Syrien holt sich seine Souveränität zurück

Im politischen Spiel um die Zukunft Syriens sind die Karten endgültig neu verteilt.


Syrien ist unübersehbar zurück auf dem Weg zur Souveränität über sein Staatsgebiet. Das ist gleichbedeutend mit einem absehbaren Kriegsende. Die Optionen der syrischen Armee und ihrer Verbündeten sind seit der Befreiung Aleppos, Hamas, Deir-er-Zors, Ost-Ghoutas und Damaskus erheblich größer. Im Gegenzug geht den „Freunden Syriens“ zusehends der Zugriff auf Syrien verloren.


Natürlich hat auch dieser Artikel nicht vor, Prophezeiungen zu verkünden. Einige Leser werden meinen Optimismus nicht teilen, was ich gut verstehen kann. Doch die andere Sicht – ja, natürlich meine Sicht – möchte helfen, auch Ihnen Möglichkeiten für andere Bilder zu den Prozessen im Nahen Osten zu öffnen, als Die, welche Ihnen immer wieder sehr eindrücklich durch die Massenmedien in die Köpfe gepresst werden (a1).

Vor Tagen berichtete ich über erneut ausgesprochene „Warnungen“ der US-Regierung an Syrien. Sie sollten letztere davor abhalten, Kampfhandlungen im Südwesten Syriens, in den Provinzen Daraa und Suweida einzuleiten. Die Note der US-Regierung „verzauberte“ die dortigen illegal unter Waffen stehenden Militanten verschiedener Farben in „unschuldige Zivilisten“.

Für die tiefer in die syrischen Geschehnisse Schauenden wird, schon aufgrund der verwendeten Sprachwahl, rasch klar, dass es sich hierbei um Propaganda handelt. Was die Propaganda natürlich nicht verbreitet, sind offenbar im Hintergrund stattfindende diplomatische Aktivitäten, in die Russland, die USA, Jordanien und natürlich – zumindest indirekt – auch Syrien und der Iran involviert sind.

Das dürfte auch der Grund sein, warum die schon länger angekündigte Offensive gegen die Militanten in den südwestlichen Provinzen bereits mehrfach verschoben wurde. Die Diplomatie zwischen den Großmächten hat wohl auch Syriens Regierung veranlasst, nochmals und verstärkt auf die Karte von Gesprächen mit den Bewaffneten zu setzen. Dabei geht es vor allem um die verschiedenen in der (Neuen) Freien Syrischen Armee vereinten Milizen, die mehr oder weniger von den USA ausgerüstet wurden und unter deren Einfluss stehen.

Am 24. Juni verbreitete Southfront, eine von der Krim sendende Nachrichten-Plattform, folgende Nachricht (1,b1):



Southfront verwies auf einen Twitter-Account, dessen Autor sich wiederum auf eine interne Quelle aus der US-amerikanischen Botschaft in der jordanischen Hauptstadt Amman bezog. Diese wendete sich direkt an die Militanten im Südwesten Syriens (grün gefärbtes Gebiet links unten in der Karte (b2):



Es ist schon sehr bezeichnend, dass sich die US-Botschaft an Militante wendet. Die Sprache ist klar und die Information schlüssig, denn die „unschuldigen Zivilisten“ sind wieder durch die tatsächlich relevanten Gruppen ausgetauscht worden. Gehen wir davon aus, dass obige Twitter-Meldung glaubwürdig ist, was wir weiter unten noch untersuchen, ist das eine Botschaft, die jedem Beobachter deutlich macht, wie sich die A-Geschichte zu Syrien abspielt. Kommen wir zum Inhalt dieser Botschaft:

„Wir in der US-Botschaft verstehen sehr wohl die schwierigen Bedingungen, mit denen sie konfrontiert werden und wir drängen nach wie vor Russland und die syrische Regierung, davon abzusehen, Kampfhandlungen in der südwestlichen Deeskalationszone Syriens aufzunehmen. Doch halten wir es für erforderlich, unsere Position klarzustellen.“ (2, sinng.Übers.PA)

Das korreliert absolut mit dem, was die US-Regierungssprecherin nur zwei Tage zuvor veröffentlicht hatte – bis auf die verquere Wortwahl („unschuldige Zivilisten“) für das sedierte Medienpublikum. Es passt außerdem zum Aufschieben der Kampfhandlungen seitens der syrischen Armee, nachdem sie am 13. Juni bereits ein 48stündiges Ultimatum an die FSA gestellt hatte (3). Die Informationen erscheinen schlüssig. Sie lassen auf ein konzertiertes, abgestimmtes Wirken der politischen Akteure im Syrien-Krieg schließen.

Trotz der in den vergangenen Wochen und Monaten vollzogenen Provokationen seitens der westlichen Wertegemeinschaft, haben sich ihre Hebel in Syrien in dieser Zeit weiter verkürzt. Weder „versehentliche“ noch offen als „Verteidigungshandlungen“ proklamierte Angriffe auf die syrische Armee und ihre Verbündeten konnten diese Tendenz umkehren. Ebensowenig wie es eine gesteigerte Aktivität von Zellen des Islamischen Staates im Dunstkreis von Inherent Resolve (insbesondere in der Gegend um al-Tanf und al-Bukamal) vermochte.

Der Zug für die Syrien-Verheerer ist definitv abgefahren, bezogen auf das bis heute mit ihm verfolgte Konzept. Nun geht es zunehmend um einen glorreichen Rückzug. Die Art und Weise dieses Rückzuges ist von großer Bedeutung, muss er doch ohne Gesichtsverlust für die schwächelnde Weltmacht erfolgen. Die US-Regierung ist auch keinesfalls gewillt, in Syrien eine Kraftprobe mit Russland zu provozieren. Das unterscheidet sie von der ziokonservativen Fraktion, deren Gebaren oft jeglichen Bezug zur Realität vermissen lässt.

Doch habe ich Ihnen noch nicht die Position der US-Botschaft in Amman vermittelt, welche jene „klarzustellen“ sich veranlasst fühlt:

„Wir akzeptieren, wie sie ihre Entscheidungen fällen, beruhend auf ihren Interessen, wie denen ihrer Familien und Gruppierungen, so wie sie selbst es sehen. Sie sollten jedoch ihre Entscheidungen nicht aus der Annahme einer militärischen Intervention durch uns [die USA] heraus treffen.“ (4,sinng.Übers.PA)

Die Botschaft dahinter lautet: „Geht zu Euren Familien und lasst Euch auf einen Deal mit der syrischen Regierung ein oder kämpft und sterbt“. Klarer geht es nicht und an dieser Stelle wage ich die Behauptung, dass dahinter die unermüdliche wie unaufgeregte russische Diplomatie steckt, die seit Jahren, ungeachtet der Differenzen, kontinuierlich auch mit allen Feinden Syriens verhandelt hat; mit der Türkei, Jordanien, Saudi-Arabien, Israel, aber natürlich auch immer mit den Vereinigten Staaten von Amerika.

In diese diplomatischen Bemühungen war auch immer die syrische Regierung eingebunden, für die Eines bislang eherner Grundsatz war:

Wir gehen in Verhandlungen mit ALLEN Syrern, unabhängig davon, welcher militärischen Gruppierung sie angehören. Aber wir gehen in keinerlei Verhandlungen mit ausländischen Söldnern. Diese haben vielmehr das Land umgehend zu verlassen. Sie bewegen sich illegal und bewaffnet in Syrien. Das sind Terroristen.

Was ein Problem für die FSA, die Freie Syrische Armee ist, welche, neben einer erklecklichen Zahl von Syrern auch viele aus jihadistischen Gruppen übergelaufene Söldner zu ihren Mitgliedern zählt. Bei der heterogenen Zusammensetzung dieser Milizen ist es für Syrien schwer, klare Unterscheidungen zwischen islamistischen Halsabschneidern und Opportunisten zu treffen. In Bezug auf die aktuelle Situation in Suweida und Daraa war sie aber offenbar bereit, den Verbänden der FSA entgegen zu kommen.

Es geht also vor allem um die FSA. Am 21. Juni, dem Tag der „Warnung“ von Heather Nauert, hatten die Islamisten von HTS mit rund 1.000 Kämpfern die syrische Armee angegriffen. Möglich, dass sie die Botschaft der US-Regierungssprecherin falsch verstanden hatten. Doch war jene vielmehr an die Medien gerichtet, zur Weiterreichung an deren Publikum als kraftmeiernde Botschaft, dass der Hegemon das Spiel gestaltet. Die Offensive wurde jedenfalls innerhalb von 24 Stunden zurückgeschlagen und fast zeitgleich liefen am 22. und 23. Juni massenweise FSA-Kämpfer zur Regierungsarmee über (5).

Es war somit auch klar, dass die angekündigte, groß angelegte Offensive der syrischen Armee offenbar bevorstand. Am Sonntag, den 24. Juni ist die Operation Basalt nun auch angelaufen (6).

Die realen Ereignisse bestätigen (7) oben zitierte Twitter-Meldung der US-Botschaft und stärken ihre Glaubwürdigkeit. FSA-Milizen laufen weiterhin scharenweise über und die zunehmend austrocknenden Islamisten von HTS und IS werden nun auch von der Luftwaffe Syriens und Russlands (!) massiv bombardiert (8). Austrocknend deshalb, weil Bewaffnung und Bevorratung der Jihadisten über das CIA-Programm Sycamore, welches den „Rebellen“ hunderte Millionen US-Dollar pro Jahr bescherte, Geschichte ist. Für viele in Washington völlig überraschend, hatte US-Präsident Trump die Mittel dafür im vergangenen Sommer ersatzlos gestrichen (9).

Dass Russlands Kampfflugzeuge in der Nähe Israels operieren (10), weist ebenfalls auf Abmachungen in Richtung USA und Israel hin. Denn ein Abschuss eines russischen Jets durch die israelische Luftabwehr – völlig egal, wie der Vorwand dafür lautete – könnte eine kolossale Eskalation bewirken, die man zu vermeiden sucht. Diese Präsenz legt daher die Latte für ein Eingreifen der israelischen Armee, vor allem ihrer Luftwaffe und Raketen, in gefährliche Höhen. Russlands Präsenz in der Luft über Südwest-Syrien wirkt wie ein Schutzschirm vor der Aggressivität des zionistischen Nachbarstaates.

Für die Islamisten von HTS und Genossen wird die Luft nun sehr eng, denn auch Jordanien möchte die bald Geschlagenen nicht importieren. Importierte es doch damit alle Konflikte, welche die Extremisten in Syrien produziert haben. Daher sind größere Einheiten der jordanischen Armee an der syrischen Grenze zusammengezogen worden (11).

Kommen wir auf den Twitter-Account und dessen Glaubwürdigkeit zurück. Er ist im Besitz von Sam Heller und weist auf dessen Tätigkeit in einer Organisation zurück, die gern als unabhängig bezeichnet wird; eine sogenannte Nichtregierungsorganisation (NRO). Das beißt sich natürlich heftig mit der Art ihrer Finanzierung, denn über die Hälfte der Mittel fließen ihr aus den USA und den Staaten der Europäischen Union zu (12). Es handelt sich um die International Crisis Group (ICG).

Die ICG ist hochgradig vernetzt mit der Politik und beeinflusst sie entsprechend. Das lässt sich schon an der Mitgliederliste in ihrem „Board of Trustees“ ersehen. Zu denen gehören ein gewisser Wolfgang Ischinger (Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz), ein Javier Solana (ehemaliger NATO-Generalsekretär), Carl Bildt (früherer schwedischer Außenminister), Wesley Clark (ehemals NATO-Oberbefehlshaber) sowie der frühere US-Finanzminister Lawrence H. Summers. Sie alle wurden übrigens auch schon bei der Bilderberg-Konferenz gesichtet.

Nicht zu vergessen ist einer der Finanziers der ICG, nämlich der Begründer und Leiter der Open Society Foundation George Soros und sein Sohn Alexander Soros (13). Neben Stiftungen wie dem Carnegie Endowment for International Peace gehörte der Hedgefonds-Milliardär zu jenen, welche 1994 die Anschubfinanzierung der ICG übernahmen (14). Soros investierte also von Anfang an in eigens zur Einflussnahme in die Politik bestimmte Netzwerke. Die Politik war entsprechend danach in seinem Sinne und die Investitionen brachten reichlich Profit.

Was interessant ist: Sam Heller – und nicht nur er – hat in den vergangenen Jahren bemerkenswert sachliche Analysen zu Syrien innerhalb der ICG veröffentlicht (15), die sich klar abheben, von der Meinungsmache, die andere von Soros finanzierte Organisationen gegen Syrien betreiben. Das Folgende (nur als Beispiel) ermittelte die ICG, die Mitglied und Profiteur eines Netzwerkes ist, das den Krieg gegen Syrien bis heute betreibt, schon im Jahre 2012. Denn sie war selbst mit Beobachtern vor Ort und kennt natürlich die A-Geschichte:

„Ausländische Journalisten stützen ihre Berichte auf zweifelhaftes Material oppositioneller Kreise. Sie haben Aktive als lokale „Korrespondenten“ angeheuert und mit Satellitentelefonen, Modems etc. ausgestattet, die dann unüberprüft als „Augenzeugen“ dienen. Dies habe in zahlreichen Fällen zu falschen oder irreführenden Berichten geführt – z.B. über Polizeigewalt gegen Proteste an Orten, wo ihren späteren Nachforschungen zufolge überhaupt keine Aktionen stattfanden. Die meisten Medien würden zwar regelmäßig formell darauf hinweisen, dass sie die Authentizität ihrer Informationen nicht bestätigen können, diese jedoch dennoch breit veröffentlichen. Auf diese Weise erhielten Berichte über Panzer, die Granaten auf Stadtviertel abfeuern oder Hubschrauber, die Zivilisten niedermähen, breite öffentliche Verbreitung. Viele Titelgeschichten erwiesen sich später als Fake.“ (16)

Die Dinge sind nicht so einfach, wie sie sich im ersten Augenblick darstellen und das gilt auch für die Arbeit der ICG. Die Leute aber, welche Propaganda fürs Volk anstoßen, sind sehr klar über die Verhältnisse im Nahen Osten im Bilde. Nur zirkulieren deren Informationen in einem vertrauten Kreis, weil den Menschen die Meinungsmache des Mainstream offenbar völlig genügt.

Noch etwas: Auch das US-Außenministerium (genauer Mike Pompeo) hat natürlich einen Twitter-Account (17). Wenn dann aber ein Sam Heller, als Senior Analyst der International Crisis Group über Internas der jordanischen US-Botschaft bei Twitter berichtet, dann ist das (wenigstens für mich) ein gezielt geschaffenes Leck. Es wird nicht bestätigt und es wird nicht dementiert aber es ist nicht offiziell. Damit kann auch kein Widerspruch zu den Aussagen der US-Regierungssprecherin hergestellt werden. Aber die Botschaft ist online und das ist wichtig. Manche Nachrichten, welche die Realität wiedergeben müssen, damit die entsprechende Politik greifen kann, benötigen den Anstrich des Investigativen und trotzdem nicht offiziell Bestätigten, um geboren zu werden. 

Suweida und Daraa, der Übergang dieser Gebiete in die Souveränität Syriens beeinflusst ganz entscheidend das Schicksal der Präsenz militärischer Gruppierungen von Inherent Resolve in al-Tanf (18). Es ist aber auch ein Meilenstein für die weiteren Entwicklungen in Nordsyrien. Es wundert mich ganz und gar nicht, dass neuerdings die Führer der kurdischen YPG verstärkte Verhandlungsbereitschaft mit der syrischen Regierung signalisieren. Das aber heben wir uns für einen späteren Artikel auf.

Dass in den kommenden Tagen das gleichgeschaltete Empörungs-Management der Massenmedien – nachdem Syrien in den vergangenen Wochen im großen und ganzen keine Rolle mehr gespielt hatte – nun erneut nach bewährtem Muster („die armen Zivilisten“) anlaufen wird, sollte keinen mehr überraschen. Auch wenn es eigentlich traurig ist, betrachten Sie folgendes Zitat der ARD-Tagesschau zum Thema als propagandistisches Leckerli, als Symbol eines nach wie vor kontrollierten und sich selbst kontrollierenden Nachrichtensenders:

„Syriens Luftwaffe habe zudem fast 20 Fassbomben abgeworfen, erklärten die Menschenrechtsbeobachter weiter. Dabei handelt es sich um eine international geächtete Waffe. “ (19)

Die Menschenrechtsbeobachter sind Jene der Einmann-Beobachtungsstelle in Mittelengland. Gehen Sie raus aus der damit in Ihnen beabsichtigten Emotion, nutzen dafür Ihren Verstand und Ihnen wird umgehend klar, was für ein hahnebüchener, jeder Logik entbehrende Unsinn da steht. Doch leider ist es gleichzeitig ein Trigger, um Feindbilder zu pflegen und so Kriege zu ermöglichen. International ächten sollte man – so meine Sicht – Kriegspropaganda, so wie sie hier erneut und exemplarisch von der ARD geliefert wurde.

Bleiben Sie bitte schön aufmerksam.


Anmerkungen

(a1) Dieser weitere Syrien-Artikel wurde kurzfristig eingeschoben, weil er einerseits gut an den zuletzt veröffentlichten Text Wenn der Hegemon warnt anknüpfen, wie auch die dort geäußerten Gedanken vertiefen und erweitern kann.

(Allgemein) Dieser Artikel ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden.

Quellen

(1) 24.6.2018; https://southfront.org/u-s-embassy-in-amman-told-militants-in-southern-syria-dont-rely-on-our-military-intervention/

(2,4) 23.6.2018; https://twitter.com/AbuJamajem/status/1010610652430372868/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=https%3A%2F%2Fsouthfront.org%2Fu-s-embassy-in-amman-told-militants-in-southern-syria-dont-rely-on-our-military-intervention%2F

(3) 13.6.2018; https://syria.liveuamap.com/de/2018/13-june-saa-has-reportedly-given-fsa-in-daraa-48-hours-to

(5) 24.6.2018; https://de.sputniknews.com/politik/20180624321292893-syrien-fsa-rebellen-ueberlaufen-regierungstruppen/

(6) 24.6.2018; https://flutterbareer.wordpress.com/2018/06/24/neue-armeeoffensive-in-suedsyrien-offiziel-gestartet/

(7,8) 24.6.2018; https://www.theguardian.com/world/2018/jun/24/youre-on-your-own-us-tells-syrian-rebels-as-assad-goes-on-offensive

(9) 2.8.2017; https://www.foreignaffairs.com/articles/syria/2017-08-02/end-cia-program-syria

(10) 24.6.2018; https://www.timesofisrael.com/russian-jets-bombard-southern-syria-for-first-time-as-offensive-looms/

(11) 22.6.2018; https://syria.liveuamap.com/de/2018/22-june-jordanian-army-has-reportedly-sent-a-large-convoy

(12) 24.6.2018; https://de.wikipedia.org/wiki/International_Crisis_Group

(13) 24.6.2018; https://www.crisisgroup.org/who-we-are/board

(14) 24.6.2018; https://www.crisisgroup.org/who-we-are/history

(15) 10.4.2018; https://www.crisisgroup.org/middle-east-north-africa/eastern-mediterranean/syria/can-us-respond-syria-chemical-weapons-attack-without-risking-escalation

(16) https://www.crisisgroup.org/en/regions/middle-east-north-africa/syria-lebanon/syria/109-popular-protest-in-north-africa-and-the-middle-east-vii-the-syrian-regimes-slow-motion-suicide.aspx

(17) 24.6.2018; https://twitter.com/SecPompeo/status/1010515320715563008

(18) 22.6.2018; http://www.presstv.com/Detail/2018/06/22/565728/US-Tanf-base-Syria-Daesh

(19) 24.6.2018; https://www.tagesschau.de/ausland/syrien-angriffe-117.html

(b1) Bildausriss; Twitter-Account von Sam Heller (Crisis Group); https://twitter.com/AbuJamajem/status/1010610652430372868/photo/1?ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=https%3A%2F%2Fsouthfront.org%2Fu-s-embassy-in-amman-told-militants-in-southern-syria-dont-rely-on-our-military-intervention%2F

(b2) Bildausriss; 23.6.2018; Liveumap.com; ISIS in Syrien; Quelle: https://isis.liveuamap.com/de

(Titelbild) Flugzeug, Luftballons; Autor: 5513214 (Pixabay); 17.6.2017; Quelle: https://pixabay.com/de/frieden-flieger-freundschaft-2395822/; Lizenz: CC0 Creative Commons

Ein Kommentar

  1. Vielen Dank für die tägliche Lektion in ‚Propagandaabwehr‘ und ihrer erforderlichen ‚Lesetechnik‘. Der Befund steht über jedem simplen Mainstreamzweifel unserer ARD-Wochen-[Tages-]schau.

    Die kontinuierliche Verhandlungspolitik wird hiermit weiter gezeichnet, plausibel und faktenbasiert.

    Dazu passt auch die jüngste Rückzugsmeldung von Sputnik [Hubschrauber der RF werden zurückverlegt].

    Und Trump ist nicht inkonsequent, sondern sucht, spiegelgleich zu Putin und Xi, nur jeweils die optimalen Zeitpunkte für weitere, öffentliche, ‚Sichtbarkeiten‘ und dazu gehören dann, strategisch nah vor den nächsten Wahlen(?), seine weiteren Rückzugs-/ Friedenserfolgsmeldungen aus Syrien. Für ihn ist es von Vorteil, dass es langsam geschieht, er somit die Erwartungen der ‚radikalzionistischen Massenmedien‘, einerseits geschickt weiterhin bedient, andererseits hoch wirksam unterläuft. So ist auch seine Sanktionsverlängerung zu Kuba zu verstehen, die vor einigen Tagen bekannt gemacht wurde, bleibt damit doch Zeit, den ‚Andere‘ für die Normalisierung dieses UN-US-Dauerkriegsgebietes bestens nutzen können/ werden. –

    Derweil schwinden die Vorräte und Versorgungswege der IS-Syrien-Söldner und ihr, eh nur sehr begrenzter, Mut zur Zerstörung, ein Wankelmut, nur solange, wie er sich nicht bewähren muss, im Schatten der Westalliierten, als militärische Strohpuppenveranstaltung, mit einigen wilden Vortänzern. Perfides Detail am Rande, die Bezeichnung Zivilisten, ist für diese Gruppe, in einem sehr erweiterten Sinn, schon wieder zutrefend, haben sie doch nichts zu verteidigen dort. Umgekehrt ist es ihnen wurscht, wer sie allimentiert oder ins nächste Einsatzgebiet transportiert. Auch das war immer so in der Geschichte früherer Söldnerkriege. Und zugleich wird Zivilisten immer mehr die Bürde von Selbstverteidigung und Notabwehrhilfe aufgebürdet. Diejenigen, die in den zerbombten Dörfern den Wiederaufbau für ihre Gemeinschaften tragen, sind dabei die ‚wahren Zivilsoldaten‘ des Friedens in Syrien. –

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