbst erarbeitet. Sie hat in den vergangenen Monaten immer wieder ehrlich in sich hineingehorcht, auf die Gefühle geachtet, welche von der Politik und den Medien angestoßen werden. Das möchte ich an dieser Stelle als Empfehlung weiterreichen.

Massendemonstrationen sind in faschistischen Systemen nur als Massenaufmärsche gewünscht, befüllt mit den Themen, die von den Herrschenden vorgegeben oder freigegeben werden. Daher diskutieren derzeit führende deutsche „Demokraten“, ob das Recht auf Meinungsfreiheit im öffentlichen Raum nicht doch Stück für Stück auf das herrschaftsdienliche Maß zurechtgestutzt werden kann (3).

Uniformen sind ein weiteres Wesen des Faschismus, als Symbol der Gleichschaltung, vor allem aber als uniformes, alternativloses Denken im Kopf. Auf diesem Weg befindet sich die Gesellschaft, weil ein Großteil der Köpfe diesen Weg beschreitet.

Ja, der Faschismus lässt sich förmlich schon riechen, die Blockwartmentalität zur Umsetzung angeblicher Hygieneregeln — denn es sind in Wirklichkeit Krankmachregeln — ist nichts anderes, als das Gerüst, welches das Dritte Reich zusammengehalten hat. Das wird von Politik und Medien schon lange systematisch geschürt. Was dort derzeit abläuft, ist das Ausmachen und Brandmarken von „Volksschädlingen“. Wer keine Maske trägt ist unsolidarisch, egoistisch und geht über Leichen. Begründen muss man das alles nicht, die Propagandawalze hat in den Köpfen vieler Menschen die Wahrheit über Gesundheit und das was ihr schadet oder gut tut, in einem Meer von Lügen ersäuft. Aber die mit dem Kainsmal des Schlechten befleckten Menschen darf man etwas weniger, später auch sehr viel weniger menschlich behandeln.

Machtsysteme leben von der Fokussierung auf immer neue Feindbilder. Im nationalsozialistischen Deutschland waren es die jüdischen Menschen die als Feindbild herhalten mussten, ideal geeignet, weil zuvor über viele Jahrzehnte hinweg als Feindbild tief in großen Teilen der deutschen Bevölkerung verankert worden. Dabei sind alle Feindbilder nur skrupellos verwendete Werkzeuge, Mittel zum Zweck. Entscheidend ist, von den eigentlich angestrebten Zielen abzulenken. Hierfür muss den Menschen ständig emotional wirkmächtiges Futter gereicht werden, denn nur so lassen sich auf Kosten großer Bevölkerungsschichten egoistische Agenden durchsetzen. 

In Brechts Dreigroschenoper hört man unter anderem:

Und der Haifisch, der hat Zähne,  Und die trägt er im Gesicht, Und Macheath, der hat ein Messer,  Doch das Messer sieht man nicht.“ (4)

Vielleicht sollten wir etwas mehr auf Macheath achten, Jenen der uns — so eloquent wie scheinbar uneigennützig Hilfe und Rettung versprechend — die Verantwortung abzunehmen sucht?

Denn die einen sind im Dunkeln. Und die andern sind im Licht. Und man siehet die im Lichte. Die im Dunkeln sieht man nicht.“ (4i)

Entziehen wir uns den Angstmachern, Jenen die uns eine Welt von Feinden weismachen wollen, im wahrsten Sinne gekrönt von einem Coronavirus (5). Wer uns nicht in Angst versetzt, hat auch keine Macht über uns. Wenn wir unsere Ängste verarbeiten können, ist die Chance äußerst gering, dass sich in unserem Innern die Büchse der Pandorra, der Geist des Faschismus öffnet. Doch bleibt dann noch eine zweite Herausforderung: Es ist eine Illusion zu glauben, dass wir die Dinge aussitzen können. Wir müssen auch unseren Opportunismus überwinden. Sonst werden wir sehr schnell eine Situation erleben, die jenen letzten Jahren der Weimarer Republik ähnelt. Das war eine Zeit, die von Notstandsverordnungen und einer systematischen Aushöhlung der Demokratie geprägt war. Wie es schließlich für diese Republik endete, ist allgemein bekannt.

Bitte bleiben Sie sehr aufmerksam.


(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen – insbesondere der deutlich sichtbaren Verlinkung zum Blog des Autors – kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei internen Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Der Artikel wurde vorab in der Rubrik Standpunkte auf der Online-Plattform KenFM veröffentlicht.

(1) 16.09.2019; tabularasa; Nathan Warszawski; https://www.tabularasamagazin.de/der-neue-faschismus-wird-nicht-sagen-ich-bin-der-faschismus-er-wird-sagen-ich-bin-der-antifaschismus-ignazio-silone/

(2) 06.04.2020; ARD-Tagesschau; Anna Tillack, Anne Klühspies; Umgang mit Rechtsextremen: der schwache Staat; https://www.tagesschau.de/investigativ/swr/rechtsextreme-polizei-justiz-101.html

(3) 04.08.2020; Kritik an Protesten in Berlin: Politik diskutiert über Demo-Verbote; https://www.tagesschau.de/inland/nach-corona-demo-109.html

(4) Wikipedia; Dreigroschenoper, Die Moritat von Mackie Messer; https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Moritat_von_Mackie_Messer#Text_(Auszug); entnommen: 04.08.2020

(5) 04.08.2020; Antikrieg; Norman Lewis; http://www.antikrieg.eu/aktuell/2020_08_04_diemenschen.htm

(b1) 04.08.2020; Hass-Kommentar bei Twitter; entnommen bei: https://www.neulandrebellen.de/2020/08/gehorsam-phase-ii-nicht-krank-aber-mundtot/

(Titelbild) Plasma, Ströme, Gedanken; TheDigitalArtist (Pixabay); 01.08.2016; https://pixabay.com/de/illustrations/banner-kopfzeile-elektro-energie-1557847/; Lizenz: Pixabay License

Von Ped

99 Gedanken zu „Faschismus beginnt im Kopf“
  1. Sehr geehrter ped,
    die Faschisierung des Alltags hervorragend auf den Punkt gebracht.
    Zum Vergleich: Der Faschismus der 1930er bis Mitte der 1940er Jahre setzte zuerst über „Hygieneregeln“ in der Gesellschaft ein und über Hetze gegen Kranke und Behinderte. Insofern scheint sich die gegenwärtige Zeit mit der Zeit in Europa 1933 bis 1945 von ihrer Machart her stark zu ähneln.

    1. Faschisten kümmern sich wohl kaum besonders um Alte oder Kranke. Die Ideologie, derzufolge ein gesellschaftlicher Lockdown notwendig sei, um insbesondere die Alten und Kranken zu schützen, widerspricht in ihrem Wesenskern faschistischer Ideologie.

      Es gibt eben nicht nur Faschismus als Gaga-Ideologie. Da gibt es noch so einiges mehr – auch wenn Faschismus mit Abstand das Unsinnigste ist, auf das man hereinfallen kann, es ist nicht der einzige Unfug.

      1. „Die Ideologie, derzufolge ein gesellschaftlicher Lockdown notwendig sei, um insbesondere die Alten und Kranken zu schützen, widerspricht in ihrem Wesenskern faschistischer Ideologie.“

        Es sei Ihnen empfohlen, einmal zu recherchieren woher „Lockdown“ überhaupt kommt, und ich sage Ihnen, die Leute die das – nicht erst heute und gestern – erfanden, um „Probleme“ zu lösen und „Risikogruppen zu schützen“ waren und sind tatsächlich kranker Natur. Genau die Methode des „Lockdown“ ist ein Gesicht des Faschismus. Die Folgen für die achso schützenswerten Alten und Kranken sind bereits jetzt ungeheuerlich. Diejenigen welche vorgeben zu „heilen“ mit solchen irrsinnigen Maßnahmen wie „Lockdown“ und „Social Distancing“ (nicht umsonst alles englische Begriffe) hatten auch niemals wirklich das Wohl von „Risikogruppen“ im Sinn.
        Freundliche Grüße, Ped

        1. Ich teile Deine Ansicht nicht, was Faschismus angeht. Du scheinst alles, was Du schlecht findest, für Faschismus zu halten. Das ist für eine Analyse zu schwach.

          Was ich teile, ist Deine Ablehnung des Lockdowns. Ich habe ebenfalls nicht den Eindruck, dass diese Massnahme etwa angemessen gewesen wäre, um mit dem Problem einer möglichen Pandemie umzugehen (eine Pandemie wurde ja nur deshalb ausgerufen, weil zuvor die Kriterien dafür geändert wurden).

          Wir sind ja in der Schweiz in der glücklichen Lage zu wissen, auf welcher Basis die Regierung tatsächlich entschieden hat, denn es sind alle Protokolle aller Notstandssitzungen geleakt.

          Nach Durchsicht stelle ich fest, zumindest hierzulande handelt es sich um Inkompetenz in erschreckendem Ausmass, und alles andere als ein koordiniertes Vorgehen.

          Wenn ich mir das Herumlavieren und die widersprüchliche Vorgehensweise ab Februar 2020 in Deutschland anschaue, so halte ich es für höchstwahrscheinlich, dass hier eine ebenso grosse Inkompetenz vorherrscht. Zudem habe ich noch kaum eine Publikation auch des RKI gelesen, mit der ein Student Statistik 1 bestehen könnte. Vielleicht ist ein Tierarzt so ungeeignet wie ein Verwaltungswissenschaftler für diesen Job?

          Was ich jedenfalls beobachte, ist, dass die einschlägigen Interessengruppen selbstverständlich versuchen, aus der Situation so viel Profit wie möglich zu ziehen.

          Das machen sie immer.

          1. Wie gesagt, „Lockdown“ ist keine überstürzte Maßnahme von Dilettanten, sondern ein lange geplantes und nun umgesetztes Konzept, dass noch zu Zeiten von Bush Junior der US-amerikanischen CDC geimpft wurde, rechtzeitig vor der damaligen Schweinegrippen-Farce. Dieses Konzept zielt auf totale Kontrolle und Entrechtung ab, nicht auf Schutz von irgendjemand. Im Dritten Reich gab es ja auch schon Schutz, Schutzhaft, klang doch recht harmlos, beinhaltete aber die totale Entrechtung. Das hatte aber noch lange nicht die Dimensionen, die wir jetzt haben. Wir können uns auch überhaupt nicht vorstellen, was in Staaten wie Peru oder Chile geschehen ist. Was wir jetzt gerade erleben, ist übrigens „Lockdown“ in der Soft-Version, eine gelockerte Halskrause, nichts anderes.
            Suchen Sie bitte mal bei mir nach Drosten, in einem der Artikel ist das Konzept der Nonpharmaceutical Intervention in Entstehung und Charakter beschrieben. Habe jetzt einfach nicht die Zeit.
            Übrigens: Wenn man sich die Influenza-Berichte des RKI anschaut, bekommt man mit, dass die dort schon Ahnung haben. Es liegt also nicht an fehlendem Wissen …
            Beste Grüße, Ped
            PS: Ich mag Ihre Plattform, auch wenn sich nicht alles mit meinen Intentionen deckt, halte ich diese für wertvoll und empfehlenswert.

          2. @Ped: die Politik geht regelmässig nach Playbooks vor. Es ist ein Trugschluss abzuleiten, dass die Situation, die heute vorherrscht, von Anfang an auch so beabsichtigt war, nur weil inzwischen das Playbook benutzt wird, auf das Du hinweist.

            Schau Dir mal die veröffentlichte Meinung sowie politische Erklärungen im Februar 2020 an, und vergleiche mit denen des März. Ich würde schon deutlich feststellen wollen, dass hier eine 180°-Wende stattgefunden hat.


            Durchaus ein Argument, richtig. Aber: Die Puppen sind nicht die Puppenspieler. Und bei der Orchestrierung der aktuellen Coronahysterie haben mitnichten die Regierungen den Ton angegeben. Genau daher auch die abrupten Wendungen.
            Auch hier gibt es interessante Episoden über Drosten, der über Nacht – „nach wichtigen Informationen von Kollegen aus den USA“ – sein Hemd gewechsel hat. Das Ganze läuft supranational und die Aufgabe der Bevölkerungen besteht darin, die eigenen Regierungen auch aus der Zwinge von Globalisten zu lösen, schwer aber unumgänglich.
            BG, Ped

          3. @ped: Selbstverständlich gibt es Leute, die den Lockdown genau so haben wollen. Und die ihn jetzt bekommen.

            Bei Drosten sehe ich vor allem eine hervorstechende Eigenschaft:

            Seine Eitelkeit.


            Zustimmung; und richtig, dieser Narzismus des C.D. hat ihn zu dem gemacht, was er heute ist, einen grenzenlos selbstgefälligen Opportunisten. Das muss man wirklich mal sagen dürfen.
            Grüße, Ped

          4. Aus meiner Sicht disqualifiziert die folgende Bemerkung den Autor dieses Kommentars als ernstzunehmenden Diskussionspartner: „Du scheinst alles, was Du schlecht findest, für Faschismus zu halten.“

            Jemand der alles, was er schlecht findet, für Faschismus hält, wäre nach meinem Verständnis ein ungebildeter Schwachkopf. Dieses Ped zu unterstellen ist schon mehr als nur infam.

            Andererseits beherrscht der Autor die Klaviatur von „Zuckerbrot und Peitsche“ in geradezu perfekter Ausprägung. Unmittelbar nachdem er Ped in die Nähe eines Schwachsinnigen gerückt hat, solidarisiert er sich, indem er seine Anteilnahme an der Ablehnung zum Lockdown zum Ausdruck bringt.

            Schließlich versucht der Autor uns mit Informationen Schweizer Notstandssitzungen zu beeindrucken, ohne freilich diese durch Verlinkungen zu belegen. Anschließen folgt die durch nichts belegte Feststellung, dass wir es bei der Corona-Inszenierung nur mit Inkompetenz zu tun haben und dass es sich keinesfalls um ein koordiniertes Vorgehen handelt.

            Alles was der Autor hier behauptet (abgesehen davon, Ped eine gewisse Debilität zu unterstellen) könnte theoretisch wahr sein. Was fehlt ist jeglicher Beleg oder auch nur ein einziges überzeugendes Argument, so dass nur haltloses Geschwätz und ein übler Nachgeschmack übrig bleibt.

            Dass Ped trotz all dem immer noch so höflich bleibt, finde ich respektabel und bewundernswert.

          5. @leo
            Hast du vielleicht etwas zu scharf formuliert. Sehe ich aber ähnlich.
            Auf der anderen Seite ist Volker Birk offensichtlich keiner der gleichgeschalteten Idioten. Seiner Website nach zu urteilen ist er eher dem aufgeklärten linken Spektrum (Antiimps etc.) zuzuordnen.


            Richtig, und daher auch als Diskussionteilnehmer gern wieder hier gesehen; Achtung und Respekt vorausgesetzt, aber das bekommen wir schon hin.
            Herzlich, Ped

      2. Wer Kenntnisse und eigene Erfahrungen vom Umgang und Unterbringung mit alten und kranken Menschen vor dem Lockdown hat, kann diese vorgeschobene Fürsorge nur als perfide Lüge sehen. Bis dahin kann die Versorgung und Unterbringung in vielen Einrichtungen nur als Horror gesehen werden. In zahlreichen Sendungen wurde diesbezüglich berichtet.
        Wer kontrollierte diese Fürsorge? Was macht das mit diesen abhängigen Menschen, abgeschottet, alleingelassen? Warum gibt es so viele Tote gerade in Einrichtungen zu beklagen?

        Eine Bekannte hat einen Angehörigen in so einer Einrichtung, als sie ihn wieder besuchen durfte hatte er stark abgenommen. Bis zum Zeitpunkt verschlechtert sich sein Zustand, so dass mit dem Schlimmsten gerechnet wird. Natürlich hat er unheimlich gelitten, wer könnte es besser beurteilen, als seine Frau.
        Werden die betagten Personen gefragt und aufgeklärt über die Behandlungen, die in Krankenhäusern an ihnen vorgenommen werden? Würde eine PV Beachtung finden, sollte man im Krankenhaus landen und keine Behandlung wünschen? Ich weiß nicht, vielleicht wird dies und das probiert! Ich habe niemand gebeten mich zu schützen und noch weniger wünsche ich Zwangsbehandlungen. „Nette und fürsorgliche“ Menschen machen Angst, weil sie für mich Entscheidungen treffen wollen.

      3. @Volker Birk
        Die Narrative der Neofaschisten nachzuplappern bringt uns wohl nicht weiter. Tatsache ist nun mal: Es existiert keine „epidemischen Lage von nationaler Tragweite“. Entsprechend gibt es auch keine Rechtfertigung für eine Grundrechtsdemontage.
        Trotzdem wird der Ausnahmezustand künstlich, mit viel gleichgeschalteter Propaganda in den Leitmedien, aufrechterhalten. Eine kritische ausgewogene Berichterstattung findet im Mainstream gewollt nicht statt.
        Stattdessen gibt es dreiste Manipulationen im Sekundentakt.

        Sie geben vor Antifaschist zu sein. Warum gehen da bei einem Antifaschisten nicht sämtliche Alarmglocken an? Warum wiederholen sie hier im Forum auch noch die verlogenen Narrative („Dient alles nur dem Schutz der Bevölkerung…“) der Unrechten?

        1. @Horst: mir ist nicht klar, was die sogenannte “AfD” hiermit zu tun haben soll. Dass in Deutschland derzeit keine “epidemische Lage” besteht, dürfte jedem klar sein, der in der Lage ist, die Zahlen des RKI zu lesen. Offensichtlich ist das weder bei der Bundesregierung noch beim Chef des RKI der Fall – wobei es im Falle der Bundesregierung auch eine andere mögliche Erklärung für deren Verhalten gibt. “Besen, Besen, seid’s gewesen” ist zwar einfach gesagt, manchmal jedoch sehr schwer umzusetzen.

          Was die Grundrechtsdemontage angeht, so äussern diejenigen, die das machen und mittragen, durchaus Rechtfertigungen. Sie befinden sich freilich faktisch im Irrtum, und entsprechend sind ihre Rechtfertigungen auch nur Irrtümer.

          Eine ausgewogene Berichterstattung durch die Qualitätsmedien erwarte ich schon lange nicht mehr. Die Zerstörung der Reste der freien Presse ist Teil des War on Terror, und auch die Neue Normalität ist schliesslich eine Politik der Angst. Sie unterscheidet sich in dem Punkt leider kein Bisschen von der Vorläuferideologie, leider.

          Ich gebe nicht nur vor, Antifaschist zu sein. Wir kennen uns nicht, entsprechend sehe ich Dir das nach. In jedem Fall muss ich Dich fragen, wie Du darauf kommst, dass bei einem Grundrechtabbau etwa keine Alarmglocken klingeln würden, die ich laut und klar vernehmen kann?

          1. @Volker Birk
            Die AfD hat auch nichts damit im Kern zu tun. Die war nur Trittbrettfahrerin.
            Mit Neofaschisten sind natürlich CDU/CSU/SPD gemeint, die nun schon seit Jahren im Bereich des Verfassungsbruchs und der Grundrechtsdemontage nachhaltig aktiv sind. Mit Corona hat sich das dramatisch beschleunigt.
            Faschisten sind nicht die, denen man diese Etikett unbedingt anhängen will (bspw AfD), sondern immer die, die Faschismus tun.

            Sie wiederholen jetzt in ihrem obigen Beitrag (11. August 2020 um 18:21) ein verlogenes Narrativ dieser CDU/SPD-Verbrecherbande. Und damit haben sie für mich die Sache doch relativ wenig durchschaut. Genauso gut könnten sie sich auf einen Propagandafilm der Nazis beziehen, wenn es darum geht das KZ Theresienstadt zu erläutern.

            zur These „Inkompetenz ist die Ursache“: Diese These habe ich auch verfolgt. Und tatsächlich gibt es dafür starke Indizien. Auf der anderen Seite ist das orchestrierte weltweite Vorgehen damit nicht zu erklären. Das würde nämlich bedeuten, man erklärt einfach alle für doof. Und letzteres wäre dann wohl wirklich etwas zu vermessen.

            Auch die massiven Diffamierungskampagnen gegen Wodarg/Bhakdi und andere sind mit Inkompetenz nicht zu erklären. Aber sehr wohl mit einem koordiniertem Vorgehen bei der politischen Verfolgung Andersdenkender.

            Mein Erklärungsansatz aktuell:
            Die blöden Mitläufer sind tatsächlich aus Inkompetenz treudoof gefolgt. Aber, Koordination/Planung liegt definitiv bei der Organisation/Durchführung der Propagandakampagnen bspw vor. Hier kann man ganz klar von gezieltem strukturiertem Vorgehen sprechen.
            Auch die punktgenaue und verstärkte politische Verfolgung von Oppositionellen spricht für Planung. Dasselbe gilt für den nachhaltigen Grundrechtsabbau und die gewollten Demütigungen via Maskenzwang etc

          2. @Horst: ich teile Deine Ansichten nicht. Der Grund liegt darin, dass ich keine Weltregierung unterstelle, die alle anderen zu einer solchen Handlungsweise zwingen könnte. Dass Die Regierungen da mitmachen, ist zu einem Gutteil ihrer Inkompetenz geschuldet – oder vielmehr, war es. Wer schon einmal erlebt hat, wie Menschen in Panik aggressiv die Lockdown-Massnahmen verteidigt haben, als gelte es, um ihr Leben zu kämpfen, der weiss, dass man auch eine absichtlich erzeugte Panik nicht mehr so leicht los wird.

            Selbstverständlich ist Angst immer gut, um das Volk gefügig zu machen. Entsprechend sind Regierungen immer versucht, zu diesem Mittel zu greifen. Aber bei dem wirtschaftlichen Schaden, der angerichtet wird, kenne ich genau so viele mächtige Profiteure wie derzeit noch nicht wesentlich weniger mächtige Geschädigte des Lockdowns.

            Ich verlinke hier mal einen Text eines Kommentators der Situation, dessen Einschätzung ich im Wesentlichen teile:

            https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Als-Entwickler-dieser-Biowaffe-werden-zumeist-vermeintliche-Protagonisten-einer-demokratisch-liberalen-Elite-genannt/Es-braucht-keine-VT-um-die-Corona-Panik-zu-erklaeren/posting-37061104/show/


            Weltregierung ist zu einfach für das, was die Kaste der – ich nenne sie vereinfacht so – Globalisten darstellt, und die zweifelsohne am ganz großen Rad dreht. Das ist ein komplexer Filz aus „Weltverbesserern“, Superreichen, durchgeknallten Transhumanisten und transatlantisch geschulten Technokraten.
            Thomas Röper hat dazu was Gutes verfasst: https://www.anti-spiegel.ru/2020/the-great-reset-was-kommt-nach-corona/
            Herzlich, Ped

          3. @ped: ich habe mit Herrn Röper so meine Mühe. Er vertritt immer die aktuelle Meinung der russischen Regierung. Liest man seine Texte, so hat man den Eindruck, in Russland gäbe es etwa keine Meinungspluralität. Das Gegenteil ist jedoch der Fall – wie Röper interessanterweise dann trotzdem immer wieder selbst betont.

            Wenn ich jedoch die Meinung einer Regierung eins zu eins wahrnehmen möchte, so kann ich auch deren offizielle Propagandakanäle rezipieren, und bin nicht auf ein wohl mehr scheinbar “unabhängiges” Blog angewiesen. Das gilt gleichermassen für alle Regierungen.

            Röper macht hier aber tatsächlich einen Punkt in der Sache: ich habe mir seinen Videopodcast zum Thema angeschaut. Der ist zwar langwierig, aber dass die Democrats die Corona-Krise dazu nutzen, um politisch Stimmung gegen Trump zu machen, ist offensichtlich. Das ist wohl eher kein Geheimwissen. Röper macht viel Aufhebens davon, aber im Wesentlichen hat er recht damit.

            Ich halte die gesamte politische und soziale Situation in den USA für völlig gaga. Da kann ich nicht mehr viel Vernunft erkennen, auf keiner Seite des politischen Spiels dort (von Ausnahmen abgesehen).

            Und dass die US-Amerikaner hinreichend weltweiten Einfluss haben, um das auch auf internationaler Ebene weiter zu treiben, dürfte bekannt sein. Schliesslich sind die USA das Imperium unserer Zeit.

            Wie immer in der Politik halte ich praktisch alle monokausalen Erklärungsmodelle für defizitär. Da macht diese Krise keine Ausnahme.

            Es gibt nun einmal unterschiedliche mächtige Akteure und Interessengruppen.

          4. Warum solch Mühe mit Thomas Röper? Ich hatte auf einen Artikel verlinkt, also reden wir doch zur Sache und nicht schon wieder von Schubladen.
            Röpers Analyse ist sicher nicht vollständig (das beansprucht er ja auch nicht), aber dass sie monokausal ist, erscheint mir doch eine sehr oberflächliche Schlussfolgerung. Er weist auf folgende Aspekte hin:
            1. nächste, noch einen Grad höher als 2008 dimensionierte Spritze für das weltweite US-Dollarsystems (schon geschehen).
            2. Reset der Wirtschaft um eine Umverteilung von unten nach oben voranzutreiben (schon begonnen).
            3. Abschaffung des Bargeldes (findet jetzt und heute bereits statt)
            4. Beseitigung von Trump, der die Kreise der Globalisten mit seinem nationalistisch protektionistischen Kurs empfindlich stört (BLM als Beispiel).
            Wie gesagt, es gibt noch viel mehr, aber das sind schon einmal vier ganz wichtige Punkte, die auch alle miteinandner zusammenspielen.
            Grüße, Ped

          5. @ped: nur kurz: ich traue keiner Regierung, egal welcher.

            Die meisten dieser Argumente, die Du auflistest, haben wenig mit der Corona-Krise zu tun. Beispielsweise ist es offensichtlich, welche Kräfte massives Interesse an der Bargeld-Abschaffung haben. Die betreiben das lange vor der Krise schon, und sie werden es danach nicht aufhören – warum auch?

            Das Dollar-System ist längst künstlich beatmet. Das ist ein Klassiker.

            Ein Reset dient ausnahmsweise mal nicht zur Umverteilung von unten nach oben. Wenn man das will, dann kann man das neoliberale System einfach weiterlaufen lassen, und hin und wieder eine Bank “retten”.

            Trump stört die Neoliberalen weniger als z.B. Bernie Sanders (wie man gesehen hat). Dieses Grossmaul hat ja nichts von dem umgesetzt, was er angekündigt hatte, und sich nicht mit dem (von ihm so bezeichneten) “Swamp” angelegt. Ärgerlich ist vor allem der Rufschaden, den er anrichtet. Also arbeiten sie natürlich daran, ihn loszuwerden.

            In den USA sehe ich keine relevante politische Strömung in den Eliten, die noch eine demokratische Grundhaltung vertreten würde. Die Eliten sind spätestens seit dem War on Terror alles Verfassungsfeinde. Wenn man mit Leuten aus diesen Kreisen spricht, so ist das Verdrehen der Verfassung in ihr Gegenteil geradezu unglaublich. Entsprechend versuchen Leute wie AOC, eine neue Elite von unten kommend zu bilden. Wie sie den Prozess überstehen werden, wird man allerdings dann auch erst einmal sehen müssen.


            Corona hat mit all dem nichts zu tun? Hier sind wir fundamental unterschiedlicher Meinung. (https://peds-ansichten.de/2020/06/globaler-krieg-coronavirus-einfuehrung/)
            Aber gut, lassen wir das, ich nehme mich aus dieser Diskussion jetzt heraus.
            BG, Ped

      4. Also das ist ja nun der volle Lachsack.

        Sie behaupten hier allen Ernstes, dass die „Anti-Corona-Maßnahmen“ Alten und Kranken zugute kämen?

        Und Sie unterstellen hier allen Ernstes, dass der behauptete Zweck immer auch der wahre Zweck sei?

        Also jetzt kann ich echt nicht mehr …

          1. Volker Birk sagte am
            11. August 2020 um 18:21 Uhr

            genau das, was er nun angeblich nicht sagte.

            Aber natürlich war das alles gaaanz anders gemeint und wird der arme Kerl immer nur missverstanden, HEUL.
            #
            (Das nur um der offenen, unverschämten Lüge entgegenzutreten, Keine weitere Diskussion.)

          2. @Albrech Storz: ist Deutsch möglicherweise nicht Deine Muttersprache? Dann erläutere ich gerne, was ich meine; ich habe wörtlich geschrieben:

            «Die Ideologie, derzufolge ein gesellschaftlicher Lockdown notwendig sei, um insbesondere die Alten und Kranken zu schützen, widerspricht in ihrem Wesenskern faschistischer Ideologie.»

            Deine Unterstellung, dass die «“Anti-Corona-Maßnahmen” Alten und Kranken zugute kämen» kommt hier nicht vor. Ich schreibe über Ideologie, nicht darüber, was wirklich passiert. Die Anti-Corona-Ideologie, die verbreitet wird, beinhaltet, dass es den Anhängern darum geht, Alte und Kranke zu schützen. So wird seitens der Lockdown-Befürworter argumentiert. Dem gegenüber geht es bei faschistischer Ideologie darum (ich zitiere wörtlich aus einem Gedicht eines damaligen Hitler-Anhängers):

            «Alles Alte und Kranke wird jetzt verbrannt.»

            Ähnliches findet sich sicher auch in anderen faschistischen Schriften.

            Es ist das Gegenteil dessen, wie die Lockdown-Befürworter argumentieren. Sie argumentieren nicht utiliaristisch.


            Haben Sie immer noch nicht den inhärenten Widerspruch Ihres Zitats erkannt? Haben Sie sich inzwischen mal ernsthaft über die Geschichte der „Lockdown“-Idee informiert? Der Begriff kommt aus dem verschärften Strafvollzug. Und die Nationalsozialisten haben während ihrer Schreckensherrschaft auch gesagt, es wäre gut für das deutsche Volk. War es aber nicht, wie wir alle wissen. Die Ideologie des „Lockdown“ ist faschistisch, und da kann dreimal geplärrt werden, sie wäre dafür da, Alte und Kranke zu schützen. Und schlagen Sie sich aus dem Kopf, dass das eine fixe Idee unserer Regierung gewesen wäre.
            Grüße, Ped

          3. @ped: Merriam-Webster definiert Lockdown wie folgt:

            https://web.archive.org/web/20170709094022/https://www.merriam-webster.com/dictionary/lockdown

            « 1
            : the confinement of prisoners to their cells for all or most of the day as a temporary security measure

            2
            an emergency measure or condition in which people are temporarily prevented from entering or leaving a restricted area or building (such as a school) during a threat of danger
            … the school went on lockdown when a student brought a pellet gun to campus. — Ian Gordon»

            Bei der Lockdown-Politik handelt es sich um Bedeutung 2. Ich habe den Eintrag von 2017 herangezogen, weil der Eintrag im Zuge der Lockdown-Politik überarbeitet wurde.

            Dass die eigenen Entscheidungen gut für das Volk seien, behauptet jede Regierung immer, egal welche.

            Im übrigen bleibe ich bei meiner Darstellung. Let’s agree to disagree!


            Hierzu eine Gefängnisgeschichte aus den USA des Jahres 2014. Allein schon die Herkunft des Begriffes und die Selbstverständlichkeit mit der dieser hässliche Anglismus durch die Medien hoffähig gemacht wurde, darf einem zu denken geben. Ja, und das Drehbuch für heute war auch schon geschrieben: https://www.lokalkompass.de/herne/c-ueberregionales/quarantaene-im-todestrakt-texas_a397578
            Auch hier fällt der Begriff im Kontext des Gefängniswesens, diesmal aus Australien: https://www.drone-zone.de/illegale-bescherung-fuer-australische-haeftlinge-drogen-via-drohne/
            Oder hier, lock down steht umgangssprachlich für wegschließen und zwar „mehr“ wegschließen als „normal“ wegschließen: http://www.boardstation.de/2014/05/26/antwuan-dixon-im-gefaengnis-tribute-antwuan-dixon-board/
            Es handelt(e) sich in Deutschland um eine umfassende und im Prinzip vollzeitliche Ausgangssperre – und zwar ohne Mandat und ohne triftige Gründe (denn die, die man uns auftischt, sind keine). Das klingt viel deutlicher und zeigt klar auf den Rechtsbruch.
            Grüße, Ped

  2. Was für ein Quark als Artikel! Erstmal die Zitatfälschung aus der Propaganda-Küche der Faschisten selber. Dann ein völliges Unverständnis dessen, was Faschismus überhaupt ausmacht.

    Enttäuschend.


    Meinten Sie vielleicht doch eher Ihren eigenen Kommentar? Bitte bereichern Sie uns, aber ersparen Sie uns diese nichtssagenden Pauschalisierungen.
    Freundliche Grüße, Ped

    1. Volker Birk ist ein sehr seltsamer Vogel. Er gehört für mich in so eine Riege von Personen die auf der einen Seite viel Vernünftiges sagen können und auf der anderen Seite völligen Schwachsinn absondern. Auf TP ist zB der Arthur_B auch so ein Vogel. Früher gab es mal einen Tom_Gard … und noch weitere, bei denen ich mich manchmal frage, wie man so verquer daher kommen kann …


      Das, Albrecht, ist allerdings nicht weniger pauschalisierend, als der Kommentar von Volker Birk. Bleiben wir achtsam.
      Herzlich, Ped

      1. Ped, schau meinen neuen Kommentar an. Das ist wirklich kein Zufall: diese Transatlantifa- bzw. Antideutschen-Blase agiert verteilt und höchst orchestriert. Leider trügen einen Bauch-Gefühle (über lange Zeit gebildet) manchmal nicht. Es ist kennzeichnend, dass eine Gruppe von Personen, die sich selbst als Antifa bezeichnet, sich als „Links“ sieht, zT als „Antideutsche“ bekannt wurden und sehr treffend als Transatlantifa bezeichnet werden kann, da sie streng Tiefer-US-Staat-, NATO- und Israel-Regierungs-hörig sind, ja wahrscheinlich von diesen Seiten Aufträge, Logistik, Informationen und Geld bekommen, hier in Deutschland einen Kampf gegen die Wahrheit, gegen die Vernunft, gegen Demokratie und gegen Personen, die ihnen nicht genehm sind, führt. Ihre Mittel sind Hetze, Verleumdung, Verwirrung, pseudolinke Ideologie und Fanatisierung und Instrumentalisierung junger Menschen.
        Diese Leute sitzen im Umfeld von Wikipedia, betreiben Psiram, generieren sich in irgendwelchen pseudolinken, bedeutungs- und WIRKUNGSLOSEN Initiativen und sind in allen als wichtig eingestuften Foren präsent. Ihr Hauptaufgabe ist Spalten und Verwirren.

        1. Wer wie ich 30 Jahre lang aktiver Antifaschist ist, dem fällt es schwer, das Phänomen der “Transatlantifa” als angebliche Gruppe von Antifaschisten überhaupt zu akzeptieren. Die geben sich zwar als Antifaschisten aus, haben jedoch eine völlig andere Agenda.

          Dabei kann man Antifaschisten ganz leicht erkennen: sie setzen sich gegen Faschismus ein. Mit “Verschörungstheoretikern” oder “Coronaleugnern” beschäftigen sie sich alleine schon deshalb nicht, weil sie ein klares Thema haben – eben den Antifaschismus.

          Antifaschisten wie beispielsweise die VVN-Bda unterliegen auch nicht selten staatlicher Repression. Angebliche “Antifaschisten”, die sich dann mit völlig anderen Themen befassen, die “zufällig” genau im Interesse der aktuellen Regierungspolitik liegen, sollte man immer hinterfragen. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass man es hier tatsächlich mit Antifaschisten zu tun hat; viel wahrscheinlicher sind nichtstaatliche und staatliche Akteure, die das Label “Antifa” heute genauso propagandistisch nutzen, wie alle anderen Labels der vielfältig unterwanderten ehemals linken Organisationen auch.

          Die NATO, die NATO-Geheimdienste und inzwischen auch die EU betreiben ein Heer von Tausenden Propagandisten, ganz offiziell. Diese Leute müssen ja irgend etwas tun, nicht wahr?

          1. @Volker Birk

            Dabei kann man Antifaschisten ganz leicht erkennen: sie setzen sich gegen Faschismus ein.

            Ach, so ist das. Da stellt sich für mich die Frage: Wo sind die lieben Antifanten denn gewesen in den letzten Monaten?
            Nach dem „Reichstagbrandereignis“ mit anschließendem Ermächtigungsgesetz („Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite“) hat man eigentlich von den Antifanten nichts wirklich Oppositionelles gehört. Oder gibt es überhaupt keine „echten“ Antifanten mehr?
            Auch nicht in der Linkspartei, im DGB, bei Attac, der Roten Hilfe?
            Ja, wo laufen sie denn?

            Ich kann dir sagen wo sie laufen. Sie laufen mit.

            Die Schicksen sind die besten Mitläufer im Neofaschismus der Corona-Prägung.
            Spätestens seitdem klar ist, dass es keine epidemische Notlage gibt, hätten die Antifanten doch eigentlich den Arsch hochbekommen müssen.
            Stattdessen steckt man doch dort ganz tief im Hintern des Führers drin. Man ist tatsächlich so tief reingekrochen, das man zum Maule der Herrschaften mit zugehörigem Text wieder rauskommt.

            Statt die Protestler bei der Wiederherstellung der Grundrechte zu unterstützen, haben die Antifanten sich an Gegendemonstrationen, Störungen, Morddrohungen und gezielten Anschlägen auf Versammlungsteilnehmer beteiligt.
            Die Ausrede, es handle sich nicht um „echte“ Antifanten, verfängt doch nicht. Die Antifa ist kein homogenes Gebilde.
            Aber die Mehrheit dieser Personengruppe hat sich schlicht direkt oder indirekt auf die Seite der Neofaschisten um Merkel&Konsorten gestellt.

          2. Leider ist VVN-Bda inzwischen durch den Generations-Wechsel und aktive Unterwanderung ganz und gar nicht mehr das, was es mal war. (Methoden die wir inzwischen gut kennen seit das bei den Grünen (Fischers „Putztruppe“), bei den Piraten, gerade aktuell bei „Die Partei“ angewandt wurden und werden)

            Aktive Gegner des Nazi-Faschismus werden sich im Grabe umdrehen über das, was ihr heute als „Antifaschismus“ ausgebt.

            Der leider ziemlich umgedrehte VVN-Bda war zB an der Zerstörung der neuen Friedensbewegung („Friedenswinter“) aktiv mitbeteiligt. Leute, die auf jedes behauptetes „rechtsoffen“ und angeblicher Beteiligung und Unterwanderung durch „Rechte“ anspringt, sind zu nichts gut – außer zum Spalten und Demobilisieren.

            Jeder, der nicht auf die Aussagen sondern auf einzelne angeblich beteiligten Personen schaut und jeder Denunziation nachrennt (zB nach Methode „Halali“), dient nur dem Machterhalt und sonst nichts. Der Rest ist pure Attitüde.

          3. Krass!!
            Endlich mal ein Rekrutierer der selbsternannten, oder besser gesagt, der „geclonten“ möchtegern Antifaschisten, bei seiner abscheulichen Arbeit zu beobachten!!
            Kannste uns mal ein Bild mit Vermumung und wenn du „gegen“ die Spinneraluhutverschwöreranticoronadeppen vorgehst von dir posten?
            Wie kann man gegen die vorherrschende seelische Einstellung der Menschen auf diesem Planeten sein und kann nicht nur ein „für“ einen anderen Weg etwas positiv verändern?
            Der vorherrschende Faschismus ist das Spiegelbild der menschliche Seele die es leider bisher nicht weiter gebracht hat als sich diese Matrix zu erzeugen in der sie/wir jetzt stecken.
            Dagegen und Dagegen ist = Dafür??
            Wie tief der Faschismus in uns steckt lässt sich leider auch sehr gut an vielen Kommentaren hier auf diesem Blog ablesen.
            Ein gutes Beispiel dafür ist in letzter Zeit dieses Erbsenzählen um die Coronaauflagen und vor allem das Geweine um das „Grundgesetz“!
            Was für ein f..ing Grundgesetz??
            Diese welches uns dorhin gebracht hat wo wir jetzt stehen? Ehrlich, diese Pseudogesetze die als Wundbalsam dienen sollen wenn es darum geht sich den Astrich eines empathischen Demokraten zu verpassen, damit man besser schlafen kann wenn einen die Realität einholt und man beginnt zu erkennen welches Unglück man über seine Spezies und diesen Planeten damit bringt?
            Wirklich Grundgesetze und nicht dieser vorherrschende Faschismus sind die treibende Kraft die uns zu dem gemacht haben welches wir momentan vor eigenen Augen haben und uns mit jeglichem verbalem Müll vor uns selbst versuchen zu verberge?
            Ruben und einige Andere haben gestern und heut so viel über das sagenumwobene Grundgesetz kommentiert dass mir beim Lesen fast die Galle hoch kam, wenn ich noch eine hätte!!
            Wir sollen wirklich an etwas glauben welches uns hierher, in diese Dystopie geführt hat, wie wir sie jetzt durchleben müssen?
            Etwas welches es zulässt dass seit Jahrzehnten die Menschen in diesem Land eine Politik und Realität fördern die andere Menschen auf diesem Planete als Untermenschen einstuft und sie durch Embargos, Umstürtze und Kriege zu den Sklaven macht welche unseren weltzerstörenden Raubbau und unsere Gier befriedigen sollen?
            Ruben und all die Anderen, was und wie soll dieser Faschimus ala Grundgesetz vor den unzähligen Opfern gerechtfertigt werden?
            Was wollen wir machen? Wollen vielleicht einige von euch z.B. mit mir an die Gräber in Jugoslawien gehen die durch die Poltik des deutschen Grundgesetzes ihr Leben gelassen haben, so wie in vielen anderen Ländern auch, und uns ganz „herzlich“ dafür entschuldigen und sagen: Ach, was sollst, tschuldigung, war unser Fehler aber, beim nächsten mal machen wir alles besser!
            Wir reiten weiter auf dem gleichen Pferd, auf dem gleichen Weg und mit den gleichen Zielen, und hoffen wirklich dass wir in einer besseren Zukuft ankommen??
            Wie war noch mal Einsteins Defenition von Wahnsinn?!
            Sorry Leute, aber nicht mal der momentane Wahnsinn der anscheinend das sicher Ende der Meschheit eingeläutet hat, hat bei den aller Meisten etwas dahin bewegt sich der Realität zu stellen und seinen kleinen oder großen Faschisten in sich und uns allen zu bändigen.
            Es hat schon lange nicht so sehr geschmerzt wie in diesen Tagen wenn ich die Kommentare auf diesem vielsagenden Blog gelesen habe und realisieren musste dass es leider „noch“ keine positiven Früchte trägt, was uns allen dieser Tage angetan wird.
            Bleibe vorerst und bis sich etwas ändern sollte nur noch ein stiller Beobachter mit der Hoffnung wenigstens hier einen Wandel uns aller miterleben zu dürfen.
            LG an alle!

          4. @Horst: Auch der Terminus “Antifanten” kommt aus der Propaganda-Mühle der Neonazis. Ich möchte auf der Basis nicht diskutieren.

            Ich selber mache nun seit 30 Jahren immer dasselbe: ich analysiere, wie Faschismus funktioniert, sowohl was die Ideologie angeht, als auch was die praktische Umsetzung angeht. Ausserdem spreche ich immer alle an, die dieser Ideologie anheim gefallen sind, und versuche sie zu bewegen, davon abzulassen. Insbesondere trete ich solchen Leuten immer entgegen.

            Weshalb soll ich mich z.B. dafür verantwortlich fühlen, was diejenigen machen, die antifaschistische Gruppierungen unterwandern, oder die etwas unter dem Deckmantel angeblichen Antifaschismus‘ machen, was damit nichts zu tun hat?

            Ich fühle mich ausschliesslich für mein eigenes Handeln verantwortlich. Dafür allerdings schon.

            Du findest von mir genügend Äusserungen, in denen ich Schein-Antifaschisten kritisiere und deren Missbrauch anprangere. Das sollte genügen, dass ich nicht mit solchen Leuten in einen Topf geworfen werden möchte.

          5. @Volker Birk

            Du findest von mir genügend Äusserungen, in denen ich Schein-Antifaschisten kritisiere und deren Missbrauch anprangere.

            Mag sein, aber damit gehörst du definitiv nicht mehr irgendwie zum repräsentativen Teil dieser Bewegung. So, wie die heute ist.
            Wenn die Antifanten auftreten, dann richten die sich konsequent gegen die Opposition* und damit gegen die Verfassung. Die heutige Antifa steht in ihrem ganzen Treiben mehrheitlich auf der Seite der Neofaschisten. Intern weitestgehend unkritisiert. Es ist Konsens innerhalb der Antifa gegen die letzte verbliebene oppositionelle Bewegung zu sein.
            Man ist gleichgeschaltet auf Führerkurs.

            *Es gibt tatsächlich keine Opposition mehr außer Querdenken, nichtohneuns und ähnlich gelagerte Splittergruppen im Land. Bei der Querdenken-Bewegung handelt es sich um größtenteils neupolitisiertes Personal.
            Das heißt, die Gleichschaltung der politischen Landschaft ist nahezu total. Wo ist eine kritische Betrachtung dazu im linken Milieu? Wo?

          6. @Rovcanin Boban: sprichst Du über mich? Falls ja, kann ich Dir empfehlen, meine Texte noch einmal zu lesen. Mit dem, was Du hier schreibst, haben sie nichts gemein. Auch fiele es mir im Traum nicht ein, mich so zu verhalten, wie Du es mir unterstellst.

          7. Nein, nicht du, sondern fast alle von uns, mich teilweise miteinbegriffen, habe ich gemeint.
            LG

          8. @Rovcanin Boban

            „Wie tief der Faschismus in uns steckt lässt sich leider auch sehr gut an vielen Kommentaren hier auf diesem Blog ablesen. Ein gutes Beispiel dafür ist in letzter Zeit dieses Erbsenzählen um die Coronaauflagen und vor allem das Geweine um das “Grundgesetz”!“

            So unvollkommen dieses Grundgesetz auch sein mag, ein paar gute Sachen stehen da schon drin. So z.B. das Recht auf freie Meinungsäußerung (Art. 5 GG) oder das Recht der Versammlungsfreiheit (Art. 8 GG) u.s.w.. Allerdings sind all diese Regelungen nichts wert, wenn sie durch juristische Winkelzüge oder einfach per Dekret (Merkel) ausgehebelt werden. Aber auch für diesen Fall bietet das GG eine Lösung an. Dafür gibt es den Artikel 20 Absatz 4, das Recht auf Widerstand. Dort heißt es:

            „Gegen jeden, der es unternimmt, die durch das GG geregelte Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

            Aber auch der Artikel 20 GG ist nichts wert, wenn die Leute vorm Fernseher sitzen und sich damit beschäftigen, ob Prinz Charles trinkt oder warum Fürst Igor nicht lacht. Für seine Freiheit muss man auch bereit sein zu kämpfen und das geht nun mal vom heimischen Sofa aus nicht.

            Völlig abstrus und für mich nicht nachvollziehbar finde ich aber die von Ihnen vermittelte Vorstellung, dass Leute, die wegen der coronabedingten Aushebelung des Grundgesetzes besorgt sind, Faschisten sein sollen und das eigentliche Problem darstellen würden. Das, mein lieber @Rovcanin Boban, ist ein wirklich tiefer Griff ins Klo, der alles was Sie sonst schreiben, abwertet.

          9. @leo
            Abwertend? Natürlich ist das vorherrschende Gefühl beim Lesen meines Kommentars das dieser abwertend, verletzed usw. ist, ganz normal wenn wenn man anfängt die Aussagen meines Kommentars mitzufühlen, aber noch nicht für sich selber in Gänze zu verstehen vermag. Anscheinen ein natürlicher Instinkt dem natürlich auch ich unterworfen bin.
            Leider hast du leo Synonym nicht alles in meinem Kommentar zusammengebracht und so diesen nur auf dein Empfinden reduziert welches in dir vorherrschte beim Lesen meiner Worte.
            Wir leben im Faschismus, weil wir meines Erachtens tief in unserer Seele „noch“ von faschistoiden Merkmalen unterbewust gelenkt werden. Ped meint in seinem Beitrag dass dies eine Kopfsache sein würde, sein Standpunkt.
            Meiner Erfahrung nach ist auch der Faschismus in uns, im Seelischen und nicht im Rationalem zu suchen und zu finden, was auch erklärt warum wir ihn noch nicht überwunden haben denn, die sogenannte und gepriesene Intelligenz des Menschen hat einen sehr große Nachteil, sie schäut in der Masse die Reflexion mit der Seele!!
            Hoffe dir und allen Anderen mit meinem Kommentar nicht zu nahe getreten zu sein und LG an alle!

          10. @Rovcanin Boban

            Ich denke dass es gar nicht vorrangig ist, ob ich ihren Kommentar verstanden habe, weil jeder, der lesen kann, Ihren Kommentar und seine zersetzende Aussage verstanden hat. Sie stehen mit Ihrer Agenda nicht nur gegen mich, sondern gegen alle, die hier lesen und schreiben und über einen gesunden Menschenverstand verfügen.

            Ihre moralische Entgleisung ist so offensichtlich, dass es schwerlich vorstellbar ist, dass diese nicht von jedem Menschen, der noch bei Verstand ist, erkannt wird.

            Sie sind für jeden offensichtlich ein bezahlter Oligarchenschreiber und Antifa-Aktivist. Sie verraten Ihre Freunde, Nachbarn und Mitbürger gegen Bezahlung. Ein verwerflicheres und erbärmlicheres Verhalten als das Ihrige kann ich mir gar nicht vorstellen.


            Stopp, stopp, stopp. Der Trend sich im Forum gegenseitig Unlauterkeit vorzuwerfen, samt persönlicher Angriffe, nimmt seit ein paar Tagen wieder zu. Ich bitte alle Foristen herzlich, Achtsamkeit zu wahren – auch dann wenn die Dissonanz groß ist. Machen Sie es mir bitte nicht so schwer.
            Herzlich, Ped

          11. @Ped

            Lieber Ped, völlig zurecht intervenieren Sie hier. Allerdings fällt es mir schwer, diese diffamierenden Aussagen über, wegen der „Corona-Maßnahmen“ besorgte Bürger, widerspruchslos hinzunehmen. Egal welche Netinquette ich auch verletze und wenn Sie mich hier rauswerfen, so etwas werde ich niemals hinnehmen!


            Niemand wird hier rausgeworfen, auch nicht Sie. Aber ich möchte ungern Passagen aus Kommentaren schnippeln oder diese gar ganz verwerfen. Bewahren wir uns also eine achtungsvolle Diskussionkultur, auch wenn das nachvollziehbarer Weise nicht immer leicht fällt.
            Herzlich, Ped

          12. Ok, dann hat die Antifa wieder mal gewonnen.

            Meinen Glückwunsch an Rovcanin Boban für seine erfolgreiche Strategie.

            Ich verabschiede mich von diesem Blog und wünsche allen Teilnehmern hier alles erdenklich Gute..


            Ach leo …
            Ich denke, wir sehen uns wieder.
            Herzlich, Ped

          13. @Horst: ich möchte Dich noch einmal bitten, Deine Sprache zu überprüfen. Wenn Du Dich der Begriffe der Neonazi-Propaganda bedienst, dann wird keine Diskussion zustande kommen können.

            Deine Frage, was man denn lesen kann, wenn man sich für nicht-gleichgeschaltete Kritik von links interessiert, ist hilfreich. Entsprechend habe ich Dir erste Vorschläge:

            http://www.ossietzky.net/
            https://www.fiff.de/themen
            https://das-blaettchen.de/
            https://www.antifainfoblatt.de/

            Wenn Du mehr möchtest, sag Bitte Bescheid.

            Leute, die gerne Antifaschisten überzeugen möchten, gegen Lockdown-Kritiker vorzugehen, haben es im Antifa-Infoblatt deutlich schwerer als in den bereits breit unterwanderten Publikationen. Hier ein Beispiel:

            https://www.antifainfoblatt.de/artikel/corona-diktatur

            Mein Favorit in der Liste ist Ossietzky, falls Dich das interessiert.


            Kommentar lag im Spam, tut mir leid für die verspätete Freischaltung.
            Grüße, Ped

    2. Das ist keine Pauschalisierung, wohl aber eine Wertung.

      Faschismus ist die Verbindung von Staatsmacht mit Konzernmacht, eine Ideologie mit totalitärem Anspruch, die die Gesellschaft militarisiert. Dabei gilt das Führerprinzip. Gleichheitsideen, egal welche, werden abgelehnt, einschliesslich (und insbesondere) der Demokratie. Faschismus ist Utiliarismus – das Individuum wird nur über seine Nützlichkeit bezüglich der Gesellschaft definiert. Das geht bis dahin, dass kranke oder behinderte Individuen systematisch ermordet werden, da sie keinen (vermeintlichen) Nutzen mehr haben. Alte Menschen spielen keine Rolle, schliesslich sind auch sie nicht mehr “nützlich”.

      Die Zitatfälschung, dass der neue Faschismus angeblich sich als Antifaschismus ausgeben würde, stammt aus der modernen Propagandaküche der neofaschistischen Bewegung. Sie entstammt aus derselben Feder, die Rassismus und Kulturchauvinismus zu verbreiten sucht, und zwar mittels der bereits bei Mussolinis Schwarzhemden beliebten futuristischen Ideologie. Man lese das futuristische Manifest und vergleiche die Bilder auf den Imageboards, in denen die Neue Rechte ihre Mitglieder anwirbt. Marinetti-Futurismus pur.

      Wer das alles nicht weiss, kann natürlich auf solche Propaganda hereinfallen, und einen solch unsäglichen Text schreiben, wie er oben als Artikel steht. Wenn man nicht weiss, worüber man spricht, dann kann die Unterwanderung der Antifaschistischen Bewegung einen dazu bringen, zu denken, auch nur ein einziger Antifaschist auf dem Planeten würde jetzt tatsächlich “Verschwörungstheoretiker” jagen.

      Wer darauf hereinfällt, ist Teil des Problems. Bei der Menge an Propaganda darf man wohl mit Daniele Ganser feststellen, dass wir im Zeitalter der Verwirrung leben. Verwirrt ist auch und insbesondere der Artikelautor.


      Lassen Sie doch einfach Ihren dämlichen letzten Satz weg, und schon ist das ein vernünftiger, nachdenkenswerter Kommentar.
      Grüße, Ped

      1. Genau das ist die Masche dieses Zirkels: eigentlich richtige Sachen schreiben – und dann zu falschen Schlussfolgerungen führen.

        „auch nur ein einziger Antifaschist auf dem Planeten würde jetzt tatsächlich “Verschwörungstheoretiker” jagen.“
        Aha, Antifaschisten sind Übermenschen und irren sich nie? Und diese unsägliche Übertreibung „auf dem Planeten“, und dieser Sprachstil „Menschen jagen“ …
        Kopfschüttel über soviel Überheblichkeit und Arroganz wie es aus fast jeder Zeile dieses „Birk“ hier spricht. Genau der gleiche Duktus wie bei „Artur_B“ und einigen weiteren Verdächtigen, die besonders auf TP auffallen, da sie dort im Zusammenspiel mit nicht nur bestimmten Foristen (bzw. Accounts), sondern auch einigen einschlägig auffallenden Artikel-Schreibern (und Forums-Moderatoren) oft genug so auf den Putz hauen, dass es schon sehr vielen aufgefallen ist, dass da was faul ist.
        Jeder dieser Agitatoren hat mindestens einen Alias-Account über den er anonym übelste Hetze und Schimpfkanonaden austeilt um die Stimmung aufzukochen.

        1. Das hat nichts mit scheinbaren “Übermenschen” zu tun, sondern mit dem Kern dessen, um was es beim Antifaschismus geht: es geht immer und ausschliesslich darum, Faschismus entgegen zu treten.

          Wer etwas anderes macht, betätigt sich nicht als Antifaschist, sondern macht eben etwas anderes. Es ist ja nicht schwieriger.

          Auch Dir: ich zeichne nur für meine eigenen Äusserungen verantwortlich. Was Du für Probleme mit Dritten hast, geht nur Dich und ggf. diese Dritte etwas an.

          1. Guten Abend, diese Art, mit Scheingefechten auf Nebenkriegsschauplätze auszuweichen, ist genau das, was wir nicht brauchen. Das ist mir so gut bekannt aus unseren Stadtratssitzungen, wo nach der dritten Rede und Gegenrede vom ursprünglichen Thema nichts mehr enthalten ist. Worin Ihr Antifaschismus besteht, haben Sie jedenfalls mit vielen Worten nicht dargelegt. Der Autor beschreibt ziemlich treffsicher, wie die Entwicklung gerade abläuft. Und wenn dann dieses „gefälschte“ Zitat auftaucht: Sei’s drum. Es trifft in seiner Aussage jedenfalls zu. Was nottut, ist, den Fokus von vielen Einzelthemen auf das eine, alles Beherrschende zu lenken: Der tägliche Betrug und Verrat durch die Medien. Diese sind in meinen Augen die stärkste Waffe bei der Versklavung des Volkes. Was hilft? Ich versuche es derzeit mit Satire. Verteilt nach guter alter Sitte in die Briefkästen.


            Gut, dass Sie das nochmal ansprechen – das Zitat. Nicht umsonst hatte ich vorn angestellt:

            „Dem Schriftsteller Ignazio Silone wird das folgende Zitat zugeschrieben:“

            Aber es ging um den Inhalt, nicht die Quelle, und wer sorgfältig liest, erkennt das auch. Aber das habe ich längst abgehakt.
            Herzlich, Ped

          2. Das hat nichts mit irgendeinem Kern zu tun, sondern mit Ihren Formulierungen die erkenne lassen, wes Geistes Kind Sie sind.

            Und Probleme haben offensichtlich vor allem Sie. man schaue sich nur mal Ihre erste Einlassung an.

            Sie produzieren Sich hier als Lang- und Vollzeit-Antifaschist. Nach dem Motto: „es kann nur einen geben“. Von mir aus.

            Ich bin nicht (dauernd) „Antifaschist“ sondern vor allem Mensch. Und da bin ich mir sehr sicher. Während ich mir bei Ihnen nicht sicher sein kann, was Sie sind. Nicht mal, ob Sie glauben was Sie so demonstrativ und provokant vor sich her tragen. Labern kann jeder.

  3. Das ist aber wirklich alles schon länger so.

    Ich erinnere an die Diskussionen zu »ein bißchen Folter«; an das, was man mit angeblichen Kinderschändern machen wollte; an Leute, die keine Lust auf Masernimpfung für ihre Kinder hatten: Hetze, Todesdrohungen, äußerst seltsame Wünsche bezüglich anderer Leute Gesundheit…
    Zusammengenommen zieht sich das schon mindestens 15-20 Jahre hin, wenn nicht länger.

    Dieser Damm ist wahrlich schon vor einiger Zeit gebrochen (wenn er denn je mehr als nur geflickt war).

  4. Ich habe kurz nach Beginn des Shutdown „Blockwarte“ erlebt, die spielende Kinder auseinandergetrieben haben. Und daraufhin gesagt, dass wir in den vergangenen Jahrzehnten gegen Faschismus hätten impfen sollen, nicht gegen Atemwegsinfektionen …

  5. Ja, es geht schon länger so. Die Pläne, wie Merkel mal sagte, werden in Salamitaktik umgesetzt. Oder Herr Juncker: Wir probieren etwas. wenn es keinen Aufschrei gibt, machen wir weiter. Ansonsten warten wir und machen dann weiter. Und wenn nichts anderes geht, dann lügen wir. (Bitte beachten: Das ist kein wörtliches Zitat!!!).
    Ja, es geht schon länger. Es war bei allen Fragen der letzten 10-15-20 Jahre so. Der Ton wurde gegen Abweichler rauher, der erlaubte Meinungskorridor enger.
    Aber jetzt hat die Macht den Turbo gezündet.

  6. Ich haltet diese Psychologisierung des Faschismus für irreführend. Wir sind alle Menschen mit Reflexen, anerzogenen Verhaltensmustern, Sozialmechanismen, Herden- und Gruppenstrukturen, etc. Daran wird sich kaum etwas ändern ohne dass wir grundsätzlich entmenschlicht würden. Ohne unsere Wurzeln in archaischen Jäger- und Sammlerzeiten würden wir uns nicht mehr als Menschen wiedererkennen – wären wir uns selbst Aliens die vielleicht in einer völlig anderen Umwelt und Gruppenstruktur aufgewachsen sein könnten, vielleicht als Ameisenvolk?

    Die Frage, um die wild gerungen wird, ist: was ist Faschismus? Und warum wird um diese Frage so wild gerungen? Weil es Kräfte gibt, die die einzige richtige Antwort darauf gezielt unterdrücken wollen und daher alle möglich intelligenten bis dümmlichen Alternativantworten in den Raum werfen.

    Dabei ist die Antwort offensichtlich:

    Faschismus ist, wenn sich die Herrschaft OFFEN totalitärer Maßnahmen bedient.

    Dass dazu auch die Massenpsychologie und Soziologie ausgenützt und instrumentalisiert wird, ist unbestritten. Und natürlich ist es kein Fehler, über die Mechanismen nachzudenken, wieso wir selbst anfällig sind und insbesondere auch gerne die deutlichen Anzeichen übersehen wollen. Jeder von uns.

    Aber bei all dem muss das, was Fschismus ausmacht immer klar benannt bleiben:

    Faschismus ist die Verbindung von Herrschaft und Kapital mit totalitärer Ideologie. Es ist das gezielte Ausschalten von Anstand und Moral, Toleranz und Meinungsfreiheit, friedlichem Miteinander, gutnachbarlichem Zusammenleben durch Macht – in der Regel durch den massiven Einsatz von Geldmittel und Personal (Politiker, „Journalisten“, Multiplikatoren, Beamte) und durch Volksverhetzung, Lüge, Betrug, kaltes Kalkül.

    Faschismus ist eine Herrschaftsform. Wobei die Herrschaften sich nicht ändern. Faschismus ist eine Herrschaftsform des Geldes. Faschismus ist die offene Fratze der Reichen, die um ihre Macht und ihren Einfluss MIT ALLEN BIS ZUM LETZTEN GEHENDEN MITTELN ringen.

    1. „Wir sind alle Menschen mit Reflexen, anerzogenen Verhaltensmustern, Sozialmechanismen, Herden- und Gruppenstrukturen, etc.“

      Die ändern sich doch mit den gesellschaftlichen Verhältnissen, würde ich denken.
      Eine Gesellschaft ohne Ausbeutung, Konkurrenzkampf, Eigentum an Produkionsmitteln, das ökonomische Erpressung ermöglicht, könnten Menschen völlig anders zusammenleben.

      1. Ja, das sehe ich auch so. Unsere angeborenen Verhaltensmuster sind nicht per se falsch – sie werden aber durch die Falschen fehlgeleitet und ausgenutzt!

        Soziales Verhalten, Gruppenzusammenhalt, Suche nach gemeinsamen Interessen, versöhnen statt spalten, Kooperation – das sind immer vorhandene Grundmuster.

        Um uns fehlzuprogrammieren müssen die interessierten Kreise Feindbilder aufbauen, Gefahren imaginieren, Existenz-Angst verbreiten, an die niederen Instinkte anknüpfen – und das machen sie gerade mit höchster Effizienz.

        Eines der wichtigsten Einflussmittel der Herrschenden ist der verbreitet Glaube an das Gute im Menschen, bzw. der Glaube an das Gute im sich über uns stellende Menschen (und der Glaube an die Konkurrenz und den Neid als bestimmendes Element unter gleichgestellten). Der Glaube an das Gute im Menschen ist ja auch richtig und sozialer Kitt. Das Problem ist nur, dass in Machtkreisen die Verhältnisse umgekehrt sind: da kommen vorwiegend die hin, die an das Schlechte in (allen anderen) Menschen glauben. Und sich deshalb verstellen und entsprechend verhalten.

    2. Faschismus benötigt immer auch Ankerpunkte bei den Individuen. Die jeweilige totalitäre Ideologie liefert eine Schein-Legitimation, damit die ausgenutzten und sehr wohl gespürten persönlichen Angelhaken nicht hinterfragt werden müssen:
      – Unterwürfigkeit und Hoffnung auf eigenen Machtbereich (ich mache bewusst mit, dann kann ich wenigstens ein bisschen herrschen)
      – soziale Verantwortungslosigkeit (betrifft mich ja nicht)
      – Vedrängen (ist ja nicht so schlimm)
      – Bequemlichkeit (wird sich schon wieder von selbst erledigen)
      – Ängstlichkeit (wenn ich was tue, dann hat das schlechte Konsequenzen für mich und meine Familie)

      Die aktuell in Umsetzung bedindliche Strategie bedient diese Ankerpunkte meisterhaft. Kein Wunder, so waren doch Jahrzehnte verfügbar, die entsprechenden Grundlagen und Techniken weiterzuentwickeln und den Mindset des Großteils der Menschen medial auf entsprechende Empfänglichkeit vorzubereiten.

      Was mir aber Hoffnung gibt (ausgenommen dritter Punkt), ist der hanebüchene Anlaß zur Durchsetzung dieser „Endtransformation“ (deren Pläne schon Jahre in der Schublade bereit lagen). Es gibt für mich hier nur drei Erklärungsansätze:
      – Aufgrund von Gegenkräften musste der Plan schnell umgesetzt werden und daher wurde der nächstbeste Anlaß verwendet
      – Es war ein wahrhaft tödlicher Anlaß geplant, doch dieser konnte von Gegenkräften abgemildert werden. Die Planmaschine war dann aber schon am laufen, so daß die Transformation trotzdem durchgezogen werden muss
      – Den Planspielern ist es völlig egal, ob der Anlaß glaubwürdig ist oder nicht. Sie sind sich ihrer Sache so sicher, daß sie vielleicht sogar ihren Spaß an der völligen Manipulierbarkeit der Massen haben. Zudem können auf diese Art und Weise widerständige Elemente leicht identifiziert und neutralisiert werden.

      Und zuletzt: auch wenn wir uns zurecht über unsere nationalen oder regionalen Befehlsausführer echauffieren, das Ganze ist ein global koordiniertes Vorgehen und die Planspieler sind auf dieser Ebene zu identifizieren. Ein Herr Gates nimmt hier in etwa die Rolle eines Pressesprechers ein.

  7. Also das habe ich vorher nicht gesehen, ich schwöre !

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Ein-paar-Fragen-aus-Anlass-der-juengsten-Corona-Demos/Ich-dachte-schon/posting-37197985/show/

    Zitata „Artur-B“: „Nun lohnt sich ja mal ein Blick auf die Psiram-Seite des verlinkten Peter Frey:

    https://www.psiram.com/de/index.php/Peter_Frey

    Die Dokumentation eines völlig kaputten Gefühlslebens, ohne dass dies auch nur von einem Hauch von politischer Ahnung begleitet wäre. Pussy Riot ist zwar hochpolitisch, aber das Einzige, was ihm dazu einfällt, ist, dass die Aussehen, wie der Ku-Klux-Klan. Was natürlich eine mystische Bedeutung hat. Der Kerl ist völlig bekloppt.

    Ach ja, wo schreibt er denn, der Peter?

    „eigentümlich frei“, Propagandaschau, Alles Schall und Rauch, Extremnews, Kopp Online, Voltaire Network, Global Research, recentr, Sott.net, Radio Utopie von Daniel Neun, Politaia[12], Swiss Propaganda Research oder EIKE (ein „Klimaskeptikerverein“)“

    Also, da verweist ein sich an anderer Stelle als „links“ gebender TP-Massenkommentator „Artur_B“ bei Telepolis auf Psiram, die Hetz- und Verleumdungsseite der Pseudolinken, Info- und Glaubenskrieger und der Pharma-Industrie um gegen Peter Frey zu hetzten. Ist das noch ein Zufall? Hier meldet sich Volker Birk zu Wort, auf TP schlägt Artur_B auf Ped ein …

    Ich hatte ja bisher nur ein unbegründetes Gefühl, aber jetzt bin ich mir sicher dass da ein Antideutschen-Nest sitzt, deren Behauser sich besonders perfide verhalten.

    1. Gut, ich hoffe Ped steht zwischenzeitlich etwas über solchen Kommentaren aus dem Bereich der „Menschenjäger“.

      Zur Qualität dieses Blogs (peds-ansichten) selbst und der zugehörigen Texte kann man eigentlich, bei fairem Vorgehen, fast nur positive Anmerkungen machen.
      Die Texte sind ziemlich gut recherchiert und bemühen sich sehr um Richtigkeit und fundierte Argumentation.
      Besonders hervorzuheben ist auch der Wille zur konstruktiven Moderation von Kommentaren.
      Die Kommentare der Foristen sind in der Regel auch eher überdurchschnittlich im Anspruch.

      1. … und der Blog heißt ganz klar: „Peds Ansichten“.

        Aber für Info-Krieger gibt es eben nur „für uns“ oder „gegen uns“.

    2. Mein Bester, Deine Vermutungen sind falsch. Ich schreibe seit 1996 im Netz, und immer unter Klarnamen. Du findest mich auch im Heiseforum unter Klarnamen. Und mit dem Internetpranger habe ich schon gar nichts zu tun.

      Vielleicht recherchierst Du nächstes Mal besser, bevor Du jemanden verleumdest?

      1. Ich weiß nicht, was Sie umtreibt. Aber ich ahne: nichts Gutes:

        Die Taktik von Ihresgleichen: pseudolinks andere in die Irre führen. Wie macht man das? Indem man seine Kernideologie verschleiert, aber seine Schlußfolgerungen grundsätzlich den ideologischen Spin beinhalten.

        Ich nenne mal ein paar Namen, einfach damit sie beieinander stehen:
        Nowak, Konicz, Wustmann, …, Artur_B, TomGard, …, Feliks, Hagemann, Kopilot, …., Ruhrbarone, Antilopengang, Bahamas, Jungle World, Konkret, … man könnte gerade so weiter machen.

        Allen diesen Personen, Accounts, Publikationen, Bands ist etwas gemeinsam.

        Wie kann es sein, dass so eine abstruse Tendenz so stark wird, soviel Einfluss gewinnt? Nur durch Unterstützung und Geld ist das möglich. Aber woher?

        1. Nur durch Unterstützung und Geld ist das möglich. Aber woher?

          Bzgl Antifa. Die letzten Gegendemonstrationen zu den Grundrechtsdemos wurden anscheinend vom DGB, Grünen, SPD, Linkspartei mitfinanziert bzw unterstützt. International gibt es anscheinend Verbindungen zu den Dems (Democrats) und den Globalisten.

          Das dahinterliegende Narrativ (bzgl der Globalisten): Patrioten/Nationalisten sind Nazis. Und deshalb sind Internationalisten (=Globalisten) eben AntiNazis und somit ist man „vom selben Fleisch“. Sprich: Dumm, dümmer, Antifa
          Das weder Nationalismus noch Internationalismus links oder rechts sind, auf die Idee sind diese Spastis noch nie gekommen.*

          Außerdem passiert im Antideutschen-Milieu aber noch mehr. Dort hat man die Nähe der Geheimdienste gesucht. Sprich, man hat sich u.a. dem Verfassungsschutz angebiedert („Ich weiß wo ein Nazi wohnt“). Vermutlich hat der Inlandsgeheimdienst in diesem Zshg auch Personal rekrutiert (VLeute). Natürlich um die Antideutschen auszuspähen.
          Die verwenden das Geld dann wieder um Jagd auf „die bösen Rechten“ zu machen.

          Aber vielleicht mal als Hinweis für dieses „Personal“:
          Ein Ding hieß nicht umsonst Komintern. Sonst hätte es auch Kapintern heißen können, wenn es um den Gegensatz zwischen Nationalismus und Internationalismus gegangen wäre.

          1. @ Horst

            Ich würde den Ansatz „Internationalisten (=Globalisten)“ etwas anders interpretieren.

            Meine Sicht….ganz, ganz vereinfacht:
            Die Globalisten (hier sehe ich eher die global agierenden (Finanz) Konzerne (besser deren Eigner), deren Meinungs-Macht und Sichtweisen sich im Reden und Tun vieler Politiker weltweit wieder spiegeln) machen sich die Utopie der Internationalisten (no border, no nation) zu nutzen, okkupieren diese, um ihr Dystopie (no border, no Nation, no rechtstaatliches, nationales Regulativ) durchzusetzen. Im Sinne von Null Handelsbeschränkungen durch nationale Gerichtsbarkeiten = grenzenlose (Wirtschaft) Macht.

            Die internationalistischen Sozialisten und Andere werden hier (was sie nicht durchschauen) vor den Globalisten-Karren gespannt, bis deren Ziele, welche sie bisher via Handelsabkommen wie TTIP, TISA usw. usf. nicht umsetzten konnten, umgesetzt sind und die Menschheit ihrer Macht und ihrem Einfluss ausgeliefert ist.
            Spätestens dann hat der Mohr, hier die Internationalisten, seine Schuldigkeit getan und es wird eine neue Agenda aufgesetzt, die sicher nichts mehr mit der internationalistischen Utopie (no border, no nation, Brüderlichkeit, Gleichheit, Freiheit usw) zu tun hat.

            Gruß
            Pitt

          2. @Pitt
            Ja, klar. Aber ich hab weiter oben nur mal die Motivationen der irrlaufenden Pseudolinken dargestellt, die aktuell mehrheitlich völlig verblödet sind.
            Wie du geschrieben hast, geht es natürlich beim Globalimsus um die Verstetigung der Allmachtsphantasien des Kapitals bei gleichzeitiger Entmachtung von Bevölkerungsmehrheiten.

    3. Frage; weiß eigentlich jemand, warum dieser Artur_B hier gegen Ped „schießt“?

      Man liest dort solche typischen gegenstandslosen „Nazi-Keulen“ wie, Zitat: „Überhaupt, das Hochlügen der Teilnehmerzahl gleich um den Faktor 65 ist geradezu der Prototyp einer Nazistrategie.“

      Aber wie kommt dieser freidrehende Artur_B dann eigentlich auf Herr Frey? Zitat: „Nun lohnt sich ja mal ein Blick auf die Psiram-Seite des verlinkten Peter Frey:“ Was meint der denn mit „verlinkt“? Doch nicht seinen eigenen, unsäglichen Verweis auf die Hetzseite „Psiram“?

      Hier nochmal der Link auf den für mich ominösen „Kommentar“:

      https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Ein-paar-Fragen-aus-Anlass-der-juengsten-Corona-Demos/Ich-dachte-schon/posting-37197985/show/

      Ich studiere die Methoden dieser Zersetzer, daher meine Neugier auf die Hintergründe und möglichen Zusammenhänge.

  8. @Ped

    „Doch außerdem sagte mir meine Mutter, dass sie das schlimme Gefühl hat, “die da oben” seien unbedingt daran interessiert, dass dieser derzeitige “unnormale Zustand” niemals mehr aufhört.“

    Genau das dachte ich auch, als das anfangs gegebene Versprechen, die Maßnahmen zurückzunehmen, wenn die „Fallzahlen“ zurückgehen, gebrochen wurde. Inzwischen bin ich völlig davon überzeugt. Unsere Bürgerrechte werden wir niemals freiwillig zurückbekommen, die müssen wir uns schon ZURÜCKHOLEN!

    Vielleicht noch ein Wort dazu, wie man den bereits in unseren Köpfen angelegten Faschismus zum Leben erweckt: Evtl. lesen hier noch einige Ältere mit, die sich noch an die Krimiserie „Der Kommissar“ mit Erik Ode im Fernsehen erinnern. Das war noch eine Serie, die gezeigt hat, wie Ermittlungsarbeit in der Realität aussehen sollte. Dieses war gekennzeichnet durch die Abwesenheit jeglicher Gewalt durch die Ermittler. Dafür galt sie bei Leuten, die mehr auf „Äktschen“ stehen, als stinklangweilig. Durchgesetzt hatten sich dann an US-Serien angelehnte Machwerke wie Schimanski. Da hat der Verdächtige beim Verhör auch mal eins in die Fresse gekriegt, wenn er sein Maul nicht aufmachen wollte und die Zuschauer fanden das großartig, weil der es ja „verdient hatte“. Und da haben wir ihn auch schon, den Faschismus in unseren Köpfen.


    Volltreffer!
    Aber wenn man Leute darauf anspricht, zeigt der Finger immer reflexartig irgendwo hin, aber ja nicht auf sich selbst.
    Herzlich, Ped

  9. https://www.tagesschau.de/ausland/russland-impfstoff-101.html

    Nur ein Gedanke. Russland hat und nutzt den ersten Impfstoff, da er nicht wirklich neu, im Grunde nutzlos, dafür aber ungefährlich ist. Man spielte das Spiel mit. Ohne als Leugner oder Wahnsinniger dazustehen. Jetzt beendet man es. Mit einem Placebo.

    Man darf ja noch träumen oder?

    Zum Thema Faschismus kann ich nur sagen, das man es besser nicht beschreiben kann. Es geht nur sekundär um die Beweggründe der wenigen Herrschenden. Es geht um das mitmachen der Vielen. Aus welchen Gründen auch immer. Faschismus ist für mich Gleichschaltung der Masse und Abschaltung der Minderheit und Opposition. Feindbilder beliebig austauschbar. Dafür braucht es aber auch eine gewisse innere Bereitschaft sich gleichschalten zu lassen. Also muss man da auch psychologisch beim Einzelnen ansetzen um die Wirkmechanismen von Propaganda und Erzeugung der Feindbilder zu verstehen. Doch nicht nur das. Vieles braucht man nur als straffrei oder als neue „Bürgerpflicht“ in Aussicht zu stellen. Der kleine Faschist lauert in uns allen. Da hat Ped einfach Recht und das gilt es ernst zu nehmen.

  10. Verkehrte Welt.

    Der Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums, Philipp Wedelich, sagte, Beamte, die nicht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung stünden, hätten keinen Platz in der niedersächsischen Polizei. (*)

    Und damit meint er den Polizeibeamten, der am Sonntag auf einer Querdenken-Kundgebung in Dortmund die aktuellen Corona-Regeln hinterfragt und folgendes gesagt hat:

    »Im dunkelsten Kapitel unserer deutschen Geschichte haben Regierende ihre Sicherheitskräfte schon einmal bedingungslosem Gehorsam unterworfen.«

    Und wer das, aufgrund der derzeitigen Einschränkungen, thematisiert, steht also nicht auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung?
    Ich sag’s ja: verkehrte Welt.

    1. Dies vielleicht noch als Ergänzung.

      Nach Rede auf Corona-Demo: Polizist aus Hannover suspendiert…
      Auch Polizist aus Bayern trat bei Corona-Demo auf…

      https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/nach-rede-auf-corona-demo-polizist-aus-hannover-suspendiert,S7MXWYO

      Damit sind alle Polizisten, die sich dem Rechtsstaat verpflichtet fühlen, aufgefordert, ihre mutigen und couragierten Kollegen nicht im Stich zu lassen und sich an ihre Seite zu stellen!

      Sie haben nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, den Rechtsstaat zu verteidigen.

      1. »Damit sind alle Polizisten, die sich dem Rechtsstaat verpflichtet fühlen, aufgefordert, ihre mutigen und couragierten Kollegen nicht im Stich zu lassen und sich an ihre Seite zu stellen!«

        Vor allem, weil man sie ja nicht alle suspendieren kann!
        Was beim einzelnen als Maßnahme noch wirken mag (zumindest auf die Kollegen), verkehrt sich ins Gegenteil, wenn nicht mehr ausreichend Beamte übrigbleiben, die Arbeit zu erledigen.
        Je mehr KollegInnen dem Beispiel folgen, desto eher ist der Spuk vorbei. Aber das gilt für die BürgerInnen ja genauso. seufz

    2. Gierig und mit gefletschten Zähnen stürzt sich die Mainstream-Hetzpresse auf die Nachricht von dem suspendierten Polizisten aus Hannover. Um Nachahmer abzuschrecken, schleifen sie diesen Polizisten, der unser aller Anerkennung und Respekt verdient, wie einen erlegten Kadaver durch die mediale Arena.

      Das ist ein Affront gegen jeden anständigen Polizisten dieses Landes. Nehmen Sie das nicht einfach hin. Seien Sie nicht feige, solidarisieren Sie sich mit Ihrem Kollegen, der hier medial hingerichtet werden soll!

  11. @Volker Birk
    Das ist mir persönlich zu schlicht. Die Meinung des heise-Foristen unterschlägt den massiven Krieg gegen oppositionelle Meinungen in der Vergangenheit. Die entsprechenden Zensurgesetze bspw wurden und werden ja schon seit längerem vorbereitet und umgesetzt. Und das ist nur ein Beispiel für verfassungsfeindliche Politik. Es gibt dazu noch mehr. (diverse Diffamierungskampagnen, Zersetzung von Organisationen, Unterwanderung der Presse, verfassungsfeindliche Überwachungsgesetze, Wiedereinführung der Zwangsarbeit, usw. usf.)
    Bekämpft werden in dieser Konstellation auch immer Leutchen die sich gegen den US-amerikanischen Imperialismus wenden. Oder auch Leute die sich gegen den internationalen Kapitalismus (=Globalisierung) wenden. usw. usf.
    Beispielsweise wurde Attac die Gemeinnützigkeit aberkannt. Diversen „oppositionellen Orgas“ werden auch schon mal die Konten eingefroren usw. usf.
    Alles Zufall und systemische Eigendynamik? Wohl kaum.
    Dann wäre auch der Massenmord an den Juden nur Zufall gewesen und deren politische Verfolgung wohl „nur“ Ergebnis systemischer Eigendynamik. Ich halte nichts von solch kruden Thesen.

    Man sollte sich hier nicht bis zur Unkenntlichkeit verbiegen, nur damit man dann „bloß keine Verschwörung“ annehmen muß. Der Massenmord am europäischen Judentum war eine Verschwörung bspw. Vom deutschen Staat geplant und umgesetzt. Skrupellos bis zum Schluß.
    Es gibt sie, die Verschwörungen. Allen Irreführungen der VT-Jäger zum Trotz.

    Aber zurück zur Repression. Diese hat zwischenzeitlich dazu geführt, dass es quasi in Deutschland keine operativ funktionstüchtige Opposition mehr gibt. Weder im politischen, noch im medialen Bereich. Es wurde wirklich so ziemlich alles platt gemacht, was irgendwie an kritischer Meinung noch da gewesen ist. (Friedensbewegung, Antiimps, Kommunisten, Linkspartei, zuletzt auch die AfD (sehr interessante Beispiel für eine Zersetzungsoperation) etc.)
    So etwas lässt sich nicht mit systemischer Eigendynamik erklären. Diese Prozesse laufen jetzt schon, auch für die uninformierte Öffentlichkeit erkennbar, seit über einem Jahrzehnt.
    Und aus diesen Prozessen heraus ist die Gleichschaltung der Medien und die der Politik entstannten. Das war letztlich Resultat einer konsequenten psychologische Kriegführung gegen Opposition. So etwas bekommt man nicht „geschenkt“.
    Dahinter steckt ein organisiertes Vorgehen. Und das ist auch nicht so schwer zu erkennen.

    1. Volle Zustimmung @Horst!

      Absolut zutreffend und präzise herausgearbeitet.

      Was man vielleicht noch ergänzen könnte, u.a. weil es eine neue Eskalationsstufe darstellt, ist der Umstand, dass die sogenannte „Antifa“ mit ihrem derzeitigen Auftreten, Erinnerungen an die SA-Schlägertrupps aus der Zeit des Nationalsozialismus weckt. Darüber hinaus gibt es Hinweise, dass die Antifa über Oligarchen-gesponserte NGOs indirekt auch von staatlicher Seite unterstützt wird…

      https://www.basel-express.ch/redaktion/geopolitik/272-antifa-wird-fuer-demonstrationen-bezahlt
      https://taz.de/Proteste-gegen-Pegida-und-Co/!5020381/

      Ähnliches läuft offenbar auch in den USA.
      Trump möchte Antifa zu terroristischer Organisation erklären…

      () https://www.youtube.com/watch?v=Jy2mD-BtWeI

    2. @Horst: ironischerweise sehen wir das meiste, was Du anführst, ähnlich. Nur schätze ich das mit der grossen Verschwörung, die hinter allem stecken soll, anders ein. Eine Verschwörung bedeutet eine konspirative Absprache. Die Absprache wird konspirativ getroffen, weil es für die Verschwörer negative Folgen hätte, würde ihre Absprache bekannt werden.

      Das muss hier nicht der Fall sein.

      Der Grund liegt schlicht darin, dass um die jeweils eigenen Interessen direkt zu vertreten, Akteure sich nicht miteinander absprechen müssen. Das machen die sowieso immer, ganz ohne Absprache.

      Selbstverständlich gibt es in der Politik (und auch anderswo) regelmässig Intrigen und Verschwörungen. Wer etwas anderes behauptet, versteht nichts vom politischen Prozess. Aber die Intrige ist eben nicht das einzige Mittel in der Politik. Da gibt es eine ganze Reihe von anderen Massnahmen.

      Ich darf mal an den Grund erinnern, weshalb demokratisch-öffentliche Kontrolle so wichtig ist: ihren eigenen Interessen gehen alle Akteure immer auch so nach. Die Idee ist, den politischen Akteuren regelmässig auf die Finger zu schauen. Demokratie ist als Korrektivum gedacht.

      Wird Demokratie abgebaut oder sogar entfernt, dann läuft das Spiel praktisch von selber so, dass jeder seine Interessen vertritt, und die Mächtigen somit zu ihrem eigenen Vorteil unter Ignoranz der Interessen von weniger mächtigen Personen agieren. Dazu müssen die sich nicht verabreden, das machen die in jedem Fall, wenn sie können.

      Deshalb ist es so gefährlich, dass mit dem “War on Terror” in Kombination mit der neoliberalen Unterwanderung massiv Demokratie abgebaut wurde. Habermas spricht nicht zu unrecht von der Refeudalisierung:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Refeudalisierung#Neofeudalismus

      Was wir hier sehen, sind die direkten Folgen davon im Spiel unterschiedlicher Interessen.

    3. @Volker Birk

      ironischerweise sehen wir das meiste, was Du anführst, ähnlich.

      Wer ist „wir“?

      Nur schätze ich das mit der grossen Verschwörung, die hinter allem stecken soll, anders ein.

      Ooops, hatte ich etwa was über eine große Verschwörung geschrieben? Wusste ich überhaupt nicht.
      Für mich ist es aber tatsächlich definitiv eine Verschwörung oder sogar eine Summe davon. Und das alles auch ganz ohne zugehörige Theorie.
      Wir reden zwischenzeitlich über die Dokumentation von Verschwörungspraxis.

      Das muss hier nicht der Fall sein.

      Ach, sag bloß. Sorry, die Aussage von dir war doch eine Phrase.

      Der Grund liegt schlicht darin, dass um die jeweils eigenen Interessen direkt zu vertreten, Akteure sich nicht miteinander absprechen müssen.

      So, so. Absprachen scheinen aber ganz effektiv zu sein, wenn man das erst mal erkannt hat.

      Sie treffen sich in Hotelzimmern, an Flughäfen oder auch in der Sauna, alles streng geheim. Manager großer deutscher Firmen sprechen sich ab, wenn es um die Preise ihrer Produkte geht.
      https://www.zdf.de/verbraucher/wiso/abzocke-in-deutschland-vom-13-november-2016–100.html

      Sachen gibt es aber auch, tsss.

      Sorry, aber dein Kommentar driftet schon ziemlich in die Realitätsleugnung ab. Mein Eindruck ist, dass du krampfhaft versuchst am Narrativ vom „demokratischen Prozess“ festzuhalten. Dieser findet aber leider nicht statt und wird offensichtlich bewußt und aggressiv ausgehebelt. Von wem ursächlich und wie? Keine Ahnung.

      Vieles deutet auf Methoden aus der Geheimdienstarbeit hin (Zersetzung, Desinformation, Manipulation, Diffamierung, psychologische Kriegführung etc.). Letztere Methoden werden aber zwischenzeitlich auch konsequent von der Privatwirtschaft eingesetzt. (s.dazu Ausführungen von Pohlmann bspw)
      PPP spielt anscheinend auch immer mehr eine Rolle. Vielleicht ist das sogar die neue faschistische Architektur.

      Ped hat weiter unten einen ziemlich guten Artikel von Röper verlinkt. Der gibt schon mal erste Hinweise auf „interessierte Gruppierungen“.
      Ich hätte da sogar noch ein paar Ergänzungen. Aber das alles vielleicht in einem anderen Thread, der die „Interessengruppen“ explizit behandelt.

      1. Mit “wir” meinte ich Dich und mich im Sinne, dass ich mich in der Feststellung der Fakten anschliesse.

        Ich habe nicht von einem demokratischen Prozess sondern bloss von einem politischen Prozess gesprochen.

        Ja, Du hast explizit über eine grosse Verschwörung gesprochen. Wörtlich sagtest Du:

        «Man sollte sich hier nicht bis zur Unkenntlichkeit verbiegen, nur damit man dann “bloß keine Verschwörung” annehmen muß.»

        Dann hast Du die Verschwörung, die Du meinst, mit der Verabredung zum Holocaust verglichen. Grösser geht’s ja nun nicht mehr.

        Wo Du Realitätsleugnung erkennen willst, bleibt unklar. Ich habe ausgeführt, dass eine demokratisch-öffentliche Kontrolle not täte, aber seit dem “War on Terror” immer weniger stattfindet.

        Sag mal, Du liest schon vorher, auf was Du dann antwortest, oder?

      2. @Volker Birk
        Versuch es noch mal. Du bist einfach nur ausgewichen. Meine Anmerkungen zu Verschwörungen hast du auch in einen falschen Kontext gesetzt.

  12. Eben gesehen in Phoenix TV, Prof. Martin Exner zum Thema Masken:
    „Die Wirkung einer Maske ist gleichzusetzen mit der Wirkung einer Impfung.“
    Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich – oder auch nicht mehr.

    1. “Die Wirkung einer Maske ist gleichzusetzen mit der Wirkung einer Impfung.”

      Wieso? Stimmt doch: beides ist gleichermaßen nutzlos, zumindest in der derzeiten Art und Weise des Maskentragens und des Impfens in Bezug auf Sars Cov-2.

      🙂

    1. Bedauerlicherweise zeigt das Bundesverfassungsgericht in seiner aktuellen Zusammensetzung wenig Interesse, sich der offensichtlichen Verletzung des Grundgesetzes anzunehmen, obwohl das zu seinen Pflichten gehört. Das BuVerfGer kann und müsste hier aktiv werden, auch ohne dass jemand Klage erhebt. Aber sie tun es nicht, was die Erfolgsaussichten für eine Klage wie die von Jens Wernicke nicht gerade rosig erscheinen lässt. Aber wer weiß? Ich bin trotzdem gespannt.

      Waren das noch Zeiten, als das BuVerfGer 1983 unter der Präsidentschaft von Ernst Benda die geplante Volkszählung gekippt hatte. Mit dieser Besetzung des Verfassungsgerichts wäre diese Coronainszenierung gar nicht möglich gewesen, bzw. sofort für illegal erklärt worden.

        1. Ja Helene, das ist aber nur z.T. richtig. Wenn das Verfassungsgericht nicht mitgespielt hätte, wäre die Volkszählung durchgeführt worden. Da wäre dann nur noch passiver Widerstand drin gewesen, wie z.B. wenn die „Zähler“ kommen, bin ich nicht zuhause oder so.

          Also das Urteil des Verfassungsgerichts war schon wichtig und eine große Erleichterung für all jene, die wegen der Volkszählung beunruhigt waren. Ich hatte damals in meinem Stadtteil in Bremen Flugblätter gegen die Volkszählung verteilt, die ich mir bei der derzeit noch grünen Grünen Marie Luise Beck in Bremen-Schwachhausen abgeholt hatte.

          Aus heutiger Sicht war die Sorge wegen der Volkszählung geradezu lächerlich, wenn man bedenkt, was heute so alles läuft und durchgewunken wird.

          Mein Anliegen mit dem Kommentar ist, darauf aufmerksam zu machen, was aus unserem Verfassungsgericht inzwischen geworden ist. Von denen brauchen wir in der aktuellen Besetzung wohl keine Hilfe mehr erwarten. Immerhin gab es in diesem Land mal ein Verfassungsgericht, das sich dem Volk und der Verfassung verpflichtet gefühlt hat, wie das Beispiel mit der Volkszählung sehr schön zeigt. Das ist endgültig vorbei, und zwar so lange, bis die politischen Mehrheiten diese sogenannten „Verfassungsrichter“ in die Versenkung schicken.

  13. Also ich mache jetzt auch nur noch genau ein Statement zu „Volker Birk“:

    wer so argumentativ im Unbestimmten herumirrt – und dabei dermaßen die Attitüde des Volldurchblickers und Superguten vor sich her trägt, kann für mich zur Wahrheitsfindung nichts beitragen.

    Es gibt viele Zersetzungsmethoden: ein davon heist: ablenken, beschäftigen, fehlleiten, irritieren, volllabern, zuspammen,

    1. Irgendwann musste ja der Blog von Ped ins Fadenkreuz geraten. Es hat mich gewundert, dass das nicht schon früher geschah. Seine Ansichten sind stichhaltig und fundiert, die Leserzahl nimmt zu, was an der Anzahl der Kommentierenden zu beobachten ist. Ich bin sicher, dass Ped weiss, wie er mit der Situation umgehen muss.

      1. Findest Du es tatsächlich angemessen, von einem “Fadenkreuz” zu sprechen, wenn jemand sich öffentlich äussert und er Kritik dafür erfährt?

        Ist Deiner Ansicht nach dann nur Zujubeln legitim? Das klingt ganz so, als akzeptiertest Du nur eine einzige vorgefertigte Meinung.

        1. @VB

          Ich denke die Konnotation von „Fadenkreuz“ in Strukturdenkers Post versteht hier jeder.

          Nur sie machen daraus (willkürlich) „nur Zujubeln“, „einzige vorgefertigte Meinung“…..das sagt mMn mehr über Sie aus, als Sie vielleicht selber glauben.
          Ich tendiere da mittlerweile auch eher zu Albrecht Storz Einschätzung zu Ihnen.

          Obwohl ich da doch eine Frage an Sie hätte, da Sie schreiben, dass Sie über 30 Jahre (wahrer) Antifaschist sind.
          Wenn Antifaschisten (hier verschiedene Antifa-Gruppen), die verschiedenste Strömungen repräsentieren, die wiederum in unterschiedlichen Radikalitätsausprägung unterwegs sind, unter einem gemeinsamen, Label, der Antifa-Fahne, als Erkennungszeichen agieren, dann haben doch die gemäßigten Antifas, die selbst nicht mit faschistischen Methoden agieren/arbeiten, die Pflicht sich klar und deutlich von den Faschistoid-Radikalen Antifas zu distanzieren/abzugrenzen, in Wort und Tat, um nicht mit diesen, berechtigterweise, in einen Topf befördert zu werden?

          Das fordert man vom konservativ/rechten Spektrum doch gebetsmühlenartig auch immer und immer wieder, um nicht mit den Nasies in einen Topf geworfen zu werden.

          Meine allgemeine Frage an Antifas ist immer die:;
          Antifaschisten, die mit faschistischen Methoden, (vermeintliche) Faschisten bekämpfen, was sind die?

          Immer interessant welche argumentativ, verbalen Verbiegungen dann folgen……

          Gruß
          Pitt

    2. Die politische Verfolgung in Deutschland hat wirklich gruselige Ausmaße angenommen.
      Stoße in letzter Zeit immer wieder zufällig auf entsprechende Fälle. Und zwar ohne explizit danach zu suchen.

      Beispiel:
      Journalisten leben gefährlich!-Diffamierung,Verunglimpfung, Auftragsentzug, Morddrohung haben System ~12min
      x https://www.youtube.com/watch?v=dOHKaVEdgwc

      Interessant ist der Redebeitrag ab 07m51s.

      Ich habe euch das nie erzählt, aber ich ziehe seit Jahren eine riesige Wolke von Rufmord und übler Nachrede hinter mir her. […] seitdem werde ich öffentlich diskreditiert, man hat mir versucht sexuelle Skandale unterzujubeln. Ich habe eine ganz lange Erfahrung, die lange vor MarkMobil schon angefangen hat, mit Rufmord, Belästigung und sonst irgendwas. Man hat mir ständig irgendwelche Sachen untergeschoben, die alle nicht stimmen. […] Ich hab inzwischen das Vertrauen generell verloren. Ich bin seit Jahren ganz alleine.

  14. Solche Dinge sind die Frucht der „Antideutschen“-Bemühungen, deren Haupteinflussmittel bekanntlich das Pachten für sich von „Anti-Antisemitismus“ und „Antifaschismus“ ist:

    https://www.nachdenkseiten.de/?p=63747

    „Linker McCarthyismus. Das System der Verdächtigung zerstört nicht nur Personen, sondern auch ein gemeinsames linkes Selbstverständnis“ von Wolf Wetzel

    Das Schema ist immer das selbe: „Wir sind die einzigen wahren Anitfaschisten, wir sind die einzigen, die Wissen, was Faschismus ist, wir sind die einzigen die Richtigen, Wahren und Guten, und jeden, den wir beschimpfen, verfolgen, denunzieren, abstrafen, beleidigen, öffentlich zerlegen, auf Psiram denunzieren, wüst und übelst und gröblichst beschimpfen, mit Gegendemos belegen und niederbrüllen, hat das auch genau so verdient, denn im Kampf gegen den Antifaschismus ist alles erlaubt. Und die israelische Regierung hat immer recht!“
    Das ist deren ganze Ideologie.

    1. @Albrecht Storz

      Das sehe ich genauso! In meinen Augen sind die Antifa-Jünger offen von Oligarchen und verdeckt von Regierungen gesponserte Schlägertrupps, zur Durchsetzung oligarchischer Ziele.

      Wie man sich als Deutscher selbst als „Antideutscher“ bezeichnen kann, habe ich ohnehin nie verstanden. Das hat was von: „Für meinen Führer… äh, Oligarchen, ist mir jedes Opfer recht, auch mein eigenes Leben.“ Aber wahrscheinlich haben die Deutschen Antideutschen bei ihrem Antideutsch-sein eher die anderen Deutschen im Blick, nicht sich selbst.

      …Pssst, die Antifa ist schon unter uns…

  15. Auch ziemlich faschistoid, was dieser Mann immer so von sich gibt.

    Dabei zeigt das Foto ganz deutlich, wer hier umgehend in die Geschlossene eingewiesen werden sollte. Egal ob mit frischen oder gebrauchten Handtüchern.

  16. Tja, der aktuelle Sachstand ist: hier wird zersetzerisch agiert und zwar mit perfiden Methoden und höchst unlauter.

    Leute glauben die Definitionshoheit an sich reißen zu können, was Worte bedeuten, wie was zu verstehen sei, wer deutsch kann und wer nicht, wer wie intelligent ist, …. das ist das gute alte Besteck der Zersetzer und Lügner und Täuscher, das hier ausgepackt wird.
    Die „Kunst“ erkennt man darin, dass dieses Personal haarscharf so formuliert, dass deren Beleidigungen und Anwürfe gerade noch so durchgehen, zumindest bei einem wohlwollenden Kommentator, und damit sollen bei den Angegriffenen Ausfälle provoziert werden. Das Ziel: Leute vergrämen, verbellen, sperren lassen, frustrieren.

    Wir stehe hier vor dem ewigen Problem: der Ehrliche ist gegenüber dem Lügner und Täuscher immer im Nachteil.

    Ich für meinen Teil studiere dankbar die demonstrierten perfiden Methoden. Denn nur daran erkennt man im Netz, woran man mit jemandem (dem Accountbetreiber) wirklich ist.

    Im Netz ist List und Tücke noch viel weiter verbreitet als in unserer echten Lebenswelt. Ich kann nur jedem anraten, dieser Tatsache ins Auge zu sehen.

  17. Gratuliere Ped zu dessen Haustrollen! 🙂
    Ein gutes Zeichen, haben Sie nun scheinbar die Stufe der Aufmerksamkeit errungen, welche notwendig ist, daß es sich für die bezahlten (?) Schreiberlinge lohnt, Ihnen in den Blog zu rotzen (‚tschuldigung).
    KenFM hat sich schon vor Monaten seine Haustrolle eingefangen. Die Community dort weiß damit umzugehen. Das wird hier nicht anders sein.
    Trolle bekommen nur anfangs meine Aufmerksamkeit, schon bald ignoriere ich sie und störe mich nicht mehr an ihnen.

  18. Faschismus beginnt im Kopf? Nun, in manchen Köpfen scheint er zusätzlich noch Samba zu tanzen. Oder Rock ’n Roll mit Überschlag.

    Dieses Pamphlet ist dem, was die Frankfurter Rundschau einmal war, in jeder Hinsicht unwürdig. Werner Holzer muß sich bei der Lektüre im Grabe herumdrehen, und man wüßte gerne, was der noch unter den Lebenden weilende Roderich Reifenrath wohl dazu sagt. Ob er sie überhaupt noch liest, seine ehemalige Zeitung? Ohne beigelegte Kotztüte ist das ja kaum noch möglich.

    1. @Helene

      Junge, Junge……ich habe mir dieses „Pamphlet“ (+ aller derzeit veröffentlichten Kommentare) „angetan“.
      Zurück bleibt bei mir…..unbändiges Staunen ob dieser Sichtweisen.
      Ich lese öfters Kommentare unter solchen „Pamphleten“, weil ich hoffe so vielleicht (ansatzweise) verstehen und nachvollziehen zu können, warum Menschen so denken, wie sie denken.

      Vermutung:
      Entweder sind es Trolle, politische Antagonisten, die durch überzeichnete Kommentare zur Spaltung/Aufhetzung beitragen wollen.

      Oder es sind sonst irgendwelche Trolle (staatlich, NGO`s usw.) mit der gleichen Agenda = Spaltung/Aufhetzung.

      Oder es sind Überzeugte/Ideologen, die das auch so meinen was sie da schreiben und darunter sind mMn auch durchaus hochintelligente……aber leider scheint Intelligenz, im klassischen Sinne, auch nicht vor Indoktrination zu schützen…;o).

      Sind ein großer Teil der Kommentatoren wirklich die Letztgenannten, kann einem wirklich Bange werden um unsere restdemokratisch, -rechtstaatliche Verfasstheit.

      Gruß
      Pitt

  19. die erzkonservativen in allen parteien haben es sogar geschafft, in allen generationen, die 68er als neues feindbild zu etablieren, nach dem motto: alle humanistischen errungenschaften/ehe für alle/querr-/gender-/fkk-bewegung usw. usf. haben uns die kinderficker beschert u.a. werden schon seit jahren in allen bundesländern die fkk-gebiete systematisch zerstört in der hoffnung, dass die sexsüchtigen fkkler, für den ursprünglich kostenlosen outdoorsex, jetzt in bordellen/sexclub tüchtig bezahlen—das system lebt von der zerstörung/umwandlung der kostenlosen freuden in profit und ezwingt/fördert damit die pervertierung/pornoindustrie der gesellschaft

  20. Faschismus ist eine totalitäre Herrschaft des Kapitals auf Massenbasis – im Gegensatz etwa zu ner Monarchie oder Militärdiktatur. (welche idR keine Massenbasis haben).
    Die ‚massenbasis wird durch Propaganda mittels medialer Gleichschaltung erzeugt. Insofern leben wir längst in eimem ‚postmodern orwell’schen Faschismus‘.
    „a friendly fascist power structure in the United States, Canada, Western Europe, or today’s Japan would be far more sophisticated than the „caesarism“ of fascist Germany, Italy, and Japan. It would need no charismatic dictator nor even a titular head… it would require no one-party rule, no mass fascist party, no glorification of the State, no dissolution of legislatures, no denial of reason. Rather, it would come slowly as an outgrowth of present trends in the Establishment.”

    Bertam Myron Gross, friendly fascism, New York 1980

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